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Korrektorat und Kleines Lektorat zu günstigem Preis

BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 20:30
Hallo alle zusammen,

wer sein z. B. bei BoD zu druckendes Buch vorher korrekturlesen oder lektorieren lassen und dafür kein ›halbes Vermögen‹ ausgeben möchte, lade ich herzlich dazu ein, sich unverbindlich auf meiner Website www.anti-fehlerteufel.de umzusehen.

Ich biete als unterschiedliche Leistungspakete wahlweise:
  • die einfache Korrektur der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung (was ich für ein absolutes Minimum bei einem zu druckenden Buch halte)
  • ein im Leistungsumfang individuell anpassbares ›Kleines Lektorat‹ mit stilistischen Überarbeitungen (v. a. Beseitigung von Stilblüten, häufigen Wortwiederholungen, missverständlichen oder holprigen Ausdrücken, unlogischer Satzfolge; eine weitere Teilleistung kann frei gewählt werden, z. B. Prüfung auf Verständlichkeit oder auf Vollständigkeit von Verzeichnissen)
  • ein ausführlicheres Lektorat (z. B. mit Entfernung leerer Redundanzen und Prüfung auf Verständlichkeit, Optimierung der Ausdrucksweise usw.; auf Wunsch und nach Absprachen auch Neuformulierungen oder Layout-Anpassungen; ich biete jedoch ausdrücklich kein Lektorat von Romanen und ähnlichen Texten bezüglich Charakterentwicklung, Spannungsbögen usw. an – hierfür fehlt mir noch die nötige Erfahrung)
Und das jeweils zu meiner Meinung nach fairen Preisen.
Eine Beratung, welcher Leistungsumfang sinnvoll erscheint (jeder Text ist anders und jeder Autor schreibt anders), ist in jedem Fall kostenlos, ebenso das Probe-Lektorat und -Korrektorat einiger Seiten und die Schnell-Prüfung von Websites auf vorhandene Fehler mit Beratung.

Bei der Korrektur ist übrigens ohne Aufpreis ebenfalls eine frei wählbare Lektorats-Teilleistung enthalten (z. B. Beseitigung von Stilblüten oder häufigen Wortwiederholungen).
Der genaue Leistungsumfang einer Überarbeitung kann selbstverständlich auch immer individuell festgelegt werden.

Für umfangreichere Textprojekte (ab 60, 120, 180 (usw.) Seiten) biete ich außerdem Mengenrabatte an.

Gerne überprüfe ich aber natürlich auch andere Textdokumente sowie Internetauftritte. Jeder hier wird sich schon über so manche eigentlich seriöse Website geärgert haben, auf der es von Fehlern nur so wimmelt. Wer sich davon positiv abheben möchte, aber die Rechtschreibung und Grammatik nicht ganz perfekt beherrscht oder dafür schlicht keinen Nerv hat, dem helfe ich bei dieser Arbeit gerne weiter.

Mit Sicherheit sind einige billigere Korrektorate und Lektorate als meines zu finden – aber von deren Qualität und Sorgfalt bin zumindest ich meist nicht überzeugt. Andererseits kenne ich auch etliche Lektoren mit Preisen weit jenseits von 3 Euro pro Seite für eine einfache Korrektur – zu denen gehöre ich sicher auch nicht.

Für BoD-Autoren gelten grundsätzliche Sonderpreise. Alle Leistungsarten können von BoD-Autoren zum in den Preislisten ausgewiesenen ›Existenzgründer-Tarif‹ genutzt werden, das ist etwa 22 bis 26% günstiger als zum Normalpreis (je nach Leistungsart und Textumfang bzw. Mengenrabatt).
Das Angebot gilt für alle Texte, die über BoD (oder einen vergleichbaren Dienstleister) oder im Selbstverlag veröffentlicht werden sollen, und außerdem für Autoren-Websites, -Flyer usw., wenn schon solche Veröffentlichungen vorhanden (oder in Planung) sind.
Um Missverständnissen vorzubeugen, weise ich hier nochmal darauf hin, dass ich in der Regel nicht auf Spannungsbögen, Charakterentwicklung usw. prüfe, sondern auf allgemeinere stilistische Fehler bzw. im Korrektorat nur auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung und natürlich noch die frei wählbare Lektorats-Teilleistung (siehe oben).

