 | Prolog Spiegelträumer | Verfasst am: 10.02.2011, 18:37 |
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Ich wollte mal wissen, wie ihr meinen Prolog für Spiegelträumer - der lila Spiegel findet. Kritik jeder Art ist erwünscht. Er ist schon ein wenig älter, so um ein halbes Jahr, aber ich mag ihn trotzdem.
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Prolog
Mainz, 9. August 1997, kurz nach Sparkasse.
>>Hallo Süße. <<, trällerte hinter mir ein ca. 23 jähriger Herr mit kurzen braunen Haaren in einem T-Shirt und Schlabberhosen- schlechter Geschmack. >>Hast du mal eben einfach so ein wenig Geld geholt? <<
>>Ja ein wenig. So um die 800 DM. <<, mein Grinsen sah bestimmt total behämmert aus.
>>Tja, na dann... << Er zog seine kleine Pistole >>Dann gib mir mal schön deine Handtasche!<<
>>Ähm... nein wohl eher nicht. <<
>>Kleine, <<, grummelte er hinter zusammengebissenen Zähnen, >>ich bin ein Mann mit einer Waffe! Also gib mir die Tasche! <<, wenigstens machte er den Mund wieder auf beim Reden.
>>Falsch. <<
>>Falsch? <<
>>Ja, falsch! Sie sind ein Mann mit Spielzeug das mir nichts anhaben kann. <<
>>Soll ich schießen Kleine? <<, er baute ´Kleine´ extra oft ein um bedrohlich zu wirken - ein Zeichen von Schwäche.
Sollte ich noch ein wenig weiter mit ihm spielen oder direkt zur Sache kommen.Uh, ich weiß! Ich machte beides!
Provozierend holte ich meine Haare hinter meinen Ohren hervor- die ich immer so trug, um wie ein normales, zerbrechliches Mädchen zu wirken- und ließ sie in mein Gesicht fallen. Ich senkte den Kopf noch leicht nach unten und sprach so zu ihm herauf: >>Schieß doch! << Als ich dann auch noch provozierend lächelte, reichte es ihm. Er schoss genau unter meinen Kopf in die Mitte zwischen den Schultern. Ich sah langsam nach unten, wo die Kugel abgeprallt war - sie hatte eine kleine Delle hinterlassen, die sowieso bald verschwinden würde - und dann wieder genauso zu ihm zurück.
>>Nico, Nico, Nico. <<, sagte ich kopfschüttelnd, >>Ich hab es dir doch gesagt. Wieso hast du nicht gehört? <<, zwitscherte ich.
Er rannte weg. >>Das machen sie alle. Und doch sind sie selbst dran schuld. <<, flüsterte ich.
Ich ging - für niemanden sichtbar- an eine Ecke wo er Pause machen würde.
Nach 3 Minuten Warten kam er endlich.
>>Was hat denn da so lang gedauert? Ich dachte schon du kommst garnicht mehr. <<, tadelte ich.
>>Du... aber... ich bin doch... Was oder wer bist du? <<, seine Stimme zitterte. Er hatte Angst.
>>Ich? Ach, ich bin ein Mensch. Ich bin nur ein wenig anders als du. Mein Name ist Mandy Maily. <<, ich machte einen kurzen Knicks. Er versuchte hinter seinem Rücken die Polizei zu rufen.
>>Was willst du den Cops sagen? Du wolltest ein Mädchen überfallen, sie wollte nicht, du hast auf sie geschossen aber die Kugel ist abgebrallt, du bist weggerannt, sie hat aber auf dich gewartet und dir netterweise gesagt das sie Mandy Maily heißt? Ich kann dir genau sagen was sie dir antworten werden: nämlich das Mandy Maily vor 13 Jahren erschossen wurde und nie eine Leiche gefunden wurde. << |
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_________________ Ich habe das dringende Bedürfnis etwas Schlaues von mir zu geben, also bringet mir Schokolade. |
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Eileen<3 |
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| Anmeldedatum | 07.01.2011 | | Beiträge | 20 | | Wohnort | Im Land der Träume, wo Bücher an Bäumen wachsen | |
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 | Re: Prolog Spiegelträumer | Verfasst am: 10.02.2011, 19:23 |
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Hi!
