 | | Verfasst am: 01.07.2009, 22:42 |
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Mir gibt das inzwischen - und nach reiflichen Überlegungen - den Anschein, dass Shaker Media nach und nach nur noch Titel aufnehmen möchte, die sich auch in gewissem Rahmen verkaufen und somit eventuell seinen Ruf verbessern möchte.
Denn mal ehrlich: Welcher Autor, der sein Werk für nicht gut genug hält, mindestens 50 Exemplare zu verkaufen, gehört mit diesem Werk schon in ein Verlagsprogramm? Natürlich ist es schade, dass Shaker Media auf diese Weise dem Autor einen Teil des Risikos zuschiebt, aber immerhin hat nach wie vor (fast) jeder die Möglichkeit, bei ihnen zu veröffentlichen, während andere Verlage viel stärker aussieben.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich diese Aussiebung "schlechterer" Bücher gut finde, auch wenn die gewählte Methode etwas zweifelhaft ist.
So, und nun halte ich meinen Kopf hin und stelle mich mit dieser Meinung freiwillig an den Pranger.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 01.07.2009, 23:51 |
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Hallo Theresa,
glaubst du, dass sich die meisten Autoren richtig einschätzen? Jeder hält doch sein Geschreibsel für gut.
Grüßle,
Judith |
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Judith |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 00:11 |
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Judith, dann dürfte sich ja keiner über den neuen Paragraphen beschweren, denn die geforderten Garantieverkäufe erreichen sie ja auf jeden Fall
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 07:26 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 10:51 |
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| Thesken hat Folgendes geschrieben: |
Judith, dann dürfte sich ja keiner über den neuen Paragraphen beschweren, denn die geforderten Garantieverkäufe erreichen sie ja auf jeden Fall |
Dieser Logik bedient sich wohl auch jeder DKZV...  |
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_________________ LG, Valerie
http://zoe-lionheart.net | Die Zoe-Lionheart-Saga auf http://stores.lulu.com/ValerieJLong: eine Frau findet ihre Herkunft und ihre Bestimmung auf dem harten Weg. |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 18:29 |
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| Thesken hat Folgendes geschrieben: |
Hallo Siegfried,
noch habe ich ja nichts unterschrieben ... |
Danke, Theresa,
obwohl: ich weise darauf hin, daß ich nicht Siegfried bin!
Das war mir schon klar, daß Du noch nichts unterschrieben hast, eben darum kann man ja noch mit Shaker verhandeln wegen der Ausgestaltung einiger Punkte. Ich habe jedenfalls aus meinem Vertrag im letzten Jahr 1-2 Sachen herausgestrichen. (Natürlich werden sie nicht den eigentlichen Sinn des Ganzen ändern wollen).
Sigrid |
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Arachne |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 22:43 |
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Hallo Sigrid (nicht Siegfried, böse Theresa ... )
ich habe letzes Jahr z. B. den Paragraphen mit der Übertragung des Datenbank- und Onlinerechtes herausstreichen lassen ...
Werde mal schauen, wie ich es diesmal mache. Auf jeden Fall nehmen sie mein neues Buch wieder ins Programm
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 02.07.2009, 23:20 |
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Hallo, zusammen.
Ich stoße gerade zum ersten Mal auf dieses Thema, darum habe ich bisher noch nicht selbst recherchiert und/oder bei Shaker Media nachgefragt.
| Thesken hat Folgendes geschrieben: |
Hier der neue Paragraph:
§ 5 - Selbstvermarktung des Autors
Der Autor beabsichtigt, durch Lesungen bzw. die Initiierung und Nutzung von Pressekontakten
oder das Betreiben einer eigenen Homepage und weitere geeignete Maßnahmen aktiv an der
Vermarktung des Titels mitzuwirken und somit ein ausreichendes Kaufinteresse zu wecken. Er
garantiert dem Verlag, dass mithilfe seines Engagements im ersten Jahr nach Erscheinen des
Titels mindestens 50 Exemplare (inkl. Autorenexemplare) abgesetzt werden können. In jedem
weiteren Jahr garantiert der Autor einen Verkauf von mindestens 20 Exemplaren.
Liebe Grüße,
Theresa |
Eine Anmerkung/Teilfrage vorab: Ich gehe mal davon aus, dass mit dem "ersten Jahr nach Erscheinen des Titels" ein volles Jahr und nicht das bereits angelaufene Kalenderjahr gemeint ist.
Ich sehe an diesem neuen Paragraphen überhaupt nichts negatives. Die ersten Sätze sollten jedem Autoren ohnehin von selbst klar sein, von daher ist es fast schon beschämend, solch eine "Klausel" vertraglich festhalten zu müssen. Sie sichert aber Shaker Media als Verlag ab und das halte ich nur für fair. Schließlich - und ich denke, da spreche ich nicht nur für mich - wollen wir doch qualitativ ansprechende Publikationen lesen und vertreiben.
Die ersten 50 Exemplare sollten innerhalb dieses einen Jahres wirklich zu verkaufen sein. Wie Heinz - glaube ich - schon schrieb, wäre für Zweifler die BoD Fun Variante wohl besser geeignet. Und die darauffolgenden 20 Exemplare sind meiner Meinung nach ebenfalls machbar, wenn die Nachfrage mitunter auch nachlassen kann. Doch der Ausstieg aus dem Vertrag ist (in der Regel) auch hier angenehmer für das Bankonto als bei BoD ...
Mein drittes Buch soll noch dieses Jahr bei Shaker Media verlegt werden. Ich werde nächste Woche für mich selbst Rücksprache halten und allgemein Wissenswertes, was bisher noch unbekannt sein sollte, hier hineinschreiben.
Besten Dank an alle für die Meinungen und Informationen!
