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Re: Mein nächster Versuch!

BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 01:51
Hallo Bianca,

also für mich lässt sich der Text ziemlich gut lesen. Ich hätte jetzt nicht wirklich etwas, was ich ausbessern würde. Den einzigen Vorschlag den ich dir machen könnte, wäre folgender:

Bianca hat Folgendes geschrieben:
Oder Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zuknacken, damit sie nicht auf der Hauptstraße Rennen fuhren.


Also bis zu dem Punkt fand ich den Text sehr stimmig - ich muss allerdings sagen, dass der Satz mit den "Rennen fahren" nicht so wirklich ins Gesamtbild deines düster wirkenden Textes reinpasst. Ich hätte den Satz ohne das mit dem Rennen zu erwähnen geschrieben. "Oder Jugendliche zu hindern fremde Autos zu knacken",

Wie bereits gesagt. Ansonsten vollkommen stimmig und schön sauber, flüssig und interessant zu lesen.

LG
Christopher
 
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BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 12:35
Guten neujahrstag Chris master,

Ich habe mir gedanken über deinen Kommentar gemacht. Und mir überlegt ob ich deinen Rat annehmen soll oder nicht. Doch irgendwie hast du Recht. Ich sollte auf die beschreibung:
Zitat:
damit sie nicht auf der Hauptstraße Rennen fuhren
verzichten.

Der Text würde dann wie folgt zu lesen sein.

Es war eine warme Nacht. Die bisher wärmste in diesem Jahr. Während ich in meinem Bett lag, hörte ich die Fledermäuse um die Dächer schwirren. Unruhig wälzte ich mich von einer Seite auf die andere. Irgendetwas ließ mich nicht einschlafen. Der Mond stand hoch am Himmel und schien in mein Zimmer. Der Schatten eines Baumes spielte im Wind. Doch kein Geräusch drang an meine Ohren. Meine Gedanken drehten sich unaufhörlich um morgen, denn dann fing der Rummel an. Zweimal im Jahr hieß es für mich „Raus auf die Straße; und ab ins Getümmel!“ Mir graute es davor, wieder die besoffenen Leute ins Revier bringen zu müssen, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten. Oder Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zu knacken.
Mit diesen Gedanken im Kopf schlief ich morgens gegen ein Uhr endlich ein. Merkwürdige Träume durchkreisten meinen Schlaf. Scheußliche Kreaturen wechselten ihre Häupter und schrien in mein Unterbewusstsein, dass ich endlich aufstehen solle. Durch lautes Klingeln wurde ich schließlich munter. Mit einer Hand tastete ich nach dem Wecker und warf ihn an die Wand. Eine unglaubliche Stille trat ein und gab mir das Gefühl, ich sei taub.
Komische Geräusche ließen mich hellwach werden. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und sah zur Tür. Denn irgendetwas war draußen im Flur. Nur was? Steif lag ich in meinem Bett. Von erholsamem Schlaf konnte nicht die Rede sein. Dafür hatte ich umso tiefer geschlafen. Bleischwer lag mein Körper auf der Matratze und fühlte sich zu keiner Bewegung imstande. Nun öffnete sich wie von Geisterhand die Tür. Eine kleine Gestalt, in hellblauem Gewand, trat in mein Schlafzimmer. „Guten Morgen, Papa! Hast du gut geschlafen?“, begrüßte mich mein kleiner Sohn und kletterte auf das Bett. Ich nahm sein leichtes Gewicht war und setzte mich auf. Er schlang seine kleinen Ärmchen um meinen Hals und wir begannen, ein wenig herum zu albern.

Prost Neujahr!
Bianca

PS: Ich hab die Stelle rot markiert.

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BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 13:38
Hallo Bianca,

ich habe auch noch ein bisschen an deinem Text herumgedoktort, kannst ja mal sehen, ob es dir gefällt:

Es war eine warme Nacht, die bisher wärmste in diesem Jahr. Während ich in meinem Bett lag, hörte ich die Fledermäuse um die Dächer schwirren. Unruhig wälzte ich mich von einer Seite auf die andere. Irgendetwas hinderte mich daran, einzuschlafen. Der Mond stand hoch am Himmel und schien in mein Zimmer. Der Schatten eines Baumes spielte im Wind, doch kein Blätterrauschen drang an meine Ohren.

