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Profil, Professionalität und Kompetenz junger Verlage

BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 14:23
Titel: Profil, Professionalität und Kompetenz junger Verlage
Autor: Annette Scholonek

Verlag: Diplomica
ISBN: 978-3842855809
Seiten: 72
Preis: 19,50

Der Autor über das Buch:

Das Buch bietet kompakte und zugleich umfangreiche Erkenntnisse über die Kompetenzen junger Verlage. Das Buch ist interessant für:

- Autoren, die wissen wollen, ob sie frisch gegründeten Verlagen ihre Manuskripte anvertrauen können

- neue (und etablierte) Verleger, die für die Selbsteinschätzung ihres eigenen Verlags einen Vergleichsmaßstab suchen (jeder Verleger kann den im Buch mitgelieferten Fragebogen für sich selbst ausfüllen und das individuelle Ergebnis mit den Ergebnissen der Studie vergleichen)

- alle Akteure der Buchbranche, die neugierig auf die Professionalität neuer Verleger sind : - )


Klappentext:

"Wir haben einen neuen Verlag gegründet und suchen dringend Manuskripte!"

Kaum hat ein neuer Verlag aufgemacht, werfen viele Autoren ihm ihre Werke hinterher - und ärgern sich dann, wenn der Verlag nicht so kompetent wie ein Publikumsverlag in Herstellung, Lektorat, Vertrieb und Marketing ist. Sind das nur Einzelfälle oder sterben Verlagsgründer mit guter Branchenkenntnis wirklich aus?

81 Verleger und Verlegerinnen aus den Gründerjahren 2004-2010 wurden zu ihrem Profil, ihrer Professionalität und ihrem Erfolg befragt und 30 Websites junger Verlage analysiert. Anzeichen für Professionalität kann bei Verlagen vieles sein:

- das Gründungsmotiv (Profit oder Idealismus?)
- Gründungsvorbereitung (geplant oder spontan?)
- der Bildungsabschluss (Geisteswissenschafts- oder Naturwissenschaftsstudium?)
- die Berufsausbildung (Verlagskaufmann oder Elektrotechniker?)
- die Berufserfahrung in anderen Verlagen (Cheflektor oder Praktikant?)
- die Arbeitszeit (Vollzeit- oder Teilzeitunternehmen?)
- die Anzahl an Mitarbeitern (Angestellte oder Ein-Personen-Betrieb?)
- das Geschäftsmodell (klassischer Verlag oder Dienstleistungsverlag?)

Aber auch ein kleiner Vokabeltest kann für ganze Welten von Wissen und Nichtwissen stehen: Wie viele der neuen Verleger kennen den Begriff "Fairlag"? Oder "Offsetdruck"? Oder "Ava International"?

Und wie schätzen die Verleger selbst ihre Fähigkeiten in Lektorat, Marketing und Vertrieb ein? 17 Kompetenzbereiche wurden abgefragt. Diese Selbsteinschätzungen sind ergänzt um die harten Zahlen: Sind die Bücher junger Verlage in einer, in zehn oder in hundert Buchhandlungen präsent und wie viele ihrer Bücher sind erfolgreich?

Doch muss man überhaupt hochqualifiziert sein, um als Verlagsunternehmer Erfolg zu haben? Was sagen andere Studien zum Zusammenhang von Fachkompetenz und Unternehmenserfolg?

Mit der aktuellen Thematik von prekärem Unternehmertum und Berufsqualifikation einerseits und den ausführlichen und reichlich bebilderten Umfrage- und Website-Analyse-Ergebnissen andrerseits bietet das Buch interessante Informationen für Verleger, Autoren, Unternehmensforscher, Existenzgründer und weitere Akteure der Buchbranche.


Zuletzt bearbeitet von Annorra am 24.10.2011, 13:51, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 14:41
Hochinteressantes Thema! Werde ich mir bestellen! thumb up

Viel Erfolg!

LG, Anke

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 15:05
Zitat "alle Akteure der Buchbranche, die neugierig auf die neugierig auf die Professionalität neuer Verleger sind : - ) " Ich würde einmal "die neugierig auf" entfernen. Sonst könnte es "mit der Neugierde" schnell aus sein angle

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 15:24
Der Preis ist happig. Ohne Frage.

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BeitragVerfasst am: 20.10.2011, 15:44
"Wir haben einen neuen Verlag gegründet und suchen dringend Manuskripte!"

