 | Ländliche Dorfromantik (Novelle/Satire) - Kritik erwünscht | Verfasst am: 17.06.2009, 22:51 |
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Hallo zusammen,
ich würde euch gerne das erste Kapitel und ein paar zerquetschte meiner Novelle "Ländliche Dorfromantik" (160 S.) zum Lesen geben. Der Titel ist bewusst so kitschig (und doppelt gemoppelt), das Cover und der Klappentext kontrastieren das aber und sorgen (hoffentlich) dafür, dass niemand dahinter einen heiteren Heimatroman vermutet. Morgen wird an das Cover letzte Hand angelegt und dann der Probedruck per BOD Fun gemacht, aber natürlich würde mich schon interessieren, was ihr vom ersten Kapitel so haltet (Die Leerzeichen habe ich manuell zwecks besserer Forumslesbarkeit eingefügt, im eigentlichen Text sind da natürlich normale Einrückungen).
Viel Spaß beim Lesen
1
Der Tag, an dem O’Shea Kattabile starb, konnte in jeder Hinsicht als ein besonderer gelten. Noch Jahre danach be-harrten die älteren Bewohner des Dorfes darauf, schon bei Tagesanbruch eine süßliche, bedeutungsschwangere Luft geschmeckt zu haben. An jenem Tag aber deutete nichts auf die Ereignisse hin, die diesen Landstrich für immer verändern sollten.
Noch ehe die Sonne aus ihrem nächtlichen Schlummer erwachen und ihr Tagwerk beginnen konnte, riss der Wecker Samuel Tunichtgut unsanft aus dem Schlaf. Wie jeden Morgen wagte er den Versuch, sich gegen den stetig gleichen, drögen und zehrenden Tagesablauf zur Wehr zu setzen und aus der Sklaverei der Routine auszubrechen. Für gewöhnlich erstickte er seine revolutionären Tendenzen in fünf Minuten, wenn er am Vorabend getrunken hatte, konnten es auch zehn werden. Er blinzelte, als er den Roll-laden mit seiner altmodischen Schiebevorrichtung in die Höhe zog und wenn er sich an jenen Tag zurückerinnerte, so meinte auch er von Zeit zu Zeit, Besonderheit in der Dunkelheit des kalten Morgens zu erkennen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelte es sich aber um einen Kater.
Sich anzuziehen bereitete ihm einige Mühe. Da er nach einem kurzen Blick in Richtung der Wanduhr beschloss, keine Zeit mehr zum Duschen zu haben, suchte er sich seine alten Kleider vom Vortag zusammen, die er zirkulierend über den Boden verstreut hatte. Seit er sich erinnern konnte, hatte er es gehasst, sich frische Kleider anzuziehen, wenn er morgens nicht geduscht hatte. Aus unerfindlichen Gründen roch sein Kapuzenpullover nach kaltem Fett. Er bedachte sowohl sich als auch den Pullover mit einer großzügigen Portion Deodorant, band sich die Schuhe und trat in die erfrischende Kälte eines winterlichen Morgens.
Samuel arbeitete um die Zeit des Ereignisses im Verkauf einer Tankstelle, eine schlecht bezahlte, aber keineswegs langweilige Tätigkeit. Als Gelegenheitsjobber, der hier und da nach einem mehr als mittelprächtigen Hauptschulabschluss arbeitete und schon tatsächlich alles einmal gemacht hatte, konnte er mit der Arbeit in der Tankstelle wirklich zufrieden sein. Sein Freund Daniel hatte ihm, nachdem sein alter Herr Edgar Wuffke, stolzer Besitzer der Tankstelle Wuffke & Sohn, beschlossen hatte, einen 24Stundenservice anzubieten, die Frühschicht verschafft. Und tatsächlich waren bereits die frühen Morgenstunden derart einträglich für das Geschäft, dass er sich wohl einer Festanstellung sicher seien konnte. Wuffke sprach oft von einem Wunder, wenn er Bilanz zog und sich zufrieden über seinen breiten Schnurrbart strich, aber Samuel besaß die nötige Abgeklärtheit, um die Dinge deutlicher zu sehen. Nahezu die Hälfte der romantischen Dorfbevölkerung konnte getrost als Alkoholiker eingestuft werden. Dosenbier, Schnaps, Wein in Verbindung mit Kartoffelchips oder billigen Magazinen, es gab keine Tages- oder Nachtzeit, zu der es nicht das eine oder andere Gemeindemitglied aus dem Haus getrieben hätte, um seinen unauslöschlichen Durst zu stillen. Und die an der Ortseinfahrt gelegene Tankstelle war dafür die will-kommenste Anlaufstelle. Alfred Mukkner zum Beispiel, der kurzsichtige Elektriker, betrat grundsätzlich nie ein Kundenhaus, wenn er nicht mindestens zwei klare Schnäpse am Tresen der Tankstelle getrunken hatte.
