 | Leseprobe meiner ersten Geschichte [Fantasy] | Verfasst am: 21.03.2010, 10:35 |
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Einen wunderschönen Sonntag morgen euch allen!
Ich hatte vor einigerzeit angefangen eine Geschichte zu schreiben. Zwischenzeitlich bin ich bei ungefähr 5700 Wörter (ohne Leerzeichen).
Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen. Der Text ist mein erster Text den ich je geschrieben habe. Desweiteren hab ich mein Text auch noch niemandem gezeigt, deswegen wollte ich ihn hier rein posten um eure Meinung dazu zu hören. Ich hab als "Leseprobe" den Anfang gewählt.
Kritik ist natürlich erwünscht.
Viel spaß beim Lesen und Kritisieren.
MfG Max
Kapitel 1
Eines frühen Mittsommerabends beginnt unsere Geschichte. Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen. Aufgewachsen in einem Waisenhaus in Kathar, einem kleinen Ort in der Provinz Jehla im nördlichen Königreich.
„Abiga, komm rein es gibt essen!“ schallt es über den Hof.
Eine warme Briese durchstöberte Abiga‘s Dunkelblondes Haar. Eine Strähne fiel ihm ins Gesicht. Er saß auf der Wiese, mit dem Rücken zum Hof des Waisenhauses. Angelehnt an einer großen Eiche. Er blickte auf den Bach hinab der am Hang entlang floss. Geschickt wie eine Schlange windete sich der Bach zwischen den größeren Steinen hindurch. Interessiert betrachtete Abiga die Bachforelle die über die Steine springt. „Ob Forellen schmecken?“ fragte er sich. In Gedanken verloren sank Abiga tiefer ins Grass. Der Kopf auf einer Wurzel angelehnt rutschte er tiefer und tiefer. Das plätschern des Baches lauschend, döste er ein.
Die Sonnenstrahlen brannten auf seiner Haut. Es war heiß in der Rüstung, sehr heiß. Blut und Schweiß triefen an seinem Körper herunter. Ein Langschwert in der einen und ein Rundschild in der anderen Hand stand er in der Wüste Naskan. Er blickte sich um. Überall um ihn herum wurde gekämpft. Menschen gegen Orks. Orks gegen Elfen. Zwerge gegen Trolle. Trolle gegen Menschen. Dunkelelfen gegen Elfen. Es schien so als sei er in einer Schlacht gelandet wo es kein entrinnen gab. Wo der Tot nur eine Frage der Zeit sei.
Er sah etwas großes auf sich zu kommen. Es kam mit schnellen Schritten näher. Es wurde immer größer und größer. Ein Ork holte mit seiner Zweihandaxt aus. Schmetterte die Klinge in seine Richtung. Um Haaresbreite verfehlte der Ork seinen Kopf. Bevor Abiga zum Gegenschlag ausholen konnte flog ein Pfeil an ihm vorbei und traf den Ork in seinen dickhäutigen grünen Hals. Nach Luft schnappend sank er auf die Knie. Die Axt löste sich aus dem Griff des Ork. Fiel mit einem klirren auf den Boden. Beide Hände des Ork fassten an seine Kehle. Zogen an dem Pfeil, doch es war zu spät. Der Ork fiel in den Dreck.
Die Staubwolke der Schlacht hüllte den Ork, Abiga und alle anderen um ihn herum ein.
Man konnte seine eigene Hand nichtmehr erkennen. Geschweige denn die Siluetten im Staub. Schreiend lief Abiga vor, aus der Wolke heraus. „FÜR DEN KÖNIG“ schrie er und rammte einem zufällig vor ihm auftauchenden Ork sein Schwert in den Körper. Der Ork stieß ein ohrenbetäubenden Schmerzensschrei aus. Blut rinn die Schwertklinge entlang.
Ein dumpfer Schlag traf seinen Hinterkopf. Er stürzte, fiel zu Boden. Es wurde schwarz um ihn herum. Ein Gefühl der Leere macht sich in seinem Kopf breit.
Tobendes Gebrüll schreckte Abiga auf. Er öffnete die Augen zu schlitzen, blinzelte hindurch und sah Blut. „War es mein Blut? Blute ich?“ schoss es ihm durch den Kopf. Er lag auf dem Boden, niedergerungen von einem Ork. Breitbeinig stand ein Troll über ihm. Hob seine Axt, wollte zum streich ausholen. „NEIN“ schrie Abiga voller Verzweiflung. Doch der Troll bewegte sich nichtmehr. Ungläubig sah Abiga den Troll an. „Was geschieht hier? Warum lebe ich noch?“ Verwirrt blickte sich Abiga um. Hinter dem Troll stand eine Elfenmagierin. Mit einem eleganten Schwung ihres Dolches schnitt sie dem Troll die Kehle durch. „Danke“ flüsterte Abiga. Sie nickte ihm zu und verschwand im Nebel des Krieges. Schweren Gemütes raffte er sich auf. Adrenalin schoss ihm durch die Adern. Er Schlug einem Ork mit seinem Schild in den von der Rüstung entblößten Nacken. Der Ork fiel mit einem Jaulen auf die Knie.
