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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 15:43
Hanna hat Folgendes geschrieben:


Zitat:
Mir ist es zum Beispiel passiert, dass ein Kunde, der im grössten Bücherladen der Stadt Zürich meinen Roman verlangte, mit der Begründung abgespiesen wurde: dies sei nicht ihr bevorzugter Verlag, er müsse das Buch woanders bestellen.

Mich würde eine Stellungnahme zu obigem Zitat interessieren.


Ehrlich gesagt, finde ich das eigenartig. Kann ich mir kaum vorstellen, ich habe dort schon ganz viele Bücher bestellt, von verschiedenen Verlagen, die bestellen eigentlich jedes Buch, das auf dem Markt ist.

Zudem kann man online bei dieser Buchhandlung gaaaanz viele Bücher finden unter "Novum Verlag".
Und Deine zwei Bücher finde ich online auch locker und ich würde wetten, die kann ich doch sicher auch direkt vor Ort in Zürich bestellen!
 
  Markus 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 16:34
Hanna hat Folgendes geschrieben:
Novum schreibt
Zitat:
Ja, in der Schweiz ist es teilweise kompliziert mit dem Vertrieb der Bücher. Aktuell liegt unser Fokus auf dem Buchverkauf, wo wir auch in der Schweiz Fortschritte gemacht haben. Eine große Anzahl an Büchern wird zurzeit von der Buchzentrum AG gelistet, über die es für Buchhandlungen leichter ist, Bücher zu beziehen.

Wäre es da nicht angebracht, Autoren aus der Schweiz darauf aufmerksam zu machen?

Zitat:
Mir ist es zum Beispiel passiert, dass ein Kunde, der im grössten Bücherladen der Stadt Zürich meinen Roman verlangte, mit der Begründung abgespiesen wurde: dies sei nicht ihr bevorzugter Verlag, er müsse das Buch woanders bestellen.

Mich würde eine Stellungnahme zu obigem Zitat interessieren.



Jeder Buchhändler, auch in der Schweiz, kann unsere Bücher bestellen. Wenn wir nicht der bevorzugte Verlag des genannten Buchhändlers sind, was an sich schon eine eigenartige Aussage ist, dann heißt das aber nicht, dass er das Buch nicht bestellen kann. Er will es offenbar nicht.
Komplizierter ist der Buchverkauf von uns aus gesehen wegen der Zölle und anderen Einfuhrregelungen – Nicht-EU-Land. Wir haben zurzeit ein Abkommen mit der Buchzentrum AG, sodass die Bestellung bei Schweizer Buchhändlern reibungsloser funktioniert.
 
  novum Verlag 
 
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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 17:02
Markus schreibt:

Zitat:
Und Deine zwei Bücher finde ich online auch locker und ich würde wetten, die kann ich doch sicher auch direkt vor Ort in Zürich bestellen

Meine zwei Bücher sind erst aufgeschaltet worden, seit ich bei einem Schweizer Verlag gelistet bin.
Die erwähnte Aussage hat mein Kunde mir seinerzeit empört zukommen lassen. Es handelte sich dabei um meinen zweiten Novum-Roman.

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Herzliche Grüsse
Hanna
www.hanna-steinegger.ch
 
  Hanna 
 
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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 17:11
Zitat:
Jeder Buchhändler, auch in der Schweiz, kann unsere Bücher bestellen. Wenn wir nicht der bevorzugte Verlag des genannten Buchhändlers sind, was an sich schon eine eigenartige Aussage ist, dann heißt das aber nicht, dass er das Buch nicht bestellen kann. Er will es offenbar nicht.

Er weigerte sich schlicht und einfach. Was sich inzwischen, wie ich feststellen durfte, geändert hat.

Als Nicht-EU-Land sind wir wohl tatsächlich im Nachteil. Umso mehr bin ich der Meinung, dass ein Verlag die Autoren darauf aufmerksam machen muss.

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Herzliche Grüsse
Hanna
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  Hanna 
 
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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 17:44
Hallo Markus, natürlich kannst Du online viele Bücher des novum-Verlages bestellen. Die Frage ist nur: Kannst Du als interessierter Leser in irgendeiner Buchhandlung auch ein novum-Buch direkt einsehen, gleich dem anderer Verlage, auf dass Du zum eventuellen Kauf angeregt bist?
 
