Forum für Books-on-Demand-Autoren » Lektorat » Romananfang beurteilen Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden » Europastraße A503
» Flöckchens erste Abenteuer

Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 21:03
Hallo,
wo wir gerade so schön im Thema sind: Ich stelle mal den Anfang meines Romans hier hinein. Wer Zeit und Lust hat, möge mir seinen Eindruck / Kritik dazu geben cheezy grin



Edit 8.12.08:

Für alle, die sich wundern, auf was die Postings sich hier beziehen:
Ich hab den Text herausgenommen, weil ich ihn überarbeite.

LG
Grete


Zuletzt bearbeitet von g.c.roth am 08.12.2008, 19:20, insgesamt einmal bearbeitet
 
  g.c.roth 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 21:15
Hallo

einfach toll. Für mich perfekt. Flüssig, spannend, packend. Mir gefällts.

Schöne Grüße

Johanna
 
  Johanna 
 
Anmeldedatum 09.09.2008
Beiträge 204
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 23:10
Mir gefällt es auch sehr gut, die Atmoshäre ist angenehm, der Leser wird langsam herangeführt und es ist spannend thumb up .

Lieben Gruß
Anna-Lena

kniehoch auf der Landstraße die sich zwischen zwei Baumreihen dahinzog.
- nach Landstraße würde ich ein Komma setzen

das knurpschen
- das Knurpschen - den Begriff kenn ich gar nicht

endlich Heim durfte
- Heim würde ich klein schreiben

Bin kein Fan der neuen Rechtschreibreform und darin auch noch nicht sattelfest shocked eyes .

_________________
http://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/

Schillernd wie Seifenblasen ISBN-13:978-3-8370-9040-6


Carpe diem.
 
  Anna-Lena 
 
Anmeldedatum 28.09.2008
Beiträge 323
Wohnort Berliner Umland/ Land Brandenburg
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 23:27
"...über Berge, Brücken und Leichen"

Liebe Judith, bei dieser Passage rumort es bei mir. Klar kann man das so sagen, aber diese Aufzählung widerstrebt mir. Berge, ok, das ist Landschaft; Brücken, nun ja, die dürften zumindest am Schluss fast alle zerstört sein, aber drübergehen hat man eine Zeitlang können. Leichen!?
Ich würde eher sagen: "über Brücken und Berge, und auch über Leichen".

Das ist mein subjektives Empfinden.

"die Füße tragen" - dies erinnert mich sehr an den Film "so weit die Füße tragen" - ich finde derartige Erinnerungen immer etwas unangenehm (aber auch verlockend).

Insgesamt gefällt mir der Einstieg.

Gruß
Maryanne
 
  Haifischfrau 
 
Anmeldedatum 04.02.2008
Beiträge 2944
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 23:39
g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
wo wir gerade so schön im Thema sind: Ich stelle mal den Anfang meines Romans hier hinein. Wer Zeit und Lust hat, möge mir seinen Eindruck / Kritik dazu geben cheezy grin



Auf mich darf man bei diesem Text nicht zählen. Ich habe nämlich keine Lust, mich wieder als "schwarz-pädagogisch", "nicht empathisch" oder sonst wie bezeichnen zu lassen oder für meine Kritik am Text in eine Verteidigungsstellung gehen zu müssen.

Außerdem: Es liegen ja schon drei positive Rückmeldungen vor. Was also kann am Text da überhaupt noch verbessert werden? Twisted Evil

(ich weiß - hier bekommt es die falsche Autorin ab, aber irgendwie brutzelt der heutige Tag hier im Autorenpool noch in mir)

LG
Siegfried
 
  Siegfried 
 
Anmeldedatum 09.07.2008
Beiträge 3839
Wohnort Hannover
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 27.10.2008, 23:57
Maryanne, ich bin nicht Grete. Laughing

_________________
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.
 
  Judith 
 
Anmeldedatum 05.08.2007
Beiträge 3751
Wohnort Schwobaländle
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 00:38
Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Außerdem: Es liegen ja schon drei positive Rückmeldungen vor. Was also kann am Text da überhaupt noch verbessert werden? Twisted Evil


Du schlägst hier um dich wie eine Windmühle. Das Ansehen deiner gerechtfertigten Kritik leidet für mich sehr unter deinen unsachlichen Aussagen. Ganz konkret: Im Falle von LordKotz hat er sich nirgends über deine Kritik "sauer" geäußert und ich habe nirgends "Streicheleinheiten" verteilt.

