 | »Metallsonde - Auf der Suche nach wertvollen Schätzen« | Verfasst am: 01.11.2011, 20:57 |
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Buchbesprechung
Jens Diefenbach
Metallsonde – Auf der Suche nach wertvollen Schätzen
3. Auflage, Eigenverlag 2011
Nachdem um dieses Buch im Forum viel Wirbel gemacht wurde, ohne dass es jemals vorgestellt worden wäre, habe ich mir die Mühe gemacht, es zu lesen. Nach den letzten, guten Erfahrungen mit BoD-Büchern (Arno Abendschön: »Alle Menschen werden Brüder«; Gerd Scherm: »Die dunkle Mühle«) war ich auf ein Sachbuch gespannt, mit dessen Thematik ich mich bislang nicht oder nur rudimentär befasst hatte. Um einen umfassenden Eindruck zu bekommen, gab ich das Buch auch einem Fachmann aus dem Bereich Denkmalschutz zu lesen, dessen Kommentare mit in die Rezension eingeflossen sind. Da das Buch nicht im Handel erhältlich ist, wurde es beim Autor direkt bestellt und relativ schnell ausgeliefert. Kosten: € 12,80 zzgl. € 2,00 Versand.
»Metallsonde – Auf der Suche nach wertvollen Schätzen« wird vollmundig als Teil einer Buchreihe angepriesen, die aber offensichtlich (noch?) nicht existiert. Das Buch im Format DIN A5 hat 72 Seiten (Fotopapier 200 g) und verfügt über 26 Farbfotos und 4 s/w-Grafiken. Es ist überwiegend in der alten Rechtschreibung abgefasst, wobei Kommata – wenn überhaupt – nur sehr sparsam verwendet werden.
Einer umfangreichen und gut gegliederten Inhaltsangabe folgen 52 Seiten mit allgemeinen Informationen, die auch anderen Quellen zu entnehmen wären, dem Anfänger aber einen groben ersten Überblick verschaffen können, jedoch nicht zur korrekten Einordnung oder Charakterisierung einzelner historischer Epochen ausreichen (z.B. S. 8-13, »Die Schätze der einzelnen Epochen«, teilweise bestehend aus nicht gekennzeichneten Wikipedia-Passagen).
Bereits auf der ersten Textseite (S. 5) ist dem Autor anzumerken, dass er selbst nicht weiß, wovon er spricht. So hätte er – bevor er ein Buch darüber veröffentlicht – einmal die Definition des Begriffes »Fund« nachschlagen sollen, um glaubhaft zu wirken. Diese Unkenntnis gipfelt in dem Satz »Ein weiterer Grund für die im Boden befindlichen Schätze sind die Verlustfunde.« (S. 5. Man kann erst etwas finden, wenn es zuvor verloren wurde, nicht umgekehrt).
Wichtige Themen, wie mögliche Gefahren während der Suche, werden auf einer Seite mit mehr oder weniger allgemein gehaltenen Verhaltensweisen beschrieben: »Grundsätzlich sollte man keine Munition oder undefinierbaren zylindrischen Teile mit nach Hause nehmen« – »Falls Sie bei einsetzender Dunkelheit noch auf dem Acker stehen, besteht die Gefahr, daß Sie von einem Jäger irrtümlich für Wild gehalten werden und er dann auf Sie schießt« (S. 62). Die rechtliche Situation zur privaten Schatzsuche wird auf ebenfalls nur einer Seite eher nebenbei abgehandelt, die Vorschläge zur Vermeidung von Konflikten »mit einem aufgebrachten Bürger« wirken wenig glaubhaft (»Wir sind vom Arbeitskreis für neuzeitliche Geschichte und rekonstruieren das Durchzugsgebiet napoleonischer Truppen«, S. 64). Informationen zu Fundrecht und Fundmeldung finden auf zwei Seiten Platz; die letzten vier Seiten befassen sich mit der Reinigung von Bodenfunden.
