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Leseprobe zu Mercenaries

BeitragVerfasst am: 16.02.2009, 21:00
Hallo erstmal.

Ich arbeite gerade an meinem zweiten Buch und hätte etwas für euch:

Ich habe eigentlich keine Probleme mit meinem Schreibstil und habe normalerweise auch keine Beurteilungen dazu nötig, doch ich bin mir nicht ganz sicher was ich von meinem Beschreiben von Schlachten halten soll.
Mich würde es freuen, wenn ihr mir sagen könntet was ihr davon haltet und womöglich auch eine Tipps für Verbesserungen geben könntet.

Um es besser verstehen zu können: Es ist eine Raumschlacht in einer unbekannten Zukunft zwischen Humanoiden und Maschinen.

:Auf der Brücke der Universal Conciliation herrschte merkwürdige Ruhe. Ganz im Gegensatz zur Glorie of Metal, welche von der Größe und der Feuerkraft her mit einer H-12 Fregatte gleich zu setzten war. Die Universal Conciliation wies bis jetzt keine nennenswerten Schäden auf, obwohl sie von allen Seiten mit Projektilen und Partikelkfeuer torpediert wurde. Das Schiff war einfach so unglaublich gigantisch, dass es jeden Beschuss mühelos einsteckte. Arnold Smothen, Admiral des Schlachters, stand auf der Brücke und beobachtete das Spektakel. „Können wir immer noch keinen Kontakt zur 34. aufnehmen?“ Fragte er das Bild eines Offiziers, das sich auf einer Scheibe widerspiegelte. „Nein, Sir. Interferenzen stören unsere Truppenkoordination, dort unten muss es einen Störsender geben.“ Arnold rieb sich gestresst seinen Nasenrücken. Durch die Aussichtsfenster der Brücke beobachtete er das Geschehen. Hunderte Raumjäger bekämpften sich, verfolgten sich, schossen aneinander ab. Zuckende Feuerkugeln erleuchteten die Dunkelheit und ließen Funken fliegen. Getroffene Jäger explodierten sofort, kollidierten miteinander oder stürzten auf die Universal Conciliation. Jäger verfehlten nur haarscharf die Brücke, beschossen sie oder explodierten, als sie sie rammten. Die Besatzung erschrak immer wieder, wenn ein Schiff gegen die Brücke schoss.
Geschütztürme nahmen feindliche Schiffe Jäger ins Visier und gaben tödliche Salven ab.

„Sir, wir haben Kontakt“ meldete ein Geschützoffizier, während sich Richard auf einem Stuhl in einer der Buchten niederließ. „Kurs und Position?“ Wollte er wissen, während er vor sich einige Knöpfe drückte. Zwei H-12 Panzerfregatten, Kurs Acht- Drei- Zwo“ antwortete sein Offizier, nachdem dieser einige Koordinaten auf einem Bildschirm musterte. „Sie laden ihre Partikelbeschleuniger und gehen auf Angriffsformation“
Richard kniff die Augen zusammen. Er hatte nun eine Entscheidung zu treffen, unter der hunderte Soldaten überleben oder zugrunde gehen würden. „Dann werden wir sie angemessen begrüßen“ gab er ruhig zu. Richard stand auf und überließ den Stuhl wieder seinem Personal, packte seinen Offizier an der Schulter und lief mit ihm die Brücke hinauf. „Gefechtsstationen besetzten, Partikelbeschleuniger laden!“

