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Root-Kid

BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 22:02
Titel: Root-Kid
Autor: I.Sinter



Der Autor über das Buch:

Ich hätte da mal gern ein Problem Wink
Ne, quatsch. Jetzt mal im Ernst.
Ich bin kein Autor. Dieses Buch ist noch kein Buch und außerdem zu kurz.
Aber - es beruht zum Teil auf wahren Ereignissen (deshalb ein Pseudonym) und deshalb war es mir ein Bedürfnis es zu schreiben.
Jetzt überlege ich, ob ich es bei Bod drucken lasse.
Doch vielleicht ist es auch besser, wenn man manches unausgesprochen lässt ?!


Klappentext:

Scheinbar wurde der Computer von Mia Steinbergs Sohn mit einem Virus infziert. Als sich kurz darauf ihre Internetbekanntschaft nicht mehr meldet, steht für Mia fest, dass es einen Zusammenhang geben muss. Dabei ahnt sie nicht, dass sie bereits auf der Todesliste einer geheimnisvollen Organisation steht.

Inhalt:

«Manuel! Hast Du etwas neues?»
«Sam? Von woher rufst Du an? Jetzt sag nicht von einer Telefonzelle. Gibt es die überhaupt noch?
«Richtig geraten. Ich bin im Flughafen Charles de Gaulle Paris. Mein Handy musste ich aufgeben.»
«Das du mich mal aus einer Telefonzelle anrufst hätte ich nie gedacht. Aber jetzt Spaß beiseite. Es gibt wirklich Neuigkeiten.» Manuel machte eine Pause.
«Jetzt sag schon!» Sam wurde ungeduldig.
«Zuerst die gute Nachricht: Anscheinend gibt es einen neuen Virus. Er verbreitet sich über Pressenachrichten, die nicht nur von Journalisten, sondern auch viel von der Konkurrenz gelesen werden. So werden immer mehr Server befallen. Der Virus sammelt alle internen Informationen zum Beispiel über Produktentwicklungen und verschickt sie weiter. Dadurch verdächtigen sich die betroffenen Unternehmen gegenseitig der Spionage.»
«Wenn das die Gute ist, dann möchte ich die schlechte gar nicht hören!»
«Musst Du aber. Die schlechte ist: Sowohl Du, als auch deine deutsche Freundin habt den Virus. Und das, bevor ihn andere hatten. Einer von Euch hat ihn ins Netzt gespeist!»
«Mia? Du spinnst doch. Sie soll einen Virus programmiert haben? Das ist lächerlich!»
«Das habe ich nicht gesagt. Einer von Euch beiden. Obwohl ich weiß, dass Du es nicht warst. Jetzt kommt aber noch die ganz schlechte Nachricht: Unsere besonderen Freunde aus Mountain View wurden anscheinend darauf angesetzt.»
«Verdammt!» Das änderte alles. Seit Jahren schon war man der Organisation auf den Fersen. Sie übten Selbstjustiz aus für jeden der bereit war genug zu bezahlen. Ihre Technik war den meisten Nachrichtendiensten haushoch überlegen. Leider war es noch keiner Regierung gelungen ihnen das auch zu beweisen.
«Hast Du Mia gewarnt? Sie ist in größter Gefahr!»
«Hm, an sie hatte ich gar nicht gedacht.» Manuel musste sich eingestehen, dass er bis jetzt nur daran gedacht hatte Sam aus dieser Sache wieder heil rauszubekommen.
«Kontaktiere sie sofort! Mit den Jungs aus Mountain View ist nicht zu spaßen.»
«Ich werde mich darum kümmern. Versprochen!»
«Ich verlasse mich auf Dich. Sie ist mir wichtig. Morgen Abend um 20 Uhr GMT werde ich dich wieder anrufen. Okay?»
«Okay Sam. Bis morgen.»

Sam ließ sich auf eine der zahlreichen Bänke fallen.
Mia eine skrupellose Hackerin? Nie im Leben. Justin vielleicht? Eher möglich. Aber soviel Zeit wie er mit "We are World" verbrachte, hatte er neben der Schule wohl kaum noch Zeit einen umfangreichen Virus zu programmieren. Was zum Teufel wurde hier gespielt?
Erst die Durchsage, dass sein Flugzeug bereit zum einsteigen sei holte Sam aus seinen Gedanken.



