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» Ich schaff das nicht !

BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 09:32
Valerie thumb up

Schreiben ist Knochenarbeit. Dies macht das 10-Punkte-Programm von Andreas Eschenbach sehr deutlich.

Wer dies bisher nicht geglaubt hat, sollte spätestens nach dem Lesen dieser Arbeitsanleitungen zu dieser Erkernntnis gelangen. Dass sie funktionieren, zeigt der Erfolg seiner Bücher, die ja nicht ausschließlich wegen einer ausgefeilten Werbestrategie immer wieder (und noch immer) gekauft werden, sondern hauptsächlich weil er sich durch intensive Arbeit (Auseinandersetzung mit dem Text) einen nur ihm eigenen Schreibstil angeeignet hat, der seine Leser anspricht.

Die eigene Arbeit immer wieder in Frage zu stellen, somit auch sich selbst in Frage zu stellen, erfordert ein hohes Maß an Disziplin und den Willen, ständig dazulernen zu wollen, ist letztendlich der Schlüssel zu lang anhaltendem Erfolg. Halten wir uns daran, wird der Lektor eines Verlages auch nicht mehr viel finden.

Seien wir doch mal ehrlich, für die meisten von uns sind Korrektorat und Lektorat fast unerschwinglich. Was bleibt ist Eigeninitiative, somit der Wille, sich durchzubeißen. Viele kapitulieren dabei, beginnen sich die Sache schön zu reden, ihre Arbeit schön zu reden. Und schon kommt ein Buch auf die Welt, welches wir persönlich für gelungen halten, und wir bringen es stolz auf den "Markt". Spätestens dann aber, wenn es sich nicht verkauft, wenn also unser Wunsch Beachtung zu finden nicht in Erfüllung geht, wachen wir auf (Manche leider nicht), suchen die Gründe in "nicht ausreichender Werbung" oder in "ungerechten Rezensionen". Freunde und Bekannte fanden doch so toll, was ich da geschrieben habe. Es ist immer wieder die alte Leier.

Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach:
Wer den Willen zur Selbstkritik nicht aufbringen, nicht diszipliniert arbeiten kann, nicht lernwillig ist und fachliche Kritik nicht anerkennt, und das alles über Jahre, sollte sich das mit dem Veröffentlichen gründlich überlegen.

Ich hör's schon: "Aber ich schreib doch nur für mich."

Dazu kann ich jedem, der mit dem Schreiben anfängt, nur sagen, dann schreib' auch erst einmal nur für dich. Freue dich darüber, dass du deine Phantasien zu Papier bringen kannst, von mir aus auch deine Erlebnisse, deinen Kummer, deine Sorgen, deine Freuden, dein Leben. Aber es ist nun einmal so: Erwarte nicht, dass sich andere, außer deinem Freundeskreis, Verwandte, die Familie dafür interessieren. Schreiben und daran wachsen.

Ich habe hier bei mir diverse Manuskripte dieser Art liegen, von denen ich weiß: sie taugen einfach aus obigen Gründen nicht für eine Veröffentlichung. Aber es hat mir gut getan , dass ich sie überhaupt geschrieben habe, und ich wachse an ihnen und mit ihnen.

Gruß von
Klaus

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  Klaus D. Klimke 
 
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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 10:39
Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben:
Schreiben ist Knochenarbeit. Dies macht das 10-Punkte-Programm von Andreas Eschenbach sehr deutlich.


Oh! Gefährliche Referenz! cheezy grin

Sei vorsichtig, wenn du dich auf A.E. beziehst - habe ich auch mal gemacht, die Reaktion darauf war keine schöne Erfahrung hier im Autorenpool.

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 10:48
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben:
Schreiben ist Knochenarbeit. Dies macht das 10-Punkte-Programm von Andreas Eschenbach sehr deutlich.


Oh! Gefährliche Referenz! cheezy grin

Sei vorsichtig, wenn du dich auf A.E. beziehst - habe ich auch mal gemacht, die Reaktion darauf war keine schöne Erfahrung hier im Autorenpool.