Ganz konkret hier: Wird wohl erlaubt sein, zu loben, was einem gefällt oder darf man das erst, wenn du dein Urteil gefällt hast?

Du scheinst auf jeden Fall nicht so viel Kritik zu vertragen, wie du austeilst.

Johanna
 
  Johanna 
 
Anmeldedatum 09.09.2008
Beiträge 204
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 00:48
Sie richtete den Schein einer Lampe auf ihn und lief ihm entgegen.


Hallo!
Genau diesen letzen Satz würde ich irgendwie spannender ausbauen. Es klingt zu fade für mich. Schreib doch, was sie fühlt, welch ein Gesicht sie macht, die Empfindungen der beiden und nicht nur... sie lief ihm entgegen.

smart thumb up
 
  Dozen-Roses 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 01:07
Macht schon Lust auf mehr.
Erinnert auch mich irgendwie ein wenig an "Soweit die Füße tragen". Aber die Schicksale der Menschen in der damaligen Zeit gleichen sich halt in gewissen Erlebnisabschnitten. Und doch war jedes Einzelschicksal einmalig in seiner Tragik. Ich finde es gut, dass du dich dieses Themas noch einmal annimmst. Es ist so vieles in Vergessenheit geraten, an das wir uns des öfteren erinnern sollten, damit es nicht eines Tages wieder geschieht.
Nun, ich wage es; habe dir ein paar Eindrücke und Anregungen in deinen Text geschrieben.
Texte dieser Art sind immer etwas problematisch, finde ich. Zum einen besteht die Gefahr zu theatralisch ("Hedwig-Kurzmalerisch", sach ich immer)zu werden, und zum anderen durch die Benutzung neuzeitlichen Vokabulars die Tiefe des Textes zu verflachen. Letzteres gestaltet sich u.a. manchmal recht schwierig, weil damalige Begriffe/Bezeichnungen heute in Vergessenheit geraten sind (weil es die Dinge einfach nicht mehr oder nur noch selten gibt).
Würde mich freuen irgendwann mehr lesen zu dürfen.
Gruß von
Klaus


10. Dezember 1946 – ca. 21.00 Uhr (die Uhrzeit würde ich weglassen. Es sei denn, sie ist für den weiteren Verlauf der Geschichte noch wichtig, da im nachfolgenden Text die Tages(Nacht)zeit ausreichend beschrieben wird)
Tiefschwarz war diese Dezembernacht, bis ihm das hoffnungsspendende Licht aus einem der Fenster entgegenleuchtete. Dort musste der Hof sein, den man Karl beschrieben hatte.

„Ob Marie lebt? Ob sie gesund ist?“

Ihm erschien dieses Licht so warm und hell, wie das Leuchten des Sterns über Bethlehem. Der Schnee lag fast kniehoch auf der Landstraße die sich zwischen zwei Baumreihen dahinzog. Die Beine waren ihm unendlich schwer. Von den Knien bis zu den Übergängen seiner Hosenbeine in die Stiefel, hatten sich schwere Eiskrusten gebildet. Mit jedem Schritt vorwärts sammelte sich neuer Schnee an ihnen (sammelte sich dort neuer Schnee). Die Gurte seines Rucksacks - in dem er die Kostbarkeiten der letzten Jahre trug - umklammernd, kämpfte er sich durch den hohen Schnee. (der eingeschobene Nebensatz wirkt durch das angefügte "umklammernd" etwas steif)Unablässig sanken dicke Flocken auf ihn hernieder (herab?).

Der Schutzbrief seiner Schwester, einige Briefe von Marie und der Mutter, eine selbstgefertigte Zigarettendose, gebogen aus dem Blech der Tragfläche eines abgestürzten Flugzeuges, hübsch verziert mit einer Zeichnung (was hat er gezeichnet?) , die er mit Hilfe eines Nagels (einfach nur: die er mit einem Nagel) in den Deckel geritzt (graviert?) und kunstvoll beschriftet hatte. Das waren seine Kostbarkeiten.

