 | neues kapitel auf der rechten seite? | Verfasst am: 02.06.2009, 21:32 |
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ich war bis jetzt immer der meinung, dass ein neues kapitel immer auf der rechten seite zu stehen hat. keine ahnung, woher das kam. ich hatte in meinem weihnachtsvorlesebuch für kinder ein kapitel auf der linken seite beginnen lassen und fand, dass es merkwürdig aussieht. habe mir deshalb ein paar bücher aus dem schrank genommen und geblättert, wie das so bei den richtigen verlagen läuft. und siehe da, immer die rechte seite.
jetzt fiel mir doch dan browns buch sakrileg in die hände, und da waren die kapitel mal auf der linken, mal auf der rechten seite. teilweise sogar nicht oben begonnen, sondern in der mitte der seite.
geht das auch? ich meine, wenn ja, dann käme ich ja sogar auf eine niedrigere seitenzahl und könnte das buch viel günstiger verkaufen! |
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Ruth |
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 | Re: neues kapitel auf der rechten seite? | Verfasst am: 02.06.2009, 22:27 |
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Hallo Ruth,
| Ruth hat Folgendes geschrieben: |
habe mir deshalb ein paar bücher aus dem schrank genommen und geblättert, wie das so bei den richtigen verlagen läuft. und siehe da, immer die rechte seite.
jetzt fiel mir doch dan browns buch sakrileg in die hände, und da waren die kapitel mal auf der linken, mal auf der rechten seite. teilweise sogar nicht oben begonnen, sondern in der mitte der seite.
geht das auch? ich meine, wenn ja, dann käme ich ja sogar auf eine niedrigere seitenzahl und könnte das buch viel günstiger verkaufen! |
Gehen tut natürlich alles, aber man muss nicht alles wollen
Vermutlich ist dir beim Durchstöbern deines Bücherschrankes aufgefallen, dass bei Taschenbüchern sehr viel häufiger auf typographische Feinheiten verzichtet wird als bei gebundenen Büchern.
Prüfe doch einfach mal, wieviele Seiten du tatsächlich sparen würdest. Da die Seitenzahl immer durch vier zu teilen gehen muss, fällt die Ersparnis vielleicht gar nicht so groß aus.
Beste Grüße,
Heinz. |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 07:34 |
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Guten Mporgen, Ruth! Über Deine Frage hatte ich bislang nicht nachgedacht. Bei mir ist das so: Kapitel fangen immer auf der rechten Seite an, wenn es nur wenige Kapitel gibt. Meist habe ich in meinen Büchern nur drei Hauptkapitel, die wiederum in Unterkapitel unterteit sind.
In meinem neuen Buch wird es drei Hauptkapitel zu je 7 Unterkapitel geben. Die großen Kapitel fangen bei mir immer auf der rechten Seite an.
Aber auch wenn es nur wenige Hauptkapitel gibt, achte ich darauf, daß nicht zu viel Leerraum entsteht. Den Seitenumbruch bekomme ich vom Verlag erst in Form von Korrekturfahnen gezeigt. Wenn am Ende eines Kapitels zu viel Leerraum steht.. bis zum nächsten Kapitel, das auf der rechten Seite steht... ergänze ich Text, um das Weiße zu tilgen.
Wenn ein Buch viele Kapitel hat, wie das bei Brown der Fall ist, macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, immer rechts zu beginnen. Besonders wenn Kapitel manchmal sehr kurz sind, ist es für mich ok, Minikapitel auch mitten in der Seite zu beginnen.
Ich denke, das ist Geschmackssache. Ich mag nicht zu viele leere oder halbleere Seiten zwischendrin. Auf mich wirkt das dann so, als habe man ein Buch bewußt in die Länge gezogen, als habe man Seiten schinden wollen.
Walter |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 08:34 |
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Guten Morgen,
also ich habe die neuen Kapitel anfangen lassen, wie es gerade hinkam. Ich hatte allerdings auch viele kurze Kapitel, so dass ich schon etliche Seiten eingespart habe. Aber vielleicht fällt das bei Großdruck nur einfach stärker ins Gewicht.
Liebe Grüße
Marlene |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 08:35 |
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Hallo Ruth,
in meinem Kurzgeschichtenbuch habe ich z. B. auf der linken oder rechten Seite meist ein ganz-oder halbseitiges themenbezogenes Foto oder eine Zeichnung eingefügt. So war das Problem der halb- oder ganz leeren Seiten in den meisten Fällen zu beheben. Geht nur leider nicht bei allen Buchgattungen. Bei Romanen geringen Umfangs z.B. würde ich die Kapitel durchlaufen lassen. Bei größeren Projekten z.B. in Hauptkapitel (neue rechte Seite) und Unterkapitel (fortlaufend) unterteilen. Es kommt wirklich darauf an, welches Genre du bedienen willst.
