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Reflexion - Querschnitt einer Gesellschaft

BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 22:25
Titel: Reflexion - Querschnitt einer Gesellschaft
Autor: Susann Drost-Ahrend

Verlag: Wagner-Verlag
ISBN: 978-3-86683-477-4
Seiten: 64
Preis: 7,90 €

Der Autor über das Buch:

Wo stehen wir und wonach sehnen wir uns? Fragen, die ich mir während des Schreibens dieses Werkes gestellt habe. Unsere Generation ist in jeglicher Hinsicht abgehärtet. Gefühle des Trotzes und der Gleichgültigkeit, Angst und Zukunftssorgen prägen fast jeden Einzelnen und machen blind für die Dinge, die uns einst berührten. Wir türmen und stapeln innere Defizite, darunter vergraben unsere ureigensten Sehnsüchte. Was ist aus uns geworden? Eine Generation, die sich mit den inneren und äußeren Zuständen fast schon ohnmächtig abfindet. Erst wenn wir wissen, wer wir sind und was wir wollen, erst wenn wir uns trauen, unseren inneren Bedürfnissen nachzukommen, erst dann wird sich für uns etwas verändern. Wenn wir gegeneinander und vor allem gegen uns selbst arbeiten, werden wir gemeinsam nicht vorankommen. ‚Denken!’

Klappentext:

‚Reflexion’ ist ein Gedichtband, welcher den Menschen zum kritischen Nachdenken über sich selbst und über die Gesellschaft anregen soll.



Inhalt:


Was ist schon fair?

Ein Mädchen
Geboren
Geliebt
Erzogen
Vertraut den Eigenen
Geschändet

Was ist schon fair?

Ein Junge
Geboren
Geliebt
Erzogen
Vertraut dem Fremden
Ermordet

Was ist schon fair?

Eine Frau
Geliebt
Verheiratet
Geschwängert
Verpflichtet dem Selben
Krankheitstot

Was ist schon fair?

Ein Mann
Geliebt
Verheiratet
Vervätert
Verpflichtet von Fremden
Kriegstot

Was ist schon fair?

Menschen
Geboren
Geliebt
Erzogen
Verheiratet
Geschwängert
Vervätert
Verpflichtet dem Selben
Verpflichtet dem Fremden
Krankheitstot
Kriegstot

Ist das fair?
Das Leben ist nicht fair?
Das Leben ist nicht gerecht?
Ihr habt zu wenig von allem?
Ihr habt zu viel von nichts?

Ist es fair,
zu neiden,
um des Nachbarn Hab und Gut?
Ist es fair,
zu missachten
den Nächsten?
Ist es fair,
die Augen zu verschließen,
vor Angst derselben wiederfuhr?
Ist es fair,
zu verpönen
den Unwissenden?
Ist es fair?

Ich sehe Schicksale
Von Hass geschwängert
Mit Zweifel geboren
Geduldet
Zur Demut erzogen
Verschlossene Augen
Verklebte Münder
Gebrochene Stärke
Tote Angst
Gefügig

Seht ihr sie nicht?

Doch sehe ich auch Menschen
Mit Liebe gezeugt
Mit Hoffnung geboren
Von Herzen geliebt
Zur Stärke erzogen
Mit Augen zu sehen
Mit Mündern zu sprechen
Mit Mut zum Handeln
Zu Achten
Denken!

Sehr ihr sie nicht?

Das Leben ist nicht fair?
Das Leben ist nicht gerecht?
Ihr habt zu wenig von allem?
Ihr habt zu viel von nichts?

Denken!


Die letzten Gedanken

Mein Herz, es schlägt, doch spür ich’s nicht mehr.
Mein atmen wird ruhiger und fällt mir so schwer.
Die Glieder sie zeigen mein Schicksal wohl an.
Ob mein Geist bald an anderer Stell’ weilen kann?

Ich hab’ Angst, doch will ich auch wissen wie’s ist.
Auch wenn mich das Leben im Leben vermisst.
Ein letzter Gedanke an Liebe und Tod.
Ein Weg ohne Rückkehr uns allen mal droht.

Mein Herz, es schlägt so langsam und schwer.
Mein atmen verspüre ich längst schon nicht mehr.
Die Glieder wohl bald an and’rer Stell’ weilen.
Das Schicksal wird mein Geist mit anderen teilen.

Ich hab Angst vor dem was das Leben vermisst.
Das Leben wird sehen und wissen wie’s ist.
Ein letzter Gedanke uns allen mal droht.
Ein Weg ohne Rückkehr zur Liebe; und Tod



Liebe Grüße

Suse


Zuletzt bearbeitet von susannda am 18.03.2009, 22:52, insgesamt einmal bearbeitet
 
  susannda 
 
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 22:27
Über eine Leseprobe würde ich mich sehr freuen Smile!

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"Das letzte Kopfgeld"
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  DavidLiese 
 
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Beiträge 199
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BeitragVerfasst am: 18.03.2009, 22:53
ja da hätte ich auch drauf kommen können ... es ist schon spät, der tag war lang... Wink
 
  susannda 
 
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