 | Mit Jimdo durch die Textwüste | Verfasst am: 22.05.2011, 00:04 |
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Da meine Homepage ziemlich viel Text enthalten soll, hatte ich mir einige Monate überlegt, wo und mit welcher Software das Problem sinnvoll zu lösen ist.
Schließlich habe ich mich dann doch für Jimdo entschieden und das erwies sich als sehr brauchbar.
Vielleicht hier einmal ein Blick auf zwei Seiten meiner Textwüsten:
Hintergründe der Geldpolitik: http://www.wolfgang-waldner.com/
Volkswirtschaftslehre: http://www.wolfgang-waldner.com/volkswirtschaftslehre/
Mir geht es darum, auf meiner Homepage eine kurze Zusammenfassung der Argumente meiner Bücher zu liefern. Die Thematik ist sehr kompliziert und das Thema nicht in wenigen Sätzen abzuhandeln.
Für mich war es sehr wichtig, den Text an jeder Stelle schnell einfügen und ändern zu können. Dies auch mit Bildern und Grafiken.
Beides ist mit Jimdo leicht möglich. Mir fällt ziemlich oft eine wichtige Änderung oder Ergänzung erst beim Blick auf die Homepage ein. Kann mir auch nicht erklären, warum das so ist, aber in der Textverarbeitung übersehe ich noch einiges, was dann schnell ergänzt oder geändert werden kann. Dafür ist das Verfahren von Jimdo genial. Ein Klick auf den Absatz, die Änderung eingeben und ein Klick zum Abspeichern, fertig!
Was für mich völlig unbrauchbar wäre, ist ein Homepageprogramm, mit dem ich bei jeder Änderung die Seiten auf komplizierte Weise mit einem ftp-Progamm wieder auf den Server hochladen müsste.
Der Nachteil von Jimdo ist, dass man seine Texte auf dem PC in Word oder einem anderen Textprogramm archivieren muss. Auf der anderen Seite ist man das Arbeiten mit seinem Textprogramm gewöhnt und Jimdo kann die Links aus Word und einige Formatierungen übernehmen. Man kopiert also einfach den Absatz aus Word in das Jimdo-Fenster.
Falls jemand ein ähnlich funktionierendes Programm zur Homepage-Erstellung kennen sollte, würde es mich interessieren.
Würde mich auch über jede Kritik an meiner Homepage freuen und besonders über Verbesserungsvorschläge.
Falls jemand sich mit der Thematik auskennt, bitte auch inhaltliche Kritik. |
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_________________ Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre
Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat
Der preußische Regierungsagent Karl Marx |
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W.Waldner |
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 | | Verfasst am: 22.05.2011, 08:55 |
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Lieber Wolfgang,
da hast Du Dich ja mächtig ins Zeug geworfen; möglicherweise sogar ein bisschen zu sehr. Ich finde die HP sehr geschmackvoll, ihren Aufbau transparent und übersichtlich. Deine überlangen Texte hingegen wird nur der Freak lesen, fürchte ich.
Was mir sonst noch ein- und aufgefallen ist:
1. Du solltest es offen aussprechen: Die Oligarchisierung unserer Gesellschaft hat ein erschreckendes, volkswirtschaftlich schon lange destruktives Ausmaß angenommen. Irgendwann müssen wir - bei aller ideologischen Vorbehalte - die Erkenntnisse des Soziologen Michels wieder ausgraben. Der hat in aller Deutlichkeit beschrieben, wie jede Gesellschaft durch ihre Arbeitsteilung früher oder später in die Extreme Reich und Arm polarisiert wird. Am Ende stehen einige wenige Superreiche und Mächtige (Oligarchen, Plutokraten, High Society oder wie immer man sie nennen will) einer riesigen Armee Armer oder doch zumindest Armutsgefährdeter gegenüber.
2. Herrschaft äußert sich auch durch Sprache und in einer Kommunikationskultur, wie der unseren, tut sie das ganz besonders. Wer die öffentliche Kommunikation beherrscht, kontrolliert die Massen. Die autoritären Regimes des 20. Jahrhunderts haben das bestens vorgeführt. In dieser Tradition steht heute z. B. der Umgang autoritärer Staaten (allen voran China) mit dem Internet, aber auch ein Berlusconi in Italien (Stichwort: Berlusconisierung der Gesellschaft).
