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Kennt jemand den Druckanbieter "online-druck.biz/?"

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 20:20
Hallo zusammen, ich bin ganz neu hier und freue mich, euch Fachleute mit ein paar Fragen löchern zu dürfen.
Momentan bin ich in der Endphase (Korrekturphase) eines Belletristikromanes, der 196 Seiten Inhalt haben wird.

Natürlich habe ich mich informiert und umgehört, wie das ganze preislich aussehen könnte. Ich will ja nicht nur ein Exemplar haben, sondern so ca. 50 Stück, und zwar einfach nur für mich.

Jetzt meine Frage:
Kennt jemand die Seite
http://www.online-druck.biz/

Ich finde diese Preise recht human und angemessen, wie denkt ihr darüber?
Bei meiner Seitenzahl sieht das so aus:
50 Stück= 292.78 EUR

Bin für jeden Ratschlag dankbar, merci.
 
  Duval 
 
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BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 23:18
Hallo Duval,

kenne ich nicht, sieht aber preislich und von den Möglichkeiten interessant aus, finde ich.

Grüßle,
Judith

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Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.
 
  Judith 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 08:53
In Österreich gibt es www.digitaldruck.at mit ähnlichen Angeboten.
Ich bekomme laufend die News zugesandt, kenne bis jetzt jedoch noch keines der Produkte.
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 13:08
Ich bedanke mich für die eingegangenen Antworten.
digitaldruck.at sieht preislich auch recht interessant aus. Danke für den Link.
Wobei ich allerdings sagen muss, dass eine Lieferung in die Schweiz + Zollabgaben + MWst sicher auch noch eine Stange Geld zusätzlich kostet.

Wenn ich dann gleich noch eine weitere Frage hinterherschieben dürfte:

In der Schweiz kennt man "ß" ja bekanntlich nicht. Es wird nirgends verwendet. Wenn nun mein Buch mit solchen Helvetismen gespickt ist, wie ss statt ß und diese Form von Anführungszeichen «», würde euch das als Leser sehr stören?
ß kennen wir nun halt mal nicht, haben wir nie gelernt, und ich müsste bei meinem Manuskript mühsam bei jedem Wort überlegen oder im Duden nachschauen, ob es nun ß oder ss braucht. Gut, ich könnte auch endlich die ß-Regeln lernen.
Also, würde euch das als Nicht-Eidgenossen in einem Buch stark stören?
 
  Duval 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 14:03
Ich bin auch geborene Schweizerin, und ja ich finde es gehört sich nicht da muss ß hin und nicht ss. Warum? Weil wir einen viel größeren Leserkreis in Deutschland haben als in der Schweiz. Wenn Du damit selber nicht klar kommst dann einen Korrektur damit beauftragen, aber unsere Leser sprechen und schreiben Deutsch und das ist in Deutschland halt mit ß. So viele Worte gibt es auch nicht damit und der Duden gemeinsam mit einem Korrektor kriegen das spielend hin.
Sandra

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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 14:47
Hallo Duval!

Die in deutschen und österreichischen Verlagen veröffentlichten Bücher von Autoren in der Schweiz weisen, jedenfalls jene, die ich besitze, alle die ß-Schreibung auf. Darum kümmern sich offenbar die Verlage.
Bei Büchern aus der Schweiz stören mich die ss anstatt dem ß überhaupt nicht.

Wie es der Autor handhabt, wenn er sich des BoD-Systems bedient und seine Bücher in D und A absetzen will, ist seine Sache, er dürfte er jedoch gut beraten sein, wenn er die ß-Schreibung verwendet.

Autoren aus der Schweiz wie beispielsweise Urs Widmer veröffentlichen seit Jahrzehnten auch in der österreichen Spitzen-Literaturzeitschrift "manuskripte" (Erscheinungsort Graz), und darin scheint ebenfalls die ß-Verwendung auf. Leider habe ich noch kein Originalmanuskript von Widmer zu Gesicht bekommen. Vielleicht hat er sich auf "österreichischen Verhältnisse" eingestellt, wenn er eines an die "manuskripte" schickt. Außerdem ist Widmer in Graz "fast zu Hause".

Gruß aus der Steiermark!
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 15:03
Die ß-Regel ist nicht schwierig: Dort, wo im Schweizerischen ein langer Vokal mit "ss" auftaucht, wird im Deutschen das ß geschrieben, zB "Straße", ansonsten bleibt es bei "ss".

