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logische fehler im buch

BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 10:34
hätte meine frage ja gerne in der rubrik "jungautoren" geschrieben, aber da gehöre ich wohl mit meinen 28 jahren schon lange nicht mehr hin, auch wenn ich mich eigentlich auch nicht alt fühle Smile

arbeite gerade an meinem 2. roman, soll eine fortsetzung sein. ich hatte angedacht, die hauptdarstellerin eine story erleben zu lassen, am ende soll rauskommen, dass alles gar nicht echt war, sondern nur ein traum.

wie ist das mit den logischen fehlern bzw. den unlogischen? im ersten moment werden die leser wohl erstaunt sein über das nicht erwartete ende, werden sich dann aber im 2. gedanken überlegen, wo genau es in der story hakt.

was soll ich machen?

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 10:47
poah Rolling Eyes du hast ja ein vorhaben.
leider schreib ich dir jetzt hier nicht, weil ich da einen tipp für dich hab, sondern weil ich dir sagen will: ich halt dir die daumen thumb up
hört sich nicht leicht an...
aber es würd mich echt interessieren, wie du diese sache "löst" - also ich hoffe, du lässt es uns wissen, wenn du es selber weißt cheezy grin

liebe grüße,
silvia

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 10:57
hi silvia,

sagen wir mal so: das ende, was ich anfangs geschrieben hatte, war mir zu klischeehaft, da dachte ich mir, die leser würden sagen: ja ja, wieder so ein kitschiger liebesroman a la rosamunde pilcher, herzschmerz usw.

deshalb hatte ich die idee mit dem traum, der sehr real wurde, das ende gefällt mir um einiges besser. nur die logik - da hapert es dann! ich werde auf jeden fall berichten, bald geht das ding ins lektorat, mal sehen, was ich da für rückmeldungen bekomme!

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 16:14
Hallo Ruth,

also in Träumen darf es ruhig unlogisch zugehen. Dafür sind es ja Träume. Aber du musst bei der Auflösung am Ende sehr genau ausführen, dass alles nur ein Traum war und auch, wie es dann in Wirklichkeit ausschaut.

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 16:29
MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
also in Träumen darf es ruhig unlogisch zugehen.


Jein. Wer liest schon ein Buch, in dem es von falscher Logik nur so strotzt? Bis zur Auflösung kommt er so gar nicht erst.

Pauschal lässt sich die Frage meiner Meinung nach deshalb nicht beantworten. Einiges darf zumindest verwunderlich erscheinen, aber im großen und ganzen sollte der Traum doch möglich sein. Oder es firmiert eben unter Fantasy, bei der zum Schluss herauskommt, dass es nur ein Traum war.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 18:52
Hallo Ruth,

glaubst Du nicht, daß das die Leser verärgert? Ich kenne Leute, die würden am liebsten die letzte Seite aus der Feuerzangenbowle rausreißen und verbrennen, weil sich dort ja herausstellt, daß es eine "erfundene Geschichte" ist (na ja, das ist es ja auf jeden Fall, aber wenn der Autor einem das am Ende so knallhart mitteilt ...). Also ich wäre jedenfalls über so eine Aulösung enttäuscht.

Sigrid

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BeitragVerfasst am: 15.05.2009, 19:08
hawepe hat Folgendes geschrieben:

Wer liest schon ein Buch, in dem es von falscher Logik nur so strotzt?

50 Millionen Leser von Dan Brown???

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Re: logische fehler im buch

BeitragVerfasst am: 16.05.2009, 10:32
Ruth hat Folgendes geschrieben:
ich hatte angedacht, die hauptdarstellerin eine story erleben zu lassen, am ende soll rauskommen, dass alles gar nicht echt war, sondern nur ein traum.


Ganz ehrliche Antwort?
Die Leser werden sich verar**** fühlen.

Da schwitzt und leidet und zittert man über 200 Seiten mit der Hauptifgur, um am Ende den Stinkefinger gezeigt zu bekommen: "Ätsch-Bätsch, war alles nur geträumt!" - Das wäre das erste und letzte Buch, was ich von diesem Autor / dieser Autorin lesen würde.

LG
Siegfried

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Siegfried

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BeitragVerfasst am: 16.05.2009, 10:54
Zitat:
Ruth hat Folgendes geschrieben:
hi silvia,

sagen wir mal so: das ende, was ich anfangs geschrieben hatte, war mir zu klischeehaft, da dachte ich mir, die leser würden sagen: ja ja, wieder so ein kitschiger liebesroman a la rosamunde pilcher, herzschmerz usw.

deshalb hatte ich die idee mit dem traum, der sehr real wurde, das ende gefällt mir um einiges besser. nur die logik - da hapert es dann! ich werde auf jeden fall berichten, bald geht das ding ins lektorat, mal sehen, was ich da für rückmeldungen bekomme!


Hallo Ruth
Pilcher hat mit Herzschmerz Millionen gemacht! Laughing
Bin gespannt, auf die weitere Entwicklung deiner Traumgeschichte.