Diesen Satz habe ich bisher NUR von DKZV gelesen (u.a. auch eindringlich auf der Frankfurter Buchmesse). KEIN seriöser Verlag sucht "dringend" Manuskripte.

Ich frage mich, wie es möglich ist, diese im Klappentext genannten vielfachen und ausführlichen Analysen auf 72 Buchseiten unterzubringen und wodurch der relativ hohe Preis gerechtfertigt wird.

Mich interessiert auch die Kompetenz, die hinter der Analyse steckt.

Haifischfrau

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 09:06
Hallo,

dann melde ich mich mal wieder.

@Sandra: Wie meinst du das mit der Neugierde? Dass es damit sonst bald aus sein könnte? Jetzt bin ich auch neugierig : - )

@Nicolas: Der Preis ist mir auch ein Dorn im Auge. In dieser Weise wünschte ich, ich hätte das Werk woanders verlegt, etwa direkt bei BoD, dann könnte ich den Preis selbst bestimmen. Leider sind solche Preise im Fachbuchbereich aber öfter zu beobachten, sogar noch höhere. Aber ich hatte damals einige Gründe, diesen Verlag und nicht Bod zu wählen. Beim nächsten Mal würde ich mich zusammenreißen und es anders machen.

@Haifischfrau: Dass manche neue Verlage recht explizit nach Manuskripten suchen, ist mir tatsächlich schon begegnet. Klar, der Satz oben ist sehr reißerisch, DKZ-Typisch.

Aber zum Beispiel auf der Seite des Mondwolf Verlags (gegründet 2010) heißt es:

Zitat:
"Manuskripte gesucht
Der Verlag Mondwolf ist im Aufbau und daher laufend auf der Suche nach guten Manuskripten."


http://www.mondwolf.at/manuskripte.html

Und Ähnliches habe ich bei neuen Verlagen öfter beobachtet. Ist ja auch nachvollziehbar. Wenn man gerade anfängt, sucht man zuerst.

Was den Schreibstil meines Buches betrifft, so kann ich wirklich sehr gut viele Informationen auf wenig Seiten einbringen und es dennoch lesbar halten. Das Buch war ursprünglich eine wissenschaftliche Arbeit gewesen, für die ich eine 1,0 bekommen habe. Und ich habe noch etwa 4 weitere Studienarbeiten geschrieben, in denen es um die Literaturbranche geht. In meiner Freizeit kenne ich die Buchbranche seit 2005, lese viel im Internet dazu und habe sie seitdem von verschiedenen Seiten kennen gelernt und auch gezielt erforscht.

Dass ich mich bereits seit langem mit der Literaturbranche beschäftige, kannst du übrigens auch auf meiner Website sehen:

http://sitekreator.com/buchstudien

Das sollte erstmal an Erklärungen genügen. Weitere Fragen beantworte ich gern.

Viele Grüße
Annorra

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 09:23
Zu Nachvollziehbar, neue Verlage suchen Autoren! Hier lautet die Antwort eindeutig "Nein"! Ein seriöser neuer Verlag erscheint nicht aus dem Nichts. Und für Autoren die ihn interessieren hat er seine Quellen.
Zudem, kein Verlag egal ob neu oder alt, verlangt ein ganzes Manuskript! Das gibt es nie! Wenn überhaupt will der Verlag lediglich ein Exposee.

Lies deinen hier eingestellten Text nochmals durch! Bei mir als Verlag, ist man mit so einem Fehler in einem Exposee gleich wieder draußen.

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 11:09
Annorra hat Folgendes geschrieben:

Aber zum Beispiel auf der Seite des Mondwolf Verlags (gegründet 2010) heißt es:

Zitat:
"Manuskripte gesucht
Der Verlag Mondwolf ist im Aufbau und daher laufend auf der Suche nach guten Manuskripten."


http://www.mondwolf.at/manuskripte.html

Und Ähnliches habe ich bei neuen Verlagen öfter beobachtet. Ist ja auch nachvollziehbar. Wenn man gerade anfängt, sucht man zuerst.


Ich bezweifle das " Verlag sucht Manuskripte" auch. Ein Verlag wird nicht ohne vorhandene Manuskripte gegründet - ansonsten würde zwischen Gründungstermin und dem Erscheinen des ersten Buches eine riesige Zeitlücke klaffen, die jeden neuen Verlag sofort in den Ruin treibt. Bei Gründung eines neuen Verlages muss also bereits ein entsprechendes Portfolio an Manuskripten bestehen, besser noch: Es gibt ein ganzes Jahresprogramm an fertigen Büchern, mit denen man auf den Markt geht.

