 | Resident Evil / Szene: Der Tank | Verfasst am: 18.05.2009, 19:55 |
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Hallo
Habe hier mal einen kurzen Ausschnitt aus meinem Buch. Hoffe es gefällt Euch. Bei gefallen oder Änderungsvorschlägen bitte ich um einen Kommentar. Danke.
Michelle spürte eine angenehme wärme um sie herum. Sie drehte sich und verharrte kurz, dann wandt sie sich wieder. Schwärze umhüllte sie und sie wollte ihre Augen öffnen, doch sie konnte nicht. Michelle versuchte etwas zu sagen, doch sie spürte ihre Lippen diesen Befehl verweigern. Kraftlos ergab sie sich in diesen Zustand der Hilflosigkeit und fiel in die Schwärze in ihrem eigenen Körper, dem Vergessen. Michelle wusste nicht wie lange sie schon zwischen dem Wachen und Schlafen steckte, doch nun öffnete sie endlich ihre Augen und erschrak. Inmitten einer violetten Flüssigkeit schwamm sie. Ihr Körper wurde von mehreren Schläuchen durchbohrt und diese versorgten sie mit Nahrung, Flüssigkeit und Luft. Die Atemmaske auf Michelles Nase wurde mit einigen Gummibändern an ihrem Kopf festgehalten und die Schläuche steckten einfach in ihrer Haut. Wut keimte in Michelle auf, sie wollte nicht diese Schläuche in sich haben und sie wollte auch nicht in diesem Tank stecken, sie wollte nur hier raus. Michelle konnte sich nicht daran erinnern hier hereingekommen zu sein, doch sie wusste instinktiv, dass sie diese Tortour nicht ganz freiwillig mitmachen würde. Sie streckte ihre Arme aus, stieß mit dem Rücken und den Handflächen an die Scheiben und drückte so fest die konnte. Ihre Arme drückten die Scheibe vor ihrem Gesicht, es geschah nichts weiter, die Scheibe bekam nur einen kleinen, fast unmerklichen Riss. Wieder wurde sie von einer Welle aus Wut überrollt. Sie zog mit aller Kraft die Arme zur Seite und das Glas zersprang. Die Hörte das klirren des Glases, dicht gefolgt von dem Geschrei der Wissenschaftler. Das Licht der Neonlampen tat ihren Augen weh und die Schläuche hinderten sie an dem verlassen des Tanks. Mit einem lauten Schrei zog sie sich einen der Schläuche aus der Bauchdecke. Michelle hatte nicht mit dieser Art von Schmerzen gerechnet, eigentlich hatte sie mit nichts weiter gerechnet, sie fühlte sich gerade eher wie eine Puppe. Eine Puppe die verzweifelt versuchte ihre Fäden zu zerreißen und dennoch nicht alleine existieren konnte, denn sie wusste nichts mehr. Ihr Blick wanderte von einem Gesicht zum anderen, sie sah Angst, Zweifel und Verwunderung in den Gesichtern. Die Wissenschaftler wichen alle einen Schritt zurück und Michelle erkannte weshalb, die violette Flüssigkeit. Sie wichen vor der Flüssigkeit zurück. Michelle zog die Maske von der Nase und riss unter einem weiteren Schrei den nächsten Schlauch aus ihrem Körper. Eine Nadel bohrte sich durch die Ader an ihrer linken Hand, sie zog sie ab und sofort tröpfelte Blut in die violette Flüssigkeit. Die Wissenschaftler gerieten nun in Panik, rannten ziellos durch den Raum. Alarm ertönte ohrenbetäubend und ließ auch sie in Panik geraten. Michelle sprang aus dem Tank, dabei lösten sich die restlichen Schläuche von ihren Armen, Beinen und Rücken. Sie landete vor einem Wissenschaftler, er lag Bewusstlos in einer Ecke, ein weiterer Wissenschaftler geriet in ihre Bahn und wurde augenblicklich von ihr davon geschleudert. Von Angst angetrieben rannte sie die grauen Gänge entlang. Vor ihr erkannte sie eine Tür, Michelle drückte die Klinke herunter, nichts. Sie warf sich mit aller Wucht dagegen und hörte nur das ächzende knacken der nachgebenden Tür. Der Raum dahinter lag im dunkeln und dennoch konnte sie alles wichtige erkennen, ein Umkleideraum. Sie stürmte