„Wie würde sie ihn empfangen nach über zwei Jahren Gefangenschaft?“

Es hörte auf zu schneien. Der Mond schob sich durch die Wolkendecke und tauchte die Weite der ostfriesischen Landschaft in ein gespenstisches fahles Licht (in gespenstisch fahles Licht). Nur sein eigenes Keuchen (sein Keuchen) und das knurpschen des Schnees (und das Geräusch knirschenden Schnees) unter seinen Stiefeln hatten ihn die letzten Stunden begleitet. Karl blieb stehen und lauschte. Die Schneedecke verschluckte alle Geräusche der Nacht. Um sich herum spürte er die Stille und Weite der Unendlichkeit und den Frieden ringsumher (um sich herum = ringsumher). Die Welt schien zu schlafen. Nur er kämpfte noch. Ein letztes Mal wollte er kämpfen, gegen Hunger, Erschöpfung und Einsamkeit. (Nur er kämpfte noch, gegen Hunger, Erschöpfung und die Einsamkeit (weil sonst zweimal "kämpfen")) Hin zu dem Licht, das auch ihm endlich Frieden bringen sollte. (Nur noch hin zu diesem Licht. Dieses eine Licht, ...)

„Weiter, einfach immer weiter.“ Die Worte hämmerten in seinem Kopf.

Unzählige Kilometer hatten seine Füße ihn getragen in den vergangenen sechs Kriegsjahren. Durch Kornfelder, Wasser, Schlamm und Blut. Über Berge, Brücken und Leichen. Nun aber ("aber"=weglassen)galt es nur noch dieses Licht zu erreichen!
„Weiter, nur (nur = weglassen) weiter!“

Marie konnte nicht wissen, dass er endlich frei war und auf dem Weg zu ihr (frei und auf dem Weg zu ihr). Sie wusste nur, dass er vor einigen Monaten an Malaria erkrankt war. Ein junger jugoslawischer Arzt hatte ihn mit knapper Not dem Fiebertod entrissen. Ihm allein hatte er es zu verdanken, dass er endlich Heim durfte.

„Immer weiter, einfach weiter!“ Wie oft hatte dieser Satz ihn über alle Grenzen seiner Kraft getragen! „Dawai, dawei!“

Das kleine gelbe Licht flackerte, (so)als riefe es:
„Lauf, lauf, ich brenne nur für Dich!“

„Ich komme! Geh nicht aus! Halte durch!“, keuchte (dachte(?), denn Worte kann man nicht keuchen) Karl und nahm noch einmal den Kampf gegen die Schneemassen auf. Ein Hauch von Vorfreude (Ein berauschendes Glücksgefühl) durchflutete ihn, gab seinen Beinen einen neuen Kraftschub (gab neue Kraft?) und ließ ihn schneller gehen, bis er den Hof erreichte und schwer atmend unter dem erleuchteten Fenster stand.

Er war angekommen. (würde ich weglassen, weil: unterbricht den Fluss. Der Leser weiß, dass er angekommen ist)

Wie in Trance bückte er sich, schob mit den fast erfrorenen Händen den Schnee beiseite, sammelte einige Steinchen auf und warf sie gegen die Fensterscheibe (Glasscheibe(?) sonst zweimal Fenster). Ein Schatten (Gesicht) erschien am Fenster, jemand sah hinaus – „Ja! Sie ist es wirklich! — oder waren es wieder Bilder im Fieber?“

Karls Beine versagten ihren (den) Dienst und er sackte (sank?)auf dem Vorhof ("auf dem Vorhof "würde ich weglassen, weil: wirkt verwirrend, denn er befindet sich doch unter dem Fenster)) auf die Knie. Kurz darauf öffnete sich die Haustür und er sah Maries schlanke Silhouette im Türrahmen stehen (Vielleicht besser: Die Haustür öffnete sich und für einen Moment erschien Maries schlanke Silhouette ...) . Sie richtete den Schein einer Lampe auf ihn und lief ihm entgegen*. (Der Schein einer Karbidlampe blendete ihn. Marie lief zu ihm hinüber.=*spätestens hier solltest du, wie D.Rose schon anmerkte, mehr Emotionen einfließen lassen, sonst wirken deine Prots zu hölzern (Aktion - emotionale Reaktion) )
 
  Klaus D. Klimke 
Gast 
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 01:25
Johanna hat Folgendes geschrieben:

Ganz konkret: Im Falle von LordKotz hat er sich nirgends über deine Kritik "sauer" geäußert


Nö, er nicht. Andere schon.

Johanna hat Folgendes geschrieben:

Ganz konkret hier: Wird wohl erlaubt sein, zu loben, was einem gefällt oder darf man das erst, wenn du dein Urteil gefällt hast?