Ein neuer Verlag wird sich auch nicht durch Hunderte von eingesandten und meist schlechten Manuskripten kämpfen. Dafür hat ein neuer Verlage weder das notwendige Kleingeld noch die erforderliche Zeit - vom Personal mal ganz zu schweigen. Ein neuer Verlag wird vorab Kontakt mit diversen Literaturagenten aufnehmen, die ihrerseits veröffentlichungswürdige Manuskripte anbieten können. Ein Agent kann nämlich eine Vorauswahl treffen, welche Manuskripte zum Programm bzw. Image des Verlages passen (ein Verlag, der auf Science Fiction ausgerichtet ist, dürfte sich kaum für Kochrezepte vom Sambesi interessieren).

Wenn ein Verlag wirbt mit "Verlag sucht Manuskripte", dann ist das entweder Abzocke im Sinne von DKZV oder die Verlagsleitung beherrscht ihr Geschäft nicht. cheezy grin

Nachtrag zum Verlag Mondwolf:
Der Verlag besitzt die siebenstellige Verlagskennziffer (ISBN) 9503002, hat daher eine Beschränkung auf maximal 10 Titel, die innerhalb der ISBN-Struktur abgebildet werden können. Danach muss der Verlag sich eine neue Verlagskennung besorgen. Nach mittelfristiger Planung, die einem Aufruf "Verlag sucht Manuskripte" entspricht, sieht das auch nicht aus.

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Grüße
Siegfried

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 11:34
Hallo Haifischfrau,

Haifischfrau hat Folgendes geschrieben:
Ich frage mich, wie es möglich ist, diese im Klappentext genannten vielfachen und ausführlichen Analysen auf 72 Buchseiten unterzubringen


Einfach mal ein wenig auf der Website stöbern. Mir war danach klar, wie es geht - und warum mich zwar die Themen, aber nicht dieses Buch interessieren.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 21.10.2011, 11:37
Hallo Siegfried,

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Der Verlag besitzt die siebenstellige Verlagskennziffer (ISBN) 9503002, hat daher eine Beschränkung auf maximal 10 Titel, die innerhalb der ISBN-Struktur abgebildet werden können.


Bei durchschnittlich ein oder zwei Büchern im Jahr reicht das für etliche Jahre cheezy grin

Dass sie trotzdem Manuskripte suchen, spricht für eine ziemliche Ferne vom Markt. Vertriebsmäßig würde ich da sehr wenig erwarten.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 24.10.2011, 09:48
Hallo,

ich nochmal.

@Sandra: In der Verlagswelt kommt es vor, dass "Manuskript gesucht" implizit mit "Expose + Leseprobe" verbunden wird. Das ist auch beim Mondwolf Verlag so, den ich zitiert habe. Der schreibt unter der Überschruft auch vom Expose. Ich jedenfalls habe noch auf keiner Verlagswebsite den Menüpunkt "Expose" gesucht, sondern das Entsprechende ist häufiger unter einen Punkt wie "Manuskripte" oder auch "Autoren".

Und neue Verlage suchen bisweilen wirklich Autoren (suchen heißt ja nicht alles drucken!). Nicht jeder Verlag hat da seine Quellen. Und dass jemand diese Quellen hat, würde ich keineswegs mit "seriös" gleichsetzen. Unter denen, die wissen, was sie verlegen wollen, können auch nur die eigenen Werke unter Pseudonym sein oder die Werke von Freunden etc. Neue Verlage, die dagegen wirklich suchen, haben da einen gewissen "objektiven" Qualitätsanspruch bei dem, was sie verlegen. Das ist dann kein Freundebonus.

Und noch ein Punkt ist zu berücksichtigen: Wenn Verlage nach Bod- oder Ebookgeschäftsmodell verlegen, dann ist es noch nachvollziehbarer, wenn sie Manuskripte suchen. Nicht jeder BoD- oder Ebook-Verlag verlangt Geld vom Autor und arbeitet damit nach dem "DKZ-Prinzip". Ich habe zum Beispiel beim Diplomica Verlag verlegt. Das hat mich keinen Cent gekostet und trotzdem ist offensichtlich, dass bei Fachbuchverlagen, wo Master-, Studien-, Doktorarbeiten etc. gedruckt werden, ein gewisses Massendenken vorherrrscht. Deren Geschäftsmodell funktioniert vermutlich mehr nach dem "Long Thail"-Konzept, man verdient sich also aus der Summe diverser Nischentitel einen ansehnlichen Profit zusammen (und da bei Bod/Ebook wenig Kosten sind, funktioniert das).

