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Kurzgeschichte "Caren"

BeitragVerfasst am: 12.05.2009, 21:45
Hi bin hier ganz neu im Forum
ich wollte euch mal meine Werke zeigen ich würde mioch über kommentare freuen:


Caren war heute Ausnahmsweise früher in der Schule und setzte sich in die Pausenhalle. Sie versuchte sich von dem gestrigen Stress mit ihrer Mutter zu erholen, der schon wieder eskaliert war. Der Streit hämmerte durch ihren Kopf und machten ihr Angst. “Wie kannst du nur….?! Was würde dein Vater davon halten wenn er das mitkriegen würde “ – „ Es ist mein Leben, lass mich doch du Schlampe! Vater ist Tod, das interessiert ihn nicht. Wenn er das nicht wollte, dann hätte er mich nie im Stich gelassen. Er war nie für mich da, er hat es Verdient!“ – „Wie kannst du nur so über ihn reden? Wir müssen jetzt ohne ihn klar kommen, Mausi“
–„ Hör auf mich so zu nennen! Du bist doch nur so lieb zu mir weil du das Sozi-Amt nicht hier haben willst, aber sobald wieder alles in Ordnung scheint schnapste dir wieder ‘nen Kerl und lässt mich in meinem Zimmer oder auf der Straße verweilen! Du wolltest mich doch gar nicht!“ , sie war in Gedanken vertieft und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Ich habe es doch nicht so gemeint“ sprach sie leise zu sich selbst in die Schultasche greifend. Die Packung mit den Taschentüchern war schon wieder fast leer und sie hatte keine weitere Packung mehr dabei. Allmählich füllte sich die Schule, es war ja auch schon zwanzig vor Acht. Caren's Freunde wussten nichts von dem Streit niemand weiß überhaupt viel über sie. Nicht einmal ihr Freund Daniel wusste wo sie wohnte, da Caren immer den ganzen Weg nach Werries zu ihm lief, sogar bei Regen. Sie verbrachte meist das ganze Wochenende bei ihm. „Ich glaube sie weint wegen Daniel“ lästerten Klassenkameraden – „ Wie kommst'n da rauf?“
Weder auf die dummen Sprüche der Mädchen noch auf das flirten der Jungs hörte sie. Sogar als der Mathelehrer sie dran nahm antwortete sie nicht. Sie saß auf ihren Eichenstuhl in der letzten Reihe und dachte nur an den Vortag. Wo sie eigentlich jetzt mit ihrer Sitznachbarin tratschen oder mit den Jungs vor ihr flirten würde. Das fiel sogar dem Lehrer auf der sie am Ende der Stunde sprechen wollte. „Hm wenn ich mir erlauben dürfte Caren. Ich fange an mir Sorgen um deine Noten zu machen schon seit Wochen arbeitest du gar nicht mehr mit geschweige denn notierst dir etwas. „ begann er und Caren nickte als Antwort nur stumm „ Deine Noten waren mal viel besser. Ist irgendetwas vorgefallen? Gefällt dir mein Unterricht nicht mehr?“ – „ Doch, der ist voll in Ordnung, Herr Meier.“ Flüsterte sie endlich, als der Lehrer schon fast verzweifelte. Er schien sich mehr erhofft zu haben, da er wartete. Schließlich als er keine Antwort mehr bekam sprach er „Uff du machst es mir nicht gerade leicht. Für eine 15 Jährige Schülerin bist du sehr Intelligent. Da muss schon etwas Schlimmes vorgefallen sein, dass gerade DU schweigst“ Er lachte, aber Caren war gerade nicht zu lachen zumute. Sie antwortete mit ihrer beruhigenden Stimme, dass alles in Ordnung sei und sie sich bemüht wieder besser mit zu machen. Sie verließ das Klassenzimmer und machte sich auf den Weg zum Physikunterricht, wo die anderen schon warteten. Leise und unsicher Klopfte sie an die Feuerschutztür. Der Lehrer öffnete ihr und fragte wo sie herkäme. Caren sagte nur leise, dass Herr Meier mit ihr gesprochen hat und setzte sich auf ihren Platz. Ihre Sitznachbarin und gute Freundin war selber über ihr Verhalten schockiert. „Hast du deine Tage oder warum bist du heute so extrem schweigsam? Die anderen lästern schon über dich“ – „Das ist mir egal. Lass mich einfach nur in Ruhe!“ sprach Caren, während sie sich von ihr wegsetzte. Es klingelte, Gott sei Dank. Erst war sie froh die ganzen Diskussionen los zu seien, doch dann fiel ihr der Streit wieder ein und die Tränen liefen ihr über die Wange. Der Weg nach Hause kam ihr vor wie eine Ewigkeit. Es regnete. Jeder Tropfen Prasselte auf ihrem Kopf. Nachdem diese qualvolle Ewigkeit ein Ende hatte und sie vor der Haustür stand, zog sie ihren Schlüssel aus der Tasche und überlegte sich was sie sagen könne. Sollte sie wie sonst immer Heimkehren und „Hallo“ sagen oder sollte sie die Tür zuknallen und in ihr Zimmer rennen wo sie ihren Gefühlen freien Lauf lassen konnte? Sie steckte den Schlüssel ins Schloss. Er passte nicht! Ihre Mutter hatte tatsächlich das Schloss ausgewechselt. Sie bekam immer mehr Angst. Hatte sie es Auf die Spitze getreibt? War sie nun eine Waise? Ihr Handy vibrierte und es spielte ihren Lieblingssong. Eine SMS, von Daniel:
„ Caren! Ich halte das nicht mehr aus mit dir! Du verheimlichst mir alles, ich kenne dich kaum und seid neuem bist du so anders zu mir.“ Sie traute sich kaum weiter zu lesen. Ihr Herz klopfte wie wild. „ Deine Mutter hat es mir erzählt, damit ich überhaupt noch etwas über dich weiß. Und jetzt gerade hat mich Luise angeschrieben, du seiest in der Schule sehr schlecht geworden. Es bricht mir das Herz, aber ich kann nicht länger mit einer fremden zusammen sein, bei der ICH glaubte ich würde sie gut kennen innerhalb der 2 Jahre! Es ist jetzt endgültig Schluss du brauchst auch nicht zu mir zu kommen ich werde eh nicht da sein!“ Sie bewegte sich nicht mehr, die einzige Person zu der sie hoffte fliehen zu können war nicht mehr da. Ihr Kopf schien zu platzen und sie heulte, kreischte und quiekte im Regen, bis sie letzten Endes Zusammen brach.