zu einem der Schränke, riss ihn auf und entdeckte nur Männerklamotten. Sie warf den Schrank um und ging zum nächsten, darin fand sie Frauenkleidung, doch diese passte ihr nicht und sie tigerte zum nächsten Schrank. Nach weniger als einer Minute hatte sie alles wichtige gefunden und ein riesiges Chaos angerichtet. Michelle rannte zur Tür, folgte dem Gang nach links und endete in einer Sackgasse. Panik erfüllte wieder ihre Gedanken und sie rannte zurück. Auf Höhe des Umkleideraums stieß sie mit einem Mann zusammen, es war einer der Wissenschaftler. Torkelnd stürzte er zu Boden. Michelle hielt sich nicht weiter mit ihm auf und rannte weiter, sie kam an dem Labor vorbei, wo die Wissenschaftler immer noch an ihren Plätzen standen. Sie rannte weiter, folgte den Gängen und ging eine Treppe hinauf. Am Ende der Treppe blieb Michelle wie angewurzelt stehen. Sie war nicht mehr allein, ein Blonder Mann mit Sonnenbrille stand direkt vor ihr. Mit zügigem Schritt kam er auf sie zu und packte ihre rechte Schulter, Michelle wehrte sich. Sie packte seine Hand und drehte diese unter einem Knacken um. Der Mann vor ihr Schrie nicht, zuckte nicht einmal, er schlug ihr nur kräftig die Faust ins Gesicht. Michelle konnte sich gerade noch am Treppengeländer festhalten und ging nun ihrerseits auf ihn los. Beide schlugen nach einander, Michelle erwischte den Mann selten, doch er traf fast immer. Er traf sie wieder, der Schlag war heftig und lies sie stolpern. Hinter Michelle stand plötzlich einer der Wissenschaftler, sie verlor gänzlich ihr Gleichgewicht und stürzte. Sie krallte sich noch mit beiden Händen in etwas, doch beides gab nach. In ihrer linken hatte sie den Kittel des Wissenschaftlers, welchen sie mit sich nach unten zog. In ihrer rechten hatte sie ein Stück vom Geländer. Sie rollte die Treppe hinunter, unter einem lauten Knacken landete sie auf seinem linken Bein. Er schlug mit dem Kopf auf einer der Stufen auf und verlor sein Bewusstsein. Sie kamen am Ende der Treppe auf dem Boden auf. Michelle richtete sich mühselig auf, sah das seltsam verwinkelte Bein vom Wissenschaftler und hob ihren Blick. Der blonde Mann stand direkt vor ihr und schlug erneut zu. Dieser Schlag traf sie genau richtig, Michelle sackte bewusstlos zusammen. Sie selbst bekam nichts mehr von der Welt um sie herum mit.
Ende dieser Szene |
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Stephanie |
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 | | Verfasst am: 18.05.2009, 21:35 |
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Hallo Stepanie, alles in allem ist der Text wirklich fein. Doch ich persönlich fühlte mich an der einen oder anderen Stelle gestört. Ich gehe jetzt gar nicht auf Komma oder Rechtschreibfehler ein (da würde ich ja selber im Glashaus sitzen ) Aber zum Beispiel hier: Sie drehte sich und verharrte kurz, dann wandt sie sich wieder- dieser Satz ist vollkommen nichtssagend. Sie drehte sich (wohin, nach links, rechts, oben, unten oder ihre eigene Achse?)- verharrte kurz ist nicht nur total altmodich (das alleine wäre nicht schlimm) aber sie verharrte- dafür muss es einen Grund geben. Verharren in einer drehung muss eine Ursache haben. Hat sie etwas gehört, gesehen gerochen?. und dann wandt sich sich wieder- winden ist ein unglückliches Wort- ein Wurm windet sich, ein Ganover der gerade von seinen Kumpanen zu einem hübschen Paket verschnürt wird um ihm im Fluss zu versenken, windet sich, oder man windet sich vor schmerzen- du verstehst mein Problem. Lass das mit dem winden doch ganz weg. Der Leser ist nicht blöd, wenn sich einer dreht kommt er schon irgendwann zu einer normalen Haltung zurück.
