Forum für Books-on-Demand-Autoren » Buchherstellung und -gestaltung » neues kapitel auf der rechten seite?
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden » Hilfe bei Layout gesucht!! Verzweifle mit Kopfzeilen
» Nützliche Cover-Software

neues kapitel auf der rechten seite?

BeitragVerfasst am: 02.06.2009, 21:32
ich war bis jetzt immer der meinung, dass ein neues kapitel immer auf der rechten seite zu stehen hat. keine ahnung, woher das kam. ich hatte in meinem weihnachtsvorlesebuch für kinder ein kapitel auf der linken seite beginnen lassen und fand, dass es merkwürdig aussieht. habe mir deshalb ein paar bücher aus dem schrank genommen und geblättert, wie das so bei den richtigen verlagen läuft. und siehe da, immer die rechte seite.

jetzt fiel mir doch dan browns buch sakrileg in die hände, und da waren die kapitel mal auf der linken, mal auf der rechten seite. teilweise sogar nicht oben begonnen, sondern in der mitte der seite.

geht das auch? ich meine, wenn ja, dann käme ich ja sogar auf eine niedrigere seitenzahl und könnte das buch viel günstiger verkaufen!

_________________
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

www.ruthelisabethmeisner.de
 
  Ruth 
 
Anmeldedatum 18.04.2007
Beiträge 652
Wohnort Münsterland
 
 
   
   

Re: neues kapitel auf der rechten seite?

BeitragVerfasst am: 02.06.2009, 22:27
Hallo Ruth,

Ruth hat Folgendes geschrieben:
habe mir deshalb ein paar bücher aus dem schrank genommen und geblättert, wie das so bei den richtigen verlagen läuft. und siehe da, immer die rechte seite.

jetzt fiel mir doch dan browns buch sakrileg in die hände, und da waren die kapitel mal auf der linken, mal auf der rechten seite. teilweise sogar nicht oben begonnen, sondern in der mitte der seite.

geht das auch? ich meine, wenn ja, dann käme ich ja sogar auf eine niedrigere seitenzahl und könnte das buch viel günstiger verkaufen!


Gehen tut natürlich alles, aber man muss nicht alles wollen cheezy grin

Vermutlich ist dir beim Durchstöbern deines Bücherschrankes aufgefallen, dass bei Taschenbüchern sehr viel häufiger auf typographische Feinheiten verzichtet wird als bei gebundenen Büchern.

Prüfe doch einfach mal, wieviele Seiten du tatsächlich sparen würdest. Da die Seitenzahl immer durch vier zu teilen gehen muss, fällt die Ersparnis vielleicht gar nicht so groß aus.

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Die Plattform für Bücher von Book-on-Demand-Autoren
Die FAQ zum Book on Demand
 
  hawepe 
 
Anmeldedatum 15.04.2007
Beiträge 6851
Wohnort Berlin
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 07:34
Guten Mporgen, Ruth! Über Deine Frage hatte ich bislang nicht nachgedacht. Bei mir ist das so: Kapitel fangen immer auf der rechten Seite an, wenn es nur wenige Kapitel gibt. Meist habe ich in meinen Büchern nur drei Hauptkapitel, die wiederum in Unterkapitel unterteit sind.

In meinem neuen Buch wird es drei Hauptkapitel zu je 7 Unterkapitel geben. Die großen Kapitel fangen bei mir immer auf der rechten Seite an.

Aber auch wenn es nur wenige Hauptkapitel gibt, achte ich darauf, daß nicht zu viel Leerraum entsteht. Den Seitenumbruch bekomme ich vom Verlag erst in Form von Korrekturfahnen gezeigt. Wenn am Ende eines Kapitels zu viel Leerraum steht.. bis zum nächsten Kapitel, das auf der rechten Seite steht... ergänze ich Text, um das Weiße zu tilgen.

Wenn ein Buch viele Kapitel hat, wie das bei Brown der Fall ist, macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, immer rechts zu beginnen. Besonders wenn Kapitel manchmal sehr kurz sind, ist es für mich ok, Minikapitel auch mitten in der Seite zu beginnen.

Ich denke, das ist Geschmackssache. Ich mag nicht zu viele leere oder halbleere Seiten zwischendrin. Auf mich wirkt das dann so, als habe man ein Buch bewußt in die Länge gezogen, als habe man Seiten schinden wollen.

Walter
 
  WalterJoergLangbein 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 08:34
Guten Morgen,

also ich habe die neuen Kapitel anfangen lassen, wie es gerade hinkam. Ich hatte allerdings auch viele kurze Kapitel, so dass ich schon etliche Seiten eingespart habe. Aber vielleicht fällt das bei Großdruck nur einfach stärker ins Gewicht.