Ganz konkret gefragt: Welchen Nutzen für den Text kann ein Autor aus der Aussage: "Gefällt mir" ziehen?

Manchmal habe ich das Gefühl, viele trauen sich nicht, konkrete Kritik am Text zu äußern, oder sie kratzen ganz sanft an der Oberfläche ("die Formulierung an dieser Stelle gefällt mir nicht").

Die Frage ist, warum so viele Leute immer nur positive Kritik schreiben, obwohl Mängel imText völlig offensichtlich sind (das betrifft jetzt nicht den oben vorgestellten Text, sondern gilt ganz allgemein). Sehen sie die Mängel nicht oder wollen sie sie nicht sehen? Oder sind sie nicht in der Lage, solche Fehler in Worte zu kleiden - weil ihnen die Formulierkunst abhanden gekommen ist oder das Rüstzeug für eine sinnvolle Kritik fehlt?

Ich schätze Grete als Mitglied hier im Forum sehr. Und ich habe schon einiges mit ihr diskutiert. Bei ihrem Text oben gibt es eine deutliche Schwäche, die eigentlich jeder von euch auch sehen müsste (aber niemand sagt was - warum?): Der Romananfang leidet an Info Dumping.

LG
Siegfried
 
  Siegfried 
 
Anmeldedatum 09.07.2008
Beiträge 3839
Wohnort Hannover
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 01:46
Entweder man gibt die genaue Uhrzeit an
10. Dezember 1946 – 21:03
oder man weiß sie nicht, dann genügt
10. Dezember 1946 – am späten Abend
Eine "ca.-Angabe" wirkt merkwürdig

Der erste Satz soll sitzen. "Tiefschwarz war diese Dezembernacht..." klingt etwas hölzern. Eher "Die Dezembernacht lag in tiefem Schwarz" oder "Im tiefen Schwarz der Dezembernacht..."

Unausgesprochenes/ Gedanken würde ich ohne Anführungszeichen und kursiv schreiben.

Den Hof würde ich noch kurz beschreiben; was er bei seinem Anblick empfindet, an was er sich erinnert. Um am Anfang nicht zuviel herein zu packen, würde ich noch nicht so viele Rückblenden einbauen und nicht zuviel zu verraten.

Gefällt mir. Wink

_________________
LG, Ken
 
  Lennet 
 
Anmeldedatum 02.08.2008
Beiträge 179
Wohnort NRW
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 09:45
Siegfried hat Folgendes geschrieben:



Die Frage ist, warum so viele Leute immer nur positive Kritik schreiben, obwohl Mängel imText völlig offensichtlich sind (das betrifft jetzt nicht den oben vorgestellten Text, sondern gilt ganz allgemein). Sehen sie die Mängel nicht oder wollen sie sie nicht sehen? Oder sind sie nicht in der Lage, solche Fehler in Worte zu kleiden - weil ihnen die Formulierkunst abhanden gekommen ist oder das Rüstzeug für eine sinnvolle Kritik fehlt?


Ich glaube, die Bandbreite zwischen dem, was du kritisierst und dem einfachen "finde ich prima" ist hier groß genug. Such dich einfach mal durch.

Siegfried hat Folgendes geschrieben:

Bei ihrem Text oben gibt es eine deutliche Schwäche, die eigentlich jeder von euch auch sehen müsste (aber niemand sagt was - warum?): Der Romananfang leidet an Info Dumping.


Wow, bin echt beeindruckt. Es hilft aber nichts, mit Fachausdrücken um sich zu schmeissen, und zu zeigen, dass mann ein klasse Kritiker ist. Diese deutliche Schwäche, die du beschreibst, wird vielleicht einfach nicht von allen als solche empfunden. Und diese Schwäche kann ja auch dein subjektiver Eindruck sein. Wenn andere es gut finden, dann ist es eben so, und sie finden es bestimmt nicht gut, weil sie minderbemittelt sind in Punkto Kritikfähigkeit, sondern weil sie ihre auch empathische Meinung dazu haben und keine bloße mathematische Satzanalyse betreiben.

VG

Lorenz
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 10:29
Hallo,
zunächst vielen Dank für die vielen Feedbacks.
Ich werde später näher darauf eingehen (muss mal eben erst Brötchen verdienen) Wink

Ich kann verstehen, wenn jemand mit Siegfrieds Art Texte zu kritisieren, nicht umgehen kann. Das ist dann eben so.

