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Nicht ganz (Ge)dicht?

BeitragVerfasst am: 25.08.2009, 23:40
Titel: Nicht ganz (Ge)dicht?
Autor: Lars Seidensticker

Verlag: BoD
ISBN: 978-3-8391-2141-2
Seiten: 68
Preis: € 7 70 *inkl. MwSt.

Der Autor über das Buch:

Kaufen, lesen, freuen!

Klappentext:

Gedichte aus dem Leben gegriffen. Ideal als Geschenk, als Mitbringsel oder als Bereicherung für das eigene Buchregal.
 
  Lars Seidensticker 
 
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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 04:38
Hi, abgesehen vom Inhalt (den ich nicht kenne), habe ich gerade mal eine Preisrechnung über BoD nachgestellt:

68 Seiten Paperback - Preis 7,70. Das macht eine Marge von über 30% Prozent. Sehr sportliche Marge!
Hardcover ist bei der Seitenanzahl gar nicht erst drin.

Mal ehrlich: Bei der doppelten Seitenzahl wäre der Preis angemessen. So nicht. Oder würdest Du ein "Buch" mit 68 Seiten kaufen?
Das ist eine ziemlich unverschähmte "Bereicherung für das eigene Buchregal".

Sorry... but so goes it not!

Cheers
 
  Wortgewandt 
 
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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 08:50
Der Preis rechtfertigt sich über den Inhalt.

Freundliche Grüße

Lars Seidensticker
 
  Lars Seidensticker 
 
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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 11:17
Gut gekontert, Lars. thumb up

Da gab es doch wirklich ein paar Monate, in denen mal niemand krampfhaft bei jeder Buchvorstellung die Marge nachgerechnet und moniert hat. Diese Zeit scheint leider wieder vorbei zu sein. Sad

Hallo Heiko,

ich denke, es sollte jedem selbst überlassen sein, welchen Preis er für sein Buch nimmt, wie viel Gewinn er daran macht. Weißt Du die Hintergründe? Wenn Lars das große BoD-Paket genommen hat, kann doch sein, hatte er größere Ausgaben, hinzu kommen Steuerberater, ein Rechtsanwalt zur Klärung von Unklarheiten, von den 60 Seiten sind 50 in Farbe, da die Gedichte mit bunten Rahmen verstehen sind, und und und. Das kannst Du doch alles nicht wissen. (Bei mir begründete sich die Marge aus Unerfahrenheit, Unwissenheit, man kann auch Dummheit sagen. Ich wusste nicht, wie viel ein Autor an einem Buch verdient. Und Foren gab es auch noch nicht, die darüber informierten.)
Kritik, Hinweise, das kann Dir natürlich niemand verbieten. Aber bitte nicht in diesem Ton:
Wortgewandt hat Folgendes geschrieben:
Sorry... but so goes it not!

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Liebe Grüße
Christel

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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 12:09
Jo!

Nur kein Neid ... cheezy grin

Wem es zu teuer ist, der muss es ja nicht kaufen.
Der Verkauf von Lyrik gestaltet sich ohnehin meist recht schwierig.

Deine kurze knappe Präsentation, finde ich jedenfalls frisch und frech. Good luck, Lars!

Gruß von einer "me-too-Lyrikerin" Smile

Babs cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 13:51
Hallo Lars,

ich finde Deinen Buchtitel witzig und direkt - gefällt mir.

Was den Preis anbelangt: Wenn es so viele Menschen kaufen, dass Du zufrieden bist, war er wohl genau richtig. Wenn nicht, dann bist Du derjenige, der Schlüsse daraus ziehen kann, falls du denn Lust hast Wink

Viel Erfolg wünsche ich Dir.

Grüße,
Sonja

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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 14:06
Oh, natürlich ist es völlig unangemessen einer Sache mal ein wenig genauer auf den Zahn zu fühlen, besonders in einem Forum, wo der Kollegen nebenan genau das gleiche Ziel hat wie man selbst.

Und natürlich mache ich das nur um den Autor zu beleidigen, seinem Ruf zu schaden und nicht, um ihm in einem Kreis von Kollegen, wo Offenheit nicht das Problem sein sollte, mal eine ehrliche Meinung zu sagen.

Selbstredend stellt sich da gleich die "Neid"-Frage. Warum? Soll ich neidisch sein, meinen Lesern ein doppelt so umfangreiches Buch zum gleichen Preis anbieten zu können? Für welchen unbekannten Autor wird sich der Leser, mal ganz objektiv betrachtet, entscheiden?

Ich finde es schon seltsam, wie romantisch hier doch mit dem Käufer umgegangen wird. Mal ehrlich: "Der Preis rechtfertigt sich über den Inhalt." ist doch wohl eine recht einseitige Darstellung. Denn 1. der Leser kennt den Inhalt in der Regel nicht, denn sonst würde er das Buch nicht brauchen und 2. muss der Inhalt ja recht vielversprechend sein. Ich denke da an Inhalte von Hesse oder Henry Miller oder Matias Faldbakken: Kann es Dein Buch, mit 68 A5 Seiten wirklich damit aufnehmen? Dann her damit, ich lese es, bewerte es, gebe es meinem Redakteur und einer befreundete Germanistin - also nichts anderes, was ich mit meinem Buch auch mache: die Messlatte liegt also nicht allzu hoch Wink Dann schauen wir mal, ob sich Deine Versprechungen erfüllen und wenn ja: haben wir alle was davon. Wenn nicht, profitiert in jedem Fall zumindest einer: Der Autor.

Bitte versteht mich nicht falsch: Ich sage lediglich und ohne schönfärberei: Selbst wenn Miller ein Buch mit 68 A5 Seiten schrieben würde, würde ich es nicht kaufen. Auch nicht, wenn bei BoD gedruckt und das Comfort-Programm genutzt hätte.

Im günstigsten Fall steht der Kunde vorm Regal oder sitzt vor seinem Bildschirm, schaut sich Produkt und Hersteller an und entscheidet nach Preis und Leistung. Kleine Idee: Mach das Buch ein bisschen günstiger und sorge dafür, dass Du mehr verkaufst - dann ist die Qualität, die ich Dir nicht absprechen möchte, das angelegte Maß und nicht der Preis. Außerdem amortisiert sich das dann auch auf Kosten zufriedener Leser.

Cheers
 
  Wortgewandt 
 
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BeitragVerfasst am: 28.08.2009, 14:16
Danke für Eure Anteilnahme! Mein Vorschlag: Kauft das Buch und dann reden wir nochmal darüber. ok?
 
  Lars Seidensticker 
 
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BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 21:45
Hallo,

der Titel und der Untertitel spricht für sich,
viel Erfolg damit, den Preis finde ich angemessen,
denn für gute Ideen kann man ruhig den ein
oder anderen Euro mehr auf den Tisch legen...

Liebe Grüße

FLO
 
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