 | | Verfasst am: 03.02.2010, 17:58 |
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Hallo Maxi,
von Buch zu reden wäre wohl noch etwas früh, nennen wir es ein Manuskript, welches noch in der Mache ist.
Wie gesagt, welchen Umfang das ganze später haben wird, kann ich jetzt noch nicht beurteilen.
Liebe Grüße,
Maro |
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Maro33 |
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 | | Verfasst am: 03.02.2010, 18:07 |
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Ok, dann erst einmal viel Erfolg bei der Mache und ich hoffe doch, man liest noch ein wenig mehr von Jim Knopf, der mystische Fantasy Story Art.  |
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Maxi |
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 | | Verfasst am: 03.02.2010, 20:00 |
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Hallo zusammen,
ich habe den zweiten Absatz der Geschichte noch ein bisschen überarbeitet, (gerade den Anfang) ich denke, das man jetzt ein besseres Bild von Flo bekommt, anfangs war er etwas spärlich beschrieben.
Hier nochmal der überarbeitete, zweite Absatz:
II.
Das dunkle Rot des Sonnenuntergangs und das schwache, flackernde Licht eines fast herunter gebrannten Lagerfeuers zauberten ein seltsames Farbspiel auf die Umrisse einer auffallend hageren Gestalt. Schwarze Schnürstiefel schienen die dürren Waden zu umklammern, ein Knielanger, grauer Mantel umwehte die abgemagerten Hüften. Lange, ungepflegte blonde Haarsträhnen hingen an einem Totenkopf artigen Schädel, dessen spitze, überdimensional große Nase sein auffallendstes Merkmal war. Die Hautfarbe dieser seltsamen Person war Leichenblass, seine Augäpfel schienen aus den Höhlen zu quillen.
Diese bedauernswerte Erscheinung hörte auf den Namen Flo, ein Jugendlicher Wanderer, dessen Äußeres ihn wie einen Greis aussehen ließ.
Tagelang irrte er schon durch die Wüste.
Zur Orientierung folgte er den Gleisen der alten Railroot Strecke, in der Hoffnung auf Menschenleben zu treffen. Sein Proviant war längst aufgebraucht, der Hunger machte ihn langsam wahnsinnig. Das letzte was ihm übrig geblieben war, waren zwei Schluck Wasser in seiner Feldflasche und eine schmackhafte Portion gebackener Bohnen in Tomatensauce. Er hielt es nicht mehr aus, er lechzte danach, er musste etwas essen.
Langsam tastete ein abgemagerter Finger, der keinen Nagel hatte, nach dem Verschluss der Konservendose. Zittrige Hände versuchten sie ruhig zu halten. Das Lagerfeuer loderte vor sich hin, es gab kaum noch Hitze ab, zum aufwärmen einer Dose Bohnen sollte es jedoch noch reichen.
„Blöde Kauerei“ murmelte Flo.
„Mama hat's immer gesagt- kau nicht an den Fingernägeln.“ flüsterte er zu sich selbst.
„Sogar Pepperonisauce hat sie drauf geschmiert, damit ich aufhöre. Hat nix gebracht, wie man sieht.“
Er gab es auf, den Verschluss mit den Fingern auf zu bekommen und hob seinen schmutzigen Rucksack auf, der neben ihm auf dem staubigen Boden lag.
„Irgendwo hier...“
er rührte mit dem Unterarm im Rucksack wie ein Druide mit einem überdimensionalen Kochlöffel in einem Kessel. Seine Zungenspitze lugte dabei diebisch aus einem der zusammengepressten Mundwinkel.
„...verdammt nochmal, er muss doch hier irgendwo...“
aus dem Inneren der Tasche schepperte und klimperte es, Flo rammte den rührenden Arm bis zum knochigen Schultergelenk in den Kompott aus Trödel und Lumpen, zog die Augenbrauen in fröhlicher Erwartung hoch, bis er so plötzlich Inne hielt, als hätte ihn der Schlag getroffen.
„Aaaaaaahhhhaaaaaaaaa! Taattaaa!“
er riss den Arm aus dem staubigen Beutel mit einer Wucht in die Höhe, das man das knacken seiner Gelenke hören konnte. Eine Staubschwade umgab ihn. Seine Faust reckte er triumphierend in die Abenddämmerung, die knochigen Finger umklammerten einen Gegenstand, der rostig im Lodern des Lagerfeuers schimmerte.
Erst auf den zweiten Blick war dieser Gegenstand als eine Art Löffel zu erkennen.
Flo's Gesicht war zu einer Grimasse verzerrt. Seine Augen starrten wie wahnsinnig auf das Metallteil in seiner Faust, Speichelfäden bedeckten sein Kinn.
Plötzlich fing er in dieser starren Pose an mit dem Kopf zu nicken, ohne seinen Blick von dem Löffel zu lassen. Seine zusammengedrückten Lippen verzogen sich zu einem schelmischen Grinsen.
„Na, wer sagt's denn!“ schrie er seine Faust an.
„Da ist er ja!“ jetzt hielt er den rostigen Gegenstand in zwei Handflächen wie eine Hostie.
Er leckte sich mit der Zunge den Speichel von den Lippen.
