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Mit welcher Software schreibt ihr?

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 12:47
Hallo ihr.

Meine erste Frage ist wahrscheinlich ganz simpel.
Ich schreibe derzeit mit Word. Aber jetzt wo mein Werk immerhin schon fast 40 Seiten hat, ist es ziemlich im Word eine ordentliche Gliederung hinzubekommen. Wenn ich etwas bestimmtes suche im Text, dann dauert es schon mal ziemlich lang.
Hab mir zwar eine Zusammenfassung mit Seitenzahlen angelegt, aber der Sprung zwischen den einzelnen Kapiteln ist doch recht langwierig...

Hatte mir yWriter2 runtergeladen. Da kann man echt schön einzelne Kapitel anlegen. Aber hier fehlt mir z.B. die Rechtschreibkontrolle.

Ich bräuchte einfach mal ein paar Erfahrungen von euch, wie ihr eure Kreativitäten cheezy grin aufs Papier bzw. in den PC bringt.

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Liebe Grüße von Annie
 
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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 13:04
Ich benütze Writemonkey. Eigentlich immer.

Oder Wordpad. Da habe ich dann viele Einzeldateien auf dem Desktop. Die kann ich zusammenschnipseln, praktisch wie Filmszenen.

Ganz zum Schluss: Endbearbeitung auf Normseiten mit Openoffice.

Grüße,
Ch.

P.S.

Alle drei Programme sind kostenlos. Rechtschreipbrüfung brauch ich zum Glück nicht ... Nicht dass ich perfekt darin wäre; nur: ich komm meist selbst dahinter, wo sich ein Fehler verstecken könnte.

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Re: Mit welcher Software schreibt ihr?

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 13:34
Hallo Annie,

Annie hat Folgendes geschrieben:
Hab mir zwar eine Zusammenfassung mit Seitenzahlen angelegt, aber der Sprung zwischen den einzelnen Kapiteln ist doch recht langwierig...


Du könntest mit Global- und Teildokumenten arbeiten, so dass sich die einzelnen Dateien schneller durchscrollen lassen. Praktische Erfahrungen, wie gut es wirklich funktioniert, habe ich allerdings nicht.

Zitat:
Hatte mir yWriter2 runtergeladen. Da kann man echt schön einzelne Kapitel anlegen. Aber hier fehlt mir z.B. die Rechtschreibkontrolle.


Du könntest natürlich einfach einzelne Kapitel immer mal in Wort einkopieren, die Rechtschreibhilfe drüberlaufen lassen und dann entweder die Korrekturen übertragen oder per Copy and Paste alles zurück nach yWriter2 transportieren. (Dass man das nie mit den Originalen macht, sollte selbstverständlich sein.)

Zitat:
Ich bräuchte einfach mal ein paar Erfahrungen von euch, wie ihr eure Kreativitäten cheezy grin aufs Papier bzw. in den PC bringt.


Ich schreibe alles in einem Editor gleich für die Aufbereitung mit LaTeX. Zur Rechtschreibkontrolle verwende ich aspell und die Kopiermethode mit Open Office und Textmaker.

Beste Grüße,

Heinz.

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Re: Mit welcher Software schreibt ihr?

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 14:08
Annie hat Folgendes geschrieben:

Ich bräuchte einfach mal ein paar Erfahrungen von euch, wie ihr eure Kreativitäten cheezy grin aufs Papier bzw. in den PC bringt.


Ich schreibe mit einem ganz stinknormalen Word:
Für das Projekt wird ein eigenes Unterverzeichnis angelegt, das den Namen des Projektes bekommt, z. B. "Der Bischof hing am Glockenstrang" cheezy grin

In diesem Unterverzeichnis richte ich zwei weitere Unterverzeichnisse ein, nämlich meine "Sicherungskopie 1" und "Sicherungskopie 2".

Dann fange ich an zu schreiben. Ideen, Szenen, Struktur, Figurencharakterisierungen. Und ich sammle Bilder bzw. bringe Fotos in diesem Verzeichnis unter (wenn es zu viele werden, dann gibt es eben neue Unterverzeichnisse - die wichtigen Dinge drucke ich mir aus und hänge sie an die Pinnwand oberhalb des Monitors). Irgendwann kommt der Fließtext. Jedes Kapitel wird zu einem eigenen Word-Dokument. Damit erspare ich mir diese Monster von Word-Dateien, die 1 MB übersteigen.

Am Ende einer Arbeitsphase kopiere ich alle Dateien in eines der Verzeichnisse "Sicherungskopie", und zwar immer abwechselnd. Damit laufe ich relativ wenig Gefahr, den Text zu verlieren. Einmal die Woche brenne ich den ganzen Krempel auf eine RW-CD, um im Falle eines Plattencrashs nicht alles zu verlieren. Wer meint, das sei zu viel Arbeit, das Sichern und das Brennen dauert pro Woche keine drei Minuten - in Summe!

Für das Buchlayout gibt es verschiedene Programme (der eine liebt dieses, der andere jenes). Ich bereite meinen Text erst jetzt so auf, dass er dem geplanten Buch entspricht und erzeuge dann mehrere kleine PDF-Dokumente (z. B. kapitel- oder abschnittweise, läßt sich einfacher prüfen und korrekturlesen), die ich dann zu einem großen PDF-Dokument zusammenfüge. Und das wäre die Upload-Datei.

Mein Weg. Nicht jedermanns Weg. cheezy grin

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 16:52
Liebe Annie!