Inzwischen war es dunkel geworden.
„Hier steckst du, komm jetzt rein. Du hast das Essen verpasst. Ich hab dir doch tausendmal gesagt, dass du beim ersten rufen im Haus sein musst!“
Abiga schreckte auf. Geblendet vom Mondschein blinzelte er durch seine Augenschlitze.
Eine große, korpulente weibliche Gestalt stand mit den Händen in der Hüfte vor ihm.
Magtha, die Heimleitern schrie ihn weiter an, aber ihm war es egal.
Mit seinen Gedanken war er wieder bei der Schlacht in der Wüste Naskan. Wo er ein Held war. Muskulös, durchtrainiert. Mit einem großen Langschwert bewaffnet stand Abiga vor einem großen Ork. Er hob das Schwert und enthauptete den Ork. Blut spritzte ihm ins Gesicht. Um ihn herum tobte die Schlacht von Naskan. Er stürzte, wurde weggeschliffen. Er war in die Realität zurück gekehrt. Die Heimleiterin schliff ihn den Hang hinauf zum Waisenhaus.
„Ich habe dir tausendmal gesagt du sollst aufstehen. Naja, du wolltest ja nicht hören… malwieder! Du bist ein Träumer. Versteh es, du wirst nie ein Krieger werden, NIE! Du bist ein Verlierer. Alle Träumer sind Verlierer. Hätte ich damals soviel geträumt wie du, wär ich nie auf der Position die ich erlangt habe! …“ „…Hätten sie aber besser mal“ nuschelte Abiga. „Was hast du gesagt, Rotznase?“
„Nichts …“
„LÜG NICHT, du bist ein LÜGNER. Du hättest dir gewünscht dass ich nicht …“
„Ohh ja das habe ich“ entgegnete er ihr. „Sei nicht so frech Bürschchen, das hat ein Nachspiel, das schwör ich dir!“. Zwischenzeitlich sind beide am Waisenhaus angelangt. Mit einem starken Schwung wirft Magtha Abiga in den Hausflur. Mit dem Gesicht voran knallt Abiga auf die Marmorplatten die den Hausflurboden zieren. Blut tropft aus seiner Nase.
„Besudel mir ja nicht den schönen Marmor mit deinem dreckigen Blut und jetzt ab in den Schlafsaal“.
Der Schlafsaal. Ein Zimmer wo 25 Jungen nächtigen. Abiga’s Bett steht am Ende des Saals. Er schreitet den Mittelgang entlang.
Spöttisches Gelächter dringt von den Betten zu ihm herüber. Mit dem Finger zeigen sie auf ihn und rufen: „Ha, schau dir den mal an. Wurde wieder beim Träumen erwischt.“
„ Irgendwann zeig ich es euch allen“ rief er zurück.
„Wo denn? In deinem Traum?“ Sie lachten.
„Du schaffst es ja nicht einmal draußen in der Wildnis zu überleben, du VERLIERER!“
Wieder lachten alle. Im Chorus riefen sie: „Verlierer, Verlierer, Verlierer …“
Die Tür flog auf.
„Was ist das hier für ein Lärm? Jetzt wird geschlafen. Licht aus und Ruhe!“
„Ich zeig es ihnen“ schwor sich Abiga „morgen hau ich hier ab“.
Er schlüpfte in sein Bett, zog sich die Decke weit über seine Ohren und döste ein. |
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Max Power |
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 | | Verfasst am: 21.03.2010, 18:21 |
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Hallo Max,
herzlich willkommen.
Ich möchte nur die ersten Auffälligkeiten des ersten Abschnitts ansprechen.
Eines frühen Mittsommerabends beginnt unsere Geschichte. Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen.
Wortwiederholung, vermutlich kann man die beiden Sätze auch elegant zusammenziehen.
Z.B.: Die Geschichte von Abiga beginnt an einem frühen Mittsommerabend im Waisenhaus .........
Aufgewachsen in einem Waisenhaus in Kathar, einem kleinen Ort in der Provinz Jehla im nördlichen Königreich.
„Abiga, komm rein es gibt essen!“, schallt es über den Hof.
Kommafehler
Eine warme Briese durchstöberte Abiga‘s Dunkelblondes Haar.
Zeitenwechsel:
schallt = Gegenwart
durchstöberte=Vergangenheit
also schallte
Abiga's ist falsch, es ist englische Schreibweise, im Deutschen wird kein ' verwendet: Abigas
dunkelblond klein schreiben da Adjektiv
keinen Zeitenwechsel vornehmen, Vergangeheit verwenden
außerdem: der Wind durchstöbert keine Haare (finde ich zumindest)
Eine Strähne fiel ihm ins Gesicht. Er saß auf der Wiese, mit dem Rücken zum Hof des Waisenhauses. Angelehnt an einer großen Eiche.