Ich finde in Deinen Texten Passagen, Wolfgang, die mir in dieser Hinsicht überhaupt nicht gefallen. Beispiel: "Dass Wirtschaftskrisen absichtlich von der Geldpolitik verursacht werden ..."
Die "Geldpolitik" ist ein abstrakter Begriff, der so verwendet, den Eindruck vermittelt, sie könne eigenständig handeln. Keine Frage, blanker Unsinn! Das ist eine Verschleierung der Tatsachen zugunsten der Leute, die die Geldpolitik betreiben, die es ihnen erlaubt, aus dem Satz und damit aus dem Fokus der Aufmerksamkeit zu verschwinden. In Wirklichkeit müsste der Satz lauten: "Dass Wirtschaftskrisen absichtlich von den Mächtigen durch ihre Geldpolitik verursacht werden ..."
3. Marx und Engels als Agenten des preußischen Regimes vorzuführen ist endlich mal eine innovative Idee, die ich offen gesagt ad hoc mehr witzig als ernsthaft diskutabel finde. Unabhängig ob das stimmt (was ich nicht beurteilen kann), möchte ich Dir zu bedenken geben, dass die beiden mit einigen wichtigen Aussagen durchaus recht gehabt haben. Marx hat die zunehmende Konzentration des Kapitals in der Hand einiger Weniger behauptet. Und das geht zu Lasten der übrigen Bevölkerung, die dem Pauperismus (fortschreitende Verarmung) anheim fällt.
Ich bin Anhänger der These, dass es sich um eine säkularisierte Religion handelt: Was dem Christen das Himmelreich, ist dem Marxisten die klassenlose Gesellschaft usw.
4. Der Siegeszug des Neoliberalismus begann nicht in den 70ern des letzten Jahrhunderts, sondern mit dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989. Die sozialen Errungenschaften des Westens, die unter dem Begriff "soziale Marktwirtschaft" gesegelt waren, wurden durch das unrühmliche Ende des Kommunismus obsolet, weil sich der Marxismus als gesellschaftspolitische Alternative zum Kapitalismus überlebt hatte. Unsere sozialen Errungenschaft aus den 70er und 80ern wurden von den Politikern hauptsächlich deswegen eingeführt, um dem Kommunismus als Alternative den Wind aus den Segeln zu nehmen.
5. Möchte Dich auf das Buch "Hurra, wir dürfen zahlen" von Ulrike Herrmann hinweisen. Sie weist in einer erfrischend flotten, unprätentiösen Sprache auf den Selbstbetrug des Mittelstandes hin, der sich völlig zu unrecht mit der Oberschicht identifiziert. Das wird untermauert mit volkswirtschaftlichen Zahlen und strategischen Überlegungen, die Dich sicher bestärken werden.
Die Herrmann konnte ich letzte Woche bei einem Vortrag über ihr Buch persönlich genießen. Blitzgescheite Frau, kann ich Dir nur sagen ...
LG
rico
PS: Bei Gelegenheit werde ich weiter in Deiner HP stöbern. Ich hoffe, Du machst dasselbe mit meiner. |
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_________________ Ich schreibe, also bin ich. |
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ricochet |
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 | | Verfasst am: 22.05.2011, 13:43 |
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Lieber rico,
herzlichen Dank für Deine ausführlichen Anmerkungen und Anregungen.
Am ersten Punkt arbeite ich noch und das soll später einmal die Eingangsseite meiner Homepage werden. Das Ausmaß, in dem gerade wir Intellektuellen unter der herrschenden Oligarchie zu leiden haben, ist mir sehr bewusst. Gerade wir sind es ja, die in den für Intellektuelle typischen Berufen die ganzen Inszenierungen der hohen Politik der Plutokraten nachbeten und noch propagieren sollten. Als erfolgreiche Autoren müssten wir das selbstverständlich auch, denn von den Verlagen gefördert werden nur diejenigen, die sich für die jeweils aktuell laufenden Kampagnen einspannen lassen und keine Kritik daran üben.