  Detlef Schumacher 
 
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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 17:47
Moin,

ob man nun solche Verlage wie Novum-Veralg mag oder nicht, sei mal dahin gestellt. Fairerweise sollte man aber erwähnen, das die "Buchhandelsfreude" sich auch bei anderen kleineren und Bod Verlagen arg in Grenzen hält.
Somit müsste fast jeder BoD/PoD Verlag seinen Kunden/Autoren mitteilen, das ihre Bücher nicht in den Buchhandlungen ausliegen und das Buchhandelspersonal auch eher ablehnend gegenüber dieser Form von Veröffentlichung steht.
BOD Bücher sehe ich auch nicht in unseren Buchhandlungen in Münster!
Mit diesem Problem hat also jeder Verlag zu kämpfen, der seinen Autoren/Kunden Dienstleistungen berechnet.

LG Michael

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BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 19:30
Detlef Schumacher hat Folgendes geschrieben:
Hallo Markus, natürlich kannst Du online viele Bücher des novum-Verlages bestellen. Die Frage ist nur: Kannst Du als interessierter Leser in irgendeiner Buchhandlung auch ein novum-Buch direkt einsehen, gleich dem anderer Verlage, auf dass Du zum eventuellen Kauf angeregt bist?


Wie meinst Du das, Detlef? Ich meine, ich kann ja eh in einer Buchhandlung niemals alle Bücher einsehen, ausser halt die, welche sie vor Ort haben. Alle anderen muss ich bestellen. Bei einer kleinen Buchhandlung muss ich halt eher bestellen, eine grosse hat da eher was an Lager.

Ob jetzt vom Novum Verlag in Zürichs grösster Buchhandlung auch Bücher vorhanden sind, weiss ich nicht, aber bestellen kann man sie (fast) ganz sicher.
 
  Markus 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 16.04.2009, 21:05
Hallo Markus,

Markus hat Folgendes geschrieben:
Ich meine, ich kann ja eh in einer Buchhandlung niemals alle Bücher einsehen,


Eben. Bei rund einer Million lieferbarer deutschsprachiger Titel wäre das in jeder Hinsicht eine Illusion. Aber erstaunlich ist es schon, dass Autoren sich erst für den Digitaldruck und damit den Druck auf Bestellung entscheiden, dann aber von den Buchhandlungen erwarten, dass sie ihr Buch vorrätig haben.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 04.05.2009, 23:49
micha-el hat Folgendes geschrieben:
...ob man nun solche Verlage wie Novum-Veralg mag oder nicht, sei mal dahin gestellt. Fairerweise sollte man aber erwähnen, das die "Buchhandelsfreude" sich auch bei anderen kleineren und Bod Verlagen arg in Grenzen hält.


Das ist schon richtig. Der Unterschied: BoD legt die Kosten, die auf den Autor zukommen, von vorn herein ganz klar offen. Der Novum "Verlag" wirbt mit Sprüchen wie: "Ein Herz für Autoren", "Manuskripte herzlich willkommen" und einem Foto von einer sehr eindrucksvollen Villa als Verlagshaus. (Man klicke mal auf den Menüpunkt "Verlag" und staune!) Infos darüber, wieviel der "Verlag" vom Autor für die Veröffentlichung verlangt, oder einen Kostenkalkulator sucht man leider vergeblich. Auf den ersten Blick finde ich auf der Website gar keinen Hinweis darauf, dass die Autoren zur Kasse gebeten werden. Nach meinen Informationen (ohne Gewähr) erfährt der Autor erst das er bezahlen soll, NACHDEM er sein Manuskript eingereicht hat. Auf mich macht das keinen besonders seriösen Eindruck. dozey

Abgesehen davon würde ich auch nicht einsehen, dem Novum "Verlag" die tolle Villa zu finanzieren, wenn ich bei BoD für 39,- Euro veröffentlichen kann und die volle Marge erhalte, ohne sie mit einem Novum "Verlag", "Novum Eco", oder wie auch immer man sich dort sonst noch nennt, teilen zu müssen. Wink

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Neid ist eine häßliche, aber zumindest sehr aufrichtige Art der Anerkennung.

