 | Meine erste Lesung! ;) | Verfasst am: 15.06.2007, 15:35 |
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Hallo liebe Leute,
bald - Sept. bis Nov. - findet meine erste Lesung statt und daher wollte ich mich darauf vorbereiten. Ich möchte sie etwas musikalisch gestalten, entweder wird es eine Gitarre und Klavier sein, die passenden Leute such ich auch noch.
Meine Frage(n) an Euch wäre(n):
Wie würdet, oder habt Ihr es bei Eurer Lesung gemacht?
Womit fängt man an? - Sich und das Buch vorstellen -
Wie lange hatte die Lesung gedauert? - Vielleicht zwei Stunden -
Werbung fürs eigene Buch? - Exemplare bereithalten -
Musik oder keine? Ich möcht auf jeden Fall, die Texte und Gefühle lebendiger erhalten.
Pause in der Lesung?
Ein paar Worte zum Schluß?
Vorschau auf die nächst erscheinenden Roman(en)?
Tja, soviel und viel Zeit liegt noch vor mir. Ich wäre Euch sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß,
Jakob Welik |
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_________________ Beste Grüße
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Jakob
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Jakob W. |
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 | | Verfasst am: 15.06.2007, 16:09 |
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Hallo Jakob,
ich war neulich zu Gast bei einer musikalischen Lesung, die mir sehr gut gefallen hat. Ausgehend davon, versuche ich mich jetzt mal mit Antworten:
| Zitat: |
| Womit fängt man an? |
Kurze Vorstellung des Lesenden und der oder des musikalischen Begleiters, so du nicht selbst musizierst.
Vielleicht noch ein paar Worte darüber, wie Du zum Schreiben gekommen bist.
| Zitat: |
| Wie lange hatte die Lesung gedauert? |
Inclusive den musikalischen Darbietungen waren es 1 Stunde und 30 Minuten. Fand ich angemessen und nicht zu langatmig.
| Zitat: |
| Werbung fürs eigene Buch? |
Der Autor hatte ein Tischchen mit seinen Büchern vorbereitet und vom Moderatoren der Lesung wurde unaufdringlich auf die Möglichkeit des Erwerbens im Anschluss an die Lesung hingewiesen, natürlich auch gerne mit Autogramm.
Die Musik schafft, das alles nicht zu trocken und starr und vielleicht auch zu monoton wird. Du meinst doch hoffentlich Live-Musik, oder?
| Zitat: |
| Pause in der Lesung? |
Halte ich für nicht erforderlich, weil die Musik die Aufgabe der Pause / Entspannung übernehmen kann.
| Zitat: |
Ein paar Worte zum Schluß?
Vorschau auf die nächst erscheinenden Roman(en)? |
Klar doch, wenn es schon konkretere Formen angenommen hat.
Na, dann wünsch ich Dir viel Glück, einen gut gefüllten Raum, interessierte Zuhörer und entsprechenden Umsatz  |
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Zuletzt bearbeitet von Dana am 15.06.2007, 18:18, insgesamt einmal bearbeitet |
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Dana |
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 | | Verfasst am: 15.06.2007, 17:32 |
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Hallo Jakob,
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| Womit fängt man an? - Sich und das Buch vorstellen - |
Wenn du die Lesung selbst organisiert hast und sie nicht moderiert wird, ist das natürlich sehr sinnvoll, sodenn du Publikum erwartest
| Code: |
| Wie lange hatte die Lesung gedauert? - Vielleicht zwei Stunden - |
Reine Lesezeit liegt oft zwischen 15 und 30 Minuten, sonst wird es langatmig. Aber das liegt an der Lokalität, am Publikum, an der Gestaltung, ist somit nicht verbindlich.
| Code: |
| Werbung fürs eigene Buch? - Exemplare bereithalten - |
Natürlich, das sollte man unbedingt machen. Eine Lesung, ohne dem Publikum eine Kaufmöglichkeit zu bieten, ist kaum empfehlenswert.
| Code: |
| Musik oder keine? Ich möcht auf jeden Fall, die Texte und Gefühle lebendiger erhalten. |
Wenn, dann sehr leise im Hintergrund oder als Einspieler, sonst geht deine Stimme unter.
| Code: |
| Pause in der Lesung? |
Kommt drauf an. Bleib doch flexibel und beobachte dein Publikum. Wenn es unruhig wird, kannst du die Pause anbieten. Solange du den Rahmen selbst bestimmen kannst, hast du doch auch Freiheiten.
| Code: |
Ein paar Worte zum Schluß?
