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» Slushpile - zwar auf Englisch aber lesenswert!

BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 09:03
Na dann drück ich dir schon mal die Daumen.
Zitat:
Zum einen nimmt der Verlag für seine Erstlesereihe eigentlich keine Newcomer (steht sogar hinten auf dem Cover "bekannte Autoren"),

So eine Aussage könnte mich wütend machen. Wie sind dann die bekannten Autoren bekannt geworden? Haben die nicht alle irgendwann mal das erste Manuskript eingereicht? Und irgendwann sterben die bekannte Autoren aus und was macht der Verlag dann? Wahrscheinlich stellt er seine Arbeit ein, weil es keine bekannte Autoren mehr gibt. thumb down

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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 09:07
PvO hat Folgendes geschrieben:
Und irgendwann sterben die bekannte Autoren aus und was macht der Verlag dann?


Hi,

das ist es ja, sollte ein Autor wegfallen, können Verlage doch aus dem Vollen schöpfen bei dem Angebot. Ich glaube, die haben fürs erste ausgesorgt, was Nachschub angeht.

LG

Lorenz
 
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:26
Hallo Peter,

so schlimm sehe ich das nicht. Ist eben für diese bestimmte Reihe so. Und es soll wohl auch (seltene) Ausnahmen geben. Vielleicht werde ich ja mal eine davon. Razz

Wie gesagt, es ist einer der allergrößten Kinderbuchverlage. Die haben natürlich besonders freie Auswahl. Immerhin haben sie ja mein Manuskript nicht ungelesen zur Seite gelegt, sondern sogar im Lektorat besprochen. Und das ist, laut Aussage der Lektorin, schon ein großer Schritt. cheezy grin

Grüßle und schönes Wochenende
Judith

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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 08:58
Zitat:
Immerhin haben sie ja mein Manuskript nicht ungelesen zur Seite gelegt, sondern sogar im Lektorat besprochen. Und das ist, laut Aussage der Lektorin, schon ein großer Schritt.

Das hab ich auch schon hinter mir. PIPER München hat mein Erstling so behandelt und ich bekam keine Standartabsage, sondern eine begründete. Aber was solls, Judith, dicht daneben ist halt auch vorbei. Mein Erstling entwickelte sich von meinen BOD Büchern zum Bestseller und einige Leser verlangten einen zweiten Teil, der sich mittlerweilen ebenfalls gut verkauft.

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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:16
PvO hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Immerhin haben sie ja mein Manuskript nicht ungelesen zur Seite gelegt, sondern sogar im Lektorat besprochen. Und das ist, laut Aussage der Lektorin, schon ein großer Schritt.

Das hab ich auch schon hinter mir. PIPER München hat mein Erstling so behandelt und ich bekam keine Standartabsage, sondern eine begründete. Aber was solls, Judith, dicht daneben ist halt auch vorbei. Mein Erstling entwickelte sich von meinen BOD Büchern zum Bestseller und einige Leser verlangten einen zweiten Teil, der sich mittlerweilen ebenfalls gut verkauft.


Soll heißen:
nicht nur auf die Großen bauen
auch den Kleinen mal vertrauen cheezy grin

LG

Lorenz
 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:30
Habe gerade mal meine Absagen durchforstet und bin dabei auch auf einen "Hoffnungsträger" dieser Art gestossen: Zitat "Das Eingangslektorat befand Ihre Geschichte lesenswert, allerdings müssen wir Ihnen mitteilen ....blalblablabla .... zur Zeit nicht ins Programm passt. Wir wünschen Ihnen blubblubblub ....

Froh und hoffnungsvoll hat mich das nicht gemacht, wenngleich ich weiß, dass zumindest "Jemand" die Geschichte interessant fand. Aber machen wir uns doch nichts vor: Wir sind hier zum großen Teil Hobbyautoren, von denen eben nur einige wenige den großen Hit landen. Und so sollte uns der Spass am Schreiben und die Tatsache, dass es vielleicht einige Leute gibt, die unsere Bücher gerne lesen, schon mal zufrieden machen.
Vergesst das mit dem Rum. Der kommt anders und oft per Zufall, wenn überhaubt.

