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Neu bei BoD: Alle Einbandarten schon ab 24 Seiten

BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 13:19
Ab heute können Bücher bei BoD noch flexibler gestaltet werden: Denn Hardcover und Paperback-Einbände sind jetzt bereits ab 24 Seiten möglich!

Ideal u.a. auch für Comics! Weitere Informationen findet ihr auch hier:
http://www.bod.de/Comic.html
 
  KirstenHuecker 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 14:15
Hallo Kirsten,

leider ist es doch so, das die über Bod veröffentlichten Bücher ziemlich teuer verkauft werden müssen, um auf eine angemessene Autorenmarge zu kommen. Und die Bücher sind meist Paperback! Um bei einem Hardcover Buch noch auf einen knappen Euro zu kommen, wird das Buch so teuer, das es eh keiner mehr kauft. Crying or Very sad Kein Mensch erwirbt ein 120 Seiten Buch für 15 oder 16 €. Bei mehrseitigen Büchern ( das sind Romane in der Regel ja ) ist es noch schlimmer.
Ich würde meine Bücher auch gerne als Hardcover veröffentlichen, doch das macht wegen des hohen Verkaufspreises wirklich keinen Sinn. Darüber sollte man sich bei Bod mal Gedanken machen. blink

Liebe Grüße
Rainer

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  Rainer W. Grimm 
 
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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 14:30
Rainer, das ist die Kehrseite der Medaille bei Digitaldruck. Beim Offsetdruck könntest Du sehr viel flexibler mit den Preisen spielen, musst aber den Auflagendruck vorfinanzieren und Lagerhaltung betreiben ... vom Vertrieb an den Buchhandel ganz zu schweigen.

Eine BoD-Unterabteilung, die sich auschließlich mit dem Vertrieb u.a. auch angelieferter Bücher befasst, wäre für so etws perfekt – lohnt sich aber verständlicherweise für das Unternehmen nicht.

So kannst Du halt nur hoffen, einen »klassischen« Verlag zu finden ...


@ Kirsten

Übrigens finde ich es gut, dass man bei kleinerem Umfang nicht mehr auf Broschüren ausweichen muss; ein »richtiges« Buch macht halt mehr her.

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LG - matthias

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 15:16
Eine Preissenkung beim Seitenpreis würde mir auch sehr gut gefallen cheezy grin

So liegt mein 300 Seiten Werk als Hardcover für 24,90 € wie Blei in den "Regalen". Es sieht gut aus, fühlt sich gut an, liest sich gut und das war es denn auch. Könnte ich es für 19,90 € anbieten, wäre das ein echter Anreiz.

Oder das ebenso starke Taschenbuch für fluffige 12,90 €.

Aaaaaaaaaber: Mann kann ja nicht alles haben. Immerhin jetzt auch ab 24 Seiten ein echtes Buch. Mühsam ernährt sich der Eichhorn (Er astet von Hüpf zu Hüpf).

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BeitragVerfasst am: 05.07.2010, 15:25
Kleiner Tipp bei 300 Seiten zwei Bände heraus geben! Band I und Band II! Wem das Buch gefällt der kauft sich Band II garantiert!

Und schon rutscht der Buchpreis in eine appetitliche Preiszone. Ich würde es damit probieren!

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 07:45
Guten Morgen Sandra,

das klingt zwar gut, lässt sich aber kaum machen. Soll man denn einen entsprechend langen Krimi oder einen historischen Roman mitten drin aufhören lassen - und auf Band II verweisen?

Nicht jeder Stoff lässt sich bequem portionieren.

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 07:59
Bei historischem Roman würde ich ein Fernsehserienpunkt setzen, so unter dem Motto bekommen sie sich oder nicht? Lesen Sie Band II der Sage um Könige und Kurtisane.

Bei Krimi wird es schwieriger, denkbar wäre einen scheinbaren Täter dazwischen schieben und den mal erst im Knast schmoren lassen oder die Waffe für einen Abgang als Selbstmörder liegt schon auf dem Küchentisch, oder der Detektiv lässt den Wagen holen und break weiter geht es in Band II. Bekanntlich muss dies im spannendsten Moment sein.

Hier würde ich tatsächlich anraten Technikanleihen aus der Flimmerkiste zu beziehen.

Alles andere ist zwar Ehrgeizig aber in einer "Geiz ist geil" Gesellschaft schlecht für die Verkaufszahlen.

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 09:24
CeKaDo hat Folgendes geschrieben:
So liegt mein 300 Seiten Werk als Hardcover für 24,90 € wie Blei in den "Regalen". Es sieht gut aus, fühlt sich gut an, liest sich gut und das war es denn auch.

So ist es auch bei meinem Gedichtband. Knapp 20 Euro für 96 Seiten schrecken ab, obwohl das Büchlein gebunden ist, über solche Luxusausstattung wie Schutzumschlag und Lesebändchen sowie über 25 Farbabbildungen verfügt (der Rolls-Royce unter den Gedichtbänden cheezy grin ).
Da sind wir dann wieder beim Thema der Notwendigkeit von aggressiver Werbung...