Es ist zwar verständlich mit der Seitenzahl zu knausern, man sollte aber doch wenigstens versuchen, dem Buch auch ein den Leser ansprechendes Inneres zu verschaffen. Manchmal reicht da eine Kontrolle der Absätze (ist einer nötig oder sollte ich hier einen Absatz einfügen = bringt mehr oder weniger Zeilen), oder wenn gar nichts mehr geht, einen Formatwechsel durchführen. So lange du darüber selbst entscheiden kannst, ist das eigentlich recht einfach. Anders sieht es aus, wenn du mit einem Verlag zusammen arbeitest. Da wirst du dich dann an deren Vorgaben halten müssen - aber sicherlich auch entsprechende Hilfestellung bekommen.
Gruß von
Klaus |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 08:44 |
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Ich halte das folgendermaßen:
Kapitel eines Romans, die nur mit Zahlen gekennzeichnet sind, fange ich grundsätzlich auf einer neuen Seite an, egal ob links oder rechts. Abspaltungen oder Rückblenden innerhalb der Kapitel mache ich nur durch einen mittig platzierten Stern deutlich. Das Gleiche gilt für Sammlungen von Kurzgeschichten mit eigener Überschrift.
Bei Sachbüchern fange ich ebenfalls neue Kapitel auf neuen Seiten an. Unterkapitel mit eigener Überschrift schreibe ich fortlaufend, wobei ich die Überschrift ebenfalls mittig einfüge, jedoch nicht so groß und fett wie die Kapitelüberschrift.
Hingegen fange ich Teile eines Buches, die jeweils neu numerierte einzelne Kapitel und Unterkapitel beinhalten, immer auf der rechten Seite an, gegebenenfalls mit einem Bild. |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 08:51 |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 09:01 |
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Hallo Klaus,
| Klaus D. Klimke hat Folgendes geschrieben: |
| Bei größeren Projekten z.B. in Hauptkapitel (neue rechte Seite) und Unterkapitel (fortlaufend) unterteilen. |
So handhabe ich es auch immer. Kapiteln sollte man schon den Beginn auf einer neuen Seite gönnen. Bei Unterkapiteln sähe es dagegen wirklich sehr schnell nach Seitenschinderei aus und würde vor allem den Text auseinanderreißen. Kapitelanfänge stellen dagegen Zäsuren dar, an denen der Leser auch mal verschnaufen darf.
| Zitat: |
| Manchmal reicht da eine Kontrolle der Absätze (ist einer nötig oder sollte ich hier einen Absatz einfügen = bringt mehr oder weniger Zeilen), oder wenn gar nichts mehr geht, einen Formatwechsel durchführen. |
Manchmal reicht es schon, die Ränder um 1 mm zu verändern. Solche Tests kosten nur Minuten.
Beste Grüße,
Heinz. |
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 | | Verfasst am: 03.06.2009, 11:29 |
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so, habe jetzt noch mal die kapitel überarbeitet sowie nicht zu viel leerseite zwischen den einzelnen kapiteln gelassen. muss sagen, sieht wirklich besser aus und nicht so in die länge gezogen. von der seitenzahl komme ich nun statt auf 188 auf 180, habe ein bisschen die schrift vergrößert, die war sehr klein.
preislich allerdings bleibt es gleich ...
aber noch kleiner geht nicht, dann kann man es kaum lesen ... |
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 | | Verfasst am: 04.06.2009, 09:57 |
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Guten Morgen Heinz,
bei mir hatte es seinerzeit mit der durch Vier teilbaren Seitenzahl erst geklappt, nachdem ich auch auf der linken Seite neue Kapitel gemacht hatte.
Mit den Rändern experimentiere ich nicht gerne rum. Bei Großdruck muss man dann u. U. die Silbentrennung neu man, wenn man Pech hat von Hand. Sonst Schweizer Käse!
Liebe Grüße
Marlene |
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 | | Verfasst am: 04.06.2009, 11:13 |
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 | | Verfasst am: 05.06.2009, 16:35 |
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Hallo,
auch mit einer Kopie ist das immer noch genug Arbeit.
Liebe Grüße
Marlene |
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 | | Verfasst am: 05.06.2009, 16:58 |
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Am besten ist es wohl immer, sich eine Datei in reinem .txt-Format ohne Zeilenumbruch zurückzulegen.
Aber auch das führt bei mir immer zu Problemen, weil dieses Format weder Fussnoten noch Bilder übernimmt.
An Formatierungsproblemen kann man echt verzweifeln, wenn man nicht jede noch so kleine Feinheit seines Programms kennt (und ich bin meistens schon froh, wenn der Computer überhaupt läuft - komm mir keiner mit Fachsimpelei )
Im Zweifelsfall bleibt aber immer noch die Möglichkeit, von jeder fertigen Seite einen Screenshot zu erstellen, den man dann bei Formatänderung entsprechend passend ziehen kann. Am Ende erhält man dann ein .pdf in Terabyte-Dimensionen, worüber sich der jeweilige Book-on-Demand-Verlag sicher sehr freuen wird (wenn der Upload nach zwei Wochen vielleicht endlich vollzogen ist)  |
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 | | Verfasst am: 05.06.2009, 19:27 |
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