Wie Besessen starrte er immer noch auf den Löffel in seinen Händen, die so nah vor seiner Ratten förmigen Nasenspitze waren, das er schielte.
„Ich wusste doch, das Du da irgendwo sein musst.“
Im flackernden Licht der Feuerstelle hatte sein Gesichtsausdruck etwas Irres an sich,
etwas Angst einflößendes.
Wie abgeschnitten wandte er sich wieder der Dose Bohnen zu.
Als hätte diese groteske Szene niemals stattgefunden, hob er die Konservendose vom sandigen Boden auf.
Sogleich bearbeitete er emsig den Aufreißdeckel der Büchse mit dem Griffende des Löffels.
Immer wieder hebelte er das stumpfe, verrottete Ende des Stils unter den Verschluss, immer wieder packte es nicht richtig und rutschte darunter weg.
Flo's Zähne machten mittlerweile ein knirschendes Geräusch, wie Gesteinsbrocken, die durch Naturgewalten aneinander gerieben werden. Seine Augen glichen Vulkanen, deren Lava brodelte und kurz vor der Eruption waren. Er war verrückt vor Hunger, vor Wut über diese „VERDAMMTE SCHEISS BÜCHSE DUUUUUU!“, er stocherte mit dem Löffelgriff unkontrolliert auf die Dose ein.
Der Löffel brach.
Kurz hielt er Inne, um ungläubig und verwirrt nach dem Rest seines Stocherwerkzeugs in der geballten Faust zu schauen.
Wutentbrannt schleuderte er den abgebrochenen Stumpf in den Wüstensand, packte die Dose wie ein Barkeeper seinen Cocktailshaker zwischen beide Hände und schüttelte sie über seinem Kopf wie ein Besessener.
Seine kochende Wut hatte sich mittlerweile in rasende Verzweiflung gewandelt, er spürte wie der Kloß der Panik in seinem Hals immer größer und fester wurde.
Er musste etwas essen!
Tränen liefen an seinen knochigen Wangen hinunter, seine Arme sackten herab und er ließ das blecherne Gefäß aus seinem zitternden Griff gleiten.
Bemitleidenswert hockte er auf dem trockenen, staubigen Boden. Seine langen, fettigen Haare hingen in Strähnen an seiner knochigen Silhouette herab. Die Konservendose rollte vor ihm noch ein paar Meter durch den Wüstenstaub, bis sie kurz vor dem -jetzt fast komplett erloschenen- Feuer zum stehen kam.
Schluchzend kaute er geistesabwesend auf seinen Fingerspitzen bis sie blutig wurden.
Er hatte die letzte Hoffnung aufgegeben. Es schien ihm sicher, er würde in dieser dreckigen Wüste sterben. Selbst wenn er nicht verdursten oder verhungern würde, könnte er es nie alleine über die Railroot Höhe schaffen, diese Gegend war verdammt.
Plötzlich ertönte in weiter Ferne der lang gezogene Pfiff einer Lokomotive.
Schlagartig erwachte er aus seiner Lethargie und hob den knochigen Kopf.
„Was war das? Was war das? Was war das?“ schrie er stakkatoartig, während er mit dem Kopf von einer Seite zur anderen wirbelte.
„Das kann doch nicht...
das muss doch...
das ist doch...“
In weiter Entfernung, in Richtung der Gleise, glaubte er den Umriss von Rauchschwaden am Himmel zu erkennen.
„EIN ZUUUUUUUG !“ brüllte er mit einer schrillen Stimme, die Glas zum springen gebracht hätte.
Tollpatschig stolperte er in Richtung der Schienen, er mobilisierte seine letzten Kräfte, sein ausgezehrter Körper hätte sich gegen diese Anstrengung gewehrt, doch sein Instinkt blendete sämtliche Schmerzen aus.
Es führte kein Weg daran vorbei diesen Zug anzuhalten !
Bitte postet weiterhin Eure Kommentare, Kritik und Ratschläge.
Liebe Grüße
Maro |
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Maro33 |
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 | | Verfasst am: 03.02.2010, 20:35 |
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Hallo nochmal,
letztes Post nochmals editiert .
Viele Grüße,
Maro |
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Maro33 |
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 | | Verfasst am: 04.02.2010, 08:40 |
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| Maro33 hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Patricia,
danke für Deine Antwort, wenn es soweit ist, werde ich dann mal über Google nach einigen Korrektoraten in meiner Umgebung suchen und es so machen wie Du mir geraten hast.
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Gern geschehen!
Aber, das Korrektorat muss nicht in deiner Umgebung sein, außer du willst die Menschen dahinter persönlich kennenlernen.
Wie "hawepe" gesagt hat, gibt es hier im Forum auch Korrektorate und über das Bemühen von Suchmaschinen oder Netzwerken wie Xing wirst du auch jemand Geeignetes finden.
Lieben Gruß
Patricia |
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_________________ Lesen macht sexy!
http://www.patricia-kay-parker.de
Smilla@Chess
Lustvolle Verführung
... und plötzlich gab es SIE
... und plötzlich gab es SIE 2
Sinnliche Begierde |
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Patricia Kay Parker |
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