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Mit welchem Editor das Buch schreiben ?

BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 17:09
Guten Tag,

mein erster Beitrag und gleich eine, zumindest für mich, sehr wichtige Frage:

Und zwar schreibe ich mein Buch zuerst "auf Konzept" im OpenOffice Word und habe vor es danach mit LaTex als schöne PDF fertigzustellten.

Ist denn BoD kompatibel mit LaTex und welcher Modus ("book" oder "report") ist zu empfehlen ?

Das Format soll nachher 12x19 cm sein. Bedarf es dazu spezieller Anpassungen ?

Grüße Zoso
 
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Re: Mit welchem Editor das Buch schreiben ?

BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 17:32
Hallo Zoso,

Zoso hat Folgendes geschrieben:
Und zwar schreibe ich mein Buch zuerst "auf Konzept" im OpenOffice Word und habe vor es danach mit LaTex als schöne PDF fertigzustellten.


Sehr umständlich. Wenn du TexLive installiert hast, bringen diese für Windows und Mac gleich geeignete Editoren mit. Verwende doch gleich diese, dann sparst du dir viel Arbeit. Ansonsten kannst du jeden beliebigen Editor nehmen.

Wenn du mit OOo arbeiten möchtest, solltest du den Text als txt-Datei abspeichern. Es gibt zwar eine Extension (w2l), aber die Ergebnisse sind sehr bescheiden. Die erforderliche Nacharbeit ist viel zu umfangreich.

Zitat:
Ist denn BoD kompatibel mit LaTex und welcher Modus ("book" oder "report") ist zu empfehlen ?


Du kannst keine TeX/LaTeX-Dateien hochladen. Wenn du sie mit pdflatrex übersetzt hast und PDF-Dateien hochlädst, interessiert BoD die Ausgangsdatei nicht mehr.

Die documentclass sollte doch eigentlich klar sein. Du willst ein Buch veröffentlichen, also book, wobei book für den us-amerikanischen Markt angepasst ist. Verwende besser scrbook aus dem Koma-Script-Paket.

Zitat:
Das Format soll nachher 12x19 cm sein. Bedarf es dazu spezieller Anpassungen ?


Logisch. Woher soll LaTeX wissen, welche Format du wünschst? Setze die Größe mit \paperheight und \paperwidth. Und nicht vergessen, scrbook als Option ein pagesize mitzugeben.

Ansonsten empfehle ich dir die wirklich gute deutschsprachige Doku zu Koma-Script.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 17:49
Hallo Heinz,

danke für deine Antwort.

Zitat:
Sehr umständlich. Wenn du TexLive installiert hast, bringen diese für Windows und Mac gleich geeignete Editoren mit. Verwende doch gleich diese, dann sparst du dir viel Arbeit. Ansonsten kannst du jeden beliebigen Editor nehmen.


Na ja, ich seh' das als Art Korrekturlesen an, wenn ich alles ins LaTex übertrage und dort entsprechend anpasse. Der Mehraufwand ist mir bewusst.

Zitat:

Die documentclass sollte doch eigentlich klar sein. Du willst ein Buch veröffentlichen, also book, wobei book für den us-amerikanischen Markt angepasst ist. Verwende besser scrbook aus dem Koma-Script-Paket.


Okay, danke! Ich nehme an LaTex ist das "beste" Programm um ein Buch zu schreiben. Was denkst du ?

Zitat:
Ansonsten empfehle ich dir die wirklich gute deutschsprachige Doku zu Koma-Script.


Alles klar, ausreichend LaTex Kenntnisse dürfte ich haben, nur ein Buch habe ich damit noch nicht geschrieben.

Beste Grüße,
Zoso
 
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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 17:53
Hallo Zoso,

Zoso hat Folgendes geschrieben:
Okay, danke! Ich nehme an LaTex ist das "beste" Programm um ein Buch zu schreiben.