»Für den nötigen Weitblick«, sagte er immer und lachte dabei sein schelmisches Lachen, während er in den schier unergründlichen Taschen seines blauen Overalls nach dem nötigen Kleingeld suchte. Viele im Dorf waren Quartals-säufer, die sich aus den verschiedensten Gründen in das immer gleiche Muster des immer gleichen Rausches stürzten. Dass dies keine schlechten Umsatzbedingungen für das depressivste aller Quartale in Aussicht stellte, machte Wuffke, entgegen zu seiner sonst eher einfältigen Art, geradezu geschäftsmännisch glücklich. Er pflegte zu sagen, die Skandinaven tränken soviel, gerade weil bei ihnen immer kalt und dunkel sei. Und seit Samuel ihn kannte, machte Wuffke bei Wintereinbruch den immer gleichen Witz und konnte dabei sein unverhohlen väterliches Grinsen, das sich in ein lautes, selbstzufriedenes Lachen wandelte, kaum unterdrücken.
»Weißt du, warum die Leute hier in den Dörfern soviel trinken? Warum sie immer in das gleiche Muster zurück-fallen?« Wuffke wartete nie eine Antwort auf seine Frage ab. »Weil sie Norwegerpullis anhaben!« Und lachte sein Lachen. »Verstehst du? Norwegerpullis! Wegen Muster. Ich lach mich halb tot.«
Samuel hatte noch nie über diesen Witz gelacht, zumal er wusste, dass er unmöglich von Wuffke selbst stammen konnte. Sprachgefühl oder irgendein Talent, das ihn befähi-gen würde, sich einen hintergründigen Wortwitz auszuden-ken, waren, bei aller Sympathie, in Wuffkes Horizont nicht enthalten. Wahrscheinlich stammte der Witz von Daniel. Aber Wuffke störte sich selten an der fehlenden Begeiste-rung seines Publikums, er gehörte zu jener glücklichen Sorte Mensch, die es auch befriedigte, als einziger über den eigenen Witz zu lachen. Insofern konnte man durchaus von einer gelungenen Pointe sprechen. Wuffke war, in all seiner Einfachheit, ein hochgradig anständiger Mensch und fairer Chef und abgesehen davon, dass er immer nur Frühschicht schob, war die Arbeit angenehm wenig fordernd.
An diesem Dienstag um Vier Uhr Morgens betrat Samuel Tunichtgut den Verkaufsraum der Tankstelle Wuffke & Sohn im malerischen Eichen im Odenwald. O’Shea, der die Nachtschicht geschoben hatte, zog gerade sein Arbeitshemd (Das Arbeitshemd war eine scheußliche Kreation Wuffkes, grau und in Anlehnung an die heimatlichen Landesfarben an ausgewählten Stellen rot-gold verziert. Er hatte das Hemd nur mit einiger Mühe bei seinen Angestellten durchsetzen können) aus. Als einziger dunkelhäutiger Mitbürger war er bei seiner Ankunft vor einigen Jahren eine kleine Sensation gewesen, aber sogar die Eichner begriffen relativ schnell, dass es sich bei ihm trotz seines von ihnen unterschiedlichen Aussehens um einen ganz normalen Menschen handeln musste.
Sie begrüßten sich, Samuel wurde über die Ereignisse der Nacht informiert und dann in seine Schicht entlassen. O’Shea Katabille ging in die Garage, verschloss sorgfältig die Tür, lies den Motor seines alten Opel warmlaufen und leitete die Abgase mit einem Plastikschlauch ins Fahrzeuginnere. Dann setzte er sich hinein, schloss die Augen und erstickte sich selbst.
2
Er wurde erst zwei Tage später von der kroatischen Putzfrau gefunden, ein Umstand, der sowohl sein Ableben, als auch die Tatsache, dass die Putzfrau nicht wie vereinbart jeden Abend die Garage durchwischte, zu Tage förderte. Unnötig zu erwähnen, dass Wuffke sie sofort entließ. Wer sich nicht an die hiesige Arbeitsmoral anpassen könne und nur dann arbeite, wenn es ihm in den Kram passe, der sei in einem aufstrebenden Geschäft fehl am Platz. (...) |
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Zuletzt bearbeitet von Simon am 24.06.2009, 13:53, insgesamt einmal bearbeitet _________________ "Es ist nicht wahr, was man gewöhnlich behaupten hört, dass das Publikum die Kunst herabzieht; der Künstler zieht das Publikum herab, und zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch die Künstler gefallen."
- Schiller |
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Simon |
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 | | Verfasst am: 23.06.2009, 21:45 |
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Viele Anschauer, wenig Meinungen?  |
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_________________ "Es ist nicht wahr, was man gewöhnlich behaupten hört, dass das Publikum die Kunst herabzieht; der Künstler zieht das Publikum herab, und zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch die Künstler gefallen."
