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Mich gibt es jetzt auch als Autorin

BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 15:25
Hallo, ich heiße:

Petra Neumann

Ich wurde am 9.12.1969 in Ahaus (Nordrhein-Westfalen) geboren und
bin seit 1992 verheiratet.

Nach dem Besuch der Höheren Handelsschule habe ich eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und arbeitete seither ganztags als Verkaufssachbearbeiterin. In den letzten 15 Jahren bin ich für ein mittelständisches Unternehmen tätig.

Ich liebe die Natur und bin am liebsten draußen. Vorzugsweise in meinem eigenen, von mir gestalteten Garten, oder mit dem Fahrrad oder per Inliner zusammen mit
meinem Mann unterwegs. Ich treibe gerne Sport und lese sehr viel.

Kreativität ist mir angeboren, so dass ich an der Gestaltung der unterschiedlichsten Dinge (Garten, Dekorieren, Renovieren, aber auch Malen und Basteln) richtig viel Spaß habe.
Das was ich mir vorstelle und vornehme, verwirkliche ich in der Regel immer.

Das Schicksal, die Erkrankung meines Vaters hat mich dazu bewegt, es erstmalig mit dem Schreiben zu versuchen. Erst schrieb ich für mich ein Tagebuch, später verfasste ich aufgrund dessen die ganze Geschichte. Somit entstand mein erstes Buch mit dem Titel: fünf bis acht.

Ich habe es 2009 beim BoD Verlag veröffentlicht


€ 13 90 *inkl. MwSt. fünf bis acht

Gehirntumor Glioblastom IV - Inoperabel

Klappentext des Buches
Dieses Buch erzählt die Geschichte meines Papas, vom Anfang bis zum Ende seiner Erkrankung…

Mit einem epileptischen Anfall fing alles an, und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Bei Papa, gerade einmal 62 Jahre alt, wurde ein schwerer Gehirntumor festgestellt.

Fünf bis acht Monate sollte er nur noch zu leben haben. Es war ein Schock, wir waren fassungslos. Papa, bisher kerngesund, für sein Alter noch sehr gut aussehend und körperlich fit, sollte todkrank sein? Das konnte und durfte nicht wahr sein… Ich glaubte fest daran, dass er es schaffen würde...

Im Laufe der Zeit musste ich einsehen, dass er keine Chance gegen diesen aggressiven Krebs hat. Die Ärzte behielten Recht. Papa verstarb nach fünf Monaten… Am 7. Juni 2008.

Ich erzähle von Hoffnung und Verzweiflung, sowie von der körperlichen und geistigen Verschlechterung von Papas Zustand, der immer mehr abbaute.

Die fortschreitende Krankheit und unsere Hilflosigkeit brach unsere Herzen, schon lange bevor Papa starb Wir versuchten alles zu bewältigen und bereiteten uns darauf vor, mit dem Verlust fertig zu werden.

Dieses Buch ist zu seinem Gedächtnis.

Books on Demand
ISBN 978-3-8391-0505-4, Paperback, 200 Seiten in den Warenkorb

_________________
Petra Neumann
 
  teich1 
 
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BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 15:29
Hallo Petra,
herzlich willkommen hier im Pool.
Gruß
Bernd
 
  büchernarr 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 15:33
Liebe Petra!

Schwerer Stoff ...

Sei willkommen.

Lieben Gruß von Barbara

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BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 15:43
Hallo Petra,

willkommen als 1. Teich im Pool.

Dein Buch interessiert mich ganz massiv, deshalb mal eine Frage: Geht es im Buch mehr über die Lebensgeschichte deines Vaters oder mehr über seine letzten Monate. Was geht in einem Menschen vor, der weiß, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hat? Habt ihr darüber auch mit ihm gesprochen? Wird auch das im Buch angesprochen?

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Herzliche Grüße
Gerhard

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Die Welt ist anders, als sie uns erscheint. "Auf der Suche nach der Realität" , ISBN 978-3833493294

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BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 15:46
Hallo Petra, welcome

viel Erfolg mit deinem Buch
und wenn die Lust aufs Schreiben erwacht ist,
werden sicher noch andere Bücher mit -
für dich - erfreulichem Inhalt folgen, oder?

gcroth
 
  g.c.roth 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.07.2009, 18:08
Hallo Petra,

auch von mir ein herzliches welcome

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 29.07.2009, 08:22
Vielen Dank für die nette Begrüßung hier.

Für Gerhard:
Mein Buch beginnt ab dem Zeitpunkt, wo Papas Krankheit beginnt und was wir dann alles erlebt haben. Es ist nicht seine Lebensgeschichte, sondern wirklich seine Kranken- und Sterbegeschichte.

Mein Papa hat wenig mit uns darüber gesprochen, was wirklich in ihm vorgeht. Er hat, als er zum ersten Mal von den Ärzten die Nachricht bekommen hat, dass er wohl an dem Tumor sterben wird, zu uns gesagt: "Die Ärzte haben gesagt, ich soll alles Private regeln, was es noch zu regeln gibt." Zu dem Zeitpunkt war er alleine beim Arzt und wir haben wirklich geglaubt, dass man ihm das gesagt hat, weil ja eine schwierige Operation bevor stand. Erst war uns nicht bewußt, dass er wirklich daran sterben wird. Der Verstand weigert sich auch, dass zu glauben.