Ich habe den Text einfach mal einer Korrektur unterzogen und nur die Rechtschreibfehler ausgebaut - insbesondere bei der Kommasetzung, den Auslassungspunkten und der direkten Rede, da stimmte so einiges nicht.
Über Inhalt und Stil, ganz besonders über dubiose Rückbezüge, könnte man sich jetzt noch stundenlang unterhalten.
| Eileen<3 hat Folgendes geschrieben: |
Prolog
Mainz, 9. August 1997, kurz nach Sparkasse.
>>Hallo Süße. <<, trällerte hinter mir ein ca. 23 jähriger Herr mit kurzen braunen Haaren in einem T-Shirt und Schlabberhosen- schlechter Geschmack. >>Hast du mal eben einfach so ein wenig Geld geholt? <<
>>Ja ein wenig. So um die 800 DM. <<, mein Grinsen sah bestimmt total behämmert aus.
>>Tja, na dann... << Er zog seine kleine Pistole >>Dann gib mir mal schön deine Handtasche!<<
>>Ähm... nein wohl eher nicht. <<
>>Kleine, <<, grummelte er hinter zusammengebissenen Zähnen, >>ich bin ein Mann mit einer Waffe! Also gib mir die Tasche! <<, wenigstens machte er den Mund wieder auf beim Reden.
>>Falsch. <<
>>Falsch? <<
>>Ja, falsch! Sie sind ein Mann mit Spielzeug das mir nichts anhaben kann. <<
>>Soll ich schießen Kleine? <<, er baute ´Kleine´ extra oft ein um bedrohlich zu wirken - ein Zeichen von Schwäche.
Sollte ich noch ein wenig weiter mit ihm spielen oder direkt zur Sache kommen.Uh, ich weiß! Ich machte beides!
Provozierend holte ich meine Haare hinter meinen Ohren hervor- die ich immer so trug, um wie ein normales, zerbrechliches Mädchen zu wirken- und ließ sie in mein Gesicht fallen. Ich senkte den Kopf noch leicht nach unten und sprach so zu ihm herauf: >>Schieß doch! << Als ich dann auch noch provozierend lächelte, reichte es ihm. Er schoss genau unter meinen Kopf in die Mitte zwischen den Schultern. Ich sah langsam nach unten, wo die Kugel abgeprallt war - sie hatte eine kleine Delle hinterlassen, die sowieso bald verschwinden würde - und dann wieder genauso zu ihm zurück.
>>Nico, Nico, Nico. <<, sagte ich kopfschüttelnd, >>Ich hab es dir doch gesagt. Wieso hast du nicht gehört? <<, zwitscherte ich.
Er rannte weg. >>Das machen sie alle. Und doch sind sie selbst dran schuld. <<, flüsterte ich.
Ich ging - für niemanden sichtbar- an eine Ecke wo er Pause machen würde.
Nach 3 Minuten Warten kam er endlich.
>>Was hat denn da so lang gedauert? Ich dachte schon du kommst garnicht mehr. <<, tadelte ich.
>>Du... aber... ich bin doch... Was oder wer bist du? <<, seine Stimme zitterte. Er hatte Angst.
>>Ich? Ach, ich bin ein Mensch. Ich bin nur ein wenig anders als du. Mein Name ist Mandy Maily. <<, ich machte einen kurzen Knicks. Er versuchte hinter seinem Rücken die Polizei zu rufen.
