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» Kurze Leseprobe meines Romans "Das Geheimnis einer Mutt

BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 01:20
malschaun hat Folgendes geschrieben:

Ganz wichtig ist ein Korrigieren / Lektorieren am ausgedruckten Text!
Nur am Computer ... das wird 100% nix!

Grüße


Warum sollte das am Computer schlechter sein als ausgedruckt?

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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 06:47
Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen: Alle Fehler lassen sich auch durch aufwendigstes Lektorat nicht vermeiden. Ich empfehle: Fehler so weit vermeiden, wie es möglich ist und das Druckwerk nach Veröffentlichen nie mehr lesen (gilt natürlich in erster Linie für normalen Buchdruck).

Als Leser haben mich in letzter Zeit vor allem auseinandergeschriebene Verben und Adjektive ("viel versprechend"), die zur Zeit des Erscheinens auch korrekt waren (zum Teil ist das ja zurückgenommen worden).
Die automische Korrektur dieses Forums moniert übrigens auch fälschlicherweise "auseinandergeschriebene".
 
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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 06:51
Michael Abenath hat Folgendes geschrieben:
malschaun hat Folgendes geschrieben:
Ganz wichtig ist ein Korrigieren / Lektorieren am ausgedruckten Text! Nur am Computer ... das wird 100% nix! Grüße

Warum sollte das am Computer schlechter sein als ausgedruckt?

Ganz einfach: Das Lesen am Computer hat eine andere, weniger intensive Qualität. Man tendiert leicht zum "Drüberweghuschen". Ausgedruckt - und am besten laut gelesen - lassen sich sprachliche Holperer, un- oder missverständliche Formulierungen sowie Fehler aller Art sehr viel leichter entdecken. Man kann ein ausgedrucktes Manuskript so lesen, wie man ein Buch lesen würde - in seinem Lieblingssessel, im Bett oder wo auch immer man vorzugsweise dem Lesen frönt. Damit hast Du eine sehr viel realistischere Lesesituation und kannst Dich auch mit dem eigenen Manuskript intensiver auseinandersetzen.
Man kann Fehler oder unklare Formulierungen anstreichen und, wenn man "eine Nacht drüber geschlafen hat" (vorzugsweise sind es mehrere), seine eigenen Korrekturen überprüfen.

Oder kurz: Man versetzt sich in die Situation des Lesers. Das geht am Computer nicht. Zumindest nicht bei einem eigenen unfertigen Buch.

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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 06:56
Mick Baxter hat Folgendes geschrieben:
Ich empfehle: Fehler so weit vermeiden, wie es möglich ist und das Druckwerk nach Veröffentlichen nie mehr lesen (gilt natürlich in erster Linie für normalen Buchdruck).

Das heißt im übertragenen Sinne also: Ein Kind in die Welt setzen und es verleugnen. Tolle Erfahrung!

Verrate er mir, wie er Lesungen abhalten will? Oder steht er schon direkt nach der Veröffentlichung nicht mehr zu dem, was ihm einst aus der Feder floss? Und was die geänderten Rechtschreibregeln betrifft: Schade um die alten Folianten, die schönen Gesamtausgaben, das gesammelte Werk der Schriftsteller aus der prä-reformierten Zeit.

Oder kurz: Ich halte diese Einlassung für völligen Quatsch. Und bevor es wieder Missverständnisse gibt: Das ist meine, also völlig subjektive, Meinung.

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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 08:09
obwohl ich die rechtschreibprüfung von openoffice nicht gut finde, finde ich die kostenlose, ende letzten jahres erschienene, gramatikprüfung spitze. die hat alle fehler gefunden. das hätte ich nicht erwartet und sie war besser als word 2003 in meinem privaten test.
 
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BeitragVerfasst am: 29.01.2010, 08:35
Hallo Michael,

Michael Abenath hat Folgendes geschrieben:
Warum sollte das am Computer schlechter sein als ausgedruckt?


Ist das nicht eigentlich völlig gleichgültig? Die Erfahrungen besagen einfach, dass es so ist. Ich kann mich nicht entsinnen, dass hier schon mal von jemandem berichtet wurde, dass er am Bildschirm besser korrekturlesen kann als auf dem Papier.

Ich lese meine Texte erst mehrmals auf dem Bildschirm Korrektur, zum Schluss aber unbedingt auch noch einmal ausgedruckt. Ob ich die dann gefundenen Fehler nicht auch gefunden hätte, wenn ich einen weiteren Korrekturdurchgang am PC eingeschoben hätte, weiß ich natürlich nicht.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 03:47
mtg hat Folgendes geschrieben:

Das heißt im übertragenen Sinne also: Ein Kind in die Welt setzen und es verleugnen. Tolle Erfahrung!