Sofort setzte sich die gesamte Besatzung des Schiffes in Bewegung. Die Beleuchtung des Schiffes wechselte von einem ruhigen weiß zu einem bedrohlichen Rot und das Schiff dröhnte durch die unzähligen Stiefel der Soldaten, die ihre Geschützstellungen bemannten. Konstant luden sich die gigantischen, computergesteuerten Partikelgeschütze auf, während die Munitionsgurte und Raketenmagazine der unzähligen kleinen, von Soldaten gesteuerten Batterien ratterten.
Auf der Brücke wechselten Warnleuchten von rot auf ein dunkles gelb und Richard schien sichtlich zufrieden. Richard setzte sich auf seinen Kommandosessel, und drehte sich damit zur Besatzung um. „Partikelbeschleuniger bei fünfzig Prozent“ teilte ihm ein Offizier mit. „Backbord und Steuerbord Batterien feuerbereit. „Gut“ stellte Richard fest. „Kurs Punkt eins- sieben Punkt drei und den Bug auf das nächstgelegene Feindschiff ausrichten“ Das mächtige Schiff schwenkte ab und schwang seinen Bug herum. Die Stimmen anderer Soldaten gingen in dem Schrei Richards Waffenoffizier unter. „Partikelbeschleuniger auf hundert Prozent. Schiff klar zum Gefecht“ Wiederum unterbrach einer seiner Steuermänner ihn. „Ziel erfasst und in Reichweite“ „Bugkanone Feuer!“ schrie Richard seine Besatzung an und drehte sich zum Sichtfenster um. Ein riesiges, grelles Partikelgeschoss verließ den hell leuchtenden Bug und raste durch das All. Einen Augenblick später erreichte es das feindliche Schiff und traf es. Auf der Brücke blickte Richard in einen aufleuchtenden Feuerball von so enormer Größe und Helligkeit, dass sein noch intaktes Auge schmerzte. Für einen kurzen Augenblick drang gleißendes Licht in die Brücke der Glorie of Metal und erhellte sie bis in den letzten Winkel. Das Projektil war im Bug der Fregatte eingeschlagen und hatte ihn vollständig zerstört. „Ziel eins schwer beschädigt“ Rief ihm ein Offizier zu. „Ziel zwei dreht bei und ist in dreißig Sekunden in Feuerreichweite“ „Nach Backbord abdrehen“ Schrie er zurück.
Inzwischen war die Fregatte in Feuerreichweite und eröffnete sogleich das Feuer. Automatikgeschütze schickten ihre tödlichen Partikelladungen los, während riesige Raketenwerfer und Maschinenkanonen ihre leuchtenden Projektile im Dauerfeuer abgaben. Die Schilde der Glorie of Metal fingen einen Großteil der eingeschlagenen Ladungen und Projektilen ab, bevor sie schließlich versagten. Auf der Brücke bebte der Boden und Richard, der noch vor kurzem am Sichtfenster stand, fiel wie viele andere Soldaten zu Boden. Er sah, wie sich Besatzungsmitglieder an ihren Stühlen festhielten, um nicht herunter zu fallen und wieder andere aufschreckten, als Bildschirme Funken sprühten. „Manöver ausgeführt, Koordinaten Punkt achtzehn Komma fünf.“ Rief ihm ein Steuermann zu. „Steuerbordkanonen, verpasst ihnen eine!“ Auf Steuerbordseite flammte eine Welle grell leuchtender Laser auf, die sich ihren Weg durch das Feindfeuer bahnte, als beide Seiten ihre Waffen sprechen ließen. „Die Gehirne dieser Fregatten haben eine ernsthafte Fehlfunktion“ sprach ihn sein erster Offizier von der Seite an, der zufällig herangetorkelt kam. „Wir müssen das schnell hinter uns bringen, damit wir dem Triumvirat Bericht erstatten kann“ Auf Steuerbordseite ließen Maschinenkanonen und Partikelbatterien überzeugende Breitseiten auf die H-12 Fregatte los und sorgten für erheblichen Schaden an Außenhülle und Innenleben. Im Gegenzug dazu zersprengten die Waffen des computergesteuerten Zerstörers einen Großteil der Steuerbordseite und ließ den Haupthangar in Flammen aufgehen.

Richard packte verkrampft das Geländer um nicht das Gleichgewicht zu verlieren.
„Schadensanalyse!“ Rief er in die für Schilde und Außenhülle zuständige Bucht. „Außenhülle auf Deck zwölf, vierzehn und fünfzehn durchschlagen. Massive Schäden an Hülle und Innenleben.“ Die Meldung seines Ingenieurs veranlasste Richard dazu die Zähne zu fletschen. „Schotten sie die Decks ab und schicken sie Sanitäter und Bergungskommandos dort hin!“ Nach einiger Zeit konstanter Beben durch den andauernden Austausch von Breitseiten ließ eine weitere Explosion das gesamte Schiff zittern. „Was ist da los?“ Fragte er einen Ingenieur. „Primäres Steuerbordtriebwerk stark beschädigt“ „Verdammt!“ Knurrte Richard und schlug gegen einer der Aussichtsfenster. „Drei- Acht Grad abwärts und vier- eins Grad nach Steuerbord!“ Wies er seinen Steuermännern zu. Es wurde weiterhin Waffenfeuer ausgetauscht, bis die Glorie of Metal am feindlichen Schiff entlang glitt und sich beide nicht mehr in der Zielerfassung hatten. „Ruder kommen lassen und den Bug erneut auf das erste Feindschiff richten....bla bla

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"Gefangen nehmen oder töten, Sir?" Schweigen füllte den Flur für einen Augenblick. "Ich wäre mit beidem zufrieden."
Auschnitt aus meinem Erstling.
 
  reclaimer 
 
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Beiträge 4
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Leseprobe zu Mercenaries
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