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Mehr ebooks als gedruckte Bücher verkauft ...

BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 13:09
Ja, die von mir gewählte Überschrift könnte man falsch verstehen Laughing

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-verkauft-mehr-E-Books-als-gedruckte-Buecher-1180014.html

... schönes Wochenende
lg. AA

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BeitragVerfasst am: 29.01.2011, 13:45
Die reinen Lesegeräte werden zugunsten der TabletPCs verschwinden. Die gibt es nämlich zum Teil schon billiger als die EReader und können mehr.

Zudem den US Markt nicht mit dem europäischen verwechseln angle wer mal in einem amerikanischen Buchladen war, hält die Auswahl in jedem deutschen Buchladen dann für intellektuell....

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BeitragVerfasst am: 05.05.2011, 11:56
Und hier ist wieder der Ereader-Aufklärer: das Lesegerät hat gegenüber dem Tablet-PC diese entscheidenden Vorteile:
----bestes LeseBild (nicht ermüdend) bei hellem Sonnenschein, da es eben kein selbst leuchtender Bildschirm ist
------wegen der Verwendung von E-Ink (Stromverbrauch nur bei Seitenwechsel, nicht während der Anzeige) enorme Akkulaufzeiten (ich lese viel und lade ca. alle drei Wochen neu auf).

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BeitragVerfasst am: 05.05.2011, 12:16
Naja, beim ipad hält der Akku vielleicht 7 bis 10 Stunden.
Beim Kindle einen Monat.

Ein Ipad ist ja aber auch nicht hautpsächlich zum lesen von Büchern vorgesehen wie der Kindle.
Laut einigen Meldungen will Amazon noch diesen Sommer einen Tablet Pc rausbringen.
 
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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 10:08
Hier was Neues:

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E90466AFAAB90414E913CBF91C52B2B55~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Lesen Männer heimlich Liebesromane - wenn man sie nicht dabei ertappt? Interessante Frage. Laughing

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 10:46
MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
Hier was Neues:

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E90466AFAAB90414E913CBF91C52B2B55~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Lesen Männer heimlich Liebesromane - wenn man sie nicht dabei ertappt? Interessante Frage. Laughing

Interessanter Artikel, danke.

Sicher lesen nicht nur Männer heimlich Bücher, die dann nicht unbedingt im Buchregal stehen müssen. Das eBook wird da ziemlich einschlagen, davon bin ich überzeugt.

Der Vergleich mit dem Hörbuch in dem Artikel ist völlig unmöglich, weil die Leser im Prinzip ja eher keine Hörer sind, sondern ausgesprochen visuell orientierte Menschen. Ich würde mir nie ein Hörbuch kaufen!

Aber die eBooks werden dem herkömmlichen Buchhändler noch zusetzen. Da werden viele zumachen müssen, weil gerade die qualifizierten Bereiche der Buchhändler wie Klassiker (kostenlos als eBook) und Sachbücher (als eBook billiger, durch Verknüpfungen ins Internet leistungsfähiger und sofort auf dem PC) in Zukunft wegfallen.

Dem herkömmlichen Buchhandel bleibt also nur das gerade in den Massenmedien aktuell hochgejubelte Verlagsprogramm. Das hat aber der typische Bahnhofsbuchhandel auch oder die Buchabteilung im Kaufhaus. Dafür braucht niemand einen Buchhändler und dessen Beratung.

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 10:59
Guten Morgen Wolfgang,

kann man das als kleine Beichte auffassen? cheezy grin Selber packe ich Solches immer hinter die Türen meines Wohnzimmerschranks. Laughing

Also, dass in dem einen oder anderen Genre das E-Book einschlagen wird, das kann man sich denken. Wer da Minderjährige hat, der wird künftig auch deren Reader auf nackte Tatsachen und Gewalt durchfilzen müssen.

Hörbücher gönne ich mir immer dann, wenn ich nicht lesen kann. Beim Heimwerken oder wenn ich wegen Grippe usw. mich nur schlecht auf Geschriebenes konzentrieren kann. Die Senioren in meiner Familie hören mittlerweile auch lieber, als sich mit Kleingedrucktem abzuquälen. Auch bei längeren Autobahnfahrten sind Hörbücher nicht zu verachten. Da geht es kaum um die visuelle Orientierung, sondern um ausschließlich praktische Dinge. Aber da ist ja bekanntlich jeder Jeck anders - und soll es auch sein!!

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 11:25
MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
Selber packe ich Solches immer hinter die Türen meines Wohnzimmerschranks. Laughing


Da wirst Du bei mir aber nur den Nachdruck der Schedelschen Weltchronik und den Official Military Altas of Civil War finden. Aber nur, weil die so groß und schwer sind, das kein Regal sie aufnehmen will. cool silber
Alle anderen Bücher stehen in den Regalen, manche natürlich nicht an exponierten Stellen. Very Happy

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Viele Grüße von Nicolas

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 11:30
Hallo Nicolas,

bei mir stand jahrelang das Kamasutra dort. (kleines Kind im Haus) Irgendwann einmal auch Werner - das muss kesseln.