Na logisch. Sonst würde ich es nicht benutzen cheezy grin

Nein, LaTeX ist nicht unbedingt das beste, es war lediglich das erste Programm, das den professionellen Satz besonders wissenschaftlicher Bücher ermöglichte. Indesign und QuarkExpress stehen schon lange nicht mehr nach, kosten aber eben eine Stange Geld, während LaTeX kostenlos ist.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 18:08
Hallo Heinz,

okay, also das Buch soll 12x19 cm sein, bzw. die gänige Größe für Taschenbücher eben. Gibt es dafür eine vorgefertigte Größe in LaTex ? Für Bücher gelten i.d.R. ja DIN B5, A5, B6, A6, A4.
 
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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 00:00
Hallo Zoso,

Zoso hat Folgendes geschrieben:
okay, also das Buch soll 12x19 cm sein, bzw. die gänige Größe für Taschenbücher eben. Gibt es dafür eine vorgefertigte Größe in LaTex ?


Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dazu gibt es viel zu viele mögliche Größen.

Zitat:
Für Bücher gelten i.d.R. ja DIN B5, A5, B6, A6, A4.


Gehe bitte mal an deinen Bücherschrank und suche Bücher in diesen Formaten heraus. Und bei der Gelegenheit schaue bitte gleich, ob es ein gängiges Taschenbuchformat gibt.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 08:40
Ich habe mein Buch in Microsoft WORD geschrieben und mir dafür eine der Vorlagen von BoD heruntergeladen. Das ist allerdings schon etwas länger her und seitdem nutze ich sie in inzwischen auch WORD 2007.

Ich vermeide lediglich das Einsetzen der Seitenzahlen, weil das bei MS-Word nicht so ganz zuverlässig war. Die pdf erstelle ich umständlich mit meinem alten Adobe und setze dort die Seitenzahlen passend ein.

Mit der 2007er Version habe ich in einem anderen Projekt erstmalig alles über WORD und mit dem pdf-Plugin laufen lassen und es hat geklappt. Sogar mit den richtigen Seitennummerierungen.

Ich hege also die Hoffnung, auch in Zukunft auf weitere Programme verzichten zu können.

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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 08:47
Mit LaTex kenne ich mich nicht so aus, so möchte ich also nicht darüber urteilen, was das "beste" Programm ist.

Ich persönlich hab die ersten beiden Bücher komplett in "Word" geschrieben (inkl. Einfügen von Bildern) und anschließend in ein PDF umgewandelt.
Seit dem 3. Buch nutze ich "Word" zwar zum Schreiben...ziehe dann aber den Text in "InDesign", weil ich den Buchblock hier einfach professioneller setzen und layouten kann. Gerade was das Einfügen von Grafiken angeht, komme ich hier viel besser zurecht.
Anschließend wird das ganze mit Acrobat in ein PDF umgewandelt und fertig.

Bei der Covergestaltung bin ich on "CorelDraw" auf "InDesign" umgestiegen.

Lieben Gruß
Patricia

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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 09:00
Ich schreibe alle Bücher mit proTEXt. In der zugehörigen Oberfläche TEXnicCenter sind ein Editor und alle möglichen Werkzeuge integriert. Postscript und PDF erscheinen auf Knopfdruck.
Auch meine sonstigen Texte (inkl. Briefe) schreibe ich nur mit LATEX. OpenOffice benötige ich nur zum Öffnen fremder Dokumente.

Viele Grüße,
Jens

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Welcher Editor für LaTeX

BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 17:00
Hallo, Zoso

schließe mich dem an, was Jens-Erik geschrieben hat.

gruß günther

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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 23:09
Hallo Günther,

ein paar Anmerkungen zu deinem LaTeX-Code:

Code:
\documentclass[10pt,twoside,openright,openany]{scrbook}


Bücher werden im doppelseitig gesetzt. twoside ist also überflüssig. Und Bücher beginnen immer auf einer rechten Seite. Also ist auch openright überflüssig. Mit openany überschreibst du dann aber sogar noch das vorherige openright.