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Themenbezogene Sonderpreise im April 2012

Vom 1. bis 30. April 2012 biete ich 15% Rabatt auf die Korrektur und sonstige Überarbeitung von Texten, die thematisch mit der zivilen Schifffahrt oder Luftschifffahrt, dem Schiff-/Luftschiffbau oder ähnlichen Themen zu tun haben. Denn vor 100 Jahren hat ein Schiff namens ›Titanic‹ einen Eisberg gerammt (die Folgen dieses Aufeinandertreffens dürften bekannt sein). Und vor knapp 75 Jahren ging das Luftschiff LZ 129 ›Hindenburg‹ bei der Landung in Lakehurst (USA) in Flammen auf.
Daher gilt der Rabatt natürlich auch im Zusammenhang mit (historischen oder fiktiven) Katastrophen im Bereich der zivilen Schiff- und Luftschifffahrt.

Genauere Informationen hierzu sind zu finden auf www.anti-fehlerteufel.de unter dem Stichwort ›April-Aktion‹.

Wie üblich gelten die 15% Rabatt zusätzlich zu allen normalen Preisnachlässen (z.B. Studenten- oder Autoren-Preise, Mengenrabatte) und es genügt ein thematisch passender Anteil von 25% des Gesamttextes, um den Themen-Rabatt zu erhalten. Bei rechtzeitiger Beauftragung bis zum 30. April ist es natürlich auch wieder möglich, mir den fertigen Text erst bis zu zwei Monate danach zuzusenden und trotzdem den Rabatt zu erhalten (eine kostenfreie Stornierung ist natürlich auch dann möglich).

Noch bis Ende März ist das Sonderpreis-Thema Karl May sowie ›Wilder Westen‹ und Orient (natürlich reicht auch nur eines dieser Themen). Weitere Infos dazu sind auf meiner Website unter dem Stichwort ›März-Aktion‹ zu finden.

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Außerdem habe ich die Preislisten auf meiner Website (hoffentlich) etwas übersichtlicher gestaltet und mehr Preisangaben bei den Mengenrabatten eingefügt.

Ich freue mich auf Ihren Besuch auf meiner Website. book

Jörg Querner


Editier-Historie:
- Original vom 10.06.2010
- inhaltlich (Angebotsumfang, Übersicht) geändert am 22.06.2010
- Hinweise zur WM-Sonderaktion entfernt und den "Website-Teil" umformuliert am 06.08.2010
- Titel geändert (Lektorat -> Kleines Lektorat) und Hinweis zur Sonderpreis-Aktion im September eingefügt am 01.09.2010
- Hinweis zum Sonderpreis für BoD-Autoren eingefügt am 16.09.2010
- Hinweis zur Sonderpreis-Aktion im September gekürzt, Hinweis zur Oktober-Aktion eingefügt am 03.10.2010
- Hinweise zur Sonderpreis-Aktion im September entfernt, für Oktober gekürzt und zur November-Aktion eingefügt am 03.11.2010
- Hinweis zur Weihnachts-Sonderpreisaktion im November/Dezember hinzugefügt (+ kurz darauf kleine Korrektur im selben Abschnitt) am 22.11.2010
- Hinweis zur Sonderpreisaktion im Januar 2011 hinzugefügt, die Hinweise auf die vorigen Aktionen gekürzt bzw. entfernt sowie Infos zum BoD-Autoren-Tarif ergänzt am 07.01.2011
- Hinweis zum Sondertarif für BoD-Autoren aktualisiert, gekürzt und leicht umformuliert am 24.01.2011
- Hinweis zur Sonderpreisaktion im Februar hinzugefügt am 31.01.2011
- Hinweis zur Sonderaktion im Februar bis April (Raumfahrt-Spezial) hinzugefügt, ersten Absatz vom Original-Eintrag und Hinweis zur Januar-Aktion entfernt am 13.02.2011
- Hinweis zur Sonderpreisaktion im April und zur Spendenaktion (Japan) hinzugefügt sowie Hinweis zur Februar-Aktion gelöscht am 04.04.2011
- Hinweis zum Max-Frisch-Spezial und zur Sonderpreisaktion ab 16. Mai (Kurzfassung) hinzugefügt, alte Sonderpreis-Hinweise entfernt am 10.05.2011
- Logo des Lektorats Anti-Fehlerteufel eingefügt am 12.05.2011
- Hinweis zur September-Sonderpreisaktion hinzugefügt und ältere Hinweise zu solchen Aktionen entfernt am 06.09.2011
- Hinweise zu Sonderpreisaktionen im Dezember und Januar hinzugefügt, entsprechende alte Hinweise entfernt am 22.12.2011
- Hinweis zur Februar-Sonderpreisaktion eingefügt und alte entsprechende Hinweise entfernt am 31.02.2012
- Hinweise zu Sonderpreisaktionen (v.a. April) erneuert, entspr. alte gelöscht; einige Daten aktualisiert am 28.03.2012


