Titel: Ruf der Trompeten
Autor: Markus Sprehe
Verlag: BoD - Books on Demand
Seiten: 388
Preis: 24,90
Der Autor über das Buch:
Die mörderische Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges, sowie das an den Juden begangene Unrecht hat mich als Nichtjude stets aufgewühlt. Obwohl selbst kein Zeuge dieser Jahre, haben meine Eltern sie als junge Erwachsene durchstehen müssen.
Eines Tages hatte ich eine gespenstische Szene vor Augen: Eine alte jüdische Frau beobachtet durch das Fenster ihrer Wohnung im 1. Obergeschoss, wie Juden von schreienden, tretenden Soldaten vor sich her zum Bahnhof getrieben werden. Mir selbst verkrampfte sich vor Furcht das Herz bei dieser Vorstellung. Zunehmend nahm ich die Existenz dieser imaginären jüdischen Greisin an und durchlebte im Geist die schlimmsten Stunden meines Lebens.
Zwar wurde aus der Greisin ein junges Mädchen, doch war diese erste Szene der Geburtsmoment meines Romans „Ruf der Trompeten“.
Klappentext:
Nur wenige Juden sind noch in der Stadt. Unbekannte haben
auf die Hauswand eine feindliche Parole geschmiert, die das
Judenmädchen Miriam beseitigen soll. So verlangt es ihr
Vermieter. Da beobachtet sie durch das Fenster den Abtrans-
port weiterer Juden, und erkennt, dass nur die Flucht sie
retten kann. Sie schleppt sich zu einem Bauernhof in der
Nähe, hält sich hinter mächtigen Eichenstämmen verborgen,
bis Theo über den Hof in Richtung der Tierställe wankt.
Theo, das ist der Bauer, der Miriam Eier und Speck zuge-
steckt hat, wenn sie an den Wochenenden vom Friedhof in
die Stadt zurück gehen wollte.
Eine jahrelange Zeit des Versteckspiels beginnt für Miriam,
in der sie Hass und Liebe erfährt, Missbrauch und Totschlag,
und dennoch resümiert sie später im hohen Alter, dass sie
den größten Teil ihres Lebens glücklich war. Hier spricht die
Kraft des Lebens, wenn man nur daran glaubt. |
|
_________________ Markus Sprehe |
|
| |
| |
cindypia |
| |
| Anmeldedatum | 03.06.2007 | | Beiträge | 1 | | Wohnort | Bramsche | |
|
|
| |
|
| |
|
| |
|