Viele Grüße vom Tom
 
  Tom 
 
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BeitragVerfasst am: 25.07.2009, 12:46
Hallo,

ich bin neu im Forum und habe sehr schlechte Erfahrungen mit der Literatur-Agentur Axel Poldner gemacht. Nun suche ich weitere Geschädigte.

Wer hat auch die schlechten Erfahrungen mit dieser Literatur-Agentur gemacht?
Wer hat bereits eine Strafanzeige erstattet?

Bitte meldet euch bei mir.

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Liebe Grüsse aus Kamen
Beate Eickelmann
 
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Beate Eickelmann 
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BeitragVerfasst am: 25.07.2009, 17:19
Beate Eickelmann hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

ich bin neu im Forum und habe sehr schlechte Erfahrungen mit der Literatur-Agentur Axel Poldner gemacht. Nun suche ich weitere Geschädigte.

Wer hat auch die schlechten Erfahrungen mit dieser Literatur-Agentur gemacht?
Wer hat bereits eine Strafanzeige erstattet?

Bitte meldet euch bei mir.


schau mal hier (unter den kommentaren etliche zum fall poldner)
http://www.literaturcafe.de/so-erkennen-sie-dubiose-literaturagenten-und-literaturagenturen/


und http://www.renateblaes.de/blog/wunder-ueber-wunder-neues-von-der-agentur-poldner/
(hier ist im zweiten kommentar eine mail-adresse genannt)
 
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BeitragVerfasst am: 26.07.2009, 09:39
Vielen Dank,

die dort entsprechenden Gläubiger zählen schon zu der sich gebildeten Gläubigergemeinschaft.

Unter Renate Blaes ist eine Gläubigerin gemeldet, die dort für 20.000 Euro rund 2.000 Bücher bekommen hat, auf denen sie nun sitzengeblieben ist. Frau Blaes kann sich leider nicht mehr an den Namen erinnern.

Eine andere Gläubigerin berichtete von einer Rentnerin, die ihre letzten Ersparnisse für die Veröffentlichung ihrer Biografie gegeben hat. Sie war auf der Frankfurter Buchmesse 2007 oder 2008 am Stand von Axel Poldner.

Nach solchen und ähnlichen Fällen suchen wir.

Dadurch, dass wir aktiv uns zusammengeschlossen haben, werden wir von Axel Poldner bedroht. Eine Drohung und Diffamierung einer Autorin könnt ihr im Literaturcafé lesen.

Wer kennt solche und ähnliche Fälle?

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Beate Eickelmann
 
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BeitragVerfasst am: 26.07.2009, 12:50
Hallo Beate,

Beate Eickelmann hat Folgendes geschrieben:
Wer hat bereits eine Strafanzeige erstattet?


Okay, man kann gegen jeden und alles Strafanzeige erstatten, aber welche Straftaten hat er denn eurer Meinung nach begangen?

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 26.07.2009, 16:41
Zitat:
Unter Renate Blaes ist eine Gläubigerin gemeldet, die dort für 20.000 Euro rund 2.000 Bücher bekommen hat, auf denen sie nun sitzengeblieben ist. Frau Blaes kann sich leider nicht mehr an den Namen erinnern.


Hallo Beate,

ich verstehe im Augenblick das Problem nicht? Seit wann liefern Agenturen Bücher? Und um welchen Namen geht es? Der des Agenten ist doch offensichtlich bekannt.

???