- Schiller |
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Simon |
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 | | Verfasst am: 25.06.2009, 11:10 |
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Ohne viel zu dem Text zu sagen:
ich finde ihn klasse! Die Pointe ist auch mehr als gelungen! Insgesamt locker und gut geschrieben!
Grüße,
chris |
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_________________ Come to the dark side - we have cookies!  |
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CM87 |
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 | | Verfasst am: 25.06.2009, 12:26 |
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Hallo Simon,
ich gebe nicht gerne Kommentare zu Texten.
Aber dein Text gefällt mir gut, soviel kann ich dazu dagen.
LG.Rita Hajak |
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 | Re: Ländliche Dorfromantik (Novelle/Satire) - Kritik erwünsc | Verfasst am: 25.06.2009, 13:02 |
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Hallo Simon,
nach kurzem Einlesen hat auch mir das Lesen deines Textes Vergnügen bereitet. Alles ein wenig altertümelnd, aber sehr geschickt gemacht und stimmig (ich bin nur Leserin, keine Fachfrau!).
Einige kleine Anmerkungen, da du ja ausdrücklich Kritik wünschst:
| Simon hat Folgendes geschrieben: |
seine alten Kleider vom Vortag zusammen, die er zirkulierend über den Boden verstreut hatte.
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Das Fremdwort "zirkulierend" wirkt hier auf mich fast wie ein Fremdkörper, aber vielleicht beabsichtigst du das ja auch.
| Zitat: |
dass er sich wohl einer Festanstellung sicher seien konnte.
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--> sicher sein konnte
| Zitat: |
Tankstelle war dafür die will-kommenste Anlaufstelle.
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Hmm - muss es ein Superlativ sein? Mir würde "die willkommene" reichen.
--> Skandinavier (oder ist es deine Absicht, dass er es falsch sagt?)
| Zitat: |
An diesem Dienstag um Vier Uhr Morgens
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--> vier Uhr morgens
Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Buch!
Viele Grüße
Ina
Edit: Mir ist gerade noch etwas aufgefallen:
| Zitat: |
| Tür, lies den Motor ... warmlaufen |
--> ließ den Motor
| Zitat: |
| sowohl sein Ableben, als auch die Tatsache |
kein Komma bei sowohl - als auch |
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idebe |
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 | Re: Ländliche Dorfromantik (Novelle/Satire) - Kritik erwünsc | Verfasst am: 26.06.2009, 11:30 |
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Impressionen zu den ersten zwei Absätzen - bitte nur als persönliche Meinung verstehen:
| Simon hat Folgendes geschrieben: |
Der Tag, an dem O’Shea Kattabile starb, konnte in jeder Hinsicht als ein besonderer gelten. Noch Jahre danach be-harrten die älteren Bewohner des Dorfes darauf, schon bei Tagesanbruch eine süßliche, bedeutungsschwangere Luft geschmeckt zu haben. An jenem Tag aber deutete nichts auf die Ereignisse hin, die diesen Landstrich für immer verändern sollten.
Noch ehe die Sonne aus ihrem nächtlichen Schlummer erwachen und ihr Tagwerk beginnen konnte, riss der Wecker Samuel Tunichtgut unsanft aus dem Schlaf. Wie jeden Morgen wagte er den Versuch, sich gegen den stetig gleichen, drögen und zehrenden Tagesablauf zur Wehr zu setzen und aus der Sklaverei der Routine auszubrechen. Für gewöhnlich erstickte er seine revolutionären Tendenzen in fünf Minuten, wenn er am Vorabend getrunken hatte, konnten es auch zehn werden. Er blinzelte, als er den Roll-laden mit seiner altmodischen Schiebevorrichtung in die Höhe zog und wenn er sich an jenen Tag zurückerinnerte, so meinte auch er von Zeit zu Zeit, Besonderheit in der Dunkelheit des kalten Morgens zu erkennen. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelte es sich aber um einen Kater.
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Bisschen viel "Tag" vielleicht?
| Zitat: |
Noch Jahre danach be-harrten die älteren Bewohner des Dorfes darauf, schon bei Tagesanbruch eine süßliche, bedeutungsschwangere Luft geschmeckt zu haben.
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Wonach genau schmeckt "bedeutungsschwanger"? Warum nur "eine" Luft? Und warum süßlich? Meinst du den vielzitierten "süßlichen Geruch der Verwesung?".
Vielleicht sollte die Luft dann einfach nur "süßlich wie verdorbenes Fleisch" schmecken?
| Zitat: |
Wie jeden Morgen wagte er den Versuch, sich gegen den stetig gleichen, drögen und zehrenden Tagesablauf zur Wehr zu setzen und aus der Sklaverei der Routine auszubrechen.
