 | | Verfasst am: 19.10.2011, 11:10 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| Wer aber Geld für sein Werk verlangt, hat die verdammte Pflicht, so wenig Fehler wie irgendmöglich in seinem Buch am Leben zu lassen. Alles andere ist Schlamperei, Pfusch, Dilettantismus. |
Das mag für irgendwelchen selbsterfundenen und zusammenphantasierten Schmarren gern gelten. Bei mir waren allerdings eher zum Beispiel politische Bücher gemeint, deren Verfasser damit Leib und Leben riskiert haben, um die Nachwelt über irgendwelche wichtigen Ereignisse aufzuklären. So etwas soll es auch noch geben.
Wenn man nur an erfundene Liebesromanzen und Schauergeschichten denken kann, ist das mit der Rechtschreibung und Satz und Druck natürlich ganz anders zu sehen.
Sowas lese ich aber eh nicht.  |
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_________________ Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre
Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat
Der preußische Regierungsagent Karl Marx |
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W.Waldner |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 11:39 |
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| W.Waldner hat Folgendes geschrieben: |
Das mag für irgendwelchen selbsterfundenen und zusammenphantasierten Schmarren gern gelten. Bei mir waren allerdings eher zum Beispiel politische Bücher gemeint, deren Verfasser damit Leib und Leben riskiert haben, um die Nachwelt über irgendwelche wichtigen Ereignisse aufzuklären. So etwas soll es auch noch geben.
Wenn man nur an erfundene Liebesromanzen und Schauergeschichten denken kann, ist das mit der Rechtschreibung und Satz und Druck natürlich ganz anders zu sehen.
Sowas lese ich aber eh nicht.  |
Kein Argument. Wenn heute diesbezügliche Bücher veröffentlicht werden, ist eine Gefahr für Leib und Leben nicht mehr vorhanden. Also auch kein Grund mehr da, Rechtschreibung und Grammatik über Bord zu werfen.
Ach ja, und wenn ich Leib und Leben riskiere, um irgendjemanden auf irgendetwas aufmerksam zu machen, dann mach ich das kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst. Dann verlange ich kein Geld, sonst würde der edle Gedanke ad absurdum geführt. |
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_________________ Viele Grüße von Nicolas
Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 12:00 |
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| W.Waldner hat Folgendes geschrieben: |
Sowas lese ich aber eh nicht.  |
Da sieht man mal wieder, was ich für eine schlechte Menschenkenntnis hab'. Ich hatte dich bisher für einen eifrigen Dan Brown-Leser gehalten ...  |
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_________________ Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen". |
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Perchta |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 12:21 |
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| W.Waldner hat Folgendes geschrieben: |
| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| Wer aber Geld für sein Werk verlangt, hat die verdammte Pflicht, so wenig Fehler wie irgendmöglich in seinem Buch am Leben zu lassen. Alles andere ist Schlamperei, Pfusch, Dilettantismus. |
Das mag für irgendwelchen selbsterfundenen und zusammenphantasierten Schmarren gern gelten. Bei mir waren allerdings eher zum Beispiel politische Bücher gemeint, deren Verfasser damit Leib und Leben riskiert haben, um die Nachwelt über irgendwelche wichtigen Ereignisse aufzuklären. So etwas soll es auch noch geben.
Wenn man nur an erfundene Liebesromanzen und Schauergeschichten denken kann, ist das mit der Rechtschreibung und Satz und Druck natürlich ganz anders zu sehen.
Sowas lese ich aber eh nicht.  |
Was für eine Arroganz. Aber "Autor" darf sich ja jeder nennen!
haifischfrau |
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_________________ www.maryanne-becker.de |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 13:25 |
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| Nicolas Fayé hat Folgendes geschrieben: |
| Wenn heute diesbezügliche Bücher veröffentlicht werden, ist eine Gefahr für Leib und Leben nicht mehr vorhanden. |
Echt?
Also ich hätte da ein spannendes Thema für Dich.
http://www.voltairenet.org/Die-Operation-Sarkozy-Wie-die-CIA
Wenn Du da mit dem Recherchieren anfängst, wirst Du zu Rechtschreibung und Grammatik nicht mehr kommen.  |
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_________________ Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre
Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat
Der preußische Regierungsagent Karl Marx |
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W.Waldner |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 13:42 |
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@ kasapv
Open Office, wie gesagt, ist reichlich pflegebedürftig, was die Wörter angeht. Darum arbeite ich auch lieber mit MS Office. Mich ärgert bei Open Office, daß es viele Wörter nicht kennt, und daß man irgendwann auch abstumpft, wenn jedes vierte bis fünfte Wort in einem Satz unterschlängelt ist, weil Open Office es nicht kennt. Da muß man dann hinschauen und das Wort ins Wörterbuch aufnehmen.
