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Prolog meiner Fantasy-Geschichte

BeitragVerfasst am: 19.07.2010, 18:59
Hallo
hab eigentlich versucht den beitrag zu löschen, hab aber nicht rausgefunden, wie es geht.


Zuletzt bearbeitet von stefan schäfer am 22.07.2010, 14:00, insgesamt 5-mal bearbeitet
 
  stefan schäfer 
 
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BeitragVerfasst am: 19.07.2010, 21:10
Nabend Stefan!

ich komme gleich zur Sache- die Textidee finde ich ganz gut- da kann man was draus machen.
Was nichts anderes heißt als das da noch viel Arbeit reingesteckt werden muss cheezy grin Gramm,atisch kann ich da nix machen- ich sitze im Glashaus- aber inhaltlich.
Nummer eins- das da ist zu lang- der Textausschnitt meine ich- nicht der Prolog an sich. In der Regel werden hier kürzere Textteile reingestellt an denen es hackt- so um die eine halbe Seite oder höchstens eine. Das Forum ist keine kostenlose Lektoratsanstalt smart. wenn dem so wäre - wäre ich der erste der das in Anspruch nehmen würde angle

Nach anstengenden Arbeitstagen haben die meisten hier weder den Nerv noch die Kraft das alles auseinanderzunehmen

Darum habe ich nur die ersten 2 Absätze angesehen (erröt)

Es war dunkel im Zimmer. Nur Umrisse waren im Zwielicht zu erkennen>> schließt sich gegenseitig aus- Dunkel ist kein Zwielicht und umgekehrt. Den ersten Satz könnte man auch weglassen

Das wenige Sternen- und Mondlicht (> klingt so als könntest du dich nicht entscheiden- hört sich zusammen auch nicht gut an- warum nicht nur Mondlicht- und wenn dann warum wenig- heißt das wir haben einen Sichelmond?- oder halbmond? das klingt so nicht angenehm), das durch die Fenster drang, reichte nicht (aus), um die Schatten und Dunkel-heit (warum hier der trennungsstrich? zeugt von liebloser Überarbeitung bevor der text hier eingestellt wurde, nebenbei- Schatten und Dunkelheit schließen sich- wie oben- auch aus, denn wenn etwas Dunkel ist geibt es keine Schatten- klar, das Mondlich wirft schatten- aber dann isses auch nicht dunkel sondern höchsten dämmrig/ halbdunkel ect) der Nacht zu vertreiben

Vor der Tür herrschte ein lauter Tumult. (ist Tumult nicht immer laut? und wie lang herscht schon der Tumult- einige Sekunden?- minuten? Was ging dem Lärm vorraus denn von einem Moment auf den anderen bricht nie Tumult aus)
Das Klirren von Stahl und die Schmerzensschreie von Männern waren zu hören. (is mirn bisschen zu ungenau) Es wurde gekämpft. (so eine weise Feststellung kann doch auch in bessere Worte gekleidet werden. - es wurde gekämpft- bumm!- so kann das auch ein 10jähriger schreiben. Warum nicht: Begleitet von wild flackerndem Schein der draußen aufgehängten Fackeln drang Lärm unter der schweren Holztür hervor. Zuerst waren es nur schwere Schritte gewesen, Rufe, alamierend und eine schreckliche Gefahr ankündigend, die durch die Gänge walzten. Nun war die Gefahr hier, direkt vor der Tür. Stahl schlug auf Stahl, die markerschütternd klirrenden Töne schmerzten bis in die Zahnwurzeln. Schreie, allzu unmenschlich und jaulend um triumphales Kampfgebrüll zu sein; wurden ausgestoßen und erstarben. Schwere Leiber schlugen aufeinander ein und stürzten mit dem ernüchternden Geräusch des Sterbens und Todes zu Boden.
So in der art- warum kann man so eine Scene nicht ausweiten- eindringlicher gestalten. Warum nicht sehen, hören, riechen lassen- denn nur durch diese Elemente fühlt der Leser mit.

