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Rechtsfragen bzgl. der Arbeit am PC

BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 00:47
Hallo,

wenn jemand ein Buch schreibt und veröffentlicht, dann wird der-/diejenige (wenn es denn gut läuft) Geld damit verdienen. Aber gerade das scheint etwas seltsam, weil es doch die Arbeit selbst in gewisser Weise einschränkt - dazu anbei einige Fragen:

1. Wenn ein Buch mit einem bestimmten Programm geschrieben wird, darf es dann überhaupt verkauft werden - das wäre ja in gewisser Weise eine kommerzielle Nutzung?

2. Für die Konvertierung in PDF-Dateien, wie sie hier für den Druck gebraucht werden, sind ebenfalls Programme nötig. Auch hier dieselbe Frage, darf man das dann kommerziell nutzen und sein Buch veröffentlichen?

3. Wie sieht es aus mit Urheberrechten bei Schriftarten? Wird irgendein Urheberrecht verletzt, wenn die typischen, bekannten Schriftarten wie z.B. Arial benutzt werden?

Gruß,

bela_spencer


Zuletzt bearbeitet von bela_spencer am 13.06.2011, 18:41, insgesamt einmal bearbeitet
 
  bela_spencer 
 
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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 06:56
Wie kommt man auf solche Fragen?
Die Antwort lautet auf alle Fragen nein!

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 08:06
1. Ja. Um Himmels Willen, wozu sonst ist wohl der Publisher (= "Veröffentlicher") da? Und dass Du mit Deinem Buch Geld verdienen möchtest, ist ohnehin klar (wünsche Dir viel Glück dabei).

2. Ja. Mit welchen Programmen Du Dein Buch erstellt hast, interessiert absolut niemanden.

3. Nein. Arial ist eine gemeinfreie Schrift, also ohne Urheberrechte. Selbst bei Designer-Schriften erwirbst Du mit dem Kauf das Recht, diese (auch kommerziell) zu verwenden. Welchen Sinn hätte es sonst, eine Schrift zu erwerben? Bei den typischen Computerschriften, wie man sie heutzutage zu Hunderten auf jedem Computer vorinstalliert findet (z.B. Arial), sind das überhaupt keine Überlegungen.
Aber ich würde Dir nicht empfehlen, Arial zu verwenden, weil gerade bei längeren Texten die Lesbarkeit leidet. Nimm lieber eine Schrift mit Serifen: Garamond, Times New Roman usw.

LG

rico

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 09:27
Hallo Ricochet,

ricochet hat Folgendes geschrieben:
3. Nein. Arial ist eine gemeinfreie Schrift, also ohne Urheberrechte.


Wie kommst du auf diese Idee? Das Urheberrecht hat Monotype. Microsoft hat lediglich nicht-exklusive Nutzungsrechte und legt sie seinen Betriebssystemen bei. Okay, es gibt einen Deal, dass einige wenige Schnitte der Arial als mscorefonts kostenlos verbreitet werden dürfen, aber das macht die Arial nicht gemeinfrei.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 09:30
Okay, Heinz, habe mich nicht ganz korrekt ausgedrückt. Jedenfalls muss sich die Autorin kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie Arial verwendet. Das war es doch, was sie wissen wollte.

LG

rico

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 09:36
Hallo Rico,

ricochet hat Folgendes geschrieben:
Okay, Heinz, habe mich nicht ganz korrekt ausgedrückt. Jedenfalls muss sich die Autorin kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie Arial verwendet. Das war es doch, was sie wissen wollte.


Im Gegenteil kann sie sogar stolz darauf verweisen, eine BoD-Autorin zu sein cheezy grin Ein Verlag würde nie die Arial für ein Buch verwenden. Das machen nur book on demand veröffentlichende Autoren Sad

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 10:26
Kannst Du laut sagen, Heinze. Eine Schrft, die extra dafür entwickelt wurde, damit die Leute am Bildschirm leichter lesen können ... In dieser Funktion äußerst erfolgreich, aber ein BUCH damit schreiben??? Da schüttelt es mich wie einen nassen Hund. cheezy grin

LG

rico

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 12:22
Danke für eure Antworten, hat mir weitergeholfen. ^^
SandraR hat Folgendes geschrieben:
Wie kommt man auf solche Fragen?

Als übervorsichtiger Autor, der nicht für ein Buch, das sich mit Glück ein paar hundert mal verkauft, mehrere tausend Euro zahlen will. Razz

@ ricochet:
Danke für den Tipp mit der Schriftart und der Lesbarkeit - habs dann mal in "Times New Roman" geändert. Wink
 
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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 14:24
bela_spencer hat Folgendes geschrieben:
Danke für eure Antworten, hat mir weitergeholfen. ^^
SandraR hat Folgendes geschrieben:
Wie kommt man auf solche Fragen?

Als übervorsichtiger Autor, der nicht für ein Buch, das sich mit Glück ein paar hundert mal verkauft, mehrere tausend Euro zahlen will. Razz



Ganz ruhig bleiben bela. In solchen Fällen lautet mein (bisher erfolgreiches Moto):
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.
Schönen Pfingstgruß
Jester
 
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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 15:17
Jester hat Folgendes geschrieben:
In solchen Fällen lautet mein (bisher erfolgreiches Moto):
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.


In dem Falle finde ich es akkurat umgekehrt. Die Frage, wie man auf solche Fragen kommt, finde ich daneben (entschuldige SandraR, in aller Freundschaft), die Antwort, als übervorsichtiger Autor, der blablabla ..., das passt doch - oder?

LG

rico

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 15:26
ricochet hat Folgendes geschrieben:
Jester hat Folgendes geschrieben:
In solchen Fällen lautet mein (bisher erfolgreiches Moto):
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.


In dem Falle finde ich es akkurat umgekehrt. Die Frage, wie man auf solche Fragen kommt, finde ich daneben (entschuldige SandraR, in aller Freundschaft), die Antwort, als übervorsichtiger Autor, der blablabla ..., das passt doch - oder?

LG

rico


Hey Rico, hier war meine Antwort dumm. Ich meinte genau das, was du richtig ausgedrückt hast.
Gruß
Jester
 
  Jester 
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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 16:31
Jester, im Gegensatz zu Dir habe ich aber der Fragerin kurz und knapp geantwortet und nicht nur die Zuschrift von jemand anderem Kommentiert! Ricochet, ich finde die Frage durchaus berechtigt. Man stelle sich vor Milliarden von Schriftstücken werden tagtäglich illegal angefertigt... cool die Frage wie jemand auf diese Frage kommt, sehe ich dabei als absolut legitime und wertefreie Frage an.

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BeitragVerfasst am: 12.06.2011, 17:50
Hey Leute, an dieser Stelle aber mal einen Einwurf - ihr müsst mich nicht die ganze Zeit mit "Fragerin", "Autorin" oder "sie" bezeichnen, sonst fühl ich mich in meiner Männlichkeit eingeschränkt. Razz

Und das mit der Frage seht mal nicht so eng, passt doch alles. ^^
 
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BeitragVerfasst am: 13.06.2011, 10:33
Bela ist nun nicht gerade eine männliche Form angle würde es Belo heißen wäre es eher klar. Insofern ist also die weibliche Form von den Kollegen logisch.

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BeitragVerfasst am: 13.06.2011, 11:44
Gut, dann die Aufklärung - der Name setzt sich zusammen aus Bela B. (Schlagzeuger der Ärzte) und Bud Spencer (Schauspieler). ;D

Auch ansonsten ist mir der Name nur als männlich übern Weg gelaufen, z.B. Bela Rethy, Fußballkommentator.
 
  bela_spencer 
 
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