Den Duden ersetzt Open Office selbstverständlich nicht, aber wenn Du gar keine Rechtschreibprüfung in Deutsch hast, ist die Krücke, die Open Office bietet, schon mehr als gar nichts.
Gegebenenfalls solltest Du versuchen, das entsprechende Plugin für Deine Office bei Microsoft herunterzuladen. Ich weiß ja nicht, welche Lizenz Du hast. Auch hier ist Vorsicht geboten, denn bei der Home Office ist die kommerzielle Nutzung ausgeschlossen. Mit anderen Worten: Wenn Du eine solche eingeschränkte Office hast und ein Buch veröffentlichst, verstößt Du gegen die Lizenz und setzt Dich ggf. juristischem Ärger aus.
Das Risiko besteht dann wiederum nicht, wenn Du die Texte mit Open Office erstellst. |
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_________________ http://bercanay.wordpress.com/spuren-im-schnee/
Spuren im Schnee: http://www.bod.de/index.php?id=296&objk_id=429828
http://bercanay.wordpress.com/spuren-im-schnee/katze/ |
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Richard Bercanay |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 13:53 |
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| W.Waldner hat Folgendes geschrieben: |
| Nicolas Fayé hat Folgendes geschrieben: |
| Wenn heute diesbezügliche Bücher veröffentlicht werden, ist eine Gefahr für Leib und Leben nicht mehr vorhanden. |
Echt?
Also ich hätte da ein spannendes Thema für Dich.
http://www.voltairenet.org/Die-Operation-Sarkozy-Wie-die-CIA
Wenn Du da mit dem Recherchieren anfängst, wirst Du zu Rechtschreibung und Grammatik nicht mehr kommen.  |
Ich bin aus dem Alter raus, mich von jeder Verschwörungstheorie einfangen zu lassen. Wasserdichte Beweise bitte und keine Pseudotheorien. Ich glaube nämlich nur das, was ich sehe oder wasserdicht bewiesen bekomme. Das fehlt hier.
PS: Und auf dem Mond war auch niemand. Hitler hatte die Atombombe und die Titanic war die Olympic.  |
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_________________ Viele Grüße von Nicolas
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 13:54 |
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| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: |
Was für eine Arroganz. Aber "Autor" darf sich ja jeder nennen!
haifischfrau |
Erinnert irgendwie an die legendäre Aussage aus einer der ersten "Big Brother"-Staffeln:
"Schäks-Bier? Habe ich noch nie getrunken!"
Aber wer die Werke von Shakespeare, Goethe, Thomas Mann, Kurt Tucholsky, James Joyce, John Steinbeck, Ernest Hemingway, Pablo Neruda und wie sie alle noch heißen als "zusammenphantasierten Schmarren" ansieht ... <wo ist der Schulterzuck-Icon>
Jeder desavouiert sich eben, so gut er kann.  |
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_________________ Grüße
Siegfried
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»Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet, tut besser, schwimmen zu lernen, als dem Wasser auszuweichen.« (Karl Waggerl) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 14:41 |
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Also die Duden Rechtschreibprüfung für Microsoft Office scheint mir doch besser zu sein als Open Office. Wenn ich Word öffne, habe ich jetzt oben eine Leiste mit Dudenikonen und kann z.B. das gesamte Dokument (z.B. Manuskript) durchsehen lassen. Nun wird meine deutsche Rechtschreibung überprüft, obwohl ich die von Microsoft ja gar nicht installiert habe. Witzig ist dass ich die Duden-Anmerkungen dann in Spanisch bekomme. Aber das ist schon okay. Die Version kann jeder als Testversion für 30 Tage runterladen. Dann hat man genügend Zeit zu testen, ob es das Richtige ist. Ich denke schon, dass ich mir die Komplettversion kaufe. 19.95 Euro ist doch okay.