Meine Gedanken drehten sich unaufhörlich um morgen, denn dann würde der Rummel anfangen. Zweimal im Jahr hieß es für mich: „Raus auf die Straße und ab ins Getümmel!“ Mir graute es davor, wieder die besoffenen Leute ins Revier bringen zu müssen, wo sie ihren Rausch ausschlafen konnten. Oder auch Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zu knacken.

Mit diesen Gedanken im Kopf schlief ich morgens gegen ein Uhr endlich ein. Merkwürdige Träume durchkreisten meinen Schlaf. Scheußliche Kreaturen wechselten ihre Häupter und schrien in mein Unterbewusstsein, dass ich endlich aufstehen solle. Lautes Klingeln brachte mich schließlich zurück in die Realität. Mit einer Hand tastete ich nach dem Wecker und warf ihn an die Wand. Eine unglaubliche Stille trat ein und gab mir das Gefühl, ich sei taub.

Merkwürdige Geräusche ließen mich hellwach werden. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und sah zur Tür, denn irgendetwas war draußen im Flur. Nur was? Steif lag ich in meinem Bett. Von erholsamem Schlaf konnte nicht die Rede sein, obwohl ich geschlafen hatte wie ein Stein. Bleischwer lag mein Körper auf der Matratze und fühlte sich zu keiner Bewegung imstande. Nun öffnete sich wie von Geisterhand die Tür. Eine kleine Gestalt, in hellblauem Gewand, trat in mein Schlafzimmer.

„Guten Morgen, Papa! Hast du gut geschlafen?“, begrüßte mich mein kleiner Sohn und kletterte auf das Bett. Ich nahm sein leichtes Gewicht wahr und setzte mich auf. Liebevoll schlang er seine kleinen Ärmchen um mich und wir begannen, ein wenig herum zu albern.


Schönen Tag und gutes Jahr wünscht
Judith

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BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 14:35
Zitat:
Oder Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zu knacken.


Genau, daran muss man sie hindern, dass sie fremde Autos knacken. Sollen sie doch ihre eigenen nehmen ...!!!

Das "fremd" ist in diesem Zusammenhang nicht nur überflüssig, sondern klingt auch schrecklich albern.
Welche Autos denn sonst, bitte schön?

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BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 15:32
@ Judith,

gefällt mir sehr gut. Wenn ich darf würde ich deine Überarbeitung so übernehmen?

Danke! Und ein erfolgreichers Jahr 2009 wünsch ich dir!

@Seshmosis,

ich hab mal ein bisschen mit dem Satz

Zitat:
Oder auch Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zu knacken.


gespielt.

Ich musste feststellen, dass das Wort fremd irgendwie dahinein passt. Vom lesefluss zumindest. Ob es jetzt überflüssig wäre oder nicht spielt keine Rolle. Probier es doch selbst einmal aus bzw ich zeig es dir und du liest es mal. Ich denke sie hätten ja auch die Autos ihrer Eltern nehmen können.

Oder auch Jugendliche daran zu hindern fremde Autos zu knacken.

Oder auch Jugendliche daran zu hindern Autos zu knacken.

Ich hab die Sätze absichtlich in unterschiedlichen Farben markiert, weil man es so vielleicht besser lesen kann. Jedenfalls nach meiner Meinung passt das Wort 'fremde' dahin, wo es steht.

lg
Bianca

@ all

Ich wünsch euch ein erfolgreiches Jahr 2009!

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BeitragVerfasst am: 01.01.2009, 22:43
Hallo Bianca,

kannst du gerne nehmen, ich habe ja nur Kleinigkeiten geändert. Das mit den Autos geht m.E. so oder so.

Grüßle,
Judith

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