Vorschau auf die nächst erscheinenden Roman(en)? |
Man sollte sich wenigstens bedanken fürs Zuhören und vielleicht für Fragen zur Verfügung stellen. Aber lange Schlussworte nach einer längeren Lesung halte ich nicht für unbedingt nötig. Viel besser ist, den Kontakt zu den Zuhörern im Anschluss und beim Buchverkauf noch individuell
Aber eine Frage habe ich noch. Wenn ich das richtig interpretiere, ist das deine ersten Lesung. Wie siehts denn mit den Vorbereitungen fürs Lesen selbst aus? Das will nämlich auch geprobt werden
Viel Erfolg
Leona |
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Scouty |
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 | | Verfasst am: 15.06.2007, 19:42 |
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Ich habe noch nie gelesen, ich meine öffentlich, kann das nicht, da ich mit den Augen immer schneller bin wie mit dem Mund und dann verhaspele ich mich.
Aber ich war schon bei einigen Lesungen.
Wenn Eintritt bezahlt werden muss, sollte die Lesung (einschl. Pause) mindestens 90 Minuten dauern. Länger finde ich persönlich nicht sinnvoll.
Bei "Gratis-Lesungen" sollte eine Stunde ohne Pause ausreichen.
Wenn ich das richtig auf Deiner HP gesehen habe, handelt es sich um Gedichte. Da Du nicht eines nach dem anderen runterspulen kannst, der Zuhörer muss doch auch darüber nachdenken können, ist in Deinem Falle die Musik ein wichtiger Faktor.
Dass Du Deine Bücher anbietest und für Fragen und Widmungen zur Verfügung stehst, ist selbstverständlich.
Die Vorstellung und ein kurzer, wirklich kurzer Überblick über Dein Leben und Schaffen gehört dazu, und zwar locker und flockig.  |
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_________________ Liebe Grüße
Christel
http://diekuh.jimdo.com/ |
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Bärentante |
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 | | Verfasst am: 16.06.2007, 07:58 |
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Toi, toi, toi für die Lesung.
Meine Lesungen, deren Anzahl ich gar nicht mehr weiß, finden zu verschiedenen Anlässen in den unterschiedlichsten Lokalitäten statt.
Darauf nehme ich bei Auswahl der Texte und die Dauer in Abspache
mit dem jeweiligen Veranstalter Rücksicht.
Gerne lese ich mit einem zweiten Autor. Das macht den Abend kurzweiliger. Oft ist auch Live-Musik mit im Spiel. Den anderen Autor schlage meistens ich vor.
Meine Lesungen dauern keinesfalls länger als eine Stunde, Pause gibt es keine. Zudem macht es, jedenfalls ist es meine Überlegung, keinen Sinn, allzuviel aus den eigenen Büchern vorzulesen. Es sind nur "Kostproben", schließlich sollen die Bücher ja gekauft und zu Hause gelesen werden. Meistens greife ich alternativ zu noch ungedruckten Texten und mache so die Zuhörer auf künftige Veröffentlichungen neugierig (wenn's gelingt ).
Das Publikum ist meistens neugierig, mehr über den Autor und dessen
Schreibweise zu erfahren. Daraus ergeben sich oft nette Dialoge - und dann kann der Leseabend schon auch einmal länger als geplant dauern.
Ich lese besonders gerne in Cafés (reservierte Räumlichkeit), denn da
können sich die Zuhörer zwanglos positionieren, sich etwas zum Trinken bestellen und auch rauchen (jedenfalls bei uns noch ). Außerdem lasse ich mir meine Lesungen honorieren (außer es handelt sich um eine karitative Veranstaltung). Für den Bücherverkauf ist "mein" Buchhändler,
der oft auch als Veranstalter auftritt, zuständig. |
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hwg |
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 | | Verfasst am: 19.06.2007, 15:41 |
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Ich sage Euch allen ein liebevolles Dankeschön!
Solche Tipps habe ich erwartet und werde mich stets bemühen, meine Lesung mit Musik zu füllen. Da ich finde, das Musik die Bilder der Erzählung verdeutlicht.
Wenn ich Glück habe, spielt ein Gitarrist, der auch schon an seinem zweiten Album arbeitet. Musik die Jenen in Trance versetzt, mittelalterlich und reisend.
"Scouty"- oder Leona: Selbstverständlich werde ich einige Exemplar von bod.de nachbestellen und sie an einem Tisch zur später Einsicht und Verkaufsmöglichkeit anbieten. Das kommunikative Gespräch mit dem Autor bleibt nicht unverschont.
Zudem wird vorher; eher heute: ein Reportaire über mich erstellt und in der Presse veröffentlicht - Zeitung; Regional, je nachdem werden eingeladen. Damit überhaupt Leute darauf aufmersam werden; z.B. wer ist dieser Typ, der Gedichte vorlesen wird?
Auch habe ich beschlossen eine zweite Auflage meines Bandes anfertigen zu lassen, und somit in der zweiten; auch Kurzgeschichten anzubieten, drei bis vier Stück. So mache ich mehr Werbung auf das Büchlein.