7. 57 Stunden

Duffy schaute auf seine Uhr. Noch 3 Stunden, dann würde das Flugzeug in Frankfurt landen. Weitere 4 Stunden später würde er angekommen sein. Ungefähr noch 51 Stunden bis zum Zugriff.
Es würde knapp werden. Sehr knapp.
Bei einem Bündnis von 2 oder mehr Auftraggebern war die 72 Stunden Regel Pflicht. In dieser Zeit hatten alle Parteien die Gelegenheit ihren Auftrag nochmal zu überdenken. Da der vereinbarte Betrag dann trotzdem fällig wurde, war es bisher kaum geschehen, dass jemand den Auftrag zurückzog.
Die Organisation ließ sich die Planung und Durchführung gut bezahlen. Nach einer Anfrage von einem Unternehmen oder aber auch einer Regierung, ja auch das kam vor, entschied ein Gremium von 12 Personen ob sie den Auftrag annehmen würde. Hierbei galt die 2/3 Regelung. Das hieß, mindestens 9 der 12 Personen mussten dafür sein.
Die Mitarbeiter der Organisation durchliefen besondere Auswahlverfahren. Sie wurden mit einem so hohen Gehalt bezahlt, das wahrscheinlich so mancher Politiker grün vor Neid werden würde.
Doch wie alles im Leben hatte es auch eine negative Seite.
Bei der Vertragsunterzeichnung musste jeder Mitarbeiter zwei Personen angeben, die im Falle von einer Verletzung der Loyalität gegenüber der Organisation ihr Leben ließen. Der jeweilige Mitarbeiter selbstverständlich ebenso.
Duffy hatte vor 30 Jahren nach langer Überlegung seine Mutter und seinen Bruder Dave angegeben.

Als vor 22 Jahren seine Mutter starb und vor 7 Jahren sein Bruder, war er erleichtert, dass keiner mehr für seine mögliche Fehler mit dem Leben bezahlen müsste. Glücklicherweise musste dieser Vertrag nie erneuert werden.
Trotz aller moralischen Bedenken hatte er die Funktionalität des Unternehmens nie in Frage gestellt.
Die Aufgabengebiete hatten sich stark verändert. Früher war es oft Industriespionage gewesen, zur Zeiten des kalten Krieges waren es meistens Regierungen die den Auftrag vergaben. Jetzt hingen 90% aller Anfragen mit dem Internet zusammen. Ungefähr 10% blieben Personenbezogen.
Er dachte schmunzelnd an einige Zugriffe die weltberühmt waren: JFK, Martin Luther King, Itzhak Rabbin.
Er hätte die Liste noch lange fortsetzen können.
Unter dem Deckmantel einer führenden IT Firma blieb das Geheimnis gut verborgen. Dabei fing alles an mit einem kleinen Unternehmen, die, angeblich, Instrumente für den Flugzeugbau herstellten.
Die Zeiten hatten sich verändert, die Motive nicht:
Gier, Neid und Selbstsucht

Duffy ließ sich ein weiteres Glas Wasser von der Stewardess geben und tropfte 40 Tropfen Novalgin rein.
Kurze Zeit später döste er ein.
 
  I.Sinter 
 
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BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 22:16
Hallo, es fällt mir imemr öfter auf, dass leute bei Buchvorstellung Treads erstellen, die gar keine Bücher vorzustellen haben dozey .

Mal zu deinem Tread: Bereits auf den ersten zeilen erkenne ich komma, Zeichensetzungsfehler und stilistische Unklarheiten- Es ist eben, wie es normal ist, denn noch kein Wunderkind ist vom Himmel gefallen, ein erstes Projekt und (NOCH) nicht mehr.
Ich würde mich- auch für diese Leseprobe nochmal dransetzen denn auch dass, was man hier einstellt, sollte gramatisch und stilistisch annehmbar sein. In der richtigen Kategorie wäre auch gut- ich empfehle Lektorat oder Textvorstellung oder ähnliches.

Eine gute Sache noch zum Schluss- Die idee an sich (oder Ehrfarungsbericht- egal) ist wirklich interessant- könnte was werden- Also mühe geben und dran bleiben
 
  Kris. K. 
 
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 00:00
Ersteinmal: Danke Kris!

Du hast Recht. Ich bin in meinem Eifer mit Sicherheit in der falschen Kategorie gelandet.
Aber, zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich wirklich sehr neu hier bin und es mir ein Bedürfnis war, es möglichst schnell zu schreiben.
Ich habe jetzt, wenn man von "Normseiten" ausgeht, 68 Seiten innerhalb einer Woche geschrieben.
Wenn etwas Zeit vergangen ist und ich das ganze mit mehr Abstand betrachten kann, werde ich es noch einmal überarbeiten.
Trotzdem hoffe ich, dass sich noch ein paar mehr, gerne mit Kritik, dazu äußern.
 
  I.Sinter 
 
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BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 08:17
Ich kann Kris nur zustimmen. Die Idee ist sehr gut, da kann was draus werden. Also einfach ransetzen und nochmal korrigieren, dann wird das schon Wink thumb up

Ist die Geschichte denn eigentlich schon fertig oder schreibst du noch weiter?

_________________
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  Tamin 
 
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Root-Kid
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