 | | Verfasst am: 06.07.2009, 09:40 |
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MW, du siehst das meiner Meinung nach ein wenig falsch.
Du musst nicht zu Beginn 50 Bücher kaufen. Du musst nur durch Werbung dafür sorgen, dass sich 50 Bücher verkaufen. D. h., wenn du genug Werbung machst, was ja auch in deinem Interesse ist, sollten sich die 50 Bücher von alleine verkaufen, ohne dass du einen einzigen Cent selber zahlen musst. Du musst nur die restlichen Bücher der Garantieverkäufe abnehmen, wenn am Ende des Jahres nicht genug Bücher verkauft wurden.
Und zu der Lagerhaltung: Shaker Media produziert immer Bücher nach, wenn die bereits gedruckten zur Neige gehen, um umgehend liefern zu können. M. E. ein ungeheuer wichtiger Punkt, um Kunden nicht abzuschrecken. Ich bin froh darüber, dass sie es so handhaben, da ich es grässlich fände, wenn meine Kunden nach Bestellung teilweise mehrere Wochen auf ihr Buch warten müssten. Bei Shaker wird es i. d. R. innerhalb weniger Tage geliefert. (Leider wissen das noch nicht alle Buchhandlungen ... ) Auch meine Autorenexemplare waren bisher immer innerhalb weniger Tage bei mir.
Aber du musst für dich entscheiden, ob du die Garantieverkäufe wirklich garantieren willst und kannst. Ich kenne den Markt für deinen Bildband nicht ...
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 09:48 |
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Die Kernfrage lautet:
Was passiert, wenn der Autor am Jahresende den garantierten Absatz nicht erreicht hat?
Muss er dann gegebenenfalls die zur Mindestgrenze fehlenden Bücher selbst abnehmen?
Dann Finger weg, denn damit wird Shaker Media teurer als BoD (bei schlechteren Vertriebskanälen).
Oder sagt Shaker: "Du hast deinen Vertragsbestandteil nicht erfüllt, wir kündigen den Vertrag. Eine Verpflichtung zur Erfüllung der Mindestmenge besteht jedoch nicht."?
Dann könnte man das Risiko ohne Weiteres eingehen.
Auf jeden Fall sollte man vor Vertragsabschluss die Bedingungen individuell abklären. |
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Hypewriter |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 10:04 |
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hallo theresa
ich gebe dir ja für die ersten 50 bücher völlig recht. da liegen wir beisammen!
mich stören die folgekosten. sollte ich eben nicht die ersten 50 bücher verkaufen (oder von mir aus im 4. jahr die vollen 20 ... ist ja egal für das beispiel) ... warum MÜSSEN dann weitere bücher nachproduziert werden ... bevor die alten aufgebraucht sind? dieses modell stört.
verkaufe ich im ersten jahr zB 30 bücher, so liegen noch immer 20 weitere für eine schnelle auslieferung im regal. ein nachdruck ist gar nicht notwendig! hier nur des druckens wegen nachzudrucken ist unsinnig und hat eher etwas mit "geld verdienen" als mit service zu tun, oder? |
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MW |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 14:15 |
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Natürlich hat es auch etwas mit Geld verdienen zu tun. Schließlich ist ein Verlag ein Unternehmen und kein wohltätiger Verein.
Vermutlich haben zu viele Autoren bei Shaker Media ihre Bücher drucken lassen, sich dann selber vielleicht 10 Stück bestellt und nie Werbung gemacht. Da summiert sich selbst das überschaubare Risiko, das Shaker Media trägt, recht schnell zu einer unternehmensbedrohenden Summe. Und mit dieser Garantieverkaufsklausel sichert Shaker Media sich dahingehend ab, dass die verlegten Bücher zumindest in kleinem Rahmen auch verkauft werden. Ob der Autor jetzt Werbung macht (wie vertraglich festgehalten) und die Bücher verkauft, oder sich zu Hause im Keller stapelt, ist denen dabei relativ egal. Und das wiederum finde ich gut, denn wenn die Autorenexemplare nicht mitgezählt würden, könnte es für viele Autoren, die ihre Bücher auf Lesungen verkaufenn, eng werden.
Aber wem es nicht passt, der kann ja immer noch zu BoD gehen, die ein reiner Dienstleister sind, und sich dann dort über lange Lieferzeiten, kostenlose Buchinhalte bei booksearch etc und verhunzte und preislich unterschiedliche Ausgaben aus GB aufregen ...
Liebe Grüße und nichts für ungut,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 15:37 |
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MW |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 21:49 |
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Wo zahlst du denn die Distribution?
Also, ich bekomme Honorar für meine über Buchhandel oder Shaker Media verkauften Bücher ... und zwar im Vergleich zu anderen Verlagen ein recht hohes Honorar, da ich deutlich über den sonst üblichen 5 % für Taschenbücher liege ...
Und ja, Shaker Media wälzt hier das Risiko mit auf den Autor ab. Wahrscheinlich ist dieser Schritt notwendig geworden, wenn Shaker Media in Zukunft nicht die Zahl der verlegten Bücher deutlich einschränken möchte, damit sie nicht in Konkurs gehen.
Ich kann damit aber leben, vor allem, da ich von Anfang an auf den neuen Paragraphen aufmerksam gemacht worden bin.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 22:01 |
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MW |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 22:27 |
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MW, ja klar sind die Kosten gedeckt, WENN BÜCHER VERKAUFT WERDEN!
Und genau das will Shaker Media mit der Garantie des Autors erreichen.
Aber wie gesagt: Wenn du dich mit dem neuen Vertrag nicht anfreunden kannst, bleibt dir ja immer noch der Weg zu einem Dienstleister wie BoD.
Andere - selbst Kleinverlage - haben noch viel größere Hürden, ins Programm zu kommen. Da finde ich es gut, dass Shaker Media immer noch einer großen Masse von Autoren die Möglichkeit einer Buchveröffentlichung zugänglich macht. Auch, wenn sie inzwischen etwas wirtschaftlicher denken müssen.
Liebe Grüße,
Theresa |
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 | | Verfasst am: 06.07.2009, 22:41 |
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Hallo,
dass Shaker Media wirtschaftlicher denken muss, war abzusehen. Prinzipiell sind die Vertragsänderungen aber nicht wirklich gegen die Autorenwelt gerichtet. Hier wird halt gefiltert.
Und diesen Filter sehe ich persönlich für die Zukunft so an, dass mehr Sachbücher und große Romane Platz im Verlagsprogramm finden. Bücher, die einen längerfristigen Absatzmarkt garantieren können.
Wie das mit Bildbänden aussieht ... das müssen künftige Erfahrungen zeigen. Prinzipiell gilt auch hier: Stimmt das Thema und die Werbung, sollte es schon gehen, ohne etwas schönreden zu wollen.
Herzliche Grüße,
Thorsten |
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 | | Verfasst am: 07.07.2009, 08:35 |
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hawepe |
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