 | Mein Manuskript stirbt | Verfasst am: 15.01.2010, 20:27 |
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Hallo,
ich habe vor mehreren Monaten die erfreuliche Nachricht erhalten, dass meine Arbeitsprobe inkl. Exposé auf romansuche.de erscheint. Mittlerweile gammelt der Text vor sich hin, und ich frage mich, ob irgendwann überhaupt eine Agentur oder ein Kleinverlag dank "romansuche" auf mich aufmerksam wird. Manche Texte anderer hoffnungsvollen Autoren sind schon seit über einem Jahr auf der Homepage online, und noch immer nicht publiziert worden.
Ich habe zwei Verlagen mein MS angeboten. Der erste meinte, sein Programm stünde für dieses Jahr fest. Der andere lässt sich Zeit.
Wie sehr kann man sich auf virtuelle Plattformen verlassen? Soll ich vielleicht via BoD veröffentlichen? Mein Problem wäre, dass der Roman mit rund 500 Seiten einfach zu teuer angeboten werden müsste, damit wenigstens die Produktionskosten gedeckt werden. |
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Maribella |
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 | | Verfasst am: 15.01.2010, 20:54 |
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Hallo Maribella.
Hoffen und harren ist nur was für Narren. Sagt man ; )
Hör nicht auf, an Deinem Text zu feilen und biete es nicht zwei, sondern zwanzig und noch mehr Verlagen an. Vielleicht magst Du ja eine Leseprobe hier einstellen, damit wir einen Einblick in Dein Buch bekommen?
Ansonsten bleibt noch: Manuskript teilen und zwei Bücher draus machen. Hast Du sonst schon Bücher veröffentlicht?Weißt Du, wie hoch das Interesse potentieller Leser für Dein Thema ist?
Gruß,
Wesa |
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Wesa |
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 | | Verfasst am: 15.01.2010, 20:55 |
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Hallo Maribella,
über Bod kann ich viel Gutes berichten. Das veröffentlichte Buch ist bei zahlreichen Online-Händler im Programm, das erhöht die Verkaufschancen sehr.
Vielleicht hast Du die Möglichkeit, Dein Manuskript zu kürzen oder Du machst Teil 1 + 2 daraus. Das wäre doch evtl. auch eine Alternative.
LG
Peyton |
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Peyton |
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 | | Verfasst am: 15.01.2010, 21:04 |
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Erst mal: danke für die Antworten.
Ich schreibe aus der Sicht von drei Personen, die alle in ein und dieselbe Geschichte eingebettet sind. Ich kann keine von ihnen aus dem Geschehen schmeißen, weil die Handlungsstränge ineinander überfließen und für den Verlauf von entscheidender Bedeutung sind. In zwei Teile teilen klappt nicht so gut, weil es schon Band I von - hoffentlich - drei Bändern ist.
Gibt es sonst keine Möglichkeit, kostengünstiger bei einem der Anbieter wie BoD, Lulu oder Shaker Media zu publizieren, ohne dass ich das Buch teile? |
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Maribella |
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 | Re: Mein Manuskript stirbt | Verfasst am: 15.01.2010, 23:19 |
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| Maribella hat Folgendes geschrieben: |
| ich habe vor mehreren Monaten die erfreuliche Nachricht erhalten, dass meine Arbeitsprobe inkl. Exposé auf romansuche.de erscheint. Mittlerweile gammelt der Text vor sich hin, und ich frage mich, ob irgendwann überhaupt eine Agentur oder ein Kleinverlag dank "romansuche" auf mich aufmerksam wird. Manche Texte anderer hoffnungsvollen Autoren sind schon seit über einem Jahr auf der Homepage online, und noch immer nicht publiziert worden. |
Denk einfach mal anders herum:
Warum soll ein Verlag sich Manuskripte über romansuche.de besorgen, wenn sie mit unverlangt eingeschickten Manuskripten totgeschlagen werden?