Die Internetseite wurde schon neu erstellt, baldig im Netz zu bestaunen.
Den Ablauf selbst versuche ich vordem bevorstehendem Termin zu ordnen, wie und was ich richtig mache. Da ich gelernt habe mit einem Lächeln mehr als tausend schlechte Gedanken zu brechen, wird Humor auch einen zugleich nachdenklich machen - auf der recht normalen Bühne. Fotos und vielleicht Tonaufnahmen werde ich, soweit möglich ins Netz stellen. Um das Ergebnis und die Erfahrung teilen zu können.
Zudem habe ich in der letzten Zeit eine sehr gute Lektorin kennengelernt, die sehr preisgünstig Texte von allen Genre und Richtlinien des Lektorats, korrigiert.
http://www.lektorat-seppelt.de
(Ich hoffe diese kleine Werbung ist okay)
Mit freundlichem Gruß,
Jakob Welik |
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Jakob
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Jakob W. |
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 | | Verfasst am: 27.07.2007, 13:01 |
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Hallo Jakob,
erst mal alles Gute für deine Lesung! Ich hab ja schon zwei hinter mir: Eine im April, die andere im Juli. Allerdings hab ich in beiden Fällen mit anderen zusammen gelesen, war also in ein Programm eingebunden. Was daran liegt, dass auch unser Buch ein Gemeinschaftswerk von 4 Autoren ist . Die erste Lesung war eine Lesung zum Buch, die zweite wurde von einer Literaturzeitschrift organisiert, wo ich zwei Gedichte veröffentlicht hatte - und ich musste auch nur diese beiden Gedichte lesen .
Als Alleinunterhalter hab ich also null erfahrung
| Zitat: |
| Womit fängt man an? |
Am besten mit einer kurzen Vorstellung deiner Person.
| Zitat: |
| Wie lange hatte die Lesung gedauert? |
Bei uns ca. eine Stunde. Ich persönlich finde eine bis anderthalb Stunden ideal.
| Zitat: |
| Werbung fürs eigene Buch? |
Unbedingt . Gerade für Lyriker sind Lesungen der beste Verkaufsmarkt. Also, 10-20 Autorenexemplare bei BOD bestellen und mitbringen. Da kannste sogar Reibach machen .
Ich würde kleine Musikpausen von ca. 10 Minuten nach jeweil einer Viertelstunde Lesung empfehlen. Gerade Lyriklesungen fordern die Zuhörer sehr stark - und so brauchen sie auch Unterbrechungen, um die Bilder in ihrem kopf zu verarbeiten.
Hintergrundmusik beim Lesen find ich dagegen weniger prickelnd.
| Zitat: |
| Ein paar Worte zum Schluß? |
Geschmackssache.
Aber vielleicht eine abschließende Diskussion mit dem Publikum?
Wenn keiner diskutieren will kann man immer noch Schluss machen und allen einen schönen Abend wünschen .
Ansonsten kann ich nur raten: Immer mal wieder Augenkontakt mit dem Publikum halten und vorher Rezitieren üben . Am besten den Vortrag ein paar mal vor Freunden und Bekannten durchexerzieren und deren ehrliches Feedback einholen.
In diesem Sinne viel Glück bei deiner ersten Lesung!
Adriana. |
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Adriana |
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 | | Verfasst am: 27.07.2007, 14:51 |
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Vielen Dank Adriana.
Ich überlege mir auch stark, keine Musik in die Interpretation zu setzen.
Lieben Gruss,
Jakob |
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Jakob
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Jakob W. |
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 | | Verfasst am: 13.09.2010, 10:33 |
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Hallo, ich nehme mal dieses Thread, da ich nicht nochmal extra ein Neues aufmachen wollte.
Ich werde nun auch aus meinem Buch lesen, habe aber gar keine Ahnung, wie so eine Lesung abläuft. Ich war auch noch auf keiner und habe gar keine Vorstellung, wie lang so etwas ist und überhaupt abläuft.
Könnt ihr mir da von euren Lesungen berichten? Wie lang dauerte sie? was habt ihr gelesen? Nach welche Kriterien habt ihr die Textstücke ausgewählt?
Und, sollte ich Bücher ordern, die ich dann dort verkaufen kann? Lohnt sich das?
Einige meiner Fragen wurden hier ja schon beantwortet von der Dauer der Lesung her zumindest. Aber das mit den Textzeilen interessiert mich doch, was sollte man lesen? Ich habe mein Buch ja in Form eines Tagebuchs aufgebaut, sollte ich eher den Anfang lesen, damit der Leser, wissen will, wie es weitergeht oder eher verschiedene Abschnitte aus dem ganzen Buch?
Hab ein bisschen "Bammel"...
Liebe Grüße
Eva |
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_________________ Krebs ist doof.