Grüße
Siegfried


Siegfried - auch wenn Du Dich noch so gern im Selbstmitleid suhlst: Der Kindergarten ist woanders. Außerdem hast Du mich damals bewusst falsch verstehen wollen. Aber das ist jetzt auch egal ... denn: Wer immer nur in der Vergangenheit lebt, der hat keine Zukunft.

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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 10:51
Hallo Siegfried,

Wahrheiten sind manchmal schwer zu ertragen, besonders dann, wenn sie auf eigene Unzulänglichkeiten hinweisen. Vor diesen Erfahrungen kann niemand davonlaufen. Aber gerade sie ermöglichen eine Weiterentwicklung. Ob diese dann positiv oder negativ wirkt, liegt letztendlich bei jedem selbst.
Ich harre geduldig der Prügel, die da kommen könnten.

Gruß von
Klaus

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BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 11:06
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben:
Schreiben ist Knochenarbeit. Dies macht das 10-Punkte-Programm von Andreas Eschenbach sehr deutlich.


Oh! Gefährliche Referenz! cheezy grin

Sei vorsichtig, wenn du dich auf A.E. beziehst - habe ich auch mal gemacht, die Reaktion darauf war keine schöne Erfahrung hier im Autorenpool.

Grüße
Siegfried
Hallo, Siegfried,
den Herrn habe ich hier eingebracht. Was Erfahrungen angeht, bin ich hart im Nehmen, als selbstverlegender Autor muss man einstecken können.
Grüße,
Valerie cool

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Die Fehler im Manuskript

BeitragVerfasst am: 21.02.2010, 10:41
Hallo zusammen!

Ich habe auch nicht das nötige Geld über, einen Profi mit dem korrigieren zu beauftragen. ( Ich spare schon dafür, denn es wäre sehr wichtig!) Aber ich denke, es hilft allen hier bei BoD schon, die Artikel der Mitstreiter zu lesen.
Da bekommt man ja schon sehr viele Tipps.
Zum Beispiel, das man immer wieder überarbeiten soll.
Und dann betrachte ich es hier ja auch als eine Art Ausbildung.
Ich mache es einfach, egal ob Fehler da sind!
Durch die vielen Tipps hier und dem permanenten weiterentwickeln werde ich dann am Ende eine neue Auflage starten.
Das ist zwar nicht Optimal, aber es ist ein Anfang!
Und was erwarten die Leute hier eigentlich?
BoD ist allenfalls ein Sprungbrett und eine kleine Chance.
Wie gut es ist, liegt auch an jedem selbst.
Ich hab jedenfalls schon eine Menge gefunden, in der kurzen Zeit.
Und ich denke, die meisten hier helfen gern, so gut sie können!
Nur muss man auch mit Kritik klar kommen, was nicht immer leicht ist.
So, das wollte ich mal loswerden!

Der "lernende" Peter

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BeitragVerfasst am: 21.02.2010, 13:02
Hallo,

für mich persönlich war ein professionelles Korrektorat ein Muss, ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe.
Batty ist nun nicht 100% fehlerfrei, aber ohne Korrektorat wäre es für die Leser wohl doch schaurig zu lesen gewesen, denn vor allem mit den neuen Rechtschreibregeln habe ich mich vorab nie weiter bechäftigt.
Jeder Cent und jeder Euro hat sich gelohnt, und ganz ehrlich so teuer war es gar nicht (jedenfalls nicht für mein kleines Buch).
Es hätte mich wahrscheinlich mehr gekostet, wenn ich nun vor Scham über die zahlreichen Fehler ständig in einen Laden laufen müsste, um mir Papiertüten zu holen, die ich mir über den Kopf stülpen könnte, um mich zu verstecken.
Ich mag keine Bücher mit zu vielen Fehlern lesen, und ich möchte dies auch meinen Lesern nicht zumuten.

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BeitragVerfasst am: 21.02.2010, 13:50
Cornelia hat Folgendes geschrieben:
Ich mag keine Bücher mit zu vielen Fehlern lesen, und ich möchte dies auch meinen Lesern nicht zumuten.


Ganz genau thumb up

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LG,

Lisa
 
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Korrektorat und Lektorat ein MUSS?!
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