Aber eine Nachbarin meinte kürzlich, dass die Nachschlagewerke, die ich zur Recherche für meine Mittelalterromane (cautio criminalis, Geschichte der Hexenjagd usw.) besser woanders hinstelle. Zitat: Bei dir im Arbeitszimmer schaut es aus wie in der Lehrwerkstatt eines Folterknechts!

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 12:56
MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
Hier was Neues:

http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~E90466AFAAB90414E913CBF91C52B2B55~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Lesen Männer heimlich Liebesromane - wenn man sie nicht dabei ertappt? Interessante Frage. Laughing


Hochinteressant. Weil er zwei Aspekte anspricht, die dem eBook-Geschäft völlig gegen den Strich laufen:

Zum einen liegt der Schwerpunkt der verkauften eBooks in Deutschland auf der Belletristik - und nicht, wie vielleicht erwartet, beim Sachbuch, wo die Multimedia-Fähigkeit wirklich sinnvoll ist.

Zum anderen graben sich die Internet-Buchhändler mit den eBooks ihr eigenes Grab. Denn im Artikel heißt es, dass viele Verlage ihre eBooks zum Download auf den eigenen Webseiten anbieten. Warum soll ein Verlag Amazon eine Tantieme von 50% in den Rachen werfen, wenn der Download von der Verlags-Homepage funktioniert? Sollten sich die Verlage in Richtung Direktvertreiber von eBooks entwickeln, könnten die Preise wegen Wegfalls der Tantiemen-Krake Amazon deutlich billiger werden. Was sagt Amazon wohl dazu? Twisted Evil

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Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 13:51
Hallo Siegfried,

so einfach ist es für die Verlage nicht, Kunden auf die eigenen Seiten zu locken. Dort musst Du nämlich erst einmal einen Account eröffnen, ehe es ans Bestellen geht. Diese Arbeit scheut praktisch jeder Leser.

Zudem merken sich die potentiellen Leser außer dem Titel noch bestenfalls den Autor, der Verlag ist Nebensache.

Das Geschäft mit den vielen kleinen Einzelkunden dürfte auch sehr kostenintensiv werden.

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 13:57
MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:

so einfach ist es für die Verlage nicht, Kunden auf die eigenen Seiten zu locken. Dort musst Du nämlich erst einmal einen Account eröffnen, ehe es ans Bestellen geht. Diese Arbeit scheut praktisch jeder Leser.


Das muss man bei jedem Internet-Anbieter - auch bei Amazon. cheezy grin

MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:

Zudem merken sich die potentiellen Leser außer dem Titel noch bestenfalls den Autor, der Verlag ist Nebensache.

Das Geschäft mit den vielen kleinen Einzelkunden dürfte auch sehr kostenintensiv werden.


Ich zitiere mal aus dem Artikel (Hervorhebungen von mir):

Zitat:
Amazon, wo ohnehin nicht alles erhältlich ist, spielt beim schleppenden Absatz von E-Books übrigens nur eine geringe Rolle; die meisten Verkäufe laufen hierzulande über iTunes, Textunes, Libri, Libreka, Thalia oder über die Websites der Verlage.
Dementsprechend hat auch bereits mehr als die Hälfte aller Verlage in das neue Medium investiert, [...]


Da tut sich was, das dürfte den großen Internethändlern wie Amazon gar nicht schmecken. cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 14:06
Bei den Sachbüchern läuft noch nichts in Deutschland weil das Medium jung ist und die Verlage faule, da wird einfach Buchblock in epub umgewandelt fertig.

Das wird sich schon ändern.

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 16:51
Hallo Siegfried,

da fürchte ich aber, dass die Verlage sich selber mehr Beine stellen, als sie zum Laufen haben. Geht halt los mit überhöhten Preisen und hört nicht auf mit einer schlechten Organisation.

Amazon gestaltet seinen Shop optimal für jeden, der Sachbücher zu einem bestimmten Thema sucht. Dann die Preispolitik und das Angebot an die Autoren, mit bis zu 70% Honorar am VK direkt für den Kindle publizieren zu können. Da werden die Verlage eher ihre Autoren direkt an Amazon verlieren, als dass die das Geschäft mit den Downloads an sich ziehen.

Wenn Amazon also keinen Blödsinn macht, wie etwa den Autoren völlig entwürdigende Verträge aufzuzwingen nach dem Vorbild der richtigen Verlage, dann kann denen fast nichts passieren. Habe mal einen "richtigen" Autorenvertrag gelesen und mich gefragt, ob die Verleger noch alle Tassen im Schrank haben. Da wird Amazon vermutlich auch noch punkten, weil die dem Autor nicht gleich noch alle Rechte an seinen Werken bis hundert Jahre nach seinem Tod abluchsen wollen.

Höchstens, dass die Print on Demand Dienstleister da fortschrittlicher denken, wie es bei den Verträgen ja auch üblich ist, jedenfalls bei BoD, nicht bei allen.

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BeitragVerfasst am: 25.05.2011, 17:07
Das nun jeder Verlag Ebooks direkt über die Homepage verkauft kann ich mir nicht vorstellen.

Welcher Kunde will schon unzählige Accounts anlegen?
Dann gibt es das Buch, dass man gerade haben will nur auf Seite x und das nächste wieder nur auf Seite y.

Wenn das klappen würde, könnten die Verlage ja auch ihre Printbücher selber vertreiben.
 
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