Warum fiel die ins Gesicht? Laß doch den Wind das tun.
Die letzten beiden Sätze finde ich unglücklich, würde ich zusammenziehen.
Z.B.: Angelehnt an den Stamm einer Eiche .......
Er blickte auf den Bach hinab der am Hang entlang floss. Geschickt wie eine Schlange windete sich der Bach zwischen den größeren Steinen hindurch.
Wortwiederholung
größere Steine klingt unglücklich, Felsbrocken oder ähnliches regt die Fantasie mehr an
ich würde auch nicht windete sondern schlängelte schreiben und könnte daher den Satz so setzen.
Geschickt schlängelte er sich um die Felsbrocken ........
Interessiert betrachtete Abiga die Bachforelle, die über die Steine springt.
Zeitenwechsel
Interessiert betrachten klingt etwas fad
wie wäre es mit beobachten oder mit den Augen verfolgen oder änhliches?
die Bachforelle? kennt er sie persönlich, also eher eine Bachforelle
und um das Wort Bach nicht schon wieder zu verwenden würde auch Forelle reichen, da wir ja wissen das es ein Bach ist
Kommafehler: Bachforelle, die
springen Forellen über Steine?
weiß ich gar nicht, dachte immer die flitzen drum herum oder stehen in fließendem Wasser still
„Ob Forellen schmecken?“, fragte er sich.
Kommafehler
In Gedanken verloren sank Abiga tiefer ins Grass. Der Kopf auf einer Wurzel angelehnt rutschte er tiefer und tiefer. Das plätschern des Baches lauschend, döste er ein.
Den Kopf, nicht der Kopf
nicht auf einer Wurzel an gelehnt sondern an ..... angelehnt
Dem Plätschern lauschend, nicht Das Plätschern
(Dativ, wem oder was)
Plätschern ist ein Hauptwort
Dem Plätchern des Baches lauschend, döste er ein.
Klingt etwas fad.
Man kann Bach gegen Wasser tauschen und anstatt dem Plätschern des Wassers zu lauschen, könnte er ja durch das monotone Plätschern des Wassers eindösen.
Laß dich aber nicht entmutigen.
Gruß Uwe |
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buchselstabe |
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 | | Verfasst am: 21.03.2010, 18:31 |
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Hallo Uwe,
dank dir für deine Antwort. Ist mir selber nicht aufgefallen.
Dann werd ich mich mal dran machen um zumindest die Zeitenfehler zu beheben.
Die Wiederholungen ziehen sich bei mir die ganzen Seiten lang durch.
Ich denke mal das ich zu allererst die Geschichte weiter schreiben werde um dann ganz am Ende nochmal drüber zu gehen und die Fehler beheben werde.
Ist das eine Option die man machen kann? Oder ist davon eher abzuraten?
Gruß Max |
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Max Power |
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 | | Verfasst am: 21.03.2010, 18:39 |
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Hallo Max, etliche Fehler sind sicherlich zu beheben, indem du den Rechtschreibkorrektur über den Text laufen lässt. Das wäre dann für uns angenehmer zu lesen, denn viele Rechtschreibfehler nerven und stören den Textfluss.
Ich würde mich schon bemühen, von vornherein so gut wie möglich, d.h. ohne Wiederholungen und mit treffenden Begriffen zu schreiben. Bei der Nacharbeit bleibt ohnehin noch genug zu tun.
Gruß
Haifischfrau |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 21.03.2010, 19:35 |
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Hallo Haifischfrau,
dann werde ich deinen Rat befolgen und zuerst soviele Fehler beheben wie es mir möglich ist.
Dann streng ich mich die nächsten male etwas mehr an und schreibe vielleicht nichtmehr spät Abends.
Dank dir für deinen Rat. Als neuling kann man jeden Tipp den man bekommt gut gebrauchen.
Gruß Max |
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Max Power |
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 | Leseprobe | Verfasst am: 21.04.2010, 22:12 |
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Hallo!!
Ich kann mich da nur anschließen. Versuche einfach, so unverkrampft wie möglich an die ganze Sache ranzugehen. Wenn ich mich zu sehr darauf konzentriere, keine Fehler zu machen, geht das mit Sicherheit in die Hose. So einen Text überarbeitest Du ja nicht nur einmal (wenigstens normalerweise nicht. Aber es mag durchaus Genies geben, die das nicht nötig haben). Schreiben ist mehr, als die möglichst sinnvolle Aneinanderreihung von Worten. Überarbeiten, Recherche, überarbeiten, recherche, überar....aber das hatten wir schon (grins)
Aber ein Autor muss vor allem eines haben: Ein dickes Fell. Sonst verzweifelt er manchmal an sich selbst.
Ich kann Dir nur raten: Nimm Dir den Text immer wieder vor, schreibe ihn um. Versuche Dir bei den Szenen, die Du gerade beschreibst, vorzustellen, wie das alles im Film aussehen würde. Das hilft mir wenigstens immer.
Don't ever give up!
Gruß Insa  |
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Vampirjäger |
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