Zuletzt bearbeitet von Anti-Fehlerteufel am 28.03.2012, 23:48, insgesamt 22-mal bearbeitet

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Re: Korrektorat und Lektorat zu günstigem Preis

BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 21:20
Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:
Mit Sicherheit sind massenhaft billigere Korrektorate und Lektorate als meines zu finden (ich erwähne nur "1 Euro pro Seite", oft z. B. von Studenten angeboten) - aber von deren Qualität und Sorgfalt bin zumindest ich meist nicht überzeugt. Andererseits kenne ich auch etliche Lektoren mit Preisen jenseits von 4 Euro pro Seite für eine einfache Korrektur - zu denen gehöre ich sicher auch nicht.


Hi,

den Unterschied zwischen Gedankenstrich (–) und Bindestrich (-) kennst Du, oder?
Von einem Profi muss man das erwarten dürfen; meine Meinung!

Gruß
 
  malschaun 
 
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Re: Korrektorat und Lektorat zu günstigem Preis

BeitragVerfasst am: 10.06.2010, 22:56
malschaun hat Folgendes geschrieben:
Hi,

den Unterschied zwischen Gedankenstrich (–) und Bindestrich (-) kennst Du, oder?
Von einem Profi muss man das erwarten dürfen; meine Meinung!

Gruß


Hallo malschaun,

da gebe ich Dir völlig Recht. Und natürlich kenne ich den Unterschied, auf meiner Website wirst Du nur Gedankenstriche sehen (wo solche hingehören). Nur in meinem Beitrag oben habe ich auf die Unterscheidung verzichtet, da ich nicht wusste, ob das Forum den Gedankenstrich richtig darstellt. Mag sein, dass das ein Fehler war...

----
Edit(h) sagt:
Und um den potenziell nächsten Punkt gleich mit abzuarbeiten: Ja, auch die korrekte Verwendung und Ausführung von Anführungszeichen und Auslassungspunkten ist mir bekannt, habe oben aus – zugegebenermaßen – Bequemlichkeit jedoch darauf verzichtet. Davon wird die Welt aber morgen sicher nicht untergehen; und falls doch, täte mir das natürlich furchtbar leid... Wink
----

Gruß
Jörg Querner

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 01:41
Mich würde mal interessieren, was dich dazu qualifiziert ein Lektorat anzubieten. Auf deiner HP habe ich nichts darüber gefunden.

Und sind Preis-Aufschläge bei Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit von bis zu 60% wirklich nötig? shocked eyes

Informierte Grüße
Artus

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 07:48
Artus hat Folgendes geschrieben:
Und sind Preis-Aufschläge bei Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit von bis zu 60% wirklich nötig? shocked eyes

Natürlich nicht, wenn man gewöhnt ist, dass andere einem die Arbeit abnehmen.

Schau Dir mal die Rubrik an: DIENSTLEISTUNGEN

Wir sprechen hier von einem Angebot, das man annehmen kann, aber nicht muss. Sind wir wieder mal so weit, dass gerade die, die dringend Hilfe bräuchten, sich an Kommafehlern anderer delektieren?