LG

Lorenz
 
  LOFI 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:36
Stimmt, Lofi, ohne Rum schreibt es sich besser;)

Aber sind wir doch mal ganz ehrlich: Wir alle halten uns doch zumindest in unseren Träumen für die nächste J. K. Rowling, oder nicht? angle

Wünsche auf jeden Fall jedem, der es nach wie vor bei einem traditionellen Verlag versucht, viel Glück und Erfolg!

Liebe Grüße,
Theresa
 
  Thesken 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:43
Thesken hat Folgendes geschrieben:

Aber sind wir doch mal ganz ehrlich: Wir alle halten uns doch zumindest in unseren Träumen für die nächste J. K. Rowling, oder nicht? angle


Träume dieser Art sind natürlich eine wichtige Triebfeder. Wir schreiben ja nicht als emotionslose Wesen, und wir wollen auch nicht nur andere glücklich machen; wir selbst wollen etwas erreichen und sind zurecht stolz, wenn es geklappt hat. Deswegen sage ich immer: Lasst die Triebkraft der Träume die Realität beflügeln, auch wenn sie nicht fliegen wird.

LG

Lorenz
 
  LOFI 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:47
Hallo Nele,

als alter Verlagsmann verfolge ich die Diskussion schmunzelnd. Man sollte sich immer vor Augen halten: Auf ein angenommenes Buch fallen einige hundert Manuskripte in den Papierkorb. Das hat viele Gründe, aber vor allem den, dass die Mehrzahl der Manuskripte stilistisch schlecht sind.

Dein Beispiel, das allerdings leider selten ist, wie du sicherlich weißt, sollte in der Tat ermuntern. Verkaufszahlen von 6000 bis 7500 bei einem sehr kleinen Verlag sind erstaunlich und lassen darauf hoffen, dass du bei Ullstein viele Jahre in steigenden Zahlen verkaufen wirst. So ist das nämlich bei (noch) unbekannteren Autoren, die wirklich schreiben können!
Könntest du das nicht, hättest du diese Verkaufszahlen nicht annähernd erreicht.

Also, du wirst bald einen Steuererater brauchen...

Beste Grüße
Satyr
 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 10:48
Nachdem ich mein erstes Buch bei einem herkömmlichen Verlag unterbringen konnte und mir das Lektorat meine Idee zusammengestrichen hatte, bin ich mit den nächsten beiden Projekten gleich zu Engelsdorfer gegangen. Ich hatte die beiden Manuskripte gar nicht erst herkömmliche Verlage angeboten.

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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 11:02
Ich habe nach einiger Recherche meinen ersten Roman direkt bei Shaker verlegt, ohne die großen Verlage überhaupt anzuschreiben. Als Fantasyautorin hat man es wohl noch schwerer als in manch anderem Genre, bei den Verlagen eine Chance zu bekommen.
Wenn ich mit Shaker zufrieden bin(hab noch keine Qualitätsprobe, muss aber diesen Monat noch kommen), werden meine nächsten Bücher auch bei denen verlegt. Sollte tatsächlich irgendwann ein großer Verlag Interesse an mir haben, werde ich es mir gründlich überlegen, da ich allergisch darauf reagiere, wenn mir jemand meine Ideen abändern will cheezy grin
Aber erst einmal schauen, wie es anläuft. Bisher habe ich 9 Vorbestellungen und meine erste Autorenbestellung direkt aufgestockt cool silber

Von mir auch noch einmal herzlichen Glückwunsch an Nele, habe gerade deine Geschichte nachgelesen!!! Ich drück dir die Daumen, dass deine Verkaufszahlen weiterhin so gut bleiben thumb up

Liebe Grüße,
Theresa
 
  Thesken 
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BeitragVerfasst am: 02.08.2008, 12:49
Rum mag ich gar nicht. Höchstens im Obstsalat, und den darf ich zur Zeit nicht essen. Crying or Very sad

Thesken hat Folgendes geschrieben:
Aber sind wir doch mal ganz ehrlich: Wir alle halten uns doch zumindest in unseren Träumen für die nächste J. K. Rowling, oder nicht? angle


Nee, da bin ich realistisch. Außerdem: So berühmt wollte ich gar nicht sein. Sogar Cornelia Funke wäre mir schon zu viel. So wie Kirsten Boie würde mir vollkommen reichen. Wink

LOFI, mich hätte - trotz knapp vorbei - so ein Brief gefreut. Ich bin eben Optimist. Razz

Grüßle und schönes Wochenende,
Judith

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