 | Robinson, Jeremy: Mission Hydra | Verfasst am: 16.04.2010, 09:45 |
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Guten Morgen,
hier was Neues aus meiner Leseecke:
Von Kollateralschäden, Helden und einem Mythos
Die Mitglieder der Delta-Einheit sind hart, sehr hart. Schließlich werden sie dann eingesetzt, wenn man für grobe Klötze äußerst grobe Keile benötigt. Als George Pierce, Freund des Delta-Chefs King um Hilfe bittet, lässt dieser sich nicht lange bitten und trommelt das Team zusammen. In der Nazca-Wüste werden alle schlimmen Erwartungen übertroffen. Die Hydra, welche bis dahin nur als Legende galt, wurde gefunden und gleich darauf gestohlen. Die Bösen sind schnell ausgemacht im Konzern des Tycoons Ridley und des Forschers Maddox.
Ein Wettlauf gegen die Zeit und um den Globus beginnt: Peru, die Vulkaninsel Tristan da Cunha und das ansonsten beschauliche New Hampshire sind die Stationen eines kriegsähnlichen Wettkampfs, bei dem es extrem brutal hergeht. Hält man sich an die Sachschäden und Toten, so ist nicht auszumachen, wer die Guten sind und wer die Bösen. Es wird geballert aus vollen Rohren! Geheimnisvolle Helfer treten auf und verschaffen den Mitgliedern des Delta-Teams das Mittel, mit dem die Hydra doch noch besiegt werden kann. Auch Amor lässt sich ab und an blicken und schafft es in den Feuerpausen, auch noch den einen oder anderen Pfeil abzuschießen. Aber ob am Ende die Guten wirklich endgültig siegen??
Robinson verlässt sich auf die üblichen Figuren des Genres, haucht diesen jedoch mehr Leben ein, als dies sonst üblich ist. Selbst die Bösen bekommen einige wenige liebenswerte Züge, während die Guten sich damit schwer tun, mehr zu sein als reine Kampfmaschinen. Ansonsten folgt die Handlung dem üblichen Schema und bietet nur wenige Überraschungen. Leider versucht der Autor, die Handlung durch endlose Schießerei-Szenen in die Länge zu ziehen und künstliche Spannung zu erzeugen. Dabei bekommt auch die Logik den einen oder anderen Treffer ab. Ein Flottenverband wird innerhalb weniger Stunden umdirigiert, um dann innerhalb weniger Minuten im Atlantik versenkt zu werden. Getötete Menschen kühlen binnen weniger Sekunden so stark aus, dass sie von den Infrarotgeräten nicht mehr erfasst werden können. Mit einem 25x59-mm-Geschoss wird der Kopf eines Gegners aus größerer Entfernung weggepustet, ohne dass Lärm entsteht. Hätte der Autor auf etliche dieser Szenen verzichtet, wäre das Buch besser gewesen.
Fazit: Für die Liebhaber von Kampfszenen und Waffennarren ein absolutes Muss. Ansonsten ein etwas langatmiger Fantasy-Thriller, den man sich durchaus an einem verregneten Wochenende gönnen kann. Leihbücherei reicht völlig. |
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MarleneGeselle |
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 | | Verfasst am: 25.04.2010, 19:06 |
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Hallo Marlene,
| Zitat: |
| Dabei bekommt auch die Logik den einen oder anderen Treffer ab |
;-)))
Bin schon sehr gespannt, was der Zufall Dir als nächstes als Lektüre verschafft ;-)
Herzliche Grüße
Susanne |
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Susanne Henke |
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 | | Verfasst am: 26.04.2010, 10:18 |
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Guten Morgen,
dieses Mal schickt mir der Zufall "Rattentanz", eine Endzeitgeschichte aus dem Schwarzwald. Das Buch müsste zum Wochenende eintrudeln. Die ersten Seiten lasen sich ziemlich zäh, zuviel Beschreibung, wenig Action. Aber das hat erfahrungsgemäß nicht viel zu sagen.
Bis demnächst.
Marlene |
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MarleneGeselle |
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 | | Verfasst am: 26.04.2010, 17:00 |
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Hallo Marlene,
nach der ganzen Action in "Mission Hydra" ist ein bisschen mehr Beschreibung doch genau die richtige Abwechslung ;-)
Vom "Rattentanz" habe ich neulich schon jemanden schwärmen hören - bin gespannt, was Dir zur Endzeit im Schwarzwald einfällt …
Herzliche Grüße
Susanne |
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Susanne Henke |
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