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» Abwarten

BeitragVerfasst am: 03.10.2009, 15:06
Ich nutze auch alle Möglichkeiten. Flyer habe ich immer in der Tasche. Mein Auto zieren Aufkleber und jetzt habe ich bei einer befreundeten Malerin gesehen, dass sie Magnetschilder an ihren Autotüren hat. Die sind nicht besonders teuer, aber ziemlich auffällig. Solche wollte ich mir jetzt auch noch fertigen lassen.

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LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.
 
  Claire 
 
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BeitragVerfasst am: 03.10.2009, 15:27
Multiplikatoren ist das Zauberwort! thumb up

Eine Lesung bringt vielleicht 10 begeisterte Leser hervor, die wiederum über das Buch reden und vielleicht andere dafür begeistern können. – Vielleicht. Rolling Eyes

Ein Autorenportrait in einer Regionalen Zeitung erreicht sicher mehr. Ob es zum erhofften Anstieg der Verkaufszahlen führt? – Vielleicht.

Eine Buchvorstellung in einer Überregionalen Zeitung …

Ein Zeitungsartikel erreicht viele – aber leider sind längst nicht alle auch potentienlle Käufer. Sad

Folglich sollte man versuchen die Zielgruppe möglichst genau definieren und dann auf die Suche nach geeigneten Multiplikatoren gehen.

Ist erst mal die Zielgruppe und der passende Multiplikator gefunden darf die Werbung auch was kosten da der Verkaufserfolg markant steigt im Vergleich zu einem völlig sinnlosen verteilen von Flugzetteln in der Hamburger Innenstadt.

Gruss
Jens
 
  Jens 
 
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BeitragVerfasst am: 04.10.2009, 11:23
Hallo,

zunächst zu prüfen, welche Werbeform überhaupt etwas bringt und diese dann auszuweiten, ist sicher der richtige Ansatz.

Hat man einmal geeignete eine Marketingmaßnahme gefunden, kann man diese gezielt ausweiten bzw. steuern. Gerade das Internet bietet natürlich viele Möglichkeiten, seine Maßnahmen zu kontrollieren. So kann man vereinfacht gesagt mittlerweile genau sehen, wer, wie, wann und wo geklickt hat Muskel

Grüße

Heiner

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  Heiner 
 
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BeitragVerfasst am: 04.10.2009, 11:33
Hallo, Heiner.
Heiner hat Folgendes geschrieben:
Gerade das Internet bietet natürlich viele Möglichkeiten, seine Maßnahmen zu kontrollieren. So kann man vereinfacht gesagt mittlerweile genau sehen, wer, wie, wann und wo geklickt hat Muskel

Dazu möchte ich noch die manipulativen Werbemaßnahmen nennen, das sogenannte virale Marketing. Moralisch liegen da die Grenzen weit auseinander, jedoch kann eine clevere Promotion in diesem Bereich ebenfalls viel nutzen, ja sogar mit Kunst verbunden werden.

Sehe ich persönlich lieber "in echt" als "im Netz". thumb up

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 04.10.2009, 13:05
Thorsten hat Folgendes geschrieben:

Dazu möchte ich noch die manipulativen Werbemaßnahmen nennen, das sogenannte virale Marketing.


Das beste Marketing-Mittel ist und bleibt der handfeste Skandal.

Nichts ist für den Verkauf eines Buches besser, als die kostenlose Werbung in Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsendungen, wo sich die Redakteure das Maul darüber zerreißen: "Darf man das?"

Dieter Bohlen hat seine Bücher nicht deshalb so gut verkauft, weil er Fachanleitungen zur Musikkarriere beschrieben hat, sondern weil irgendwelche Leute ganze Kapitel aus seinem Buch rausgeklagt haben.

Charlotte Roche hat ihre "Feuchtgebiete" nicht hunderttausendfach unters Publikum gebracht, weil sie einen Krankenhausaufenthalt beschrieben hat, sondern weil sich die Leute darüber aufgeregt haben, ob man "so etwas" unzensiert zwischen zwei Buchdeckel quetschen darf.

Also: Wer sein Buch extrem verkaufen will, der sollte sich ein Thema aussuchen, was massiv gegen den Massengeschmack verstößt oder die Etikette der so genannten "Gut-Menschen-Gesellschaft" mit Füßen tritt.

Die Liste der Skandale (zum Erscheiinungstermin) lässt sich erweitern:

Klaus Mann - Mephisto
Vladimir Nabokov - Lolita
Bret Easton Ellis - American Psycho
Eva Herman - Das Eva-Prinzip

Die Frage ist nur: Was löst heute noch einen Skandal aus?

Hätte Bundesbank-Vorstand Sarrazin seine Thesen über Berlin und die Migranten nicht in einem Interview rausposaunt, sondern als Buch veröffentlicht, wäre ihm ein Mega-Seller sicher gewesen! cheezy grin


Kollegiale Grüße
Hubert

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Das Licht, das du am Ende der Tunnels siehst, könnte der ICE sein, der auf dich zu rast!
 
  HuWes 
 
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BeitragVerfasst am: 05.10.2009, 17:35
Hallo Hubert,

ein interessanter Ansatz, welcher jedoch beinhaltet, dass man den Inhalt seines Buches auf den Leser ausrichtet.

Meiner Meinung sollte man an Buch darüber schreiben, was einen selber interessiert, nicht unbedingt was den Leser interessieren könnte...

Grüße

Heiner

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  Heiner 
 
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BeitragVerfasst am: 05.10.2009, 17:57
Hallo, Heiner.
Heiner hat Folgendes geschrieben:
Meiner Meinung sollte man an Buch darüber schreiben, was einen selber interessiert, nicht unbedingt was den Leser interessieren könnte...