Aus dem großen, mit Vorhängen verdeckten, Bett erhob sich ein kleiner Junge (ähm- baldachin?- Himmelbett- schon gehört?- kann man googeln smart
Warum wurde im Kö-nigspalast der heiligen Stadt Asgalon gekämpft? (bindestrich weg)

Er hoffte, dass sein Vater und seine Cousinen in Sicherheit waren. Was- was soll das hier? kleiner Junge okay- fragt sich was los ist- okay- hat er keine Angst?- Kampfeslärm vor der Tür- Mord und Kloppe?- was ist denn das für ein Kind? Wurde ihm beigebracht keine Angst zu haben? Leser will Erklärung

Leise ergriff er ein Schwert, das auf einer Anrichte neben ihm lag- mensch meier- okay- ein kleiner Junge (der erstmal aufgestanden ist- kann man ruhig schreiben- nackte füße auf kaltem Stein etc.) nimmt sich ein Schwert- und das leise- WIE ALT ist der KLEINE junge- denn bedenkt man dass ein KLEINES Schwert mindestens 1 Kilo wog- das hört sich nicht viel an aber wenn man damit mit einer hand mal 3 minuten auf jemanden eindrischt dann kann das ganz schön antrengend sein- größere Klingen wogen schon gut 2- 3 Kilo- hat also das schwert des Jungen so etwas wie eine Hohlkehle, die das Schwert schon leichter machte- bedenke- je hochwertiger der stahl umso leichter- also gute Klinge wohl. und vorallem für ein Kind ist ein normales schwert unglaublich unhandlich- nebenbei- das leise kann man auch weglassen- wenn vor der Tür der teufel tobt kann das Kind wahrscheinlichrrumbrüllen und keiner hört das Schaben und Klirren des Schwertes.

Okay- so weit erstmal- Wink und das nur bei 10 sätzen
geh nochmal an den text ran. thumb up

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
 
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010, 06:53
Hallo,

ich werde auch nur auf den Anfang eingehen, für den ganzen Text hab ich zu wenig Zeit. Ich würde mir über die Namen des Landes/Planeten nochmal Gedanken machen, es klingt allzusehr nach den Büchern von "Eragon" oder "Herr der Ringe".

Und wenn es einen Kampf gibt im Schloss, dann fange auch damit an, nicht erst im 3. oder 4. Satz. Die ersten beiden Sätze eines Buches sind wichtig. Du könntest schreiben, dass der Junge von dem Kampflärm erwacht ist.

_________________
viele Grüße

Manu
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TODES-WIND, Samtpfote auf Mörderjagd
ISBN 978-3-83915-307-9
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010, 13:06
danke euch beiden. thumb up

Werde versuchen eure Vorschläge in die Tat umzusetzen und die Geschichte spannender zu machen. cheezy grin

Lg Stefan
 
  stefan schäfer 
 
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Re: Prolog meiner Fantasy-Geschichte

BeitragVerfasst am: 20.07.2010, 13:55
Hallo,

der Plot deiner Story ist schon mal ganz spannend. Interessante Ereignisse geschehen, man weiß nicht wieso, aber dennoch wird der Leser durch den Protagonisten in das Geschehen eingebunden.

In punkto Grammatik bin ich auch nicht perfekt, was mich aber nicht besonders kümmert. Aber inhaltlich habe ich ein paar Vorschläge gemacht, die du vielleicht in Betracht ziehen magst:

