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Portokosten bei wenigen Buchexemplaren

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 15:23
Nachdem ich meine 10 Exemplare bei der Lesung verkauft habe, ist mein Buchlager leer.

Die 10 Bücher hatten als Portokosten 6,90 Euro.

BoD-Shop verschickt z.T. ja auch als Buchsendung. Ist das Gewichtsabhängig oder kommt das auf die Buchanzahl an?

Ich würde nämlich gerne nur 5 Bücher bestellen. Wenn da jedoch auch 6,90 Euro Porto dabei wären, würde ich eher 10 Stck. nehmen.

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 16:17
Büchersendungen sind gewichtsabhängig, natürlich. Über 1000 g geht da nichts mehr.

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 17:02
Jip, das ist klar,
aber sieht das BoD auch so???

Oder packen die dennoch (wenn Gewicht unter 1 kg) dann gewisse Buchmengen in einen Karton und es geht via Paketsendung auf die Reise??

book

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 17:55
hmmmm....mach doch 5 einzelbestellungen.... cool silber

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Re: Portokosten bei wenigen Buchexemplaren

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 19:30
SonjaTsch hat Folgendes geschrieben:
Nachdem ich meine 10 Exemplare bei der Lesung verkauft habe, ist mein Buchlager leer.

Die 10 Bücher hatten als Portokosten 6,90 Euro.

BoD-Shop verschickt z.T. ja auch als Buchsendung. Ist das Gewichtsabhängig oder kommt das auf die Buchanzahl an?

Ich würde nämlich gerne nur 5 Bücher bestellen. Wenn da jedoch auch 6,90 Euro Porto dabei wären, würde ich eher 10 Stck. nehmen.


Ich muss zugeben, dass ich die Frage nicht verstehe.

Wenn ich ein Buch im Format A5 habe, nehmen zwei Stück davon die Fläche eines A4-Buches ein (okay, etwas mehr wegen Einschweißung und sonstigen Lücken). Aber viel mehr als eine Fläche von 23 x 32 cm dürften es nicht sein.

Nun lege ich 10 Lagen übereinander. Das macht 20 Bücher. Bei einer Rückenstärke von 2 cm sind das 20 cm ... okay, mit Luft und Folie vielleicht 22 cm.

Ein Paket mit den Maßen 23 cm breit, 32 cm tief, 22 cm hoch und einem Gesamtgewicht von 10 kg kostet bei der Deutschen Post ... 6,90 €

Bei 20 Büchern macht das einen Versandkostenanteil von 0,36 €

Bei mehr als 10 kg und weniger als 20 kg ist man mit 10,90 € dabei.

Übrigens, das größte Paket der Post ist 120 x 60 x 60 cm groß, wiegt 31,5 kg und kostet 13,90 €. Wie viele Bücher da wohl reinpassen?

Warum also dieses ganze Hin und Her wegen Büchersendung oder nicht, wenn die 6,90 € so eine Art Standardpreis sind?

Grüße
Siegfried

(Nachtrag: math. Fehler korrigiert)


Zuletzt bearbeitet von Siegfried am 10.02.2010, 10:36, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 20:47
Hallo Siegfried,

Du hast mich in der Tat nicht verstanden!

Ich will keine 10 Bücher kaufen.
Denn die meisten kaufen online über einen Buchladen.
Ich möchte lediglich eine sehr geringe Menge zuhause haben, wenn ich Seminare gebe, um die auszulegen.

Ist ja auch alles eine Kostenfrage. Ich muss heuer mit meinem Gewerbe ins Plus, sonst macht mir das Finanzamt Ärger. Also drehe ich jeden Cent momentan um.

Daher die Überlegung nur 5 Bücher zu kaufen, sofern die von BoD als Buchsendung sprich mit Portokosten von ca. 1,40 Euro verschickt werden.

Nun verstanden worum es mir geht???

Denn es ist ja nicht sicher, ob BoD rein nach dem Gewicht geht, sprich das was oben schon angeregt wurde (wenn es unter 1 kg bleibt, dann wird es als Buchsendung verschickt).

Ich denke ich maile BoD direkt an, statt hier scheinbar weiter zu verwirren. angle Sorry für die Frage.

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BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 22:35
Hallo Sonja,
mit dem Gewerbe ins Plus kämst du doch auch, wenn du eine günstigere Menge als Kleinauflage bestellten würdest - mindestens 25 Stück - da zahlst du pro Buch viel weniger an BoD - ergo ist dein Gewinn größer.

Ausgaben drosseln ist sicherlich ein Hausfrauengebot - beim Gewerbe geht es aber um Gewinnmaximierung, und die entsteht u.a. dadurch, dass die Ware zum günstigsten Preis eingekauft wird.