Der erste Satz meines Klappentextes war bewusst provokant-werbend gewählt. Kann natürlich nach hinten losgehen. Das Risiko besteht bei Werbung immer.

@Siegfried:

Zitat:
Ein Verlag wird nicht ohne vorhandene Manuskripte gegründet - ansonsten würde zwischen Gründungstermin und dem Erscheinen des ersten Buches eine riesige Zeitlücke klaffen, die jeden neuen Verlag sofort in den Ruin treibt.

Das stimmt vom logischen Standpunkt teilweise. Nun geht aber nicht jeder Gründer logisch an eine Sache ran. Im Geschäftsleben werden Fehler gemacht, auch dumme Fehler - ganz allgemein gesprochen. Und in Bezug auf die Verlagsgründung: Ich weiß nicht, ob du wirklich eine Vorstellung hast, wie neugegründete Verlage wirtschaftlich so laufen. Vielleicht hast du mehr die Gründung von Tochterverlagen bei Konzernen im Kopf, diese aber habe ich nicht untersucht, da diese unter ganz anderen Vorraussetzungen starten.

Der Großteil der neuen Verlage sind Ein-Personen-Verlage. Da ist also nix mit Personalkosten. Eher noch hilft die Familie mit. Und "Jahresprogramm" ist auch kein Wort, dass für die Mehrzahl neuer Verlage relevant ist. Der neue (Ein-Personen)Verlag geht oft mit einem Titel an den Start und versucht erstmal hier sein Glück. Später kommen dann ein paar mehr hinzu, aber ein "Jahresprogramm"-Denken wirst du in neuen Verlagen kaum finden (es sei denn, es sind Konzerntöchter).


Zitat:
Ein neuer Verlag wird sich auch nicht durch Hunderte von eingesandten und meist schlechten Manuskripten kämpfen. Dafür hat ein neuer Verlage weder das notwendige Kleingeld noch die erforderliche Zeit - vom Personal mal ganz zu schweigen.

Ein neuer Verlag bekommt erstmal keine Hunderte von Manuskripten. Dazu ist er noch gar nicht bekannt genug. Also, man muss schon einiges an Marketing betreiben, um "Hunderte von Manuskripten" zu bekommen. Gewiss bekommen auch manche neue Verlage schon bald so einiges, aber sicher nicht so viel wie die Top-Velage. Hinzu kommt, dass neue Verleger sich durchaus gerne neue Manuskripte anschauen - vermute ich jedenfalls. Da ist noch eine gewisse Neugier da und man ist seines Verlags selbst Herr. Das ist anders als in großen Verlagen, wo man als Lektor angestellt ist und weiß, da warten Aufgaben auf einen, die wichtiger sind als der Manuskriptberg (wenn man seinen Job nicht verlieren will).

Ein neuer Verlag wird auch nicht Kontakt mit diversen Literaturagenten aufnehmen. Ein Ergebnis meiner Studie: Nur eine Minderheit der Befragten kennt das Wort "Ava International". Und das ist eine sehr bekannte Agentur.


Zitat:
Wenn ein Verlag wirbt mit "Verlag sucht Manuskripte", dann ist das entweder Abzocke im Sinne von DKZV oder die Verlagsleitung beherrscht ihr Geschäft nicht.

Ob ersteres der Fall ist, kann man an der Gesamtgestaltung der Verlagswebsite und der bisher verlegten Büchermenge oft erkennen. Es kommt nicht nur drauf an, DASS der Verlag neue Manuskripte sucht, sondern WIE er es ausdruckt. Klar, mein Einleitungssatz ist mehr DKZV-reißerisch, aber die grundsätzliche Botschaft, dass man sucht, wird man als Verlag durchaus verlauten lassen dürfen, ohne als DKZV oder amateurhaft abgestempelt zu werden.


Zitat:
Nachtrag zum Verlag Mondwolf:
Der Verlag besitzt die siebenstellige Verlagskennziffer (ISBN) 9503002, hat daher eine Beschränkung auf maximal 10 Titel, die innerhalb der ISBN-Struktur abgebildet werden können. Danach muss der Verlag sich eine neue Verlagskennung besorgen. Nach mittelfristiger Planung, die einem Aufruf "Verlag sucht Manuskripte" entspricht, sieht das auch nicht aus.

