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Joanne K. Rowling koppelt Romane digital aus

BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 14:15
Und nicht nur das, sie plant eine ganze Serie nur als Ebooks.
Lesenswerter Artikel dazu:

http://www.buchreport.de/nachrichten/buecher_autoren/buecher_autoren_nachricht/datum/2011/06/23/potter-soll-die-digitale-welt-erobern.htm

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Re: Joanne K. Rowling koppelt Romane digital aus

BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 14:25
Nastasi hat Folgendes geschrieben:
Und nicht nur das, sie plant eine ganze Serie nur als Ebooks.
Lesenswerter Artikel dazu:


Den Kommentar von Jörg Hopfgarten dazu finde ich viel interessanter. Hier blendet eine bekannte Autorin den gesamten Buchhandel durch Direktvermarktung aus. Wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Das Problem sind nicht die Verkäufe, sondern die sicheren Zahlungswge!

Der Umbruch im Buchhandel wird immer deutlicher!

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 14:37
Ja im Buchhandel gibt es Veränderungen, und es wird auch weniger Buchhändler geben. Das sehe ich aber überhaupt nicht als Problem.

Es wird auch nicht in 50 Jahren Buchhändler geben, und es wird auch weiterhin das gedruckte Buch geben.

Hier gefällt mir der Vergleich Musikindustrie ( wegen gegen Raubkopien ) und der heutigen Situation wo Minuten nach Freigabe eines neuen Titels Tausende legale Verbkäufe über die onlineHändler abgewickelt werden. Dennoch gibt es weiterhin CD´s und wer ein wenig sucht sogar noch neue Platten (also von aktuellen Songs )

Der Markt verändert sich, ja. Das bedeuten neue Wege neue Möglichkeiten, ob man das so machen muss wie die Erfinderin von Harry Potter ...

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 15:52
Zum einen ist die Zielgruppe der Gruppe natürlich besonders stark im Internet zu finden, insofern ist die Digitalisierung inkl. Spielewelt und Mitmachplattform logisch. Zum anderen sind die digitalen Teile ganz anders von der Aufmachung gegenüber ihren gedruckten Büchern.

Man sollte finde ich persönlich nun nicht hin gehen und meinen Sie führe eine Revolution gegenüber dem Buchhandel, das ist quatsch. Gretchen Unbekannt würde ich dies auch nicht anraten, den ohne in jedem Onlineshop mit ISBN präsent zu sein hat sie als unbekannt keine Freude daran. Viele Autoren bekommen nicht mal eine anständige Webseite gebacken.

Übrigens auch für EBooks sind noch immer die Onlinebuchshops die wichtigsten Partner.

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 16:49
Akif Pirinci macht das jetzt auch, habe ich diese Woche gelesen. Seine Felidae-Romane vermarktet er als e-Books selber.

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 17:04
Das ist ja was ich sage, wenn jemand Ebooks herausgibt schwört er doch nicht dem Geduckten Buch ab.
Wir sind nicht im Mittelalter Katholisch oder Kopf ab ...

Es ist ein neuer Markt, und die Möglichkeiten sind genial.
Das Fernsehen hat ja auch nicht das Kino ersetzt.

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 17:11
Nastasi hat Folgendes geschrieben:

Das Fernsehen hat ja auch nicht das Kino ersetzt.


Nein, aber böse zusammengeschossen! cheezy grin

MP3 und Raubkopie hat die Verkaufszahlen von CDs auch stark unter Druck gesetzt. cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 17:29
Siegfried hat Folgendes geschrieben:


Nein, aber böse zusammengeschossen! cheezy grin


Und dennoch wird in der Filmindustrie mehr Geld den je verdient ... hmmmm

Zitat:
MP3 und Raubkopie hat die Verkaufszahlen von CDs auch stark unter Druck gesetzt. cheezy grin


Und hat unbekannten Künstlern die Möglichkeit gegeben zu veröffentlichen, denke an YouTube. Auch der Musikindustrie geht es heute nicht schlecht, nur stellt sich immer mehr die Frage ob ich als Musiker einen Agenten (20 % ) und ein Label (50 % ) benötige, oder ob ich mir das eine oder andere sparen kann ....

Möglichkeiten erkennen und nutzen, das eine schließt das andere nicht aus.

Wer möchte hat heute viel mehr Möglichkeiten als den Klassischen Verlag, er kann selbst Verlagen, kann elektronisch publizieren, kann Podcasts produzieren kann aktiv selbst Werbung machen kann ....

Das wäre noch vor wenigen Jahren nicht denkbar gewesen.

[/quote]

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BeitragVerfasst am: 24.06.2011, 17:37
Nastasi hat Folgendes geschrieben:
Siegfried hat Folgendes geschrieben:


Nein, aber böse zusammengeschossen! cheezy grin


Und dennoch wird in der Filmindustrie mehr Geld den je verdient ... hmmmm


Aber nicht durch Box Office, sondern durch Merchandising. Die Computerspielebranche (PC, Konsolen, Social Games im Internet) macht inzwischen mehr Umsatz.

Nastasi hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
MP3 und Raubkopie hat die Verkaufszahlen von CDs auch stark unter Druck gesetzt. cheezy grin


Und hat unbekannten Künstlern die Möglichkeit gegeben zu veröffentlichen, denke an YouTube. Auch der Musikindustrie geht es heute nicht schlecht


cheezy grin cheezy grin cheezy grin

Erzähl das mal den Leuten hier in Hannover, die im Langenhagener CD-Presswerk (ehemals PolyGram und Universal, heute EDC) in den letzten Jahren wegen schlechter Auslastung ihre Jobs verloren haben.

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BeitragVerfasst am: 04.07.2011, 06:31
SandraR hat Folgendes geschrieben:

Man sollte finde ich persönlich nun nicht hin gehen und meinen Sie führe eine Revolution gegenüber dem Buchhandel, das ist quatsch. Gretchen Unbekannt würde ich dies auch nicht anraten, den ohne in jedem Onlineshop mit ISBN präsent zu sein hat sie als unbekannt keine Freude daran. Viele Autoren bekommen nicht mal eine anständige Webseite gebacken.


Nicht Revolution gegen den Buchhandel, aber schon eine Revolution. Wenn ein nicht unerheblicher Teil der Bestsellerverkäufe auf einen anderen Vertriebskanal wandert bedeutet das für den stationären Buchhandel, dass das eigene Geschäftsmodell unter Druck gerät. Das ist eini bisschen wie das Abwandern zu Online-Händlern auf Speed. Der eigene Marktanteil am Gesamtbuchmarkt schrumpft und jeder muss sich überlegen, welche Nische er sich sucht wenn nach und nach die sicheren Umsatzbringer (Bestseller, Schulbücher, Fachbücher) durch die Digitalisierung auf anderem Wege vertrieben werden. Das ist eindeutig eine Krise, wie jede revolutionäre Innovation erstmal zu einer Krise beim bestehenden führt. Eine Katastrophe ist es jedoch sicher nicht - Bücher gibt es auch in 100 Jahren noch.
 
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