Die Kapitel sind in kurze, leicht lesbare Absätze aufgeteilt, die Bilder und Bildunterschriften sind z. T. etwas willkürlich eingesetzt. Geschrieben ist das Buch sehr sachlich, gelegentlich blitzt die direkte Ansprache des Lesers auf. Persönliche Erfahrungen oder Einschätzungen des Autors sind hingegen kaum zu finden. Sieht man mal von einigen Fotos ab, die wohl den Autor bei der Ausübung seines Hobbys zeigen, vermittelt sich auf keiner Seite die Faszination der Schatzsuche, die man bei der Beschreibung eines Steckenpferdes erwarten würde.
Problematisch ist die Bewertung der rechtlichen Situation. Der Autor ist sich zwar bewusst, dass sich private Schatzsucher am Rande der Legalität befinden, relativiert die juristischen Fakten aber zu oft mit leichter Hand. »Extrem lohnend, aber rechtlich und fäkalhygienisch grenzwertig, ist die Suche nach verborgenem oder weggeworfenem Diebesgut an Parkplätzen. Insbesondere die Waldparkplätze an den Ausfallstraßen von großen Städten bergen oft enormes Fundpotential.« (S. 56) Dort, wo das Buch Aufklärung und praktische Information leisten könnte, wird lapidar auf das Internet – aber ohne Angabe von Webseiten – verwiesen. Als wichtiges Beispiel soll hier die Himmelsscheibe von Nebra genannt werden, die der Autor auf S. 15 im Kapitel »Wie wertvoll sind die Bodenfunde?« erwähnt. Dass die Scheibe ein einzigartiger Fund von höchster Bedeutung ist, lässt der Autor zwar anklingen, doch erwähnt er nicht, dass es sich hier um eine Raubgrabung handelte, die für die Sondengänger und Dealer mit Gefängnisstrafen bzw. Bewährung endete. Zudem hatten die Sondengänger eine historisch wichtige Fundstätte durch ihre unprofessionelle Vorgehensweise so zerstört, dass wichtige Informationen über Datierung und Hintergrundinformationen über die dort gefundenen Stücke unwiderruflich verloren gegangen sind.
Insgesamt kann man das Buch »Metallsonde – Auf der Suche nach wertvollen Schätzen« nicht einmal als »populärwissenschaftlich« bezeichen. Es wirft eine Menge Fragen auf, die den Leser stutzig machen sollten. Beispielsweise wird aus der Sicht von Sondengängern stets wiederholt, dass ihre Tätigkeit eine Unterstützung für die Archäologen sei; insofern verwundert der Satz »Sofern eine Wallanlage (…) einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, müssen Sie leider [sic!] davon ausgehen, daß diese (…) von Archäologen ausgegraben (…) wurde.« (S. 29). Diese Äußerung impliziert, dass man als Sondengänger stets in Konkurrenz mit offiziellen Archäologen steht. Sieht so Hilfe für die Forschung aus?
Wie ein roter Faden ziehen sich Widersprüchlichkeiten, unzusammenhängende oder missverständliche Aussagen und unlogische Schlussfolgerungen durch das ganze Buch und verdeutlichen, dass das Wort »Forscher« für derartige Sondengänger völlig unberechtigt ist. Auch im Klappentext wird eine anmaßende Haltung des Autors deutlich: »Schätze professionell orten und bergen« - Profis gehen nicht auf »Schatzsuche« sondern untersuchen das jeweilige Gelände unter wissenschaftlichen Aspekten und konkreten Fragestellungen.
Das Buch endet abrupt, Bibliografie und Bildnachweis fehlen. Selbst wenn die meisten Fotos vom Autor gemacht wurden, so fehlen mindestens die Quellenangaben zu einzelnen Grafiken (S.18 u. 45).
Alles in allem würde ich die im Buch zusammengestellten Informationen als kostenfreie Anlage zur Bedienungsanleitung einer Metallsonde erwarten; € 12,80 (zzgl. Versand) für Allgemeinplätze ist trotz der hochwertigen Optik (Fotopapier) ein definitiv zu hoher Preis.