>>Was willst du den Cops sagen? Du wolltest ein Mädchen überfallen, sie wollte nicht, du hast auf sie geschossen aber die Kugel ist abgebrallt, du bist weggerannt, sie hat aber auf dich gewartet und dir netterweise gesagt das sie Mandy Maily heißt? Ich kann dir genau sagen was sie dir antworten werden: nämlich das Mandy Maily vor 13 Jahren erschossen wurde und nie eine Leiche gefunden wurde. << |
Korrigierte Fassung:
| Zitat: |
Prolog
Mainz, 9. August 1997, kurz nach Sparkasse.
»Hallo, Süße«, trällerte hinter mir ein ca. 23-jähriger Herr mit kurzen braunen Haaren in einem T-Shirt und Schlabberhosen - schlechter Geschmack. »Hast du mal eben einfach so ein wenig Geld geholt?«
»Ja, ein wenig. So um die 800 DM«, mein Grinsen sah bestimmt total behämmert aus.
»Tja, na dann ...« Er zog seine kleine Pistole. »Dann gib mir mal schön deine Handtasche!«
»Ähm... nein, wohl eher nicht.«
»Kleine«, grummelte er hinter zusammengebissenen Zähnen, »ich bin ein Mann mit einer Waffe! Also gib mir die Tasche!«, wenigstens machte er den Mund wieder auf beim Reden.
»Falsch.«
»Falsch?«
»Ja, falsch! Sie sind ein Mann mit Spielzeug, das mir nichts anhaben kann.«
»Soll ich schießen, Kleine?«, er baute ´Kleine´ extra oft ein, um bedrohlich zu wirken - ein Zeichen von Schwäche.
Sollte ich noch ein wenig weiter mit ihm spielen oder direkt zur Sache kommen. Uh, ich weiß! Ich mache beides!
Provozierend holte ich meine Haare hinter meinen Ohren hervor - die ich immer so trug, um wie ein normales, zerbrechliches Mädchen zu wirken - und ließ sie in mein Gesicht fallen. Ich senkte den Kopf noch leicht nach unten und sprach so zu ihm herauf: »Schieß doch!« Als ich dann auch noch provozierend lächelte, reichte es ihm. Er schoss genau unter meinen Kopf in die Mitte zwischen den Schultern. Ich sah langsam nach unten, wo die Kugel abgeprallt war - sie hatte eine kleine Delle hinterlassen, die sowieso bald verschwinden würde - und dann wieder genauso zu ihm zurück.
»Nico, Nico, Nico«, sagte ich kopfschüttelnd, »ich hab es dir doch gesagt. Wieso hast du nicht gehört?«, zwitscherte ich.
Er rannte weg. »Das machen sie alle. Und doch sind sie selbst dran schuld«, flüsterte ich.
Ich ging - für niemanden sichtbar - an eine Ecke, wo er Pause machen würde.
Nach 3 Minuten Warten kam er endlich.
»Was hat denn da so lang gedauert? Ich dachte schon du kommst gar nicht mehr«, tadelte ich.
»Du ... aber ... ich bin doch ... Was oder wer bist du?«, seine Stimme zitterte. Er hatte Angst.
»Ich? Ach, ich bin ein Mensch. Ich bin nur ein wenig anders als du. Mein Name ist Mandy Maily«, ich machte einen kurzen Knicks. Er versuchte, hinter seinem Rücken die Polizei zu rufen.
»Was willst du den Cops sagen? Du wolltest ein Mädchen überfallen, sie wollte nicht, du hast auf sie geschossen aber die Kugel ist abgeprallt, du bist weggerannt, sie hat aber auf dich gewartet und dir netterweise gesagt, dass sie Mandy Maily heißt? Ich kann dir genau sagen, was sie dir antworten werden: Nämlich dass Mandy Maily vor 13 Jahren erschossen wurde und nie eine Leiche gefunden wurde.« |
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Siegfried |
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Siegfried |
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 | | Verfasst am: 10.02.2011, 19:39 |
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oh, dankeschön. Ich bin offen für alle verbesserungsvorschläge, nur raus damit.  |
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Eileen<3 |
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