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 12:28
Artus hat Folgendes geschrieben:
Mich würde mal interessieren, was dich dazu qualifiziert ein Lektorat anzubieten. Auf deiner HP habe ich nichts darüber gefunden.


Was jemanden qualifiziert, ein Lektorat anzubieten, ist m. E. zweitrangig. Ich halte nicht viel von der "deutschen Scheine-Mentalität" (d. h. es ist nicht wichtig, ob du es gut kannst, Hauptsache du verfügst in Deutschland über das notwendige Zertifikat Twisted Evil ).

Mich interessiert bei einem Lektorat viel mehr das Ergebnis; von daher wäre ein "vorher-nachher"-Vergleich zur Beurteilung eine mögliche Idee. Texte, die auf Kritik warten, gibt es ja hier im Forum genug. Leider hat bisher noch keiner, der ein Lektorat als Dienstleistung anbietet, eine Arbeitsprobe abgeliefert. cheezy grin

Grüße
Siegfried
 
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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 12:51
Siegfried hat Folgendes geschrieben:

Was jemanden qualifiziert, ein Lektorat anzubieten, ist m. E. zweitrangig.


Das ist aber sehr großzügig von dir. Allerdings erscheint mir die Frage nach der Qualifikation schon berechtigt, zumal der Anbieter hier erst kürzlich aufgetaucht ist.

Bei einem Korrektorat mag deine Sorglosigkeit ja noch angehen, immerhin geht es dabei nur um das Anwenden von grammatikalischen Regeln.

Wenn es aber um die literarische Überarbeitung geht, kann man, gerade wenn dafür Geld verlangt wird, einige Referenzen und/oder eine fachliche Ausbildung erwarten.

Gleich Fußball schauende Grüße
Artus

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 13:52
Hallo,
Artus hat Folgendes geschrieben:
Mich würde mal interessieren, was dich dazu qualifiziert ein Lektorat anzubieten. Auf deiner HP habe ich nichts darüber gefunden.

Ich sehe es prizipiell wie Siegfried, von "Zertifikaten" halte ich nicht so viel (außer vielleicht bei Ärzten und Architekten oder so).
Ich kenne einen Lektor, der seine Sache wirklich gut macht, der nur ein Semester Germanistik studiert, dann abgebrochen und einen technischen Beruf ergriffen hat, um schließlich doch noch freier Lektor (u. a. für Belletristik) zu werden. Ist er deshalb nicht qualifiziert?

Germanistik oder Ähnliches habe ich nicht studiert, kann aber auf mehrere Jahre Erfahrung im Korrigieren und Lektorieren – wenn auch, wie auf meiner HP erwähnt, nur im eher privaten Bereich, d.h. unbezahlt, aber dort mit überwiegend positiver Resonanz – und gute bis sehr gute Deutsch-Kenntnisse zurückgreifen.
Ich biete daher auch ausdrücklich keine z. B. mit einem Verlagslektor vergleichbare Dienstleistung an. Zugegeben, das steht auf der HP, glaube ich, nur an einer Stelle und sollte ich nochmal genauer hervorheben.

Für meine Referenzen-Seite hat sich bis vor meinem Eintrag hier auch laut der HP-Statistik kaum jemand interessiert, was mich auch etwas gewundert hat.

Wenn ich mir die auf den Websites mancher ehemaliger Soziologie- und anderer Studenten (ohne diese in generellen Misskredit bringen zu wollen) enthaltenen Fehler ansehe, frage ich mich ehrlich gesagt auch manchmal, warum die das eigentlich anbieten. Gut, oft sind es vermutlich die Webdesigner, die in solchen Fällen die Fehler einbauen, aber gerade ein Lektor sollte dann doppelt genau darauf achten.