Edith korrigerte zwei Flüchtigkeitsfehler. |
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Zuletzt bearbeitet von mtg am 02.11.2011, 09:20, insgesamt einmal bearbeitet _________________ LG - matthias
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mtg |
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 | | Verfasst am: 01.11.2011, 21:10 |
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Nun ich kann nicht sagen ob dies der richtige Weg ist allerdings halte ich zu gute - wer ein Buch rausbringt muss auch mit Kritik rechnen - mal davon abgesehen, das auch negatives Werbung sein kann.
Falls Du einen Depressionsexperten an der Hand hast? darfst du meines gerne auch auseinandernemen.
Ich verspreche auch es giebt kein blaues Auge.
Gruss Birgit |
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BirgitOehmig |
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 | | Verfasst am: 01.11.2011, 22:06 |
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| Auf jeden Fall ist es eine sorgfältig verfasste, sehr sachliche Buchbesprechung. Danke. |
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Petra Wolff |
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 | | Verfasst am: 01.11.2011, 22:23 |
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Ja, finde ich auch. Sorgfältig gelesen, sauber beurteilt.  |
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_________________ Heitere Lexika:
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Torsten Buchheit |
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 | | Verfasst am: 01.11.2011, 22:25 |
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Sehr sachlich, ohne Emontionen.  |
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_________________ Viele Grüße von Nicolas
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 01.11.2011, 23:06 |
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Die Rezension ist präzise formuliert, umfassend und sachlich.  |
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Anke Höhl-Kayser |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 00:06 |
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Saubere Arbeit, Matthias - nun wissen wir endlich, was sich hinter dem geheimnisvollen Werk verbirgt.
haifischfrau |
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Haifischfrau |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 14:47 |
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mtg |
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 | Re: »Metallsonde - Auf der Suche nach wertvollen Schätzen« | Verfasst am: 02.11.2011, 15:10 |
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| mtg hat Folgendes geschrieben: |
»Falls Sie bei einsetzender Dunkelheit noch auf dem Acker stehen, besteht die Gefahr, daß Sie von einem Jäger irrtümlich für Wild gehalten werden und er dann auf Sie schießt« (S. 62).
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Das steht da nicht wirklich, oder? Ich hab Tränen gelacht!
Nebenbei: Wozu das 200g-Papier? |
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Großstadtpoet |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 15:31 |
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Hallo mtg,
danke für die sachliche und sicher stellenweise nicht unberechtigte Kritik. Ich werde diese bei der nächsten Auflage berücksichtigen, jedoch muß ich sagen, dass das Buch die Realität des Hobbies widerspiegelt. Es war mir sehr wichtig nicht irgendwelches Wunschdenken niederzuschreiben sondern einfach nüchtern die Tatsachen darzustellen.
Dies gilt sowohl für das Fundpotential, als auch die nicht immer harmonische Zusammenarbeit mit der Forschung.
Zur Himmelsscheibe habe ich eine eigene Meinung. Die Rahmenbedingungen in denen herausragende Funde gemeldet werden können sind in Deutschland nicht überall gegeben. Die unfaire Handlungsweise der Behörden sprechen sich rum:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13491894.html
@Großstadtpoet: Das Thema mit dem Jäger ist leider extrem wichtig. Auf mich wurde bereits 2mal geschossen. Einmal war die Kugel so nah, dass ich sie am Kopf vorbeizischen hörte.
Viele Jäger sitzen mit Durst auf dem Hochsitz, dusseln im Alkoholrausch ein, schrecken bei einem Geräusch hoch und schießen dann direkt blind drauf los.
Der Jäger der auf mich schoß war älter und sehschwach. Er hat mich in der leichten Dämmerung für einen Fuchs gehalten und war ganz verdattert als er merkte, dass er auf einen Menschen schoß.
Das Problem an einem Schuß ist, dass die Jägermunition auf größt mögliche Zerstörung des Gewebes ausgelegt ist, während Kriegsmunition den Gegener im Grunde nur verletzen soll. Von daher hat man äußerst schlechte Karten wenn der Jäger trifft.