--------------------------------------------

Es war dunkel im Zimmer. Nur Umrisse waren im Zwielicht zu erkennen. Das wenige Licht der Sterne reichte nicht, um die Schatten (...) der Nacht zu vertreiben. Aus den Gängen des Königspalastes der heiligen Stadt Asgalon war das Klirren von Stahl und die Schmerzensschreie von Männern (...) zu hören. (..)
Hinter großen Vorhängen verdeckt. setzte sich ein kleiner Junge in seinem Bett auf. Was war dort los? Warum wurde (...) gekämpft? Er hoffte, dass sein Vater und seine Cousinen in Sicherheit waren.
Leise stand er auf und ergriff sein Schwert, das auf der Anrichte neben ihm lag. Magie durchströmte seinen Körper, als er es berührte. Schnell befestigte er es an einem Gürtel und schnallte sich diesen um die Hüfte.
Nachdenklich zog er es aus der Scheide. Der Griff war aus Gold und Silber gefertigt. Verspielt wickelten sich die unterschiedlichen Metalle ineinander und woben auf diese Weise wunderschöne Formen. Sah man genau hin, konnte man kleine, filigrane Blüten erkennen. Von goldenen Blättern umrankt, prangte auf der Klinge das Wappen der Königsfamilie. Ein roter Drache, der von Flammen umgeben war.
Das Schwert hatte er seit seiner Geburt. Niemals zuvor war eine vergleichbare Waffe gefertigt worden. Die Klinge war in den Werkstätten der besten Schmiedemeister der östlichen Welt entstanden. Die höchsten Zauberer, die den Turm der Alchemisten in der Zitadelle der Magier bewohnten, hatten es mit mächtigen Zaubern und Bannen belegt. Die Gestaltung des Griffes hatten die Elmera übernommen. Kein anderes Volk konnte sie im Umgang mit Edelmetallen übertreffen.
Nur bei der Fertigung seines Schwertes hatten diese Völker zusammengearbeitet. Es war ihr Geschenk zu seiner Geburt gewesen. Ein Zeichen der Freundschaft und des Respektes, den sie seinem Vater gegenüber empfanden.
Langsam durchquerte der Junge den Raum in Richtung Tür. Das Schwert hielt er vor sich gestreckt. Abrupt blieb er stehen. Der Lärm vor dem Zimmer war verstummt. Eine unheimliche Stille setzte ein.
Mit einem gewaltigen (...) Ruck wurde die Tür aufgestoßen. Sie knallte mit einem Rumms gegen die Wand und wurde ein Stück zurückgefedert. (...)
Im Türrahmen stand ein großer Mann. Durch den Fackelschein, der auf dem Gang herrschte, konnte der Junge nur die Silhouette seines Gegenübers erkennen. Der Mann war in ein langes, dunkles Gewand gehüllt. In der Hand hielt er ein Krummschwert, von dem Blut zu Boden tropfte.
Verängstig wich der Junge ein Stück ins Zimmer zurück. Die Klinge seines Schwertes hielt er auf den Mann gerichtet. Dieser trat weiter in den Raum hinein und der Junge konnte ihn besser erkennen. Bis auf ein Büschel schwarzer Haare, das zu einem Zopf aufgerichtet war, war der Schädel des Mannes kahl rasiert. Erleichtert senkte der Junge sein Schwert.
>>Omar, was ist hier los? Musst du mich so erschrecken? Was hat der ganze Lärm zu bedeuten?<<
Der Mann kam auf ihn zu und legte ihm die Hand auf die Schulter.
>>Prinz Falko, ich bin froh, dass es den Angreifern nicht gelungen ist bis hierher vorzudringen. Aber es sieht so aus, als würden wir immer mehr Leute verlieren. Du musst aus dem Palast fliehen! Die meisten unserer Soldaten kämpfen, um die Angreifer auf Distanz zu halten, aber wir werden immer weiter zurückgedrängt. Einige Soldaten der heiligen Garde haben sich auf den Weg gemacht, die anderen Mitglieder der Königsfamilie zu beschützen. Folge mir! Ich werde dich in Sicherheit bringen!<<