Man kann wachsen. Wer mit der Verlagsgründung anfängt, der weiß, dass Gründungen so ihre Hürden haben. Um es am Start nicht so schwer zu haben, werden schon mal finanziell-bürokratisch angenehmere Entscheidungen am Start getroffen. Später, sollte das Unternehmen sich professionalisieren, wird/muss (wegen juristischen Aspekten) eine andere formale Struktur geschaffen werden.

@hawepe: Könntest du mir folgenden Satz erklären:
Zitat:
Einfach mal ein wenig auf der Website stöbern. Mir war danach klar, wie es geht - und warum mich zwar die Themen, aber nicht dieses Buch interessieren.

Welche Diskrepanz hat bei dir dazu geführt, dass dich die Themen, aber nicht dieses Buch interessieren? (vom finanziellen Aspekt mal abgesehen).

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BeitragVerfasst am: 24.10.2011, 10:37
Mir, weil mir da jemand nach 20 Jahren Verlagsgeschäft, das Verlegen erklären will! Oder mir erklären will, was ein seriöser Verlag sehen will und woher seine Autoren kommen.

Ein Buch das Giesskannenverlage anpreist braucht hier vermutlich in diesem Forum niemand.

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BeitragVerfasst am: 24.10.2011, 10:51
Hallo Sandra,

SandraR hat Folgendes geschrieben:
Oder mir erklären will, was ein seriöser Verlag sehen will und woher seine Autoren kommen.

vielleicht könntest Du mir mal erklären, wie "seriöse Verlage" so einen Käse wie das Buch von der Hegemann oder jetzt diese ekligen Schoßgebiete oder Feuchtgebete verlegen und gar noch zum großen Buchereignis machen können.

Andere Spezialisten des Buchgewerbes und des "seriösen Verlagswesens" wären da auch gefragt.

Ich verstehe das einfach nicht und würde mir sogar ein Buch kaufen, in dem das erklärt wird. Es erzähle mir aber niemand, der Leser habe unbedingt danach verlangt. Ich habe gesehen, wie der Dreck in allen Pfuietonns gleichzeitig gepuscht worden ist und ich kenne die Methoden aus der Politik. Twisted Evil

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Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat

Der preußische Regierungsagent Karl Marx
 
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BeitragVerfasst am: 24.10.2011, 11:08
Hallo Annorra,

nachdem Du immer noch nicht gecheckt hast, was Sandra an der "Neugier" moniert hat, hier Dein eigener Klappentext:

Zitat:
- alle Akteure der Buchbranche, die neugierig auf die neugierig auf die Professionalität neuer Verleger sind : - )


So ein Doppelungs-Fehler sollte Profis nicht passieren ...

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BeitragVerfasst am: 24.10.2011, 13:49
Hallo,

ich wieder.

@Seshmosis: danke für den Hinweis mit dem "neugierig"-Tippfehler. Das werde ich gleich mal editieren. So was kann passieren, auch wenn's doof ist. Das steht aber nicht unter "Klappentext", sondern unter "Der Autor über das Buch". Diesen Text habe ich nicht schon zigmal durchgekaut, sondern direkt für das Forum geschrieben. Aber selbst in Texten, wo man lange drüber brütet, können Fehler selbst bei großer Sorgfalt passieren.


@Sandra: Den folgenden Kommentar von dir verstehe ich nicht, da leuchtet mir auch nicht ein, was das mit meinem Buch oder mit meinem vorigen Kommentar zu tun hat:

Zitat:
Mir, weil mir da jemand nach 20 Jahren Verlagsgeschäft, das Verlegen erklären will! Oder mir erklären will, was ein seriöser Verlag sehen will und woher seine Autoren kommen.

Ein Buch das Giesskannenverlage anpreist braucht hier vermutlich in diesem Forum niemand.

Das Buch preist keine Verlage an, es ist eine wissenschaftliche Studie über Verlage. Das Buch stellt lediglich fest, neue Verlage sind so und so. Es ist kein Ratgeber und es ist auch kein Sammelkatalog zu konkreten neuen Verlagen. Die Verlage/Verleger der Studie sind anonym, es geht vielmehr um statistische Ergebnisse, Prozentwerte, Durchschnittswerte, etc.

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