Hunger nach Leben. |
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Miime |
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 | | Verfasst am: 18.09.2010, 12:12 |
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So unterschiedlich sind sie, die Autoren
Meine Lesungen sind keine Lesungen, sondern "Leseshows", weil ich nicht nur dort irgendwo sitze und banal aus meinem Buch vorlese. Bei mir gibt es den Einsatz von Körper, Gestik, Mimik und vollen Stimmeinsatz mit allen Höhen und Tiefen.
Ich erzeuge in den Hörern (und Zuschauern) ein Kopfkino, das sie so schnell nicht vergessen. Ich will begeistern und Applaus haben. Und eben nicht nur vorlesen. Das bedeutet natürlich auch volles Feuer der Gefühle und da ist eine Pause nach rund 45 Minuten einfach überlebenswichtig.
Wenn ich mit Musiker arbeite (wie jetzt am 01.10.2010 in Köln) stellen wir uns die Gig-Liste zusammen, wie wir gemeinsam mit dem Publikum spielen und es hin- und herschütteln.
Alles in Allem dauert eine solche Show rund 2 Stunden, mindestens jedoch 1 1/2 Stunden. Eine Pause von 15 Minuten gibt dem Wirt oder Gastgeber die Gelegenheit, seine Produkte ebenfalls zu vermarkten.
Ich beginne mit der Begrüßung und stelle mich sehr kurz vor. Dann folgen ggf die Musiker und ein Dank an den Gastgeber. Ich erläutere kurz den Sinn des Buches und beginne dann mit einer der Kurzgeschichten, die den Zuhörern ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert. Das öffnet den intellektuellen Anspruch, startet die Aufmerksamkeit und lässt mich warm werden. Dann schlage ich zu, indem ich zur nächsten Geschichte überleite. Diese eröffnet das Kopfkino im Publikum und sorgt für die ersten Lacher. Anschließend folgt, jeweils mit einer kurzen Überleitung (nach der Musik) Geschichte auf Geschichte, bis der erste Höhepunkt erreicht ist. Dann ist eine Pause nötig und ich muss ggf. das Hemd wechseln.
Nach der Pause "hole ich das Publikum ab" und beginne meist mit einer nachdenklichen Geschichte, um auch die andere Seite der Bücher zu zeigen. Doch dann geht es wieder Schlag auf Schlag, bis das vorläufige Ende erreicht ist. Meist werden dann Zugaben gefordert, auf die wir natürlich vorbereitet sind. Auch hier ist dann das Ziel, die Leute glücklich und zufrieden in Richtung "Bücherkauf und Signierstunde" zu lenken.
Es folgt die endgültige Verabschiedung und die Signierung der mitgebrachten oder gekauften Bücher. Am 01.10.2010 wird es auf jeden Fall noch eine "After Show Party" geben.
Ich habe natürlich das Glück, humorvolle und ernste Texte gleichermaßen zu produzieren. Dadurch kann ich mein Publikum durchaus zwei Stunden fesseln, ohne allzu viel vom Buch preis zu geben. Lyrik ertrage ich maximal eine Stunde und auch da wäre eine Pause unbedingt notwendig, selbst wenn der Autor fantastisch lesen kann. Leider habe ich bislang nur gruselige Vortragskünste erlebt und das schlägt sich dann leider auch auf die Verkaufszahlen nieder.
Ich verkaufe an Büchern in einer Lesung zwischen 10 Prozent und 50 Prozent der Anzahl an Besuchern. Bei 30 Besuchern sind also drei bis 15 Bücher eine realistische Zahl von Büchern, die auf dem Tisch liegen sollten. Allerdings habe ich für die Unentschlossenen kleine Karten mit allen Angaben zu den Büchern drucken lassen. Allerdings sind Nachkäufe direkt nach Lesungen eher selten. Oft wirken sich die Lesungen erst einige Wochen später aus. Warum auch immer.
hwg stimme ich darin zu, auch gern mit anderen Autoren zusammen zu lesen. Das macht riesigen Spaß und fesselt das Publikum auf eine besondere Art und Weise. Wenn dann auch mal gegenseitig aus dem jeweils anderen Buch gelesen wird, hat das einen ganz besonderen Reiz.
Wer mal Lust hat, mit mir in NRW etwas auf die Beine zu stellen, sollte sich ruhig melden. Und wer eine Lesungsidee in die Wirklichkeit umsetzen will und dafür schon einen Ort hat, der darf sich ebenfalls gern melden. Ich bin für alle Schandtaten zu haben  |
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_________________ * Lesungen leicht gemacht? - Ein Leitfaden für Autorinnen und Autoren
* Rezensionen von BoD-Büchern unter http://www.erbsenprinz.de |
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CeKaDo |
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| Anmeldedatum | 15.11.2007 | | Beiträge | 1620 | | Wohnort | Schwelm | |
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