Vorsichtig verließen sie das Schlafgemach und schlichen den Korridor vor seinem Zimmer entlang. Im Gang bot sich Falko ein schreckliches Bild. Überall lagen tote Männer in grotesken Haltungen, wie Gliederpuppen, denen man die Fäden abgeschnitten hatte.
Blut war an den Wänden und auf dem Boden (...). Die meisten (...) waren Fremde, aber er sah auch einige Palastwachen. Omar zog ihn hinter sich her. In einer Wandnische schlüpften sie durch eine Geheimtür in der Vertäfelung in einen niedrigen Gang. Nach einigen Minuten (...) erreichten sie das Ende des Fluchttunnels. Sie kamen vor der Palastmauer in einem kleinen Garten ins Freie. Die Bäume und Pflanzen boten einen guten Sichtschutz und sie konnten sich unbemerkt orientieren.
Als sie sicher waren, dass keine Angreifer in der Nähe waren, liefen sie ohne Rast durch das Straßenmeer von Asgalon in Richtung Stadtrand. Der Glanz, den die Stadt sonst hatte, wurde von einer Finsternis in Falkos Herz verdeckt. Sein Zuhause wurde gerade von einer feindlichen Armee überrannt.
Um nicht von bewaffneten Truppen, die in Richtung Königspalast unterwegs waren, entdeckt zu werden, versteckten sie sich einige Male in kleineren Nebengassen.
Schweigend, von Schatten zu Schatten huschend, erreichten sie schließlich den Rand der Stadt. Omar wollte schon in den Wald laufen, als Falko ihn am Ärmel des dunklen Gewandes festhielt.
>>Was ist mit meinem Vater und meinen Cousinen? Warum fliehen wir nicht (...) gemeinsam? <<
Omar sah ihn mit ausdrucksloser Miene an. Aber dahinter funkelte ein lodernder, brennender Zorn, den er im Moment unterdrückte (...).
>>Der Angriff ist zu überraschend gekommen, wir waren nicht vorbereitet. Es gab keine Vorwarnungen oder Anzeichen, die auf eine feindliche Absicht (...) hätten schließen lassen. Ich bin dein Leibwächter. Dein Vater hat mir diese Aufgabe zugeteilt und ich werde dich mit meinem Leben beschützen, damit (...) dir kein Leid wiederfährt.<<
>>Du musst ihnen einfach helfen<<, flehte der Junge ihn, den Tränen nahe, an. >>Sie sind meine Familie.<<
Omar dachte einen Moment nach, bevor er Falkos Hand ergriff und ihn ein Stück in den Wald zog. Im Schutz der Bäume blieben sie auf einer kleinen Lichtung stehen.
>>Du wirst hier auf mich warten, während ich versuche deine Familie zu holen!<<
Mit diesen Worten lief Omar zurück in die Stadt und war verschwunden. Falko setzte sich auf einen Baumstamm und wartete. Nach einer Weile konnte er Stimmen hören, die näher kamen Er sah (...) Soldaten, die mit Schwertern und Speeren bewaffnet in seine Richtung liefen. Sie trugen nicht die Uniform der Stadtwache, also mussten es Feinde sein.
Leise zog Falko sich wieder in den Schutz des Waldes zurück. Als er ein Stück von den Männern entfernt war, rannte er zu einer abgelegeneren Lichtung, die ein Stück tiefer im Wald lag. Hier konnte er nicht bleiben. Die Soldaten waren hier, um den Wald zu durchkämmen. Er richtete den Blick nach oben und sah am Nachthimmel einige Sterne fallen.

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Weiterhin alles Gute für deine Geschichte. thumb up

Kollegiale Grüße
Artus

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DIE STEINZEITFRAU
 
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010, 14:21
Danke Artus,

Bin grade an der Überarbeitung. Werde versuchen die Vorschläge, die ich gut finde (und die ich gut einbauen kann, habe jetzt schon einiges umgeschrieben) zu verwenden. cheezy grin

Danke auf alle Fälle, dass du dir die Mühe gemacht hast thumb up

Lg stefan
 
  stefan schäfer 
 
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