Artus hat Folgendes geschrieben:
Und sind Preis-Aufschläge bei Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit von bis zu 60% wirklich nötig? shocked eyes

Wie mtg schon sinngemäß geschrieben hat: Niemand wird dazu gezwungen, einen so knappen Termin zu setzen, dass ich tatsächlich Nachtschichten einlegen muss (wenn ich die freiwillig mache, obwohl es vom Termin her nicht nötig wäre, berechne ich ja auch keinen Zuschlag) – und dafür halte ich 60% bei meinen sonstigen Preisen durchaus für angemessen. Manche Lektoren mit deutlich höheren Stunden- oder Seitenpreisen verlangen 100% Aufschlag und weisen darauf oft nur in ihren AGB hin (mal ehrlich, wer liest die schon so genau?).
Der Wochenendzuschlag beträgt bei mir dafür nur 20%. Manche Kollegen verlangen keinen Wochenendzuschlag (haben aber meist höhere Basispreise als ich), andere verlangen 50% (bei meist niedrigeren Basispreisen). Ich liege also bei beidem irgendwo dazwischen.
Natürlich kenne ich nicht alle Angebote aller Korrektoren und Lektoren, dafür gibt es einfach auch zu viele. Ausnahmen sind also nicht ausgeschlossen.

Dafür gibt es bei mir keinen generellen Eil-Zuschlag, wenn die Arbeit trotzdem zu den normalen Bürozeiten (also nicht nachts oder am Wochenende usw.) erledigt werden kann.

Hm, so viel wollte ich hier eigentlich gar nicht zu meinen Preisen schreiben. Die Vergleiche wird mir vermutlich wieder irgend jemand negativ ankreiden Confused

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Mich interessiert bei einem Lektorat viel mehr das Ergebnis; von daher wäre ein "vorher-nachher"-Vergleich zur Beurteilung eine mögliche Idee. Texte, die auf Kritik warten, gibt es ja hier im Forum genug. Leider hat bisher noch keiner, der ein Lektorat als Dienstleistung anbietet, eine Arbeitsprobe abgeliefert.

Danke erst mal für die moralische Teil-Unterstützung Wink

Ja, so ein Vorher-Nachher-Vergleich ist eine gute Idee. Auf der HP geht das nur leider schlecht, schließlich können die Besucher nicht beurteilen, ob der Text wirklich aus einem reellen Auftrag stammt (was schon alleine wegen der Geheimhaltungspflicht meist gar nicht möglich ist) oder der "Vorher-Text" absichtlich nachträglich verschlechtert wurde.
Hier im Forum bieten sich natürlich gute Möglichkeiten, darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber es liegt nicht so ganz in meiner Natur, mich überall in den Vordergrund drängen zu wollen (vielleicht nicht so optimal als Unternehmer Wink ).

Dass bisher noch kein Lektor eine Arbeitsprobe abgeliefert hat, liegt vielleicht auch an der anwesenden "Konkurrenz". Jeder Lektor und erfolgreiche Autor hat natürlich seinen ganz eigenen Stil – es ist meiner Meinung nach fast schon vorhersehbar, dass auf eine solche Arbeitsprobe dann mehr oder weniger massive Kritik anderer Lektoren und Autoren kommen wird, weil fast jeder den Text natürlich auf andere Weise überarbeiten würde; keine davon muss deshalb aber "falsch" sein.
Dem möchte sich vermutlich nicht jeder öffentlich aussetzen (ich überlege da auch noch und muss mich noch genauer im Forum umsehen; vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung ja völlig daneben).

edit: Außerdem möchte vielleicht nicht jeder Autor ungefragt seine Geschichte oder seinen Roman-Auszug öffentlich zerpflücken lassen, darauf sollte ein Lektor meiner Meinung nach ebenfalls Rücksicht nehmen.
/edit

(Falls dies weiterdiskutiert werden soll, würde ich jedoch ein Extra-Thema in einem geeigneten Unterforum vorschlagen.)

Gruß
Jörg

PS: ja, ich weiß, die Anführungszeichen sind nicht korrekt ... Rolling Eyes

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 14:56
Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:

edit: Außerdem möchte vielleicht nicht jeder Autor ungefragt seine Geschichte oder seinen Roman-Auszug öffentlich zerpflücken lassen, darauf sollte ein Lektor meiner Meinung nach ebenfalls Rücksicht nehmen.
/edit


Hallo Jörg,

wir haben hier im Forum ja extra einen Bereich Lektorat:

"Unser Lektorat. Hier können Sie Ihre Textentwürfe von anderen Autoren beurteilen lassen..."

