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Prolog

BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 12:52
Prolog

Ich drehe mich unruhig hin und her. Der Schweiss läuft mir in Strömen den Rücken hinunter. Mir ist gleichzeitig heiss und kalt.
Ein wilder Tanz in mir drin. Schatten, tanzende Schatten. Sie wirbeln in meinem Innern umher. Dann bleiben sie stehen und drehen sich nur noch um sich selbst. Die Schatten wirken verzerrt, in die Länge gezogen. Je langsamer sie sich drehen, desto klarer wird ihre Gestalt. Aber sie bleiben immer noch ein schwarzer Abklatsch ihres Besitzers. Ein nachtschwarzer, pechschwarzer, totenschwarzer Abklatsch. Die Hände der Schatten strecken sich nach mir aus. Verlangend, fordernd.
Ich presse es fest an mich.

--

Ich habe eigentlich zwei Anliegen:
Erstens wollte ich euch einfach mal nach eurer ehrlichen (!) Meinung zu diesem Prolog fragen und zweitens wollte ich fragen, ob jemand bereit wäre mein ganzes Manuskript (keine Panik, sind nur 13A4 Seiten cheezy grin ) durchzulesen, zu korrigieren und kommentieren. Ich wäre wirklich froh, wenn sich ein paar Probeleser bei mir melden würden! book
Mit lieben Grüssen Tamira
 
  Tamira 
 
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BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 14:12
Hallo Tamira,

Zu beginn des Textes fragte ich mich, ob es sich um einen Auszug eines Erotikbuches handelt. Gegen Ende dachte ich, es handelt sich um die Beschreibung eines Zustandes panischer Angst

Vielleicht müsste man, um den Text besser beurteilen zu können, wissen, welche Person unter welchen Umständen solche Schatten in sich spürt.

Schöne Grüße

Margit
 
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margit 
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BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 15:14
Hallo Tamira,

da ich nicht weiß, worum es in der Geschichte gehen wird, kann ich auch nur einen allgemeinen Eindruck der Passage geben.

Also, ich würde nach diesem Text etwas Tiefsinniges, vielleicht sogar psychologisch oder philosophisch Angehauchtes erwarten. Eigentlich geeignet, um einen Moment vor dem Beginn der eigentlichen Geschichte, als Teaser sozusagen, darzustellen; denn ich wüsste nun schon gerne, was denn die Person da festhalten will und wer die Schatten sind.

Meine leichter Abänderungsvorschlag sähe wie folgt aus:

Ich wälze mich unruhig hin und her. Der Schweiss läuft mir in Strömen den Rücken hinunter. Mir ist gleichzeitig heiss und kalt. Es ist wild in mir. Schatten - tanzende Schatten. Sie wirbeln in meinem Innern umher. Dann bleiben sie auf einer Position und drehen sich nur noch um sich selbst. Sie wirken verzerrt, in die Länge gezogen, doch nicht mehr so schnell. Je langsamer sie werden, desto klarer wird ihre Gestalt. Aber sie bleiben immer noch ein Abklatsch ihres Besitzers. Ein nacht- oder vielmehr totenschwarzer Abklatsch. Die Hände der Schatten strecken sich nach mir aus. Verlangend, fordernd. Ich presse es fest an mich.

Gruß

fl
 
  FL 
 
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BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 15:16
Liebe Margit
es ist die Hauptperson Jane, und mit der panischen Angst lagst du ziemlich richtig ... =) Der Prolog stellt eigentlich eine "Versinnbildlichung" (keine Ahnung ob es dieses Wort gibt ... ) des Textes dar, denn es wird sich im Verlaufe der Geschichte heraus stellen, wer die Schatten sind und was sie von Jane wollen ... Ach ja, noch eine Frage: Merkt man, dass der Prolog eigentlich einen Traum darstellen sollte (deshalb wirkt das ganze auch so irreal) oder ist man als Leser zu verwirrt?
Grüsschen Tamira
 
  Tamira 
 
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BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 23:50
Liebe/r fl
vielen Dank für deinen Vorschlag. Das Wort "wälzen" passt sehr gut, werd ich gleich übernehmen. Bei dem mittleren Teil mit der Bewegung und der Position bin ich mir noch nicht so sicher ... Besonders gefallen hat mir dein Vorschlag für "nachtschwarz, pechschwarz, totenschwarz" ... da gefällt mir deine Version deutlich besser! Vielen, vielen Dank.
Gruß Tamira
 
  Tamira 
 
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BeitragVerfasst am: 19.07.2010, 12:16
Liebe Tamira,

zu deiner Frage, ob der Leser merkt, dass es sich um einen Traum handelt:
Da ich mich seit Jahren mit der Seele des Menschen auseinandersetze, würde ich eher auf eine reale Situation tippen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten denken, dass es sich um den Auszug aus einem Traum handelt.

Viel Erfolg mit deinem Text und schöne Grüße von

Margit
 
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BeitragVerfasst am: 29.07.2010, 10:11
Hey Tamira!

Du hast auch gefragt, ob sich jemand mal deine Story durchlesen könnte. Ich würde das gerne machen, allerdings bin ich ich Grammatik nicht so die Leuchte und habe noch nicht viel Erfahrung, trotzdem kannst du dich ja mal melden Wink Und hast du in Datum, bis wohin du es gelesn haben möchtest?

LG Janika
 
  Janika 
 
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