In einem normalen Verlag hat ein Lektor für ein Manuskript etwa 15 Minuten Zeit, um es zu bewerten, ob sich ein tieferer Blick in das Getippte lohnt. Und dabei sind all jene Manuskripte, die den äußeren Vorgaben nicht entsprechen (kein Exposè, Anschreiben voller Rechtschreibfehler, keine klare Aussage über den Inhalt des Werkes usw.), bereits durch Sekretariat bzw. Praktikant aussortiert worden.
Ein Verlagslektor hat überhaupt nicht die Zeit, sich im Internet herumzutreiben und Dutzende von Texten bei romansuche.de zu studieren.
Ich bleibe dabei: Wer bei einem normalem Verlag unterkommen will, muss etwas vorweisen können. Entweder ein saugutes Manuskript, das bereits ab der ersten Seite fasziniert - oder einen Namen als Autor, der schon mal diesen oder jenen Preis bei einem Wettbewerb abgestaubt hat.
Grüße
Siegfried |
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_________________ Grüße
Siegfried
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Hartmut Dühr - Ergebung ohne Widerstand
ISBN 978-3-8423-3030-6
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»Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein« (Hans Rosenthal) |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 16.01.2010, 08:38 |
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Vergiss das alles.
Du brauchst nur Marketing!
Und 4 Millionen Euro!
Und das Geld trägst Du mitsamt Deinem Buch hierher:
http://www.jvm.com/
SCNR
Grüße.
EDIT: Für´s Erste sind die Tips der obigen Postings durchaus akzeptabel.
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_________________ Trinkt ein Vampir Bier? Die Antwort findest Du in meinem Vampir-Lexikon.
Suche Verlag für mehrere Vampir-Projekte. Wenn die Konditionen stimmen, gern Diogenes. |
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chnuppesaager |
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 | | Verfasst am: 16.01.2010, 16:35 |
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| Kluge Leute halten es ja mit Dieter Nuhr, für den Fall, dass sie mal keine Ahnung haben, chnuppesaager. |
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Wesa |
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 | | Verfasst am: 05.02.2010, 19:38 |
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Danke für hilfreiche Tipps.
Ich habe einen Verlag im Auge (den PAN-Verlag), der allerdings nicht direkt Manuskripte empfängt, sondern es läuft über den Droemer-Knaur-Verlag, der den kleineren Verlag quasi abgezweigt hat. Ich weiß ja, wie es mit den Großverlagen ist ... Für gewöhnlich ist ihnen kein MS gut genug, um veröffentlicht zu werden.
Lohnt es sich überhaupt, das MS einem Großverlag anzubieten? |
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Maribella |
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 | | Verfasst am: 05.02.2010, 19:45 |
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Ich würde es hier machen und es als Fortsetzung machen.
Vor allem hat es den Vorteil das wenn der Teil 1 laüft der Rest auch geht und du kannst am zweiten Teil nacharbeiten .
Pax et Bornum
ingolf |
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_________________ Nur wer in der Mitte seines Herzens ist, ißt auch in der Mitte des Lebens
www.pax-et-bonum.net |
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ingolf |
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 | | Verfasst am: 05.02.2010, 20:15 |
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Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du es "erst" zwei Verlagen angeboten; das ist nicht gerade viel.
Viele Autoren haben es Dutzenden angeboten, auch kleineren z.T., bis einer "angebissen hat" ...
Vorteilhaft bzw. chancenerhöhend ist es sicher auch, wenn dein Buch etwas Spezifisches hat und du es dann gezielt einem "darauf spezialisierten" Verlag anbieten kannst - wie z.B. Haifischfrau mit ihrem lesenswerten Roman "Grenzlandfrau".
LG,
Barbara
PS. Gut Ding will (manchmal Lange-)Weile haben Durchhalten
Für 500 S., mein Freund hat das gleiche Problem, ist BoD leider noch definitiv zu teuer (Buchpreis für den Endkunden). |
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skipteuse |
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