Bis zu dem Zeitpunkt, wo sich einige Zeit nach der Strahlen- und Chemotherapie sein Zustand rapide verschlechterte. Da wußten wir schon ohne zweites MRT, dass der Tumor gewachsen war. Und da war es uns wirklich auch schlagartig bewußt, dass es so kommen würde, wie prophezeit. Er würde sterben.

Es tat so weh, seinen Verfall mit anzusehen. Darum konnte ich Papa z.B.
nicht auf seine Ängste oder Gefühle ansprechen, denn ich hätte das nicht ertragen, wenn er geweint hätte. Als es anfing, dass er einfach umgekippt ist, ohne Vorwarnung, da hat er auch geweint und wir alle waren an dem Tag dabei, und es ist eine ganz fürchterliche Erfahrung, daneben zu stehen, und nicht helfen zu können. Wir konnten ja auch nicht sagen: "Halte durch, das wird schon wieder." Wir waren hilflos.

Hin und wieder hat mein Papa gesagt: Ihr müsst umbedingt Karpfen verkaufen, es sind zu viele im Teich (wir haben einen Fischteich).
Das war sein Eingeständnis, dass er Bescheid wußte, aber selbst darauf
haben wir geantwortet: " Wir kriegen das hin, bis Du wieder gesund bist."
Zu meiner Mama hat mein Papa wohl gesagt, dass wir ihn verbrennen lassen sollen. Nur zweimal hat er - glaube ich - fürchterlich geweint.

Ansonsten war er stets ruhig, sogar nett und freundlich und hat seinen Kummer von uns ferngehalten, so wie wir unseren Kummer von ihn ferngehalten haben. Mir hat eine Ärztin gesagt, ich sollte nicht in Papas Gegenwart weinen, denn das würde ihn seelisch noch mehr belasten und ich habe es auch nie getan...

Lange Rede, kurzer Sinn, wir hatten eine Blockade, im Detail mit ihm über seine Gefühle zu sprechen, denn es ist eine unglaubliche zusätzliche seelische Belastung. Jeder schützt sich selber, nur meine Mama und ich haben oft im Vorfeld schon über Papas Beisetzung etc. gesprochen, obwohl er noch lebte. Abgesehen davon konnte mein Papa ziemlich schnell nicht mehr ausdrücken, was er wollte. Er sagte z.B. ja, meinte aber nein. Und Sätze sprach er kaum noch.

Man sah an seinem Gesichtsausdruck, wie er überlegte, aber die
Sätze nicht mehr formulieren konnte. In dieser Situation wollte man ihn
auch nicht noch zusätzlich belasten, denn was muß dass für ein schreckliches Gefühl sein, wenn man miterlebt, dass der Geist und Körper nicht mehr will, wie man selber. Er hat z.B. immer versucht, aus dem Rollstuhl aufzustehen, weil er meinte, er würde es schaffen, ein paar Schritte zu laufen. Fast jedes Mal ist er dann umgekippt.

Es ist eine ganz heimtückische Krankheit. Ich wollte keinen Roman schreiben, aber es sprudelt manchmal einfach alles raus.

Vielen Dank für das Zuhören.

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Petra Neumann
 
  teich1 
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2009, 09:12
Hallo Petra,

wie immer auch von mir herzliche Willkommensgrüße. Bei Fragen zur Bedienung des Forums einfach melden...

Grüße

Heiner

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BeitragVerfasst am: 29.07.2009, 13:56
hallo, petra,
auch von mir ein herzliches willkommen.
den vater zu verlieren ist eine schlimme erfahrung. die trauer in einem buch zu verarbeiten ein weiser weg.

fühl dich wohl hier bei uns.
gruß
ursula

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BeitragVerfasst am: 29.07.2009, 18:51
Hallo Petra,

danke für deine ausführliche Antwort. Ich kann dich und deine Familie absolut verstehen. Hab dein Buch schon in meinem Einkaufswagen bei amazon.

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Herzliche Grüße
Gerhard

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BeitragVerfasst am: 29.07.2009, 18:58
Hallo Petra,

auch von mir ein welcome

Wir wohnen ja ums Eck, wenn was ist, melde dich

liebe Grüße

Sylvia

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Sylvia B. ist Mitautorin in der Schriftstellergemeinschaft

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  Sylvia B. 
 
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BeitragVerfasst am: 31.07.2009, 09:44
Das mit deinem Vater tut mir Leid! Ich wünsche dir, dass du mit deinem Buch erfolgreich bist und anderen weiterhelfen kannst!

Herzlich Willkommen im Forum!

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Liebe Grüße
Denise
 
  Denise 
 
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BeitragVerfasst am: 31.07.2009, 10:29
Hallo Petra,

Willkommen im Pool. Deine Vorstellung ist mal sehr ausführlich und auch inhaltlich heftig. Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Dir Dein Buch auf dem Weg zur inneren Balance hilft.

Liebe Grüße,

Bau Pau
 
  Bau Pau - Blauer Elephant 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 31.07.2009, 10:36
welcome Liebe Petra,

ich habe ähnliches mit meiner Mutter erlebt und kann mir gut vorstellen, wie es euch ergangen ist. Ich wünsche dir, dass das Schreiben dir geholfen hat. Alles Gute für dich und viel Erfolg mit dem Buch

Maryanne

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  Haifischfrau 
 
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BeitragVerfasst am: 31.07.2009, 12:31
Hallo Petra!
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Pool!
Für gewöhnlich bin ich bei den Begrüßungen etwas zurückhaltender, doch dein Eingangspost hat mich echt gerüttelt ...

Viel Glück mit deinem Buch!
LG, Conny

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"Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann."
Antoine de Saint- Exupéry

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