Meine Kleinauflage bestelle ich immer mit mindestens 100 Exemplaren, lieber noch mit 200. Auch wenn ich nicht alle Bücher in kürzester Zeit verkaufe, ist der Gewinn doch größer, als wenn ich mehrfach 5 oder 10 Exemplare bestellen würde - auch der Versand fällt dann nur einmal an.

Gruß
Haifischfrau
 
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 00:23
SonjaTsch hat Folgendes geschrieben:

Ich will keine 10 Bücher kaufen.
Denn die meisten kaufen online über einen Buchladen.
Ich möchte lediglich eine sehr geringe Menge zuhause haben, wenn ich Seminare gebe, um die auszulegen.

Ist ja auch alles eine Kostenfrage. Ich muss heuer mit meinem Gewerbe ins Plus, sonst macht mir das Finanzamt Ärger. Also drehe ich jeden Cent momentan um.

Daher die Überlegung nur 5 Bücher zu kaufen, sofern die von BoD als Buchsendung sprich mit Portokosten von ca. 1,40 Euro verschickt werden.

Nun verstanden worum es mir geht???


Ehrlich gesagt: Nein.

Du rechnest mit Portokosten von 6,90 € bei 10 Exemplaren und hoffst auf 1,40 € bei 5 Exemplaren. Soweit richtig?

Gleichzeitig bist du aber bereit, für 10 oder 5 Exemplare über 3 € mehr für das einzelne Buch zu bezahlen (weil weniger als 25 Stuck bestellt), anstatt gleich die 25 zu ordern - für die dann auch nur 6,90 € (oder lass es 10,90 € sein) Portokosten zu zahlen sind.

Ich versuche das mal an Zahlen klar zu machen:

5 Exemplare (140 Seiten, keine Farbseiten) kosten laut BoD-Rechner 9,74 € das Stück. Plus 1,40 € Versand für das ganze Paket. Macht 10,02 € je Buch bzw. in Summe 50,10 €
Bei einem VK von 14,90 € gehst du mit dem 4. Buch in die Gewinnzone (Break Even) und kannst maximal 24,40 € verdienen.

25 Exemplare kosten laut BoD-Rechner 6,29 € das Stück. Plus 6,90 € Versand. Macht 6,57 € je Exemplar bzw. in Summe 164,25 €.
Bei einem VK von 14,90 € gehst du mit dem 12. Buch in die Gewinnzone und kannst maximal 208,25 € verdienen. Für diesen Gewinn müsstest du 8,5 mal die 5-Exemplare-Bestellung (= 43 Bücher) durchführen.

Vielleicht verstehst du jetzt, warum ich die Pfennigfuchserei bei den Versandkosten - hier 5,50 Euro sparen, um beim Buchpreis 16,25 € draufzuzahlen - nicht so ganz nachvollziehen kann.

Alte kaufmännische Regel: Der Erfolg liegt im Einkauf. Wink

Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 07:46
Hallo Siegfried,

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Alte kaufmännische Regel: Der Erfolg liegt im Einkauf. Wink


Ja, ja, aber nicht nur im Einkaufspreis, sondern auch in den bedarfsgerechten Einkaufsmengen. Und letztere richtig zu planen, ist gar nicht so einfach. Bei meinen Reiseführern habe ich mich z.B. verschätzt und sitze jetzt auf ihnen fest.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 07:46
Kauf Deine Bücher bei amazon, dann bekommst Du sie versandkostenfrei und noch Deine Marge oben drauf von BoD.

Wozu sie überteuert als Kleinbestellung zuzüglich Versandkosten bestellen, wenn es preiswerter geht und obendrein noch mit Gewinn? Schneller geht es direkt vom Hersteller auch nicht.

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:20
hawepe hat Folgendes geschrieben:
... sondern auch in den bedarfsgerechten Einkaufsmengen. Und letztere richtig zu planen, ist gar nicht so einfach.

Ich halte 25 Ex. für durchaus bedarfsgerecht, wenn ich mir an Stelle von Sonja mal meine Zielgruppe überlege und überschlage, wieviel in Verbänden zusammengeschlossene Kleintierzüchter es in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt. Die Ersparnis bei den 25 Stück erlaubt doch sogar noch "Spielgeld" für Aussendungen/Portokosten, um den Bekanntheitsgrad des Buches über "alternative Therapien für Kaninchen" zu erhöhen. Ich kenne mich in dem Metier nicht aus, aber ich denke nicht, dass es da soviel Wettbewerb zu diesem Thema gibt; Züchter und Tierhalter werden einem solchen Buch doch wohl durchaus aufgeschlossen gegenüberstehen.