Schwärze umhüllte sie und sie wollte ihre Augen öffnen, doch sie konnte nicht. > Hier finde ich den Satzbau nicht so gut wie er hätte sein können, außerdem ist der Satz unlogisch (Woher weiß sie das es schwarz ist wenn sie die Augen erst öffnen muss- nur gleisend helles Licht sieht man durch die geschlossenen Lider ) - Besser: Sie konnte nicht sagen wo sie sich befand, ihr war es unmöglich die Augen zu öffnen. Ihre Lider waren wie zusammengklebt (so in der Art ungefähr- Vergleiche in dieser abstrackten Situation sind immer gut)
Michelle versuchte etwas zu sagen, doch sie spürte ihre Lippen diesen Befehl verweigern. > sehr altmodisch der Satz- ihr Lippen verweigern ihr den Befehl- nun gut kann man machen aber fast jeder Leser wird sich wundern.
und fiel in die Schwärze in ihrem eigenen Körper, dem Vergessen. > dieser Teilsatz ergibt keinen Sinn- bitte mehr Bindewörter zum besseren Verständnis.
doch nun öffnete sie endlich ihre Augen und erschrak.> Hier stören mich zwei Sachen- erstens: Du beschreibst nicht genug michelles innere Lethargie und die Zeitspanne, die zwischen dem Vorrigen "sich Ergeben in die Leere" UND dieser bewussten, wieder aktiven Aktion des Augen aufschlagens liegt- meit einem dumpfen "nun" ist es nicht getan. Mit zwei, drei Sätzen hätte man die Sache bereinigen können.
Zweitens: Ach so jetzt kann sie so einfach die Augen aufschlagen- da hätte ich gerne mehr. Wo ist die mühsal des Augen aufschlagens, wo der Schmerz und die Verwirrung als sie endlich etwas sieht?- Später mache ich weiter. |
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Kris. K. |
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 | | Verfasst am: 20.05.2009, 19:35 |
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| Soll der Titel Resident Evil sein? das würde ich nochmal überdenken, weil dieser Titel lizensiert ist. |
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 | | Verfasst am: 20.05.2009, 19:47 |
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Das der Titel Resident Evil ist, ist schon richtig. Ich habe das Buch eigentlich nur für mich geschrieben, doch eine Freundin wollte es dann unbedingt lesen. Damit wurde es zum Lelbstläufer. Rund 50 Leute haben es schon gelesen. Die Szenen die ich hier reinsetze sind noch die unbearbeiten Szenen. Wenn ich einen der Verträge eingehe, dann wird es umgeschrieben beim Verlag sein.
Ich persönlich hasse es tierisch mein Buch umzuschreiben, denn es ist dann nicht mehr das selbe...  |
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Stephanie |
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 | | Verfasst am: 21.05.2009, 00:47 |
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Also einen neuen Titel solltest du dir unbedingt ausdenken, wenn du planst, es zu veröffentlichen.
Wenn es jedoch Privat unter vier Wänden bleibt ist das egal; aber bei einer Veröffentlichungen hast du schneller Klagen am Hals, als dir lieb ist.
Und nur weil du den Titel änderst, bedeutet es nicht, dass du alles umschreiben musst.
Meistens passt zu einem Buch mehr Titel als nur einer.  |
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JessM |
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