Sigrid

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www.spinnrad.jimdo.com
 
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BeitragVerfasst am: 27.07.2009, 10:38
Lieber Heinz,

vielleicht erkläre ich einmal, wie das bei mir gelaufen ist:
Meine Freundin hat bei diesem Agenten einen Vertrag unterschrieben. Nach dem Lesen der Homepage interessierte ich mich auch für den Agenten, da ich durch familiäre Probleme keine Zeit hatte, mich um einen Verlag zu kümmern. Als die von ihm vertraglich angesetzte Frist für die Lektorierung abgelaufen war, schrieb ich seiner Lektorin und bekam ausweichende Antworten, weshalb ich mich persönlich an ihn wandte und bekam keine Antwort. Daraufhin setzte ich ihm eine Nachfrist und bekam wiederum keine Antwort. Ich schaltete einen Rechtsanwalt ein und auch der – bekam keine Antwort. Damit war die fristlose Kündigung durch. Jetzt versuchte ich, mein Geld wieder zurückzuerhalten. Ein Mahnbescheid wurde lediglich mit einem Widerspruch beantwortet. Daraufhin erließ ich eine zivile Klage. Auch hierauf äußerte er sich nicht, worauf das Amtsgericht Versäumnisurteil erließ. Plötzlich und unerwartet (Entschuldigung für meinen Sarkasmus, aber nach den vielen Erlebnissen kann ich nicht anders!) flatterte die angebliche Lektorierung ein, die ich nach den vielen Kosten, die ich durch die zivile Klage hatte, und den gewonnenen Erkenntnissen aus dem Internet, nicht mehr annahm. Ich pfände nun aus dem Versäumnisurteil, glaube aber kaum, dass ich etwas zurückerhalte. Das hört sich bisher sicherlich harmlos an und wenn es ein Einzelfall wäre, hätte es passieren können. Ich schließe nichts aus. Wir alle sind Menschen und machen Fehler. Ich habe Axel Poldner an jeder Stelle immer wieder die Möglichkeit eingeräumt, von dem Vertrag zurückzutreten, eine Entschuldigung auszusprechen oder sich mit mir zu einigen. Ich bin ein fairer Geschäftspartner, aber wenn ich merke, dass ich betrogen werden soll, kämpfe ich mit allen legalen Mitteln.

Als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmte, begann ich zu „googeln“ und stieß auf das Literaturcafé. Dort nahm ich Kontakt mit den anderen Gläubigern auf und erfuhr so, dass ich kein Einzelfall bin. Hier erfuhr ich auch zum ersten Mal, dass es mehrere „Poldner-Agenturen“ gibt. Eine davon war die (seit 2007 insolvente) Literatur-Agentur Axel Poldner Media GmbH, mit der meine Freundin einen Vertrag hatte, während ich mit der „alten“ Firma Literatur-Agentur Axel Poldner einen Vertrag hatte. Meine Freundin zahlte aber noch munter weiter ihre Raten (auf ein anderes Konto, dass Axel Poldner ihr 2007 genannt hatte, weil er doch angeblich umgezogen war) und wir fragten uns natürlich, wohin dieses Geld ginge. Andere Gläubiger brachten uns darauf: Nach dem Vergleich der Konten stellten wir fest, dass die Raten meiner Freundin auf das Konto der Literatur-Agentur Axel Poldner gingen, also an der Insolvenz vorbei! Das ist schon ein Straftatbestand, den wir dem Insolvenzverwalter und der Staatsanwaltschaft Berlin übermittelten. Sie war nach Prüfung der Konten nicht die einzige!

Als 2007 die Literatur-Agentur Axel Poldner Media GmbH in die Insolvenz ging, gründete Axel Poldner eine neue Agentur neben der noch bestehenden: Die Literatur-Agentur Poldner. Merkt ihr die Namensgleichheiten? Auch ich untersuchte meinen Vertrag und stellte dabei fest, dass ich zwar einen Vertrag mit der Literatur-Agentur Axel Poldner habe, die Gelder aber unter dem Namen der neuen Agentur „Literatur-Agentur Poldner“ verbucht wurden …. Die Konten sind oft die gleichen, aber bei der Bezahlung der Rechnungen darf man nur bestimmte Wörter für die Buchung benutzen, die Axel Poldner bei Rechnungsstellung vorgibt, damit er das für die Firma verbuchen kann. Auch hier bin ich nicht die einzige, sodass ich befürchten muss, dass Axel Poldner für die Literatur-Agentur Axel Poldner die Insolvenz anstrebt und die Gläubiger wieder einmal das nachsehen haben (wie bei der Media GmbH). Wir sprechen hier nicht von ein paar Euro. Die Insolvenz der Literatur-Agentur Axel Poldner Media GmbH hinterließ ca. 50 Gläubiger und Schulden von (zur Zeit) einer halben Millionen Euro. Da viele Autoren nicht wissen, dass diese Firma in die Insolvenz gegangen ist (wie meine Freundin) und Axel Poldner einfach so weitermacht, ist die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Gläubiger hoch. Nachmeldungen wurden nun gestattet und es ist abzuwarten, wie viele es noch werden.

