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Lampenfieber

BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 04:05
Wie geht Ihr mit dem Lampenfieber um?


Wenn die Presseleute in meiner Wohnung stehen, bin ich nicht mehr ich. Mein Kopf wird heiß und ich habe das Gefühl, dass ich nur noch Sch… rede.
Wie geht Ihr damit um?
Was habt Ihr erlebt?

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  Thomas Becks 
 
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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 06:14
Guten Morgen Thomas!

Presseleute sind genau so liebenswürdig oder mitunter arrogant, wie es andere Leute auch sind.

Anfänger in der Branche "leiden" bei Interviews oft nicht weniger unter "Lampenfieber" als der zu Interviewende.

Und geschulte Journalisten stellen sich auf den Interviewpartner ein und bauen eine Art von Vertrauensverhältnis auf. Schließlich willst ja nicht nur Du von ihnen etwas, sondern sie auch von Dir - nämlich eine brauchbare "Story".

Also, gibt Dich so, wie Du bist und beantworte einfach die gestellten Fragen. Und lade den "Pressemenschen" - ob bei Dir zu Hause oder in einem Lokal - zu einem Drink ein, das macht sich immer gut. Laughing

Gruß vom Hans (ebenfalls einer der "Zeitungsfritzen") Wink

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 11:01
Oh ja, das Problem kenn ich ...

Tief durchatmen - immer wieder. das hilft bei mir zumindest ein bisschen Wink)

Alles halb so wild - Smile
LG, Babs

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 11:04
wahnsinn
wer hätte gedacht, dass leute so auf mich reagieren Smile

(bin ja von der presse)


also fürchtet euch nicht vor dem Presse-Mann/Frau!
einfach kaffe geben und was zu essen und die sind glücklich
 
  Bender 
 
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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:10
Hallo Hans und Bender,
es geht ja nicht nur um meine Person. Es geht um mein Baby, das Buch. Man möchte doch den Reporter für sein Buch gewinnen und gegebenenfalls auch überzeugen. Ich habe doch keine Angst vor dem Journalisten. Eher befürchte ich, dass ich nicht richtig rübergekommen bin und mir vor lauter Kummer am nächsten Morgen, wenn ich die Zeitung aufschlage, das Brötchen aus dem Gesicht fällt.
Gruß Thomas

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:24
Hat sich erledigt.


Zuletzt bearbeitet von Bau Pau - Blauer Elephant am 16.08.2009, 14:57, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Bau Pau - Blauer Elephant 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:26
Wenn man sich vorher den Song von Hape Kerkeling "Das ganze Leben ist ein Quiz" reinzieht, lockert das auf.

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:33
ich bin auch sehr anfällig für lampenfieber, kenne auch deine angst, einen hänger zu haben, oder etwas sehr wichtiges zu vergessen.
bei einer privaten lesung habe ich mal vergessen, den titel meines buches zu erwähnen. und auch, dass man es kaufen kann ... das lampenfieber tut alles, um deinen körper zu höchstleistungen anzuregen, aber dazu gehört anscheinend nicht unbgedingt das gehirn . vielleicht solltest du vorher einen 100m - sprint hinlegen, einigen leuten hilft das wirklich.

ich versuche, gut vorbereitet zu sein. ich mache mir stichpunkte von dem, was ich in keinem fall vergessen darf und bereite für mich einen roten faden vor. der reporter hat natürlich auch selbst eine solchen roten faden, es ist immer hilfreich, sich auf den inhalt des gespräches im groben vorher zu einigen.
auch finde ich überhaupts nichts dabei, demjenigen zu gestehen, dass man aufgeregt ist. das ist doch menschlich!!! das macht dich doch auch sympatisch. und die wollen doch den menschen sehen und nicht nur den kopf deines buches.

gruß
ursula

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:44
bender wurde ohne lampenfieber geboren!


aber mal was hilfreiches:

habe vor kurzem erst eine autorenlesung als termin gehabt.
autor stellte seine lyrik bücher vor und sein unveröffentliches-manuskript

die leser interessiert mehr inhalt und ideen/ansichten des autors und etwas seine lebensgeschichte

ich schreib da nicht rein " dem autor fiel 3mal der teebeutel aus der hand, so nervös zitterte das Schreiber-Wesen vor mir"
das interessiert keinen zeitungsleser. also ruhig blut im gespräch, seid so wie ihr seid.
legitimer ist soetwas wie: " man merkte beim autor, wie sehr ihm die passage nahe ging, seine stimme wurde lauter, als er passage X vorlass"

wie gesagt, gebt dem reporter kaffe/bier/süßes und es läuft!
ich hab am ende eine gute bewertung geschrieben, weil er leidenschaftlich ein spannendes thema vortrug.

und ich denke da ihr alle viel zeit mit euren buchprojekten verbracht habt, könnt ihr auch etwas passione in euch wecken! für eure Zeilen!

nur Mut

Bender
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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:48
Bender hat Folgendes geschrieben:

wie gesagt, gebt dem reporter kaffe/bier/süßes und es läuft!


Naja, und noch ein bisschen Schnaps, Wein, Bier und wenn man ganz sicher gehen will, legt man dezent eine Pistole auf denTisch.
cheezy grin

Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 12:49
@Thomas Lampenfieber kenne ich nicht, aber ein kleiner Tipp von mir, stelle dir bei nächsten Pressetermin einfach vor, dein Gegenüber sitzt dort nur in Unterhose, das killt Lampenfieber.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html
 
  Stefan Lamboury 
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BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 13:12
Stefan Lamboury hat Folgendes geschrieben:
@Thomas Lampenfieber kenne ich nicht, aber ein kleiner Tipp von mir, stelle dir bei nächsten Pressetermin einfach vor, dein Gegenüber sitzt dort nur in Unterhose, das killt Lampenfieber.

Schönen Gruß

Stefan Lamboury

http://stefanlamboury.npage.de/willkommen_79769456.html

Wenn das auch noch eine Reporterin ist, kriege ich ja noch mehr Lampenfieber. shocked eyes

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BeitragVerfasst am: 25.07.2009, 06:42
Guten Morgen Thomas,

eigentlich bestimmt dann - beim einem persönlichen Treffen - der Journalist, was er will: Eine "Homestory" über den Autor und dessen "Baby", wie Du Dein Buch zu bezeichnen liebst, oder "nur" Auskünfte über das Werk, damit er eine Rezension darüber verfasst.

In der Regel wird ein "guter" Journalist beide Elemente in einen Bericht "verpacken".

"Vorschreiben", wie er das anstellt und wie das "Urteil" aufällt, lässt er es sich garantiert nicht. Und mit von "Lampenfieber" befallenen Interviewpartnern weiß er, wenn er etwas Routine hat, ebenfalls umzugehen. Also - nur keine Panik! Laughing

Gruß Hans

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