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BeitragVerfasst am: 17.05.2009, 21:48
Beim ersten Hören war ich auch skeptisch, da ich irgendwie an Bobby Ewing dachte, dessen zeitweise Absenz in "Dallas" durch einen Traum begründet wurde. Was von den Zuschauern auch so nicht angenommen worden ist.

Aber Traum ist nicht gleich Traum. Wenn der Traum eine wirklich tiefergehende Bedeutung hat, kann dies anders sein.

Oder wenn der Traum dann wiederum Realität wird, hätte sich der Kreis geschlossen und eine elegante Wendung wäre hingelegt.

Oder wenn man als Ergebnis hätte, dass der Traum die wahre Wirklichkeit ist, erstrebenswerter als die Realität selbst. Oder .. oder ... oder

Insofern ist da einiges möglich, wenn dies auch sehr schwierig werden dürfte.
 
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Re: logische fehler im buch

BeitragVerfasst am: 17.05.2009, 22:08
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Ruth hat Folgendes geschrieben:
ich hatte angedacht, die hauptdarstellerin eine story erleben zu lassen, am ende soll rauskommen, dass alles gar nicht echt war, sondern nur ein traum.


Ganz ehrliche Antwort?
Die Leser werden sich verar**** fühlen.

Da schwitzt und leidet und zittert man über 200 Seiten mit der Hauptifgur, um am Ende den Stinkefinger gezeigt zu bekommen: "Ätsch-Bätsch, war alles nur geträumt!" - Das wäre das erste und letzte Buch, was ich von diesem Autor / dieser Autorin lesen würde.

LG
Siegfried


Bin voll Deiner Meinung. So etwas wäre für MICH das letzte Buch gewesen, das ich von dieser Autorin lesen würde.
 
  Markus 
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Re: logische fehler im buch

BeitragVerfasst am: 17.05.2009, 23:32
Ruth hat Folgendes geschrieben:

was soll ich machen?


Einfach schlüssig bleiben.

Nur weil am Ende alles ein Traum sein soll, heißt es nicht, dass es nicht logisch ist.
Da ich nicht weiß, wie dein Buch sein soll, kann ich dazu nichts sagen; aber wenn man sich viele Fantasyfilme anschaut, wo am Ende der Hauptprotagonist wieder in seiner Welt ist oder aber aus seinem Traum erwacht - und so der Zuschauer den letzten Ha-ha Effekt bekommt - stellt man schließlich auch fest, dass alles rund abgelaufen ist in der Traumwelt.

Ich glaube, du versteifst dich schon viel zu sehr auf das Ende und verlierst dadurch den Überblick von anderen Sachen, die erst einmal wichtiger sind.



Und auch, wenn einige die Idee nicht gut finden, ich persönlich finde sie sehr gut. Diese Idee hatte ich auch schon einmal gehabt und meine Testleser haben so etwas auch vermutet - und noch duzend andere Sachen, bevor die Auflösung kam - wichtig dabei, wie schon angesprochen, die Übergänge müssen logisch und flüssig sein und nicht erzwungen.
Denn auch ein Ende kann erzwungen sein.

Alles was erzwungen ist, merkt der Leser und hasst er.
Selbst das sogenannte Happy End kann gehasst werden, wenn es erzwungen wurde.
 
  JessM 
 
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am ende alles nur geträumt? happy end oder nicht?

BeitragVerfasst am: 18.05.2009, 19:27
eigentlich bin ich nur auf die idee gekommen, dass alles nur ein traum gewesen ist, weil ich eigentlich ein buch ohne happy end schreiben wollte. viele sagten mir: immer der gleiche herz-schmerz-kram und am ende ein happy end.

also gab es im debütroman kein happy end und das fanden viele gut, andere doof. wenn ich jetzt im fortsetzungsroman wieder ein ende ohne happy end schreibe, wird es heißen: na, kommt die denn nie zu ihrem glück?

also was meint ihr:

buch mit oder ohne happy end?
realistischer und aus dem leben heraus wäre wohl kein gutes ende, oder?

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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 14:33
Realistisch ist beides - auch im richtigen Leben gibt es Geschichten, die ein gutes Ende nehmen.
Eine Tragödie endet klassischerweise tragisch. Das kann enttäuschend wirken - oder heroisch. Nur gut geschrieben muss das Ende sein.

( Wenn du nur "immer den gleichen herz-schmerz-kram" schreibst, ist das Ende sowieso egal - nein, das war jetzt ein Scherz, ich konnte nicht widerstehen Wink )

Dabei endet das Leben allermeistens mit dem Tod. Früher oder später.

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LG, Valerie

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BeitragVerfasst am: 19.05.2009, 14:36
Wie wäre es mit einem offenen Ende ? Dann bliebe Raum für eine weitere Fortsetzung ...
Man kann nicht alle zufriedenstellen. Nur einen Traum einzubauen, weil einige sich gegen ein "Happy End" sträuben -vermutlich weil tragische Geschichten oft ernster genommen werden- , das würde ich nicht tun.
Dann würde ich eher beim guten Ende bleiben.
 
  borgwin2 
 
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