Vor ein paar Wochen hatte ich ein Buch von Shaker Media bestellt, um mal die Qualität zu testen. Das Buch als Gegenstand ist schon in Ordnung. Nur die Autorin, meine Güte. Der Klappentext ist glaube ich als einziger fehlerfrei. Buch aufgeschlagen und da steht der erste Satz wie folgt.
| Zitat: |
| Hoch im Norden. in einer Burg, die auf der obersten Spitze der meeresumtosten Felsen stand, hob das Böse den Blick und richtete ihn nach Süden... |
Dann wird statt "wünschte" das Wort "wüsste" geschrieben und statt "kam" las ich "kann". Man muss also schon ein wenig fit sein im Raten. Kommata fehlen reichlich, aber die liest man ja nicht wirklich mit. Nach ein paar Seiten dachte ich, ich lese nur noch bis Kapitelende und versuche es morgen weiter. Überraschung! Das ganze Buch hat keine Kapitel. 250 Seiten und keine Einteilung in Kapitel. Die Geschichte selber plätschert etwas holprig dahin, weil plötzlich jemand oder etwas auftaucht, das vergessen wurde vorher zu erwähnen. Z.B.: Der Prota geht mit seinem Mitreisenden in ein Geschäft. Sie kaufen Sachen und als Sie draussen eine Karte studieren, spricht sie ein Ranger an. Den hatten sie übrigens schon im Laden gesehen. Das kommt so holprig rüber, dass ich mir denke, es wäre doch besser, den Ranger direkt im Laden zu erwähnen. Ähnliches passiert dann noch ein paar Mal. In einer Unterhaltung wechselt die Anrede von "Sie" zu "Ihr". Die Schriftgrösse ist maximal 8pts, weil offensichtlich versucht wurde, die Seitenanzahl und somit den Buchpreis niedriger zu halten.
Das sind alles Dinge, die mir auffallen, wo ich mich gerademal seit wenigen Monaten intensiver mit Rechtschreibung und Grammatik beschäftige. Wenn so die Mehrheit der selbstverlegten Bücher aussieht, dann verstehe ich schon, warum der schlechte Ruf. Da verstehe ich auch die Einstellung von mtg. Seine Art sich auszudrücken ist halt sehr direkt, wie ich in kurzer Zeit herausgefunden habe. Das ist eben sein Charme.  |
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_________________ Meine Seite der Wahrheit |
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kasapv |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 16:03 |
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Man muss sich nicht Gedanken machen, wie die Mehrheit der selber aufgelegten Bücher aussieht. Es reicht wenn man sich über seine eigenen Gedanken macht!
Wer dies aber nicht tut, der darf sich nicht wundern wenn man ihn geflissentlich Übersieht.
Bücher schreiben, herstellen oder verlegen ist ein wunderbares Hobby. Es kostet aber nicht nur Zeit, man sollte schon dem Leser zu liebe und für den eigenen Ruf auch noch in Korrektoren und Designer etc. investieren. Und siehe da, jene die es nicht so locker nehmen sind auch mit ihren Umsätzen zufrieden.
Fans machen nicht glücklich, aber sie garantieren Umsätze. Um Fans zu haben muss man Leistung bringen und vor allem selbstkritisch sein. Bücher sind Handwerk! Handwerk sollte man beherrschen und seine Leistungen versuchen laufend zu verbessern.
Das Genia für Verschwörungstheorie muss trotzdem noch für den Leser lesbar sein und attraktiv!
Bei manchen hier, dürfte ihre Oberflächlichkeit deutlich höher sein, als ihre Umsätze. Leider, werden sich nicht die Leute den Schuh anziehen, die ihn anziehen sollten. Dies beweist dieser Fred ganz gut.
Nicht jeder kann so geschliffen formulieren wie Siegfried, man könnte aber wenigstens dann Siegfrieds hinzuziehen. Nicht jeder macht so gutes Design wie Matthias, aber man kann sich ja einen Matthias hinzuziehen etc.etc.etc. alles andere sind faule Ausreden.
Und dann kommt der große Jammer! Die Ausgaben sind Höher als die Umsätze. Klar weil am falschen Ort gespart wurde. |
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SandraR |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 16:13 |
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| SandraR hat Folgendes geschrieben: |
Nicht jeder kann so geschliffen formulieren wie Siegfried, man könnte aber wenigstens dann Siegfrieds hinzuziehen. Nicht jeder macht so gutes Design wie Matthias, aber man kann sich ja einen Matthias hinzuziehen etc.etc.etc. alles andere sind faule Ausreden.
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Ja, so in etwa sehe ich das auch. Vieles kann man selbst lernen, viele Kenntnisse und Fertigkeiten kann man sich selbst erarbeiten, und bei den Punkten, wo dies nicht geht oder deutlich zu aufwändig wäre, zieht man eben externe Fachleute heran, die diese Kompetenzen bereits haben.