Herzliche Grüße,
Thorsten |
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 | | Verfasst am: 03.07.2009, 06:53 |
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Also ich werde mich mit meinem dritten Buch auch mal bei Shaker Media "bewerben"..
Die 50 Mindestexemplare finde ich gut, weil wohl doch eine gewisse Abschreckung für ganz schlechte Bücher entsteht.
Außerdem komme ich schon allein mit meinen Vorbestellungen auf gut 38 Stück...
Hoffe das alles klappt, aber erstmal muss noch der Feinschliff erfolgen |
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kathischeichenost |
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 | | Verfasst am: 03.07.2009, 07:22 |
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hawepe |
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 | | Verfasst am: 03.07.2009, 07:27 |
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Moin,
Der Holzweg, wäre noch eine humane Umschreibung, der wilden Spekulationen hier, warum Shaker seine Vertragsklauseln ändert.
| Zitat: |
Thesken: Mir gibt das inzwischen - und nach reiflichen Überlegungen - den Anschein, dass Shaker Media nach und nach nur noch Titel aufnehmen möchte, die sich auch in gewissem Rahmen verkaufen und somit eventuell seinen Ruf verbessern möchte.
Denn mal ehrlich: Welcher Autor, der sein Werk für nicht gut genug hält, mindestens 50 Exemplare zu verkaufen, gehört mit diesem Werk schon in ein Verlagsprogramm? |
Welcher Autor hält denn tatsächlich sein Werk für so schlecht?
Hier spielt der wirtschaftliche Aspekt eine größere Rolle, als einen Ruf zu verbessern. Wie bekannt ist Shaker eigentlich?
Das drucken von Büchern kostet Geld, viel Geld. Gerade bei kleinen Auflagen ist der Herstellungspreis höher, als bei größeren Mengen, das wird doch einleuchten oder? Und um einen Teil des finanziellen Risikos abzustoßen, wälzt man die Kosten eben auf den Autor ab, oder verpflichtet ihn für eine jährliche Mindestabnahme von 50 Stck. zu garantieren.
Ob es richtig ist oder falsch, muss jeder Schreiber für sich entscheiden.
Literarischen Gruß
Jens |
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 | | Verfasst am: 05.07.2009, 15:17 |
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Hallo,
gibt es etwas Neues an der Shaker-Front?
Grüße
Bernd |
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 | | Verfasst am: 05.07.2009, 15:41 |
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also ich finde die ersten 50 exemplare in ordnung.
die folgekosten von 20 büchern pro jahr finde ich happig. bei einem durchschnittlichen roman sind dies immerhin rund 200 euro. das ist schon eine ganze menge. die befürchtung, keinen stetigen absatz realisieren zu können, ist nun einmal da. und das hat nichts damit zu tun, dass man sein buch schlecht findet. auch "große" literatur verkauft sich mal mehr und mal weniger.
heißt das also, dass man sein buch im zweifel wieder vom markt neben muss, um nicht die jährliche gebühr von 200 eur auf den tisch legen zu müssen? im schlechtesten fall ahbeich also im jahr nichts verkauft und muss dann noch selbst 20 bücher abkaufen, damit der verlag geld verdient?
und was bekomme ich dann für das geld vom verlag "geleitet"? wenn ich kein buch verkaufe, entstehen dem verlag defacto zunächst kaum kosten ... ob meine druckdatei nun im rechner schlummert odern nicht! kosten entstehen ja erst, wenn bücher verkauft werden (druck, handling, etc.). an diesen beteilige ich mich dann auch sehr gerne. aber für "nichts" in die pflicht genommen zu werden, 20 bücher pro jahr zu kaufen, finde ich doch recht unattraktiv.
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 10:01 |
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Hallo MW,
da Shaker Media im Gegensatz zu BoD Lagerhaltung betreibt (Kleinauflagen von glaube ich ca. 40-50 Stück, habe ich gelesen), entstehen ihnen durch die Lagerung auch stetig Kosten. Dazu kommt, dass sie mit den gelagerten Büchern in Vorleistung gehen, da ja noch nicht garantiert ist, dass die gedruckten Bücher auch vekauft werden.
Und ich glaube, wenn man stetig Werbung für sein Buch macht, dass sich auch im dritten oder vierten Jahr noch mind. 20 Bücher an den Mann bringen lassen.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 10:21 |
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hallo thesken,
bzgl. der lagerhaltung kann ich das gut verstehen. ich würd ja auch eine lagerpauschale zahlen, wenn sich bücher mal nicht verkaufen und länger liegen als gedacht. oder wenn sich bücher gut verkaufen, zahle ich ja auch gern für eine 2. auflage. aber warum MÜSSEN regelmäßig auflagen produziert werden?
beispiel: angenommen im zweiten jahr verkauft sich kein buch. warum MÜSSEN dann 20 bücher produziert und von mir gekauft werden? macht doch gar keinen sinn ... außer dass shaker geld verdient, oder?
Problem: ich möchte dort einen fotoband veröffentlichen. herstellungs-kosten für 160 seiten farbe mit hardcover rund 23 eur. damit MUSS ich schon einmal gleich zu beginn 1.000 eur auf den tisch legen. gut. dafür hab ich ja 50 bücher, die ich sicher loswerde (wobei man das nie weiß ... aber egal, risiko liegt nun einmal bei mir). angenommen ich werde nun nur 20 bücher los (kann ja sein), dann wäre es doch klug, die restlcihen 30 im nächsten jahr weiterzuverkaufen. lagerkosten übernehme ich (muss ich ja sowieso bei höheren stückzahlen). aber warum sollte ich jedes jahr weitere bücher (für rund 500 eur) auf den stapel drauflegen?
mmh.
also ich finds blöd. |
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