Liebe Grüße
Marlene

_________________
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de
 
  MarleneGeselle 
 
Anmeldedatum 09.02.2009
Beiträge 977
Wohnort Hettingen
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 08:35
Hallo Ruth,
in meinem Kurzgeschichtenbuch habe ich z. B. auf der linken oder rechten Seite meist ein ganz-oder halbseitiges themenbezogenes Foto oder eine Zeichnung eingefügt. So war das Problem der halb- oder ganz leeren Seiten in den meisten Fällen zu beheben. Geht nur leider nicht bei allen Buchgattungen. Bei Romanen geringen Umfangs z.B. würde ich die Kapitel durchlaufen lassen. Bei größeren Projekten z.B. in Hauptkapitel (neue rechte Seite) und Unterkapitel (fortlaufend) unterteilen. Es kommt wirklich darauf an, welches Genre du bedienen willst.
Es ist zwar verständlich mit der Seitenzahl zu knausern, man sollte aber doch wenigstens versuchen, dem Buch auch ein den Leser ansprechendes Inneres zu verschaffen. Manchmal reicht da eine Kontrolle der Absätze (ist einer nötig oder sollte ich hier einen Absatz einfügen = bringt mehr oder weniger Zeilen), oder wenn gar nichts mehr geht, einen Formatwechsel durchführen. So lange du darüber selbst entscheiden kannst, ist das eigentlich recht einfach. Anders sieht es aus, wenn du mit einem Verlag zusammen arbeitest. Da wirst du dich dann an deren Vorgaben halten müssen - aber sicherlich auch entsprechende Hilfestellung bekommen.
Gruß von
Klaus
 
  Klaus D. Klimke 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 08:44
Ich halte das folgendermaßen:

Kapitel eines Romans, die nur mit Zahlen gekennzeichnet sind, fange ich grundsätzlich auf einer neuen Seite an, egal ob links oder rechts. Abspaltungen oder Rückblenden innerhalb der Kapitel mache ich nur durch einen mittig platzierten Stern deutlich. Das Gleiche gilt für Sammlungen von Kurzgeschichten mit eigener Überschrift.

Bei Sachbüchern fange ich ebenfalls neue Kapitel auf neuen Seiten an. Unterkapitel mit eigener Überschrift schreibe ich fortlaufend, wobei ich die Überschrift ebenfalls mittig einfüge, jedoch nicht so groß und fett wie die Kapitelüberschrift.

Hingegen fange ich Teile eines Buches, die jeweils neu numerierte einzelne Kapitel und Unterkapitel beinhalten, immer auf der rechten Seite an, gegebenenfalls mit einem Bild.

_________________
Zum Schaufenster von J. Mertens bei Epubli
Blog mit Leseproben
 
  JMertens 
 
Anmeldedatum 30.03.2009
Beiträge 398
Wohnort Altena/Westf.
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 08:51
Hallo Marlene,

MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
also ich habe die neuen Kapitel anfangen lassen, wie es gerade hinkam. Ich hatte allerdings auch viele kurze Kapitel, so dass ich schon etliche Seiten eingespart habe.


Sicher?

Wenn drei Kapitel hintereinander links anfangen, ergibt das nur eine zusätzliche Seite. Und hatte dein Manuskript eine ohne Rest durch vier teilbare Seitenzahl?

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Die Plattform für Bücher von Book-on-Demand-Autoren
Die FAQ zum Book on Demand
 
  hawepe 
 
Anmeldedatum 15.04.2007
Beiträge 6851
Wohnort Berlin
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 09:01
Hallo Klaus,

Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben:
Bei größeren Projekten z.B. in Hauptkapitel (neue rechte Seite) und Unterkapitel (fortlaufend) unterteilen.


So handhabe ich es auch immer. Kapiteln sollte man schon den Beginn auf einer neuen Seite gönnen. Bei Unterkapiteln sähe es dagegen wirklich sehr schnell nach Seitenschinderei aus und würde vor allem den Text auseinanderreißen. Kapitelanfänge stellen dagegen Zäsuren dar, an denen der Leser auch mal verschnaufen darf.

Zitat:
Manchmal reicht da eine Kontrolle der Absätze (ist einer nötig oder sollte ich hier einen Absatz einfügen = bringt mehr oder weniger Zeilen), oder wenn gar nichts mehr geht, einen Formatwechsel durchführen.


Manchmal reicht es schon, die Ränder um 1 mm zu verändern. Solche Tests kosten nur Minuten.

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Die Plattform für Bücher von Book-on-Demand-Autoren
Die FAQ zum Book on Demand
 
  hawepe 
 
Anmeldedatum 15.04.2007
Beiträge 6851
Wohnort Berlin
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 03.06.2009, 11:29
so, habe jetzt noch mal die kapitel überarbeitet sowie nicht zu viel leerseite zwischen den einzelnen kapiteln gelassen. muss sagen, sieht wirklich besser aus und nicht so in die länge gezogen. von der seitenzahl komme ich nun statt auf 188 auf 180, habe ein bisschen die schrift vergrößert, die war sehr klein.

preislich allerdings bleibt es gleich ... Twisted Evil
aber noch kleiner geht nicht, dann kann man es kaum lesen ...