Da muss ich zugeben, dass ich diese deutlichen Absagen an die herrschenden Verhältnisse und die Auseinandersetzung mit dem kleinen Kreis der herrschenden Familien und Kreise von Hochfinanz und internationalen Konzernen und ihren think tanks und sonstigen Organisationen in der gewünschten Qualität noch nicht geschafft habe.
Da bin ich aber nicht der Einzige.
Da sind wir dann auch schon beim Kritikpunkt der Geldpolitik, die bei mir so ganz aus eigener Kraft wichtige Entscheidungen trifft, was Du mit Recht gerügt hast. Auf meiner Seite über die VWL habe ich das Mysterium dieser Geldpolitik absichtlich so benutzt, um nicht vom Thema VWL dabei abzukommen. Auf meiner Seite über die Hintergründe der Geldpolitik ist aber im Gesamtzusammenhang der folgenden Sätze schon auf die herrschenden Kreise verwiesen, wenn ich das kurz zitieren darf:
| Zitat: |
| Dass Wirtschaftskrisen absichtlich von der Geldpolitik verursacht werden, ist deshalb ein offenes Geheimnis, weil es jeder verantwortliche Bankier, Ökonom und Politiker immer gewusst hat, ohne dass es jemals dem breiten Publikum in den Massenmedien oder in Schulen und Universitäten verraten worden wäre. Die Mitglieder der herrschenden Klasse verständigen sich darüber in kunstvollen Wendungen, die der einfache Bürger und selbst der Student der Ökonomie nicht verstehen kann oder auch nicht verstehen will. |
Was fehlt, wäre eine bessere Erläuterung, wer nun diese herrschende Klasse ist und warum es sie überhaupt geben kann. Das ist ein Thema für ein dickes Buch und kein sehr leichtes Thema. Ob ich das jemals werde schreiben können, weiß ich noch nicht.
An der von Dir zitierten Stelle habe ich den Eingangssatz nach Deinem Vorschlag korrigiert: "Dass Wirtschaftskrisen absichtlich von den Mächtigen durch ihre Geldpolitik verursacht werden ..."
Die "Geschichte mit Marx und Engels" liegt mir auch immer noch etwas im Magen. Das kommt daher, dass wir ja diesbezüglich systematisch veralbert wurden und selbst ich noch die Folgen merke, dass ich meine eigenen Einsichten kaum glauben mag. Aber ich habe die Lebensläufe der beiden Figuren ziemlich eingehend studiert und es gibt in der Sache nicht den geringsten Zweifel. Karl Marx hat in England anfangs auch mit einem Agenten der britischen Krone eng kooperiert, der hieß David Urquhart. Wenn Du nach Marx und Urquhart im Internet suchst, wird auch die Arbeit von Marx für die britische Krone deutlich. Da gab es ein Netz, das vom Prinzgemahl Albert in Windsor bis zu Ernst II. (Sachsen-Coburg und Gotha) reichte und an dessen politischen Aktivitäten gegen britische Parlamentskreise um den Lord Palmerston und dessen Agenten Mazzini Marx eifrig an der Seite von Urquhart mitgewirkt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_von_Sachsen-Coburg_und_Gotha
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_II._(Sachsen-Coburg_und_Gotha)
http://www.mlwerke.de/me/me09/me09_353.htm
Auch die Österreichische Staatspolizei hat sich sehr wohlwollend über Marx geäußert, was ich in meinem Buch zitiere. Im Umkreis von Marx befanden sich einige Agenten der Österreicher, zu denen Freiligrath und ein Mitarbeiter der Augsburger Allgemeinen zu rechnen sind. Ein spannendes Thema für weitere Nachforschungen über Liebknecht zum Beispiel.
Der Siegeszug des Neoliberalismus hing sicher mit dem absehbaren Zusammenbruch des Ostblocks zusammen. Er begann aber in Chile und anderen Drittweltstaaten schon zur Mitte der 70er Jahre, während wir hier noch weitgehend verschont blieben bis ab 1989.
Ganz herzlichen Dank für Dein Interesse.