In D ist es möglich, Alkohol in Maßen zu trinken, was Schweizer offenbar nicht können. cheezy grin

VGe
Frank
 
  frangsen 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 15:05
Laughing Laughing Laughing
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 17:27
Genau dieses Wortpaar "Masse" - "Maße" irritiert mich auch!!! Der Schweizer Haupt-Verlag ist ein sich auf Textil-Literatur spezialisierender Verlag. Gerade im textilen Bereich kommen die Maße eines Stoffes, eines Webstuhls, einer Spule etc. etc. nun mal sehr häufig vor und sind wichtig. Die (physikalische) Masse dieser Gegenstände interessiert mich dagegen überhaupt nicht. Dies nur als Beispiel, was eine Deutsche stören kann Very Happy

Ansonsten würde ich mich in die "ß"-lose Schreibweise schon irgendwie einlesen. Die ( Twisted Evil ) neue Rechtscheibung hat ja auch einiges verändert.

Sigrid

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www.spinnrad.jimdo.com
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 17:43
Ihr habt mich alle überzeugt, das kann wirklich echt zu Irritationen führen in einem Buch. Ich muss also die ß-Regeln lernen und zwar dringend. Schließlich ist das auch eine Art Respekt der Sprache gegenüber. Ich klemme mich also subito dahinter.

Großen Dank fürs Überzeugen an alle, es sieht auch irgendwie gleich besser aus im Buch (habs vorhin kurz ausprobiert).
Also, 196 Seiten nochmals von vorne durchackern, vielleicht würde das zwar auch die automatische Rechtschreibeprüfung schaffen, aber ich versuche es erstmal von Hand, bestimmt fällt mir dann noch manches andere auf...

@frangsen. Lustig, ich seh schon, das könnte zu peinlicher Verwirrung führen wenn ich in meinem Buch nicht auf ß umstelle.
 
  Duval 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 19:04
An und für sich verlasse ich mich auf kein automatisiertes Rechtschreibprogramm, hinsichtlich der ss- und ß-Schreibung
funktionierts bei mir aber recht gut.
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 19:34
Richtig!
ich würde es auch so machen wie Hans sagt.
Ändere die Sprache einfach in Deutsch/Deutschland und lasse die Rechtschreibptüfung drüber laufen. Dann sollten alle "falschen" ss dabei sein.

Was die Guillemets angeht, würde die nehmen, die auch bei uns üblich sind (Spitze nach innen und kein Blank dazwischen). Auffallen würden andere aber vermutlich kaum, denn wenn ich meinen Bücherschrank durchforste, dann sind da (leider) alle Varianten zu finden ... in deutschen Büchern und das sind alles keine BODs!

LG,
Julia
 
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BeitragVerfasst am: 31.08.2011, 11:04
Hallo Duval!

Ich weiß, es ist schon eine Weile her, seit du diesen Beitrag erstellt hast. Ich habe jedoch eine Frage zu online-druck.biz. Hast du dort bestellt, und wenn ja, wie war die Qualität? Wenn nein, wo hast du bestellt?

Viele Grüße und vielen Dank,
freshman
 
  freshman 
 
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Preisvergleich

BeitragVerfasst am: 26.09.2011, 10:54
Hallo,

falls du immer noch Preise vergleichen möchtest, hier mal eine kleine Aufzählung von Buchdruckereien mit guten Preisen und guter Qualität, die ich weiterempfehlen kann

- Schaltungsdienst Lange
- Buchwerft.de bzw. für kleinere Auflagen Buchvermarkter.de
- Viaprinto druckt mit CEWE Fotoqualität

Viele Grüsse,
jea

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*Buchgestaltung und Coaching für Selfpublisher*

Autorin von Abenteuer Weltreise und Happy Landings.
 
  jea28 
 
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BeitragVerfasst am: 26.09.2011, 11:36
Ich werde mich bei der nächsten Auflage auch nach einer Alternative umschauen. Die Qualität der Bücher bei BoD ist nicht zufriedenstellend.

Die Klebebindung ist dürftig, glänzende Cover biegen sich auf und die Schutzfolie löst sich ab. Zudem ist man offenbar nicht in der Lage die Bücher beim Versand so intelligent zu verpacken, dass sie unbeschädigt ankommen.

Einzig der Ablauf gefällt mir. Das Upload ist recht einfach und man kann als Fun ein Probeexemplar drucken. Das gibt eine gewisse Sicherheit bevor man eine größere Auflage drucken läßt.

Begeistert war ich von Flyeralarm.de. Wenn die Bücher die gleiche Qualität haben wie die Flyer dann wäre das eine echte Alternative.
 
  Jenselina 
 
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