Ich kann da gut mit umgehen und nehme seine Anregungen und Vorschläge nicht persönlich, sondern als Möglichkeit meinen Text zu hinterfragen und mit anderen Augen zu lesen. Jeder hat so seine Art und man kann sich daran stören oder sich sagen, mit diesem oder jenen kann ich nicht.

Was aber gar nicht hilft (mir jedenfalls nicht) sind Diskussionen über Kritiker.
Mir geht es um Stellungnahmen und Denkanstöße zum Text. Und das möglichst klar und verständlich. Ich weiß auch, dass Siegfried sich sehr intensiv mit Texten beschäftigt, Beispiele gibt und seine Kritik auch erklärt. Das kostet Zeit und Mühe. Da darf man auch mal hingucken und nicht immer nach dem Haar in der Suppe suchen.

Für mich ist eine Kritik am Text kein Dogma, sondern die Möglichkeit zu wählen, ob ich etwas nachvollziehen, annehmen und ändern kann / will, oder mich entscheiden kann / will den Text so zu lassen, wie er ist.

Ich habe des Schreibhandwerk nicht gelernt und freue mich, wenn ich hier kostenlose Tipps, Infos und Anregungen bekomme. Die nehm ich mit und was ich nicht haben möchte, das pack ich mir auch nicht in meinem Korb. So einfach ist das eigentlich.

Dies in Kürze. Also vertragt Euch bitte, damit wir uns wirklich um die Texte kümmern, die zur Beurteilung eingestellt werden. Eitelkeiten sind da fehl am Platze.

LG Grete
 
  g.c.roth 
Gast 
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 10:35
Hi Grete,

für mich ist das kein Streit, sondern nur eine Klarstellung, dass nicht alle sehen und empfinden müssen oder sollten, was der andere für Richtig hält. Siegfrieds Kritikfähigkeit ansich ausser Frage gestellt.
Nur ein wenig Akzeptanz gegenüber denen, die einfach sagen, dass es ihnen gefällt, wünsch ich mir.

Denn so ein Kommentar:
Zitat Siegfried: "Außerdem: Es liegen ja schon drei positive Rückmeldungen vor. Was also kann am Text da überhaupt noch verbessert werden? Twisted Evil"

straft Andere mit Ignoranz. Und dass kann es ja nicht sein, oder?
LG

lorenz
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

Re: Romananfang beurteilen

BeitragVerfasst am: 28.10.2008, 10:42
Ich finde nicht, dass man eine Diskussion in einem Thread abbrechen sollte, um dann in einem anderen darauf zurückzukommen. Deshalb noch folgendes, auch wenns nun langsam nervt.

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
...sondern um "fishing for compliments". Text einstellen - um Kritik bitten - sauer sein, wenn es dann tatsächlich Kritik gibt -

D.h., der Texteinsteller ist sauer, wenn es Kritik gibt! Ganz konkret: Texteinsteller = LordKotz. Deine Antwort: "Nö, er nicht." Ergo: War eine unzutreffende Verallgemeinerung von dir!

Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Welchen Nutzen für den Text kann ein Autor aus der Aussage: "Gefällt mir" ziehen?


Dass es zumindest EINEM Normalbürger, nämlich mir, gefällt. Ich bin mir bewusst, dass ich hier nicht als ausgebildeter Lektor, sondern als Normalleser urteile. Trotzdem sind meine Beiträge keine Streicheleinheiten, sondern bemühen sich auch um die Verbesserungsmöglichkeiten, wenn ich welche sehe.

In der Summe aller Kritiken werden die Autoren auch das finden, was nötig ist: Verbesserungsmöglichkeiten und Wirkung auf die verschiedenen Leser. Und da die Normalleser wohl einen Löwenanteil der Käuferschicht stellen, ist es auch nicht unwichtig, wie der Text auf solche wirkt.

Schöne Grüße


Johanna
 
  Johanna 
 
Anmeldedatum 09.09.2008
Beiträge 204
 
 
   
   
Romananfang beurteilen
  Forum für Books-on-Demand-Autoren » Lektorat
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde  
Seite 1 von 3  
Gehe zu Seite 1, 2, 3  Weiter
  
  


Powered by phpBB, advisormap.de, SEO by SEO-united.de
Literaturtipps Literaturseiten Banner & Buttons Impressum & Rechtliches