Gruß
Wolfgang |
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 | | Verfasst am: 26.09.2011, 03:47 |
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Ich plane nach Veröffentlichung meines Buches, eine Webseite zu erstellen. Natürlich habe ich davon mal gar keine Ahnung. Ich habe mir in den letzten Tagen mal ein paar Webseitenanbieter angeschaut, bin dabei auch über Jimdo gestolpert (Dank Deines Themas hier), habe aber erst mal weitergesucht. Jetzt bin ich wieder bei Jimdo und finde es eigentlich immer besser.
Wie sind Deine Serviceerfahrungen der letzten Monate mit Jimdo? Gab es etwas wo Du auf die Hilfe von Jimdo-Mitarbeitern angewiesen warst? Wenn dem so ist, wie war der Service? Hattest Du öfter mal Probleme, dass Deine Webseite nicht funktionierte, weil der Server nicht lief?
Interessant in Bezug auf eventuell genossenen Service wär natürlich zu wissen, ob Du das Pro oder Business Paket gewählt hast. Das würde meiner Entscheidung helfen.
Sehr positiv fand ich bei Jimdo den sofortigen Hinweis, dass man für eine .de Domain einen Wohnsitz in Deutschland braucht. Andere Anbieter haben das bei der Domainprüfung nicht bekannt gegeben.
Tante Edit sagt, dass ich das Wichtigste vergass zu fragen.
War es mit Jimdo sehr einfach, eine Webseite zu erstellen? Du hast ja mindestens 2 erstellt. Wie gesagt, ich habe noch nie eine erstellt. |
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kasapv |
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 | | Verfasst am: 27.09.2011, 22:52 |
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Hallo kasapv!
Von Serverproblemen habe ich nichts gemerkt, ich brauchte auch keine Hilfe von den Jimdo-Leuten, sondern es hat alles schnell geklappt.
Ich habe mich für das Jimdo-Pro Paket entschieden, weil ich bis jetzt nicht plane, einen online-shop einzurichten. Ich bin ja auch nur ein Autor und die Seite ist für interessierte Leser, daher mache ich nichts, was eine richtige Firma auf ihrer Homepage anbieten müsste.
Das Erstellen der Website mit Jimdo war wirklich sehr einfach. Die Texte habe ich vorher in meiner Textverarbeitung verfasst und dort sind sie auch für alle Fälle gespeichert. Danach meldet man sich online auf der Homepage an und baut eine neue Seite oder einen neuen Abschnitt auf einer Seite und gibt dort den Text ein. Welche Textformatierungen möglich und sinnvoll sind, muss man selber ausprobieren.
Wer ganz andere Sachen macht als ich, zum Beispiel mit Musik oder Fotos, sollte das vorher mit der kostenlosen Version probieren. Bei einem Versuch mit Bildern, die sehr hoch aufgelöst werden sollten, hat das nicht zu meinem Gefallen geklappt. Man kann allerdings Bilder bei Jimdo mit einem Link unterlegen, so dass der Betrachter mit dem Anklicken auf eine Fotoseite gelenkt werden kann. Das sollte jeder zuerst ausprobieren.
Für Textwüsten ist Jimdo allerdings ideal.  |
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 | | Verfasst am: 28.09.2011, 03:19 |
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Danke für den umfangreichen Beitrag, W.Waldner.
Fotos werde ich wenn, dann nur als Zusatz verwenden, nichts wirklich Wichtiges. Bilder sind weder Bestandteil des Buches, noch würden sie den Verkauf grossartig unterstützen.
Mir kommt es vor allem auf eine einfache Erstellung an. Ich habe zwar Computererfahrung, die ich im oberen Durchschnitt der Benutzer ansiedeln würde, aber ich habe weder Zeit noch Lust viel Zeit in Webprogrammierung zu legen. Ein benutzerfreundliches Baukastensystem wie Jimdo scheint da die ideale Lösung.
War übrigens der erste und bisher einzige Anbieter, der bei der Domainprüfung meine IP erfasste und sofort den Hinweis gab, dass man für eine Domainendung ".de" einen angemeldeten Wohnsitz in Deutschland braucht. Fand ich sehr nützlich. So kann ich direkt ".com" nehmen, mir im Grunde auch Impressum schenken und auf selbiger Seite später die englische Übersetzung meines Werkes anbieten.
Vielen Dank nochmals. |
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