Titel: Lichtblicke Band 2
Autor: Markus Kania
Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-3238-8
Seiten: 88
Preis: 7,90 €
Der Autor über das Buch:
Eine bunte Mischung aus Gedichten, Texten und Bildern.
Lyrik zum Anpassen - ganz nach meinem Motto:
Einfach, auf den Punkt gebracht
Klappentext:
Es ist schon ein Lichtblick zu wissen, dass immer jemand Hoffnung schenken will.
„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, wird oft etwas ironisch geäußert. Meist, um zu sagen, dass eigentlich keine Chance mehr besteht ein Ziel zu erreichen. – Doch welche Möglichkeiten bleiben noch, wenn die Hoffnung erst gestorben ist?
Mit diesem zweiten Band der Buchreihe Gedankenworte möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass für Sie, Dich oder Euch die Hoffnung weiter bestehen kann. Mit meinen Gedichten und Texten, beruhend auf unterschiedlichen Erfahrungen, Ereignissen, Begegnungen und Gedanken, kann ich manchmal vielleicht der sein, der etwas Hoffnung gibt.
Die Gedichte und Texte über Liebe, Freundschaft, Familie, Trauer, Freude und vieles mehr sollen aber nicht nur Hoffnungsspender sein. Ich wünsche mir, dass sie auch einfach nur Spaß machen und etwas zum Nachdenken anregen. Dazu sollen auch die Bilder von Birgit Kania und die Fotografien beitragen.
Inhalt:
Mit den beiden Bänden Lichtblicke habe ich die Reihe "Gedankenworte" begonnen. Mindestens ein weiteres Buch wird noch folgen, aber sicher nicht in den nächsten Monaten.
Die Lichtblicke-Bücher sind grundsätzlich gleich aufgebaut. So starten sie mit:
Der Anfang
Menschen, Orte, Umstände -
manchmal nur schwer zu begreifen.
Zuerst nur Gefühl,
tief in mir drin.
Es will heraus
und findet keinen Weg.
Worte flossen in meiner Hand,
unverhofft, wie von allein;
vielleicht auch für Dich,
vielleicht auch für Sie –
Ein kleines Stückchen Licht.
Sie enden beide mit "Das Ende", in dem die Danksagung an ganz viele Menschen zu finden ist.
Als Auszug einige Texte, die etwas die Bandbreiteabbilden sollen, die ich versuche zu erzielen.
Der Turm
Stück für Stück setzt du die Steine,
feine Falten auf der Stirn,
prüfst genau, was schon geschafft ist,
was als nächstes folgen kann.
Dein kleines Händchen zittert leicht,
doch bleibt dein Ziel bestehen.
Es ist das letzte Stück, das fehlt,
die Spitze ganz hoch oben.
Der Turm, er zittert, wankt und schwankt,
hektisch schiebst du hier und dort.
Doch umsonst, er bricht zusammen;
nur ein "Bumm" erklingt vor dir.
Zerstört in einem Augenblick;
umgefallen, eingestürzt.
Doch lächelnd schiebst du Trümmer weg,
und greifst erneut den grünen Stein.
Wo die Idee geboren wurde, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.
Zwei Augen
Du vermisst sie,
kaum dass Du gegangen bist.
Du fieberst ihr entgegen,
wie lange noch?
Du grübelst nach,
was sagst Du ihr? –
Und nimmst Dir vor,
ganz cool zu sein.
Endlich kommt er,
der ersehnte Tag.
Noch einmal durchdacht,
zurechtgelegt fast jedes Wort –
und fühlst dich geborgen
schon vor ihrer Tür.
Die Tür schwingt auf, zwei Augen nur:
In ihren Strahlen alles geschmolzen.
Kein Verstand, kein bisschen cool –
nur noch Gefühl.
Und in die gleiche Richtung noch ein weiteres - aber ganz kurzes Gedicht.
Einzigartig
Eng verschlungen,
tief verstrickt,
haltend lassen,
streichelnd suchen,
findend spüren
und dann
fühlt es sich
Tosend lichte Blitze zucken!
Wolkend leicht herüber schweben!
Prickelnd rauschend fortgeschwemmt!
richtig an.
Was für ein Gefühl.
Und zum Schluss noch etwas ganz anderes:
Schmiedekunst
In hundert Jahren hoch gewachsen
sind sie des Menschen höchstes Gut,
der Blick des Köhlers wählt die Besten
und seine Axt durchtrennt den Stamm.
Im Meiler sind sie aufgestellt,
wie es der Ahnherr ihn gelehrt,
mit Mutter Erde dicht bedeckt,
verglühen sie zu schwarzem Gold.
Den harten Stein durchziehen Adern
aus Gold und Silber, Kupfer, Erz.
Der Bergmann folgt den hellen Wegen,
ringt Stück für Stück der Mutter ab.
Im Ofen teilt sich Stein und Schatz,
das reine Gut fließt still heraus.
In seine neue Form gebannt,
wird es von Schmiedehand erwählt.
Das Gold und Silber wird verwoben
zu zarter Zierde für den Hals,
Das Eisen taugt für harte Dinge -
ein Schwert, ein Pflug, ein starkes Beil.
Das Kupfer kann sowohl verzieren
als auch als Topf von Nutzen sein.
Deine Wahl der Kunst entscheidet,
doch ist für alle eines gleich:
Mit Hammer oder Hämmerchen
treibst du mit Fleiß die Form heraus,
so wie sie dir vor Augen steht.
Legst du nach langem Tagewerk
dein Werkzeug wieder aus der Hand,
schau’ stolz auf das, was du geschafft.
Dann setze dir ein neues Ziel,
die Wahl der Kunst als Schmied bleibt frei.
Soweit zu den Texten, die durch mich freigegeben sind.
Es finden sich jedoch auch noch unter Google Bücher Auszüge, wobei die Gedichte nicht immer vollständig sind.
http://books.google.de/books?id=eR_ewDq0O-YC&printsec=frontcover&dq=%22Markus+Kania%22&lr=&as_drrb_is=q&as_minm_is=0&as_miny_is=&as_maxm_is=0&as_maxy_is=&as_brr=0&cd=1#v=onepage&q=&f=false |
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Markus |
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| Anmeldedatum | 09.09.2009 | | Beiträge | 7 | | Wohnort | Hennef | |
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