Ein Jäger aus meiner Region hat vor ca. 4 Jahren 8 Hirsche von einer Wiese geschossen. Er wunderte sich zwar, dass die Tiere nicht weglaufen, hat aber trotzdem weitergeschossen.
Um es kurz zu machen: Mehrere Kinder trauerten in den Folgewochen um ihre Ponys. |
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Zuletzt bearbeitet von Jenselina am 02.11.2011, 15:54, insgesamt einmal bearbeitet |
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Jenselina |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 15:48 |
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Eine andere Sichtweise ist natürlich auch möglich:
Jäger sieht Sondengänger, legt an und schießt. Nicht, weil er ihn verwechselt, sondern weil er etwas gegen Raubgräber hat. Vielleicht ein pensionierter Archäologe, der schon zuviel zerstörte Fundstätten gesehen hat.
Natürlich kommt sowas in natura nicht vor. Keinesfall. Nein, nie.  |
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Nicolas Fayé |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 16:09 |
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| Jenselina hat Folgendes geschrieben: |
@Großstadtpoet: Das Thema mit dem Jäger ist leider extrem wichtig. Auf mich wurde bereits 2mal geschossen. Einmal war die Kugel so nah, dass ich sie am Kopf vorbeizischen hörte.
Viele Jäger sitzen mit Durst auf dem Hochsitz, dusseln im Alkoholrausch ein, schrecken bei einem Geräusch hoch und schießen dann direkt blind drauf los.
Der Jäger der auf mich schoß war älter und sehschwach. Er hat mich in der leichten Dämmerung für einen Fuchs gehalten und war ganz verdattert als er merkte, dass er auf einen Menschen schoß.
Das Problem an einem Schuß ist, dass die Jägermunition auf größt mögliche Zerstörung des Gewebes ausgelegt ist, während Kriegsmunition den Gegener im Grunde nur verletzen soll. Von daher hat man äußerst schlechte Karten wenn der Jäger trifft.
Ein Jäger aus meiner Region hat vor ca. 4 Jahren 8 Hirsche von einer Wiese geschossen. Er wunderte sich zwar, dass die Tiere nicht weglaufen, hat aber trotzdem weitergeschossen.
Um es kurz zu machen: Mehrere Kinder trauerten in den Folgewochen um ihre Ponys. |
Der Grund für meine Lachtränen war nicht, dass ich den Inhalt des Zitats für unrealistisch halte, sondern einfach die niedliche Formulierung. |
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Großstadtpoet |
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 | Re: »Metallsonde - Auf der Suche nach wertvollen Schätzen« | Verfasst am: 02.11.2011, 16:31 |
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mtg |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 17:20 |
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| Mit den 200g war die Hoffnung verbunden, dass die Bilder besser dargestellt werden. Vermute aber dieses glatte Papier geht zu Lasten der Haltbarkeit der Buchbindung? |
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Jenselina |
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 | | Verfasst am: 02.11.2011, 17:58 |
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| Jenselina hat Folgendes geschrieben: |
Zur Himmelsscheibe habe ich eine eigene Meinung. Die Rahmenbedingungen in denen herausragende Funde gemeldet werden können sind in Deutschland nicht überall gegeben. Die unfaire Handlungsweise der Behörden sprechen sich rum:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13491894.html |
Du kaprizierst Dich auf einen 20 Jahre alten Artikel???? Was ist das denn für eine Argumentation? Vor allem, weil die Himmelsscheibe von Nebra erst 1999 - also acht Jahre nach dem Spiegel-Artikel - von Raubgräbern (Wikipedia schreibt dazu: »Raubgrabung sind Grabungen nach Bodendenkmälern entgegen den Rechtsnormen, die das Graben nach Bodendenkmälern regeln. In der Regel werden sie unter Missachtung wissenschaftlicher Standards durchgeführt und zerstören den Quellenwert von Funden und Befunden. Häufigstes Motiv ist das der Bereicherung.«) gefunden wurde ...
Sorry, aber Du bist so langsam in keiner Weise mehr glaubwürdig - und diese ganze Sondengängerei bekommt einen halbseidenen Touch (und das ist noch sehr freundlich formuliert) ... |
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mtg |
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