CeKaDo hat Folgendes geschrieben:
Mühsam ernährt sich der Eichhorn (Er astet von Hüpf zu Hüpf).

Ich lach mich schlapp cheezy grin cheezy grin cheezy grin thumb up

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 09:37
Nun könntet Ihr doch so eine "The best of" Variante machen im Umfang von 56 Seiten, hinten kommt die Werbung fürs 300 Seiten Werk! Wäre mein Vorschlag!

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 10:33
Also die drei Romane meiner Wikingersaga liegen jeweils bei um die 300 Seiten und ich muß sagen, das mir der Gedanke meine Romane in Stücke zu zerlegen wenig behagt. Dann hätte man die Romane gleich als Serie schreiben müssen. Und selbst bei einem Buch von 150 Seiten als Hardcover dürfte es schwierig werden, diese zu einem annehmbaren Preis anzubieten. Schließlich wissen wir doch alle, wie schwer es ist, Bücher zu verkaufen die über die magische 20€ Grenze gehen.
Dann bleibe ich doch lieber bei der Paperbackausgabe, so schade es auch ist, da hat man noch die Möglichkeit seine Bücher zu einem halbwegs günstigen Preis an den Leser oder die Leserin zu bringen.

Liebe Grüße

Rainer

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 13:05
Hardcover sind insgesamt nun einmal leider teurer als Paperbacks aufgrund der höheren Produktionskosten.

Vielleicht hilft diese Überlegung: Eine grundlegende Frage bei der Entscheidung „Hardcover oder Paperback“ ist ja u.a.: Welche Zielgruppe spreche ich mit meinem Buch an?
So bevorzugen „Vielleser“, „Urlaubs- oder „eilige Leser“ z.B. tendenziell eher Paperbacks, wohingegen Leser, die ein Buch auch für ihr Buchregal kaufen, Hardcover bevorzugen und dafür auch bereit sind mehr zu bezahlen.
 
  KirstenHuecker 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 13:25
Hallo,

also bei allen Bekannten und Verwandten stehen fast nur noch Taschenbücher im Regal. Hardcover werden praktisch nur noch zum Verschenken gekauft, und dies auch nur, wenn es nichts Passenderes als TB gibt.

Für viele ist der Euro zum Teuro geworden. Danach kamen die Bankenkrise, jetzt droht eine erneute Gesundheitsreform, etliche Bekannte müssen Studiengebühren für den Nachwuchs abdrücken ...

Selbst beim Taschenbuch muss man darauf achten, dass der Leser zum Preis eines BoD-Buches etwas bekommt, dass es anderweitig auf dem Buchmarkt gar nicht gibt. Regionalliteratur zum Beispiel. Ein BoD-Titel muss sowohl im Verkaufsregal eines Ladens oder auf den Seiten eines online-shops mit zahllosen anderen Titeln konkurrieren.

Absolut undenkbar ist es m. M. ein Buch in zwei oder gar drei Bände zu stückeln. Jedes Buch muss in sich abgeschlossen sein, sonst fühlt sich der Leser zu recht auf den Arm genommen. An die dazugehörigen amazon-Rezis mag ich da gar nicht denken!

Will man den Stoff als Serie herausbringen, muss aber auch daran gedacht werden, dass die einzelnen Bände nicht zu dünn ausfallen. Ein Buch ist nun einmal etwas ganz anderes als eine Fernsehserie, wo man jede Folge zum Nulltarif (die monatlichen Fernseh- und Rundfunkgebühren nimmt man nicht so wahr - geliefert bekommt.

Liebe Grüße
Marlene

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 13:34
Ich kaufe gebundene Bücher dann, wenn es mir bis zur Taschenbuchausgabe zu lange hin wäre und ich das Buch unbedingt brauche oder haben möchte.

Ansonsten haben gebundene Bücher den Vorteil, auch wenn man sie schon oft ausgeliehen hat fallen sie noch nicht auseinander.

Allerdings Fachliteratur obwohl teurer als Belletristik wird praktisch nicht mehr gebunden erzeugt, einfach auch aus der Überlegung "Bücher haben ein Gewicht" und gebundene Bücher wiegen mehr.

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 16:10
Jetzt nähern wir uns also der einhelligen Meinung, das Paperback wohl doch die bessere Wahl ist! Die bisher gelieferten Argumente sagen auch mir zu cheezy grin und sind aus eigener Erfahrung nachzuvollziehen.
Allerdings würde ich doch trotzdem gerne mal meine Werke als "richtige" Bücher in Händen halten ( sieht wie schon erwähnt im Regal halt besser aus ), allerdings eben nicht um jeden Preis! Sad

Liebe Grüße
Rainer

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BeitragVerfasst am: 06.07.2010, 16:24
man muss so ein kleines Büchlein von gut 24 Seiten ja nicht unbedingt in ein Hardcover packen. Ich finde schon allein die Möglichkeit gut, dass man auch dünnere Werke als Buch binden kann.

Allerdings habe ich mir eben die Frage gestellt, wie haltbar so ein dünnes Büchlein wohl sein mag? Ist da die Hotmeltbindung wirklich so stabil, wie bei einem dickeren Buch?

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