Code:
 \usepackage{graphicx,color,xcolor,geometry}


color ist überflüssig, weil xcolor bereits color enthält.

Das Initial-D würde übrigens auch noch ein wenig Nacharbeit vertragen. Ich würde es sowohl geringfügig in den Seitenrand hineinrücken als auch nach oben.

Code:
\lettrine[lines=3, lhang=0.2, loversize=0.2]{D}{ie}


Ob das jetzt bereits zu viel wäre, habe ich nicht probiert. Einfach mal mit den Werten für lhang und loversize experimentieren.

Beste Grüße,

Heinz.

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Sehr umständlich. Wenn du TexLive installiert hast, bringen

BeitragVerfasst am: 06.02.2010, 08:42
Heinz Pahlke schrieb folgendes:

Zitat:
Sehr umständlich. Wenn du TexLive installiert hast, bringen...


Neben TexLive gibts auch noch Miktex, das in der Windowswelt gleich stark, wenn nicht noch stärker vertreten ist.

Das Paket "geometry" ist zur Gestaltung einer Seitengröße (neben Koma-Script) erste Wahl.

gruß
guenther

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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 13:59
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

Ich denke mit LaTex hat man dann genug Freiheiten die Größe anzupassen.

Eine ganz praktische Frage, wenn das Buch fertig geschrieben ist und auch die passende größe bei BoD angegeben wurde: Sieht man dann vorab (anhand eines Onlinemusters oder ähnlichem) ob die Größen passend gewählt wurden ? Nicht das BoD nachher einen Teil abschneidet oder zu viel Rand lässt.

Grüße
 
  Zoso 
 
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Mit welchem Editor ein Buch schreiben?

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 19:14
Hallo, Zoso
du schriebst

Zitat:
Eine ganz praktische Frage, wenn das Buch fertig geschrieben ist und auch die passende größe bei BoD angegeben wurde: Sieht man dann vorab (anhand eines Onlinemusters oder ähnlichem) ob die Größen passend gewählt wurden ? Nicht das BoD nachher einen Teil abschneidet oder zu viel Rand lässt.


Die Art deiner Formulierung sagt mir, dass du nichts verstanden hast.
Noch ein Versuch:

Man müsste auf den Bildschirm ein Papier pappen, das den Maßen des zukünftigen Buch entspricht. So könnte man nie über das virtuelle Papier schreiben.

Womit kann dass erreicht werden, wenn wir von LaTeX reden?
Ich empfehle das Paket \usepackage{geometry}. Im Übrigen hat jede TeX-Distribution umfangreiche Dokus. Man kann nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht.

grüße guenther

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BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 20:45
Hallo Leute,
ich glaube, diese Diskussion hatten wir doch schon mal vor vielen Monaten?
Ich schreibe in Open Office. Hab mir als Papierformat (Taschenbuch) ein Userformat zusammengebastelt. Ist eigentlich ganz einfach. Ich meine sogar einige Tipps (zumindest was die Schrift angeht) von hawepe zu haben.
Für das PDF nehme ich momentan den eingebauten PDF-Export.
Da ich noch in der Korrekturphase bin und die Ausdrucke auf DIN A4 dopelseitig tätige, sage ich das dem PDF-Reader von Adobe.
So bekomme ich zwei Blätter meines Taschenbuchs auf eine DIN A4 Seite. Und zum besseren Check des Designs mit einem kleinen Rahmen in der späteren Taschenbuch-Blattgröße.
Das ganze sprudelt dann auf einen Laserdrucker mit Duplex-Einheit heraus.

Ich werde auf alle Fälle versuchen kein weiteres Programm als OO zu verwenden. Aber den PDF-Druckertreiber von BOD natürlich schon.
Da ich nur Text im Buch habe, hoffe ich damit auzukommen.

Der Buchumschlag ist natürlich eine andere Sache.

Gruß Uwe

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