Da lag sie, unberührt, durchnässt vom Regen und gequält. An ihrem schmerzverzerrten Gesicht spiegelte sich ihr Leben. Sie war Tod. Caren, so hieß dieses wunderschöne Mädchen.

ENDE

mfg
V0g3l
 
  V0g3l 
 
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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 23:54
Hallo Vogl

Bisschen Kritik (Bitte nimm sie nicht persönlich auf.)

Zitat:
Caren war heute Ausnahmsweise früher in der Schule und setzte sich in die Pausenhalle. Sie versuchte sich von dem gestrigen Stress mit ihrer Mutter zu erholen, der schon wieder eskaliert war

Ich weiß, beim Lesen stört das war gar nicht und man kann es auch nicht als direkte Wortwiederholung sehen, aber es ist stilisch einfach "grässlich". Spiel mit den Sätzen, gib ihnen Farbe und leben.

Zitat:
Der Streit hämmerte durch ihren Kopf und machten ihr Angst.

Richtig:
Der Streit hämmerte durch ihren Kopf und machte ihr ANgst.
Das machte passt aber nicht so gut rein.


Man merkt das du noch auf der Suche nach deinen Stil bist und stilisch nicht gut schreibst.
Lese am besten viele Bücher und schau wie es die "Profis" machen.

lg Hubi
 
  Jarda 
 
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Beiträge 14
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 16.05.2009, 00:42
Hallo Vogel:
Jetzt nur zwei Sachen, morgen vormittag der Rest;
Sie versuchte sich von dem gestrigen Stress mit ihrer Mutter zu erholen, der schon wieder eskaliert war.-- der Stress ist eskaliert- mhm- ich denke du wolltest etwas anderes schreiben, den Stress eskaliert nicht höchstens Streit.
Dann, deine Kleine sagt Schlampe und einen Satz später benutzt sie so ein disdinguiertes Wort wie VATER- das passt nicht zusammen. entweder sie ist so aufgebracht das sie nur Gossensprache bnutzt- dann wäre es vernünftig wenn ihr die Mutter gelich eine scheuert- oder sie benutzt gewältere Worte- beides geht nicht erst recht nicht bei einem Kind oder einer Jugendlichen- denn Jugendliche haben starke überschäumende Gefühleaber nicht mitten im Streit solche Stimmungsumbrüche.- morgen vormittag mach ich weiter...
 
  Kris. K. 
 
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Beiträge 510
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 20.05.2009, 18:38
Hi,

also als erstes wollte ich sagn, die anderen habn
Recht,
ABER
deine Idee finde ich super und wie du sicher
schon gelesen hast:

Lese mehr Bücher und versuche dabei einen eigenen
Stil zu finden!!
Das lohnt sich!!

Aber mach jaaah weiter mit deiner Idee!! cheezy grin

UND KEINE Schimpfwörter benutzen!!
Sonst machen es die Leser nach!!
 
  AngelaB. 
 
Anmeldedatum 18.05.2009
Beiträge 397
 
 
   
   
Kurzgeschichte "Caren"
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