Ich erweitere also: günstiger Einkauf + bedarfsgerechte Mengenplanung + Marketing-Ideen + ein wenig unternehmerisches Risiko.

CeKaDos Idee vom Einkauf über amazon ist bei Kleinstmengen sicherlich okay. Dafür hebt es sogar auch den allseits so verehrten Verkaufsrang ... cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:37
Bei amazon den Eigenbedarf zum Weiterverkauf bestellen? Hm?
Es kommt natürlich immer auf die eigene Ökonomie an: WEnn ich 100 Bücher bestelle und diese im laufenden Jahr nicht verkaufen kann, habe ich steuerlich eine Ausgabe von x € - das kann nicht falsch sein. Bei 25 Büchern, so sie sich dann überhaupt verkaufen, ist mein Gewinn entschieden höher als beim Einkauf bei amazon (2, 3 ... Bücher).

Den Verkaufsrang bei amazon halte ich im übrigen nicht für relevant, da er hinsichtlich des realen Verkaufs nichts aussagt.

Ich habe immer 1 - 2 Bücher und vor allem Infomaterial in der Tasche.

Haifischfrau
 
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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:44
hawepe hat Folgendes geschrieben:
Hallo Siegfried,

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Alte kaufmännische Regel: Der Erfolg liegt im Einkauf. Wink


Ja, ja, aber nicht nur im Einkaufspreis, sondern auch in den bedarfsgerechten Einkaufsmengen. Und letztere richtig zu planen, ist gar nicht so einfach. Bei meinen Reiseführern habe ich mich z.B. verschätzt und sitze jetzt auf ihnen fest.

Beste Grüße,

Heinz.


Danke Heinz! Du hast mein problem verstanden!

Noch dazu - ich hab keine 1000 Euro um mir 100 Bücher zu kaufen.
Und derzeit ist überhaupt nicht absehbar, dass jemand überhaupt über mich welche kaufen mag.

Schließlich kosten meine signierten Bücher dann etwas mehr, da ich noch Portokosten dem Käufer in Rechnung stelle... Das lohnt sich für viele dann auch nicht. - Fall betrifft diejenigen, die es über meine Homepage kaufen möchten.

Und wenn ich heuer Seminare gebe und wirklich alle 5 verkauft bekomme, kann ich mich glücklich schätzen. Es ist schließlich ein Kaninchenbuch. Nicht jeder hält diese, der meine Seminare besucht.


Zuletzt bearbeitet von SonjaTsch am 10.02.2010, 08:45, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 08:44
Haifischfrau hat Folgendes geschrieben:
Bei amazon den Eigenbedarf zum Weiterverkauf bestellen? Hm?
Es kommt natürlich immer auf die eigene Ökonomie an: WEnn ich 100 Bücher bestelle und diese im laufenden Jahr nicht verkaufen kann, habe ich steuerlich eine Ausgabe von x € - das kann nicht falsch sein. Bei 25 Büchern, so sie sich dann überhaupt verkaufen, ist mein Gewinn entschieden höher als beim Einkauf bei amazon (2, 3 ... Bücher).

Den Verkaufsrang bei amazon halte ich im übrigen nicht für relevant, da er hinsichtlich des realen Verkaufs nichts aussagt.


Haifischfrau

Liebe Maryanne ...

... 100 Ex. sind keine Kleinstmenge mehr ... und mein Hinweis auf den amazon-Verkaufsrang war ironisch gemeint ...

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BeitragVerfasst am: 10.02.2010, 09:08
Aus rein wirtschafltichen Gründen errechne ich mir natürlich den günstigsten Einkauf für die gewünschte Menge.

Also z.B. 1-24 Exemplare = amazon oder Buchhandel im Ort = kostenfreie Lieferung und Marge

25-x Exemplare = BoD = ohne Marge aber mit Rabatt plus Versandkosten

Das sollte aber auch ein völlig normales Verfahren sein, das jeder verkaufende Autor beherrscht. Schließlich ist "zubuttern" nicht unbedingt Sinn der Sache.

Wobei ich für meine signierten Bücher den gleichen Preis nehme wie für die unsignierten. Buchpreisbindung ist Buchpreisbindung und die Sache mit "Signiert = Gebraucht" oder "Signiert = Mehrwert" finde ich bei neuzeitlicher Literatur ein wenig frech. Und was die erhöhten Versandkosten angeht, so habe ich mir angewöhnt, die nicht dem Käufer anzulasten. Das erhält die Freundschaft und sogt für weitere signierte Exemplare, die ja bekanntermaßen ungern wiederverkauft werden und somit meinen Umsatz steigern.

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