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Eigentlich reicht ja, wenn man etwas wagt oder etwas versucht. Einen Versuch zu wagen halte ich persönlich für übervorsichtig
| Zitat: |
Für gewöhnlich erstickte er seine revolutionären Tendenzen in fünf Minuten, wenn er am Vorabend getrunken hatte, konnten es auch zehn werden.
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Erstickte er sie, oder gelang es ihm nur, sie zu verdrängen? Offenbar kommen sie ja immer wieder.
Und was genau meinst du mit "Tendenzen"? Phantasien, Gedanken, Absichten oder Neigungen?
Ein Punkt vor dem "wenn" hilft beim Lesen.
| Zitat: |
Er blinzelte, als er den Roll-laden mit seiner altmodischen Schiebevorrichtung in die Höhe zog
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Hier versagt meine Vorstellungskraft total. Eine Schiebevorrichtung beim Rollladen?
Jetzt wäre auch die Gelegenheit, den Satz zu beenden und einen neuen zu beginnen.
| Zitat: |
und wenn er sich an jenen Tag zurückerinnerte, so meinte auch er von Zeit zu Zeit, Besonderheit in der Dunkelheit des kalten Morgens zu erkennen.
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"Er meinte" - Er glaubte?
"von Zeit zu Zeit"? Oft? Hin und wieder? Immer häufiger?
"Besonderheit" finde ich eigentlich gut. Außergewöhnliche Wortwahl an dieser Stelle.
"Besonderheit in der Dunkelheit" - Besonderheit im Dunkel?
Soweit dazu. Lass dir davon den Spaß (denn du spürbar hast) nicht nehmen. Nett zu lesen.  |
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 | | Verfasst am: 27.06.2009, 12:00 |
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Vielen Dank für Lob und Kritik!
Das mit der Betriebsblindheit ist einfach wahr, bin dankbar für eure Anmerkungen.
und @Hypewriter: Glaub mir, seit deinem Post sitze ich ununterbrochen hier und frage mich, was zum Teufel ich eigentlich mit "Schiebevorrichtung" gemeint haben könnte... aber ich hab keine Ahnung.
LG
Simon |
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_________________ "Es ist nicht wahr, was man gewöhnlich behaupten hört, dass das Publikum die Kunst herabzieht; der Künstler zieht das Publikum herab, und zu allen Zeiten, wo die Kunst verfiel, ist sie durch die Künstler gefallen."
- Schiller |
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Simon |
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 | | Verfasst am: 28.06.2009, 09:52 |
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| Simon hat Folgendes geschrieben: |
| @Hypewriter: Glaub mir, seit deinem Post sitze ich ununterbrochen hier und frage mich, was zum Teufel ich eigentlich mit "Schiebevorrichtung" gemeint haben könnte... |
Dann hat sich der Kommentar ja gelohnt. Schön, dass du es so sportlich nimmst.
Und wenn du dahinterkommen solltest, lass es mich wissen
Schönen Sonntag
Ulli |
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Hypewriter |
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 | | Verfasst am: 30.06.2009, 11:46 |
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Ich meinte dieses Ding, mit dem man den Rolladen hochzieht. Nicht die (neumodischen) Kurbeln, sondern diese... Zieher? Weißte was ich meine?
Gruß
PS: Wieso sollt ichs auch nicht sportlich nehmen, sind ja meine Fehler.
Noch bin ich nicht abgehoben, das kommt erst noch.  |
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 | | Verfasst am: 30.06.2009, 13:11 |
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Hallo Simon,
meinst du die Rollladengurte?
LG.Rita |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 16:11 |
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kommt hin
gruß |
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 | Ländliche Dorfromantik | Verfasst am: 06.07.2009, 19:46 |
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Da hast du ja schon jede Menge wertvolle Tipps bekommen. In der Tat ist man beim eigenen Text oft betriebsblind und froh um Tipps. Ich geb auch nur gern Tipps ab, wenn sie ausdrücklich erbeten wurden.
Ich habe trotz eben einiger kleiner Mängelchen schon den Eindruck, du weißt, was du willst und worauf du hinaus willst.
Erst mal liest sich der Text flüssig und dann ist mir noch aufgefallen, dass du schriebst:
"Der Titel ist bewusst so kitschig (und doppelt gemoppelt), das Cover und der Klappentext kontrastieren das aber und sorgen (hoffentlich) dafür, dass niemand dahinter einen heiteren Heimatroman vermutet."
Damit willst du vermutlich den satirischen Charakter unterstreichen. So passiert es halt nicht, dass jemand das Buch mit einer völlig falschen Erwartungshaltung kauft.
Mich persönlich hat es ein klein bisschen gestört, dass du von Kleidern sprichst statt von Kleidung, weil ich mit dem Wort Kleid ein Frauenkleid verbinde, aber tragisch ist das ja nicht. |
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