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Roman als Kündigungsgrund

BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 18:28
Ein BoD-Autor vor Gericht.

http://www.justiz.nrw.de/JM/Presse/presse_weitere/PresseLArbGs/11_07_2011/index.php
 
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 18:51
Das hat mit BoD gar nichts zu tun. Bei einem anderen Verlag wäre der Autor genauso juristisch belangt worden.
Ich sehe es aber als problematisch an, während der Arbeitszeit im Kollegenkreis sein Buch zu verkaufen. Das dürfte ich mir an meinem Arbeitsplatz auch nicht erlauben. Ein Hinweis, wo man das Buch bestellen kann, hätte m.E. völlig genügt

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viele Grüße

Manu
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 19:11
Der Medlung ist auch nicht zu entnehmen, dass es ein BoD-Autor ist. Das ist in der Tat unerheblich. Es geht auch nicht um den Verkauf der Bücher während der Arbeitszeit, sondern um die erkennbaren Kollegen und Vorgesetzten. ich sage nur »Esra« ... und das war kein BoD-Buch.

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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 19:13
Manu hat Folgendes geschrieben:

Ich sehe es aber als problematisch an, während der Arbeitszeit im Kollegenkreis sein Buch zu verkaufen.


Wobei das aus dem Artikel m.E. auch nicht deutlich hervorgeht. Eine regelrechte Verkaufsveranstaltung im Kollegenkreis ist was Anderes als eine kurze Frage in die Runde, ob jemand Interesse an dem Buch hätte.

Solche "Schlüsselromane" sind wohl immer grenzwertig. Aber ja, dafür kann BoD nichts.

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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 19:38
Hallo,

es ist ein BoD-Buch, die Kündigung wurde wohl auch nicht wegen dem Buchverkauf im Betrieb ausgesprochen, sondern weil Kollegen sich wiedererkannten und verunglimpft gefühlt haben.

http://www.nw-news.de/owl/4250240_Betriebsrat_wegen_Spott-Roman_gekuendigt.html

http://www.nw-news.de/owl/4252098_Spott-Roman_Urteil_am_Freitag.html

Weitere Informationen zum ersten Urteil gibt es hier:
http://www.rechtsindex.de/arbeitsrecht/1374-ausserordentliche-kuendigung-wegen-veroeffentlichung-eines-buero-romans

Wäre der Autor bei einem Verlag mit Lektorat gewesen, hätten sie ihm evtl geraten, zu große Ähnlichkeiten mit Betrieb und Kollegen zu vermeiden.

Auf jeden Fall ist der Verkaufsrang des Buches bei amazon zur Zeit nicht schlecht.

Viele Grüße
Cornelia

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  Cornelia 
 
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 19:42
Ein freundliches Hallo in die Runde...
 
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BeitragVerfasst am: 12.07.2011, 22:26
Das Buch wurde hier vorgestellt und ich denke einige erinnern sich noch daran. Aus dem Text geht klar hervor der Kündigungsgrund sei eine Ähnlichkeit zwischen den Kollegen und den Figuren im Buch.

Ich schließe mich Manus Meinung an, ein Hinweis wo man das Buch erstehen kann hätte gereicht. Selbst dies hätte man unterlassen sollen, weil es sonst tatsächlich für sensiblere Gemüter wie Mobbing wirken kann. Richtig gewesen wäre, Buch schreiben, Buch verkaufen aber im Betrieb seinen Schnabel zu halten. Alles andere ist einfach menschlich unfein. Menschlich unfein ist allerdings in Deutschland kein Kündigungsgrund.

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Roman als Kündigungsgrund
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