Meine Erfahrungen mit knapp 30 Büchern und 100 Newslettern muß sich nicht mit denen anderen Autoren und Herausgeber decken. Ein fertiggestelltes Buch nicht wieder zu lesen (das hat man zuvor ja oft genug getan) hat nichts mit verleugnen zu tun.
Den Vergleich mit Kindern halte ich allerdings für überstrapaziert, zumindest wenn es sich nicht um verzärtelte Einzelkinder handelt. Und auch Kinder verlassen eines Tages das Haus.

mtg hat Folgendes geschrieben:
Verrate er mir, wie er Lesungen abhalten will? Oder steht er schon direkt nach der Veröffentlichung nicht mehr zu dem, was ihm einst aus der Feder floss?

Das liegt allerdings auch an der Art meiner Veröffentlichungen, die sich nur selten zum Vortrag eignen (und wenn, dann auswendig vorgetragen).

mtg hat Folgendes geschrieben:
Und was die geänderten Rechtschreibregeln betrifft: Schade um die alten Folianten, die schönen Gesamtausgaben, das gesammelte Werk der Schriftsteller aus der prä-reformierten Zeit.

Da fällt es mir allerdings schwer, einen logischen Zusammenhang mit meinem Posting zu konstruieren. Was hat mein Beitrag über meine persönliche Leseerfahrung mit rechtschreibverunstalteten Werken der letzten zehn Jahre mit alten Folianten zu tun?
 
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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 07:48
Mick Baxter hat Folgendes geschrieben:
mtg hat Folgendes geschrieben:
Und was die geänderten Rechtschreibregeln betrifft: Schade um die alten Folianten, die schönen Gesamtausgaben, das gesammelte Werk der Schriftsteller aus der prä-reformierten Zeit.

Da fällt es mir allerdings schwer, einen logischen Zusammenhang mit meinem Posting zu konstruieren. Was hat mein Beitrag über meine persönliche Leseerfahrung mit rechtschreibverunstalteten Werken der letzten zehn Jahre mit alten Folianten zu tun?


Ganz einfach: Wenn eine nicht mehr gültige Rechtschreibung vom Lesen abhält - so habe ich Dein Posting verstanden - dann entfallen die alten Werke auf Grund ihrer "altertümlichen" Sprache doch sinngemäß, oder?

Zitat:
Meine Erfahrungen mit knapp 30 Büchern und 100 Newslettern muß sich nicht mit denen anderen Autoren und Herausgeber decken. Ein fertiggestelltes Buch nicht wieder zu lesen (das hat man zuvor ja oft genug getan) hat nichts mit verleugnen zu tun.


Richtig. Aber dann die eigene Erfahrung als Empfehlung zu verallgemeinern, führt in diesem Falle gerne mal auf eine falsche Fährte.

Nix für ungut ...

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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:16
Ich persönlich finde es natürlich auch besser, ein Buch zu erstellen, welches welches fehlerfrei ist. book

Trotz allem bin ich mir fast 100%tig sicher, das mir dieses wohl nicht gelingen wird.....

Wenn ich jetzt einen professionellen Lektor beauftragen würde, mein Buch fehlerfrei zu korregieren, denke ich , das dieses von den Gebühren her sehr hoch sein wird. book

Eine Seite zu korregieren kostet bestimmt zwischen 3 € und 5 € , wenn ich richtig im www recherchiert habe.

Wenn ich dann überlege, das die Erstellung meines Buches 39 € ( über Gutschein ) kostet und 120 Seiten vielleicht 500 € vom Lektorat her kostet, sind das natürlich hohe Zusatzkosten für mich, die zusätzlich entstehen..

Natürlich ist es für das Image wichtig, fehlerfreie Bücher auf den Markt zu bringen , nur frage ich mich aber auch, ob wirklich jeder Leser unbedingt auf Fehler achtet.

Meine eigene Idee hierzu waere , als Autor im Innenteil darauf hinzuweisen, das der Inhalt von keinem Lektor überarbeitet wurde und das sich durchaus Grammatik und Rechtschreibefehler eingeschlichen haben könnten.

Auch Ich habe z.B. ein Buch von einem mir bekannten Freund gelesen, welches nicht durch einen Lektor bearbeitet worden ist.

Aber ich fand dieses nicht unbedingt schlimm und habe die Fehler beim Lesen einfach überlesen, weil ich vom Inhalt angetan war.
Trotzdem habe ich Ihm die Fehler mitgeteilt, die mir aufgefallen sind !!!

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich jetzt nur von meiner eigenen Meinung hier rede.
Nun wage ich mich jetzt daran, mein Projekt fertig zu stellen, auch wenn ich davon ausgehen muss, Fehler vom Leser im eigenen Projekt zu finden.

Wie haltet ihr es denn mit der Überarbeitung eurer Bücher ?
Korregiert ihr selber mit Hilfe von Freunden ?
Oder professionelles Lektorat ?

ICH GEHE MAL DAVON AUS, DAS SICH IN DIESEM TEXT BESTIMMT EINIGE FEHLER BEFINDEN. smart
VIELLEICHT MAG JEMAND DIESEN TEXT MAL KORREKTUR LESEN UND MIR AM ENDE MITTEILEN, WIEVIEL FEHLER SICH IN DIESEM TEXT BEFINDEN. smart

Herzlichen Dank

Gruß Bensid


Zuletzt bearbeitet von Bensid am 30.01.2010, 14:38, insgesamt einmal bearbeitet
 
  Bensid 
 
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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:24
z.B.hier in diesem Wort korregieren
Nein, das ist kein einfacher Vertipper, der Fehler taucht 2 mal auf.
Word hatte den Fehler sicher angezeigt.
 