Das macht man ja in allen anderen Bereichen auch so, z.B. in der Heimwerkerei. Ein paar Leitungen legen und dafür Wände aufstemmen kann ich selbst, aber um den Sicherungskasten anzuschließen, hole ich mir dann doch lieber für ne Stunde den Elektriker ins Haus.
Analog sollte man bei der Buchherstellung auch verfahren. |
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Großstadtpoet |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 16:33 |
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| Großstadtpoet hat Folgendes geschrieben: |
| SandraR hat Folgendes geschrieben: |
Nicht jeder kann so geschliffen formulieren wie Siegfried, man könnte aber wenigstens dann Siegfrieds hinzuziehen. Nicht jeder macht so gutes Design wie Matthias, aber man kann sich ja einen Matthias hinzuziehen etc.etc.etc. alles andere sind faule Ausreden.
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Ja, so in etwa sehe ich das auch. Vieles kann man selbst lernen, viele Kenntnisse und Fertigkeiten kann man sich selbst erarbeiten, und bei den Punkten, wo dies nicht geht oder deutlich zu aufwändig wäre, zieht man eben externe Fachleute heran, die diese Kompetenzen bereits haben.
Das macht man ja in allen anderen Bereichen auch so, z.B. in der Heimwerkerei. Ein paar Leitungen legen und dafür Wände aufstemmen kann ich selbst, aber um den Sicherungskasten anzuschließen, hole ich mir dann doch lieber für ne Stunde den Elektriker ins Haus.
Analog sollte man bei der Buchherstellung auch verfahren. |
Stimmt. Aber das setzt auch ein gesundes Selbstverständnis voraus. Und da ist sie wieder, die Problematik des Eigen- und Fremdbildes ...
Sieht man ja täglich bei vielen Casting-Shows im Fernsehen und das können auch viele Lehrer tagtäglich bestätigen, die Selbstüberschätzung bleibt mittlerweile ohne Konsequenz bzw. das Mittelmass ist meist gut genug. |
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Horatius |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 17:34 |
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| Großstadtpoet hat Folgendes geschrieben: |
| Vieles kann man selbst lernen, viele Kenntnisse und Fertigkeiten kann man sich selbst erarbeiten |
Das ist der Punkt. Allerdings setzt das auch den Willen zum Lernen voraus. Und da habe ich bei vielen meine Zweifel. Weil Lernen wollen etwas mit Arbeit an sich selbst zu tun hat. Es ist unbequem, unangenehm und hält einen von jenen Dingen ab, die man viel lieber macht ... etwa Fernsehen, in der Kneipe rumhängen, schlafen.
In "Qualität" steckt nicht ohne Grund "Qual".  |
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Siegfried
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 17:39 |
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Siegfried meint:
<In "Qualität" steckt nicht ohne Grund "Qual".>
So kann man das auch sehen. Ist Schreiben eine Variante des Masochismus??? (Und was ist mit denen, die sich nicht quälen???) |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 19.10.2011, 17:47 |
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| Siegfried hat Folgendes geschrieben: |
| Großstadtpoet hat Folgendes geschrieben: |
| Vieles kann man selbst lernen, viele Kenntnisse und Fertigkeiten kann man sich selbst erarbeiten |
Das ist der Punkt. Allerdings setzt das auch den Willen zum Lernen voraus. Und da habe ich bei vielen meine Zweifel. Weil Lernen wollen etwas mit Arbeit an sich selbst zu tun hat. Es ist unbequem, unangenehm und hält einen von jenen Dingen ab, die man viel lieber macht ... etwa Fernsehen, in der Kneipe rumhängen, schlafen.
In "Qualität" steckt nicht ohne Grund "Qual".  |
Das ist wahr. Und manchmal ist der Weg wirklich steinig. Ich suche z.B. seit ewigen Zeiten gute Fachbücher, deren Lektüre mich dem Ziel, professionell aussehende Buchcover selbst zu gestalten, näher bringt. Alles nicht so einfach.
Bisher bleibt nur, mit Qualitätseinbußen zu leben (sprich: mit einfachsten Methoden und ohne Fachkenntnisse selbst machen) oder eben einen Fachmann bezahlen.
Wobei, wie User Horatius ja schon richtig schrieb: Ein wichtiger Punkt war sicherlich schon, diese eigene Schwachstelle überhaupt erstmal zu bemerken. Ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung... |
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