Ein Telefonat mit der Staatsanwaltschaft brachte mir dann Klarheit: Er ist bereits sechs Mal nur von einem einzigen Staatsanwalt in Berlin wegen Betruges verurteilt worden. Eine Bewährungsstrafe steht noch aus. Es liegen reichlich weitere Anzeigen vor.

Da ich diejenige war, die von allen Gläubigern den niedrigsten Streitwert hatte, habe ich die zivile Klage als Beweismittel für die Strafanzeige wegen Betruges durchgeführt und werde nach Erhalt der erfolglosen Pfändung Strafanzeige erstatten.

Anderen Autoren hat Axel Poldner einen Verlag vermittelt, mit dem er bevorzugt arbeitet, dessen Name ich hier und jetzt noch nicht nennen möchte. Dabei will ich auch nicht vergessen, dass der Geschäftsführer des Verlages ein ehemaliger Mitarbeiter ist. Beide bestreiten es, aber der Gläubigervertreter der Literatur-Agentur Axel Poldner Media GmbH hat ein schriftliches Protokoll, in dem Axel Poldner dieses bestätigt. Die Frage von Sigrid kann ich so beantworten: Die Autoren wurden informiert, dass Axel Poldner einen Verlag gefunden hätte, wenn das Buch aber schnell herauskommen sollte, dann müssten sie sich an den Kosten beteiligen. Die Kosten liegen dabei in Höhen von 3.000 bis 6.000 Euro, die die Autoren an Axel Poldner bezahlten, der alles vertragliche regeln wollte. Nur – das Buch kam nicht auf den Markt. Anfragen an den Verlag liefen immer wieder auf dieselbe Antwort heraus: Er habe kein Geld bekommen. Anfragen an Axel Poldner wurden immer beantwortet mit: Wir haben bezahlt. Diese Autoren haben oft schon für die Lektorierung 2.000 Euro bezahlt und für den Verlag dann noch einmal bis 5.000 Euro, wobei das Wort „Druckkostenvorschuss“ natürlich nie fällt. Wäre ja sehr viel billiger beim BoD …. Darauf sollen die Autoren ja nicht kommen. Wenn die Gelder nicht an den Verlag gezahlt wurden und die Literatur-Agentur Axel Poldner dann Insolvenz anmeldet, ist es unmöglich, die Gelder zurückzuerhalten und das Buch würde dann auch nie auf dem Markt erscheinen.

Diese Betrugsmachenschaften sind teilweise noch sehr viel verstrickter und hinterhältiger, auf die ich hier nicht in allen Einzelheiten eingehen kann. Teilweise, weil wir es schon in unseren Gläubigerreihen hatten, dass einige meinten, sie könnten bei Axel Poldner punkten und ihr Buch groß herausbringen, wenn sie nur Axel Poldner alle Namen geben würden und den Inhalt unserer Briefe, die wir uns untereinander schreiben, mitteilen würden. Teilweise haben wir Dinge ermittelt, die wir der Staatsanwaltschaft und einer anderen übergeordneten Dienststelle „zur Information“ weitergereicht haben. Der Skandal ist unglaublich und wird auch noch sehr weite Kreise ziehen.

Nachdem ein "Maulwurf" auch meinen Namen bekannt gegeben hat, habe ich von Axel Poldner höchstpersönlich einen Drohbrief bekommen und ich warte schon gespannt darauf, ob er eine Strafanzeige gegen mich erstattet. Das wird eine tolle Gerichtsverhandlung, denn alle Gläubiger haben sich schon als Zeugen gemeldet … Die können in Berlin schon einmal einen Saal mieten …

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Liebe Grüsse aus Kamen
Beate Eickelmann
 
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Beate Eickelmann 
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