Ich weiß nicht, ob es dich interessiert,
aber so mache ich es:

Mein Manuskript beträgt ungefähr 80 A4 Seiten.

Deshalb habe ich es in drei Gruppen aufgeteilt.

Die erste beträgt ungefähr 25 Seiten,
die zweite ebenfalls und die dritte 30.

So hast du weniger Seiten in Word und musst nicht
irgendwelche unsinnigen Sachen runterladen blink


Aber das ist deine Entscheidung Wink thumb up

Liebe Grüß,
Angela

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:01
Ich glaube, ihr habt Recht. Wenn ich mir für jedes Kapitel ein Dokument anlege, dann wird es wahrscheinlich übersichtlicher. Word ist halt einfach sehr praktisch wenns um die Schreibbequemlichkeit geht.

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:05
Jop, so is es.

Ö - aber doch nich für jedes Kapitel blink

Sonst wirst du auch noch Probleme haben,
deine Kapitel auf dem Compi wieder zu finden.
(Kommt drauf an, wie viele Kapiteln du hast.
Wenn es ungefähr 10-15 oder mehr sind. . . ufff shocked eyes ,
da wirste viele Dokumente ansammeln)

Na ja, egal

Raten tu ich dir aber je für 4-6 Kapitel ein eigenes
Dokument zu machen.


Liebe Grüß,
Angela

Ps.: Dein Werk, deine Entscheidung angle

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:11
Hallo, zusammen.

Mein drittes Buch, das demnächst erscheinen wird, hat über 30 Kapitel und jedes einzelne lag auf meinem Computer in seiner ganz eigenen Datei. Die Übersicht wird dadurch ungemein gestärkt, man erstellt einfach einen Ordner, in den dann alle hineinkommen. So verliert man auch nichts. Zudem wird einem das Druckgefühl genommen: Wenn man in einem Dokument mit 300 Seiten an Kapitel 9 sitzt, kann das schon aufs Gemüt schlagen.

Zur Ausgangsfrage: Ich arbeite mit OpenOffice. Warum? Es ist kostenlos zu bekommen, man muss sich von der Microsoft-Variante nicht großartig umgewöhnen und dabei läuft es, meiner Erfahrung nach, noch viel stabiler. Ich habe mich mittlerweile so tief in das Programm hineingearbeitet, dass ich es nicht mehr entbehren möchte - man kann schon sehr viel damit erreichen. thumb up

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:23
hallo,

ihr habe auch OpenOffice verwendet. ist kostenlos und bietet word gegenüber einige vorteile. die größe der textdateien ist z.b. wesentlich kleiner und auch mit großen dokumenten kommt die software prima klar.

software gibts hier:

http://de.openoffice.org/

: )

lg
tanja

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:35
Hallo, Tanja.
lousalome hat Folgendes geschrieben:
die größe der textdateien ist z.b. wesentlich kleiner und auch mit großen dokumenten kommt die software prima klar.

Das kann ich guten Gewissens bestätigen - mehrere hundert Megabytes laden zwar etwas länger, aber das Programm weiß damit umzugehen.

Herzliche Grüße,
Thorsten
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:41
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Hallo, Tanja.

Das kann ich guten Gewissens bestätigen - mehrere hundert Megabytes laden zwar etwas länger, aber das Programm weiß damit umzugehen.

Herzliche Grüße,
Thorsten


Hallo Thorsten,

auch erfreulich an OpenOffice finde ich, dass es im Gegensatz zu Word jedes Textformat öffnen kann. Word meckert ja schon, wenn eine Datei nicht der eigenen Wordversion entspricht.

Viele Grüße
Tanja

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:52
lousalome hat Folgendes geschrieben:
auch erfreulich an OpenOffice finde ich, dass es im Gegensatz zu Word jedes Textformat öffnen kann. Word meckert ja schon, wenn eine Datei nicht der eigenen Wordversion entspricht.


Jedes Textformat? Hey, geil!
Ich habe in letzter Zeit mehrfach Probleme mit einigen bestimmten Textformaten gehabt.

Kann OpenOffice auch docx-Dateien öffnen (und speichern)?
Und wie sieht das aus mit Textdateien, die auf einem Mac geschrieben wurden? Lassen die sich auch problemlos einlesen? (Immer bezogen auf OpenOffice für Windows-Rechner).

Grüße
Siegfried


Zuletzt bearbeitet von Siegfried am 22.09.2009, 17:54, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 17:53
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Kann OpenOffice auch docx-Dateien öffnen?

Seit Version 3.0 ja. Wie es aber mit anderen Dateierweiterungen aussieht, da bin ich überfragt.
 
  Thorsten Boose 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 18:27
Siegfried hat Folgendes geschrieben:

Kann OpenOffice auch docx-Dateien öffnen (und speichern)?
Und wie sieht das aus mit Textdateien, die auf einem Mac geschrieben wurden? Lassen die sich auch problemlos einlesen? (Immer bezogen auf OpenOffice für Windows-Rechner).


docx in jedem Fall! Bei Mac-Dateien bin ich überfragt. Da müsstest du mir eine schicken, dann könnte ich es testen! Very Happy

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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 18:35
Word

ein Ordner pro Projekt

ein Dokument je Kapitel

Damit komme ich gut klar

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Homepage: http://erwaehlt.jimdo.com/

Buch: Erwählt ISBN 978-3-8370-9769-6, Paperback, 636 Seiten hier bei BoD !

Video: http://www.youtube.com/watch?v=_OwDFMt7l88

Blog: http://erwaehlt.blogspot.com/
 
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