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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:37
Bensid hat Folgendes geschrieben:

Natürlich ist es für das Image wichtig, fehlerfreie Bücher auf den Markt zu bringen , nur frage ich mich aber auch, ob wirklich jeder Leser unbedingt auf Fehler achtet.


Hallo Bensid,

es ist von äußerster Wichtigkeit, daß dein Buch fehlerfrei ist. Du willst ja ein Sachbuch schreiben. Wärest du Professor und würdest Vorlesungen an der Uni halten und wärst du der absolute Spezialist auf deinem Gebiet - egal, wenn sich in deinem Buch mehr als zehn Fehler (auf 500 Seiten!) finden würden, würde gerade bei einem Sachbuch jeder denken, daß du überhaupt keine Ahnung hast, wovon du schreibst. Wie Valerie J. Long schreibt: weniger als drei Fehler auf zehntausend Worte sind akzeptabel.

Viele Grüße

Torsten

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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:43
Bensid hat Folgendes geschrieben:
Ich persönlich finde es natürlich auch besser, ein Buch zu erstellen, welches welches fehlerfrei ist. book

Trotz allem bin ich mir fast 100%tig sicher, das mir dieses wohl nicht gelingen wird.....

Wenn ich jetzt einen professionellen Lektor beauftragen würde, mein Buch fehlerfrei zu korregieren, denke ich , das dieses von den Gebühren her sehr hoch sein wird. book

Eine Seite zu korregieren kostet bestimmt zwischen 3 € und 5 € , wenn ich richtig im www recherchiert habe.

Wenn ich dann überlege, das die Erstellung meines Buches 39 € ( über Gutschein ) kostet und 120 Seiten vielleicht 500 € vom Lektorat her kostet, sind das natürlich hohe Zusatzkosten für mich, die zusätzlich entstehen.. (Zusatzkosten - zusätzlich)

Natürlich ist es für das Image wichtig, fehlerfreie Bücher auf den Markt zu bringen , nur frage ich mich aber auch, ob wirklich jeder Leser unbedingt auf Fehler achtet.

Meine eigene Idee hierzu waere , als Autor im Innenteil darauf hinzuweisen, das der Inhalt von keinem Lektor überarbeitet wurde und das sich durchaus Grammatik- und Rechtschreibefehler eingeschlichen haben könnten.

Auch Ich habe z.B. ein Buck von einem mir bekannten Freund gelesen, welches nicht durch einen Lektor bearbeitet worden ist. (logisch, dass ein Freund bekannt ist)

Aber ich fand dieses nicht unbedingt schlimm und habe die Fehler beim Lesen einfach überlesen, weil ich vom Inhalt angetan war. (beim Lesen überlesen)

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich jetzt nur von meiner eigenen Meinung hier rede.

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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:44
Hallo Bensid,

Bensid hat Folgendes geschrieben:
Wie haltet ihr es denn mit der Überarbeitung eurer Bücher ? Korregiert ihr selber mit Hilfe von Freunden ?
Oder professionelles Lektorat ?


Bitte wirf nicht Lektorat und Korrektorat in einen Topf. Zu den Unterschieden siehe z.B. http://www.pahlke-online.de/buchsatz/korrektorat-lektorat.html

Ein Lektorat ist teuer, wie du zu recht geschrieben hast. Sehr beliebt ist deshalb das "kleine" Lektorat geworden, in dem vor allem auf missglückte Formulierungen aufmerksam gemacht wird. Der grundlegende Aufbau der Geschichte und logische Details bleiben dagegen ausgeklammert, ebenso das Aufdecken sachlicher Fehler. Dadurch kann dieses Lektorat dann sehr viel günstiger angeboten werden.

Ein Korrektorat kommt dagegen immer deutlich preiswerter und ist vielen Autoren wirklich dringend zu empfehlen. Leider ist es für die meisten Autoren sehr schwierig, sich vorher über die Qualität der Korrektorenleistungen ein Bild zu machen. Man beauftragt ja häufig gerade deshalb einen Korrektor, weil man selbst in der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik unsicher ist.

Obwohl ich selbst für Autoren Texte Korrektur lese, habe ich meine Reiseführer korrigieren lassen. Die Erfahrungen waren jedoch durchgängig so unbefriedigend, dass ich den Autoren-Ratgeber dann nur noch mir selbst vorgenommen habe. Seit der Veröffentlichung sind mir keine zwei Dutzend Fehler gemeldet worden bzw. habe ich noch selber gefunden.

In den von mir zitierten Sätzen von dir sind übrigens zwei Fehler enthalten: Es heißt korrigieren und nicht korregieren und vor das Fragezeichen gehört kein Leerzeichen.

Beste Grüße,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 30.01.2010, 14:59
Ich bedanke mich für eure Antworten.

Viele Grüße Bensid Very Happy
 
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