Dort stellen Autoren ihre Texte mit der Bitte um Kommentare und Verbesserungsvorschläge vor. Da könntest du mal zeigen, was du kannst.

Wir hatten dort schon wunderbare, druckreife Texte, aber auch schon Texte mit 30 Fehlern (pro Zeile shocked eyes). Und natürlich Autoren, die die Fülle an Rechtschreib- und Ausdrucksfehlern als Stilmittel persönlicher Genialität ansahen und sich jedwede Korrektur aufs Schärfste verbaten.

Viele Grüße

Torsten

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 15:00
Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:
Ja, so ein Vorher-Nachher-Vergleich ist eine gute Idee ...


Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:
... Hier im Forum bieten sich natürlich gute Möglichkeiten, darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber es liegt nicht so ganz in meiner Natur, mich überall in den Vordergrund drängen zu wollen (vielleicht nicht so optimal als Unternehmer).


Du willst Dich nicht in den "Vordergrund" drängen? angle

Ich mag Demut ...

Tatsächlich eine sonderbare Einstellung. Das Vertrauen der Leute muss man sich ja erst mal erwerben. Hier gibt es viele Texte, an denen sich ein Lektor beweisen könnte ...

cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 15:17
Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:

Germanistik oder Ähnliches habe ich nicht studiert... nur im eher privaten Bereich, d.h. unbezahlt... keine z. B. mit einem Verlagslektor vergleichbare Dienstleistung...


Es wäre aufrichtiger, wenn mögliche Interessenten das gleich zu Anfang erfahren würden. blink

Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:

Zugegeben, das steht auf der HP, glaube ich, nur an einer Stelle und sollte ich nochmal genauer hervorheben.


Das glaube ich auch! Twisted Evil

Vom Fußball enttäuschte Grüße
Artus

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 15:50
Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:
Dass bisher noch kein Lektor eine Arbeitsprobe abgeliefert hat, liegt vielleicht auch an der anwesenden "Konkurrenz". Jeder Lektor und erfolgreiche Autor hat natürlich seinen ganz eigenen Stil – es ist meiner Meinung nach fast schon vorhersehbar, dass auf eine solche Arbeitsprobe dann mehr oder weniger massive Kritik anderer Lektoren und Autoren kommen wird, weil fast jeder den Text natürlich auf andere Weise überarbeiten würde; keine davon muss deshalb aber "falsch" sein.


Richtig, jeder Lektor hat seinen eigenen Stil. Genau das kann ich als möglicher Kunde aber nur herausfinden, wenn ich den Stil eines Lektors kenne. Wenn ein Lektor sich an der Wortwahl oder am Satzbau eines Textes stört, dann bin ich als Autor zur Entscheidung aufgefordert, ob dieser Lektor mein Lektor sein soll. Die Frage dabei ist immer, ob der Lektor begründen kann, warum er ein anderes Wort oder ein anderes Satzgefüge bevorzugt.

Wenn der Lektor aber nicht in der Lage ist, Fehler im Ausdruck ("von Nöten sein" gegenüber "in Nöten sein" - ja, ich weiß, ich bin böse! Twisted Evil ), in der Charakterzeichnung ("Das würde eine hochgebildete Frau aus der Oberschicht so nie sagen!") oder in der Handlung ("wenn der Täter geschossen hat, warum macht die Polizei dann keinen Pulverschmauchtest?") zu erkennen, dann disqualifiziert er sich - ganz egal, was dann die Kollegen dazu sagen.

Eine Arbeitsprobe mit "vorher-nachher"-Charakter soll mir zeigen, ob der Lektor weiß, was er tut und das auch gegenüber dem Autor begründen kann.

Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:

edit: Außerdem möchte vielleicht nicht jeder Autor ungefragt seine Geschichte oder seinen Roman-Auszug öffentlich zerpflücken lassen, darauf sollte ein Lektor meiner Meinung nach ebenfalls Rücksicht nehmen.
/edit

(Falls dies weiterdiskutiert werden soll, würde ich jedoch ein Extra-Thema in einem geeigneten Unterforum vorschlagen.)


Im Bereich "Lektorat" betteln die Leute regelrecht um Kritik und Bewertung der Texte. Hier könnte ein Lektor, der auf Kundschaft aus ist, seine Qualitäten problemlos zeigen.

Grüße
Siegfried
 
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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 15:59
@Torsten

Danke, so weit hatte ich mich aus Zeitgründen hier noch nicht umgesehen und die Forumsbeschreibung zu ungenau gelesen.

Ja, Texte mit 30 Fehlern pro Zeile und Autoren mit solchen seltsamen "Stilmitteln" kenne ich nur zu gut Sad Zum Glück aber auch viele andere.

@chnuppesaager

Das wird sicher auch noch anders werden, aber immerhin bin ich erst seit wenigen Tagen in diesem Forum. Es ist ja nicht so, dass ich ernsthaft erwarte, innerhalb von 10 Tagen 20 Aufträge zu bekommen Wink

@Artus

Das wird auch in den nächsten Tagen auf der Website entsprechend geändert.
Auf manche Dinge, die einem selbst eigentlich klar erscheinen, muss man auch als Lektor gelegentlich von Anderen aufmerksam gemacht werden.

Gruß
Jörg

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 16:25
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Richtig, jeder Lektor hat seinen eigenen Stil. Genau das kann ich als möglicher Kunde aber nur herausfinden, wenn ich den Stil eines Lektors kenne. [...]

Dafür gibt es aber auch die Möglichkeit eines kostenlosen Probelektorats (ich denke, bei fast jedem Lektorat ist das möglich). Natürlich ist es etwas aufwendiger (ja, absichtlich mit "e" geschrieben), von mehreren Lektoren ein Probelektorat einzuholen.

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Wenn der Lektor aber nicht in der Lage ist, Fehler im Ausdruck ("von Nöten sein" gegenüber "in Nöten sein" - ja, ich weiß, ich bin böse! Twisted Evil ) [...] zu erkennen, dann disqualifiziert er sich

Finde ich gar nicht böse, ist sogar ein sehr gutes Beispiel. Natürlich muss ein Lektor das auch erklären können. Muss ich das jetzt wirklich beweisen? Na gut: "von Nöten sein": eine Tat oder Handlung etc. ist (meist dringend) notwendig; "in Nöten sein": eine Person hat größere Probleme, leidet Not (ist natürlich auch im übertragenen Sinn möglich). Es wird mir hoffentlich geglaubt, dass ich das jetzt nicht nachschlagen musste Rolling Eyes
Es gibt sicher einzelne sich ähnelnde Ausdrücke, bei denen auch ich genauer nachdenken muss, aber gewöhnlich würde ich mich darin schon als recht sattelfest bezeichnen.

Im "Lektorat"-Forum werde ich mich demnächst genauer umsehen.

Gruß
Jörg

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BeitragVerfasst am: 13.06.2010, 22:10
Hallo,

Anti-Fehlerteufel hat Folgendes geschrieben:
Dafür gibt es aber auch die Möglichkeit eines kostenlosen Probelektorats (ich denke, bei fast jedem Lektorat ist das möglich).


Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache: Ich suche dringend so zwei oder drei Restaurents in Berlin, in denen ich Probeessen darf. Ach ja, und eine Autowerkstatt, in denen ich unseren Gold mal Probereparieren lassen kann, suche ich auch noch cheezy grin

Zitat:
Natürlich ist es etwas aufwendiger (ja, absichtlich mit "e" geschrieben), von mehreren Lektoren ein Probelektorat einzuholen.


Logisch. Immerhin muss man als Autor aufpassen, nicht einen Teil doppelt und einen anderen gar nicht lektorieren zu lassen cheezy grin

Okay, das ist jetzt böse, entspricht aber leider der Realität.

Beste Grüße,

Heinz.

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