_________________
Meine Bücher bei BoD:

- Herzklopfen und Sachertorte
- Wenn du jetzt gehst

www.ruthelisabethmeisner.de
 
  Ruth 
 
Anmeldedatum 18.04.2007
Beiträge 652
Wohnort Münsterland
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 04.06.2009, 09:57
Guten Morgen Heinz,

bei mir hatte es seinerzeit mit der durch Vier teilbaren Seitenzahl erst geklappt, nachdem ich auch auf der linken Seite neue Kapitel gemacht hatte.

Mit den Rändern experimentiere ich nicht gerne rum. Bei Großdruck muss man dann u. U. die Silbentrennung neu man, wenn man Pech hat von Hand. Sonst Schweizer Käse!

Liebe Grüße
Marlene

_________________
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de
 
  MarleneGeselle 
 
Anmeldedatum 09.02.2009
Beiträge 977
Wohnort Hettingen
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 04.06.2009, 11:13
Hallo Marlene,

MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
Mit den Rändern experimentiere ich nicht gerne rum. Bei Großdruck muss man dann u. U. die Silbentrennung neu man, wenn man Pech hat von Hand.


Dann hast du dir deine Arbeit schlecht organisiert Wink

Für solche Versuche verwendet man natürlich nie die Originaldatei, sondern immer Kopien. Da reicht dann auch die automatische Silbentrennung. Erst ganz zum Schluss sollte man sich an die Kontrolle der Silbentrennung machen, und auch das natürlich nicht in der Originaldatei.

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Die Plattform für Bücher von Book-on-Demand-Autoren
Die FAQ zum Book on Demand
 
  hawepe 
 
Anmeldedatum 15.04.2007
Beiträge 6851
Wohnort Berlin
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 05.06.2009, 16:35
Hallo,

auch mit einer Kopie ist das immer noch genug Arbeit.

Liebe Grüße
Marlene

_________________
Es gibt kein größeres Laster als Tugend im Übermaß.
www.marlenegeselle.de
 
  MarleneGeselle 
 
Anmeldedatum 09.02.2009
Beiträge 977
Wohnort Hettingen
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 05.06.2009, 16:58
Am besten ist es wohl immer, sich eine Datei in reinem .txt-Format ohne Zeilenumbruch zurückzulegen.

Aber auch das führt bei mir immer zu Problemen, weil dieses Format weder Fussnoten noch Bilder übernimmt.

An Formatierungsproblemen kann man echt verzweifeln, wenn man nicht jede noch so kleine Feinheit seines Programms kennt (und ich bin meistens schon froh, wenn der Computer überhaupt läuft - komm mir keiner mit Fachsimpelei Very Happy )

Im Zweifelsfall bleibt aber immer noch die Möglichkeit, von jeder fertigen Seite einen Screenshot zu erstellen, den man dann bei Formatänderung entsprechend passend ziehen kann. Am Ende erhält man dann ein .pdf in Terabyte-Dimensionen, worüber sich der jeweilige Book-on-Demand-Verlag sicher sehr freuen wird (wenn der Upload nach zwei Wochen vielleicht endlich vollzogen ist) Wink

_________________
Zum Schaufenster von J. Mertens bei Epubli
Blog mit Leseproben
 
  JMertens 
 
Anmeldedatum 30.03.2009
Beiträge 398
Wohnort Altena/Westf.
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 05.06.2009, 19:27
Hallo Marlene,

MarleneGeselle hat Folgendes geschrieben:
auch mit einer Kopie ist das immer noch genug Arbeit.


Das Verändern der Seitenränder dauert maximal eine Minute, die automatische Silbentrennung vielleicht drei bis fünf Minuten. Am längsten dauert das Durchscrollen und Anschauen der Datei, ob es so gehen könnte.

Trotzdem dürfte es nicht länger als 20 Minuten dauern. Was daran zu viel Arbeit sein soll, verstehe ich deshalb nicht.

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Die Plattform für Bücher von Book-on-Demand-Autoren
Die FAQ zum Book on Demand
 
  hawepe 
 
Anmeldedatum 15.04.2007
Beiträge 6851
Wohnort Berlin
 
 
   
   
neues kapitel auf der rechten seite?
  Forum für Books-on-Demand-Autoren » Buchherstellung und -gestaltung
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde  
Seite 1 von 1  

  
  


Powered by phpBB, advisormap.de, SEO by SEO-united.de
Literaturtipps Literaturseiten Banner & Buttons Impressum & Rechtliches