Das wäre wohl eine separate Diskussion wert. cheezy grin

Aber solches virales Marketing bzw. Skandalpromotion taucht doch immer häufiger auf. Kurz vor CD-Release, wie es ja so "schön" auf Neudeutsch heißt, wurde auf die Homosexualität einer Sängerin, natürlich ganz nebenher, spekuliert. Es gibt etliche Beispiele.
HuWes hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist nur: Was löst heute noch einen Skandal aus?

Berechtigte Frage. Rein logisch betrachtet stirbt daher diese Art der Werbung irgendwann aus - weil einfach die Latte nicht mehr höher gelegt werden kann. Einziger Ausweg: Verschiebung der moralischen Grenzen. Vielleicht könnte es daher irgendwann wieder zum Trend werden, alte Kamelle aufzuwärmen.

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 06.10.2009, 08:50
Zitat:
.....Meiner Meinung sollte man an Buch darüber schreiben, was einen selber interessiert, nicht unbedingt was den Leser interessieren könnte...


Das ist nu mal ein ganz orgineller Ansatz. Der Wurm sollte dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Autoren sind wohl gut beraten, wenn sie über das schreiben, von dem sie auch Ahnung haben. Wenn das auch noch die Leser interessiert, dann wird das Buch verkauft.

Wer gerne fundiertes Wissen über das Marketing in Sachen Bücher lesen möchte, umsetzbar sofort, lese:

Marketing für Autoren
Björn Jagnow
ISBN 10-3-932522-05-2
Verlag Uschtrin www.uschtrin.de[/quote][/quote]

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Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de
 
  Amos 
 
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BeitragVerfasst am: 06.10.2009, 08:56
Hallo Amos,

danke für den Hinweis. Vielleicht sollten wir in einer der nächsten Diskussionen einfach einmal empfehlenswerte Literaturtipps für Autoren sammeln. Man könnte daraus eine kleine Liste mit Kurzbeschreibung usw. erstellen...

Grüße

Heiner

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  Heiner 
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 09:54
Hallo,

ich glaube, einen der wichtigsten Punkte haben wir völlig übergangen. Dies trifft zwar nur diejenigen, die schon mehr als ein Buch veröffentlicht haben, oder bereits bei dem zweiten sind, aber immerhin: Die allerletzte(n) Seite(n) eines Buches kann der Autor wunderbar als Eigenwerbung für seine anderen Werke nutzen. Da steht es jedem frei, wie er diese Anzeigenseite gestaltet. Wichtig ist, dass man die Regeln der Büchersendung beachtet.
Zitat:
Nur auf dem Umschlag sowie auf je zwei aufeinander folgenden Seiten am Anfang und Ende des Werkes ist Werbung zugelassen. Diese Druckerzeugnisse müssen einen Einband oder Umschlag haben und an einer Seite fest zusammengehalten sein.

Quelle: Wikipedia

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 10:26
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Die allerletzte(n) Seite(n) eines Buches kann der Autor wunderbar als Eigenwerbung für seine anderen Werke nutzen.
Thorsten


Da stimme ich dir voll und ganz zu ...

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www.angenehme-vorstellung.de
www.hunde-buch.com
www.blog-haus.com
www.twitter.com/words_music
 
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BeitragVerfasst am: 07.10.2009, 10:28
Hallo Thorsten,

gute Idee, quasi eine Art Kettenreaktion shocked eyes

Grüße

Heiner

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BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 14:08
Hallo,

an dieser stelle ein Zitat sowie der Hinweis auf einen anderen Thread:

Alfred ST. hat Folgendes geschrieben:
Ich habe in Österreich/Deutschland und der Schweiz ca. 1000 Buchhändler angeschrieben. Der Verkauf war nicht so schlecht. In zwei Monaten an die 600 Exemplare.


Grüße

Heiner

P.S.: Auch dort erwähnt ist das eigene Youtube-Video. Hat diesbezüglich schon jemand Erfahrungen gesammelt?

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  Heiner 
 
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BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 14:19
Hallo, Heiner.

Danke für den nützlichen Verweis. thumb up

Zu meinem neuen Buch habe ich einen Trailer geschnitten, den mein Verlag (Shaker Media) hochzufrieden in seinen Online-Katalog eingebaut hat. Dazu habe ich ihn vor wenigen Tagen in mein YouTube-Konto hochgeladen. Bisher kamen äußerst positive Rückmeldungen zu mir durch, dabei habe ich noch nicht wirklich dafür geworben.

Wichtig bei YouTube-Clips ist, dass man auch dafür wirbt, zum Beispiel in Foren, auf der eigenen Webseite oder selbst der Verlag. Das Buch ist noch nicht erhältlich, darum warte ich noch mit der großen Werbetrommel, aber ich werde versuchen, meinen Trailer auch auf der Amazon-Produktseite unterzubringen. Einen Bericht wird es dann von mir entweder hier oder in meinem Blog zu lesen geben. thumb up

Allgemein gesagt, können solche Trailer oder Clips von Lesungen einen herausragenden Effekt haben; vor allem, wenn man sie weitergehend kreativ nutzt. Andererseits können sie auch Luftlöcher treten, das Risiko besteht immer.

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 08.10.2009, 14:27
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Die allerletzte(n) Seite(n) eines Buches kann der Autor wunderbar als Eigenwerbung für seine anderen Werke nutzen.

thumb up
Wir können uns auch zusammentun und gegenseitig unsere Werke auf den letzten Buchseiten bewerben....
Gruß
Nitram

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Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
ISBN 978-3-8391-0512-2
HP: www.robert-brettschneider.com
Video: http://www.youtube.com/user/RobertBrettschneider
 
  Nitram 
 
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