 | Sachmet | Verfasst am: 04.07.2009, 12:04 |
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Titel: Sachmet
Autor: Katharina Remy
Verlag: BoD
ISBN: 9783837094046
Seiten: 204
Preis: 14,90 €
Klappentext:
Das Buch
Zwei Frauen, zwei Schicksale – über Jahrtausende hinweg verbunden durch mystische göttliche Kraft
1999 AD:
Luxor, Ägypten
Anna Berger, eine junge, selbstbewußte Archäologin, machen der Fund einer eigenartigen Statue, die Begegnung mit einem unheimlichen Bettler und rätselhafte Alpträume zu schaffen. Sie wird diese Grabungssaison im Jahr der Sonnenfinsternis auch zehn Jahre später nicht vergessen können.
1399 v. Chr.:
Uaset, Kemet
Man nannte sie nur Bent, ‚Tochter’. Das Kind einer armseligen Hure wird Tempeldienerin der Katzengöttin Bastet und erlebt den Aufschwung der neuen Adelsgeneration um Pharao Amenhotep und seiner großen königlichen Gemahlin Teje. Mit dem Baumeister Amenophis Hapu führt Bent einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem sie alles verliert, was sie sich in ihrem Leben aufgebaut hat. Gleichzeitig kämpfen selbst die mächtigsten Göttinnen Kemets um das Schicksal des Mädchens und um die Zukunft des Landes.
Die Jahrtausendwende steht kurz bevor. In der Nacht zum neuen Millennium trifft die Gegenwart auf die Vergangenheit und Anna wird vollends in den Strudel der rätselhaften Ereignisse hineingezogen.
Inhalt:
Leseprobe aus „Sachmet“
...Bent nahm all ihren Mut zusammen, als sie sich jetzt erhob, auf ihn zuging um ihm beide Hände zu reichen. Mitten in der Bewegung hielt sie einen Moment inne. Der geliehene Schmuck an ihren Fingern und Handgelenken blinkte kurz im Schein der Lampe. Dann zwang sie sich zu einem Lächeln. Tapfer ließ sie sich nicht anmerken, daß sie den Mann erkannt hatte. Während sie den Kopf leicht zur Begrüßung neigte, schloß sie die Augen und atmete tief durch.
Men stand vor ihr! Ihr ehemaliger Herr, Gutsbesitzer, Oberster der Gärtner am Hofe Amenhoteps und Beks Vater.
Nein! Nein! Hier lief etwas verkehrt! Ein Herr sollte zu ihr kommen, welcher die Heirat seines Sohnes feiern wollte. Aber doch nicht er! Nicht Men. Er hatte doch nur einen Sohn –
und das war Bek!
Sollte er sie denn schon so schnell vergessen haben? Wollte er nicht einmal ein paar Monate auf sie warten? War ihrer beider Liebe denn nur ein Trugbild gewesen? Also sah er in ihr doch wahrlich nichts anderes, als die Tochter einer Hure. Er hatte nicht gewartet, statt dessen ein ehrbares Mädchen geehelicht. Eine, die eine Familie vorweisen konnte; eine, die von guter Herkunft war; eine, deren Hände niemals in einer Küche das Gemüse putzen würden und eine, deren Körper nicht von Amenophis’ Samen besudelt war.
Einige Herzschläge lang standen sie sich gegenüber. Men betrachtete erfreut die junge Frau vor sich, während Bent all das durch den Kopf ging. Nur ein paar Atemzüge brauchte sie, um sich zu überwinden. Das Schmerzhafte schob sie beiseite, sie würde später immer wieder Gelegenheit haben, darüber nachzudenken. Nur jetzt nicht! Jetzt hatte sie andere Verpflichtungen, denen sie nachkommen mußte. Men hielt sie für eine Priesterin der Bastet, so mußte sie ihm auch entgegenkommen. Um ihr Herz legte sich in diesem Moment ein kleiner, kalter Reif. Ihr Gewissen stellte sie hinten an. Denn wenn sie dieses hier überleben wollte, ohne an ihrem Herzeleid zugrunde zu gehen, mußte sie zu sich selbst hart und erbarmungslos werden.
Men ergriff die ihm dargebotenen zarten Hände. Warm waren die seinigen, trocken und kraftvoll. Er lächelte sie an. Ohne Zweifel, Men erkannte sein früheres Küchenmädchen nicht. Woher auch? Er war Bent nie begegnet.
Bent rang sich ein zauberhaftes Lächeln ab und sagte ohne Umschweife:
„Wie soll ich euch verführen, hoher Herr? Allein die sanfte Kraft eurer Hände macht mich schwindeln.“
„Oh, du Geliebte dieser Nacht, ich bin ein alter Mann und daher genügsam.“
Bent sagte sanft scheltend:
„Alt! Mein Herr ich bitte euch! Ihr seid höchstens dreimal zehn und acht Winter alt.“ Im Geiste dankte sie Bek für seine Plauderereien, denn von ihm wußte sie, wie alt sein Vater war. Men sah sie erstaunt an, dann schüttelte er lachend den Kopf. Sie hatte Recht. Er zog sie zu dem Bett.
„Wollt ihr nicht erst etwas plaudern? Bei einem Becher Wein?“ Bent trat, auf ein wenig Aufschub hoffend, zu dem Weinkrug.
„So geht die alte Generation dahin und macht Platz für die Jungen“, sprach Men mehr zu sich selbst als zu Bent, aber diese antwortete ihm:
„Er hat eine gute Frau bekommen! Tröstet euch, er wird ihr ein guter Liebhaber sein. Er ist sanft, zurückhaltend und er achtet die Frauen.“
„Solch tröstende Worte findest du wahrscheinlich für jeden deiner Gäste!“
„Oh, wie käme ich dazu? Ihr seid mir ein besonderer Gast!“
„Auch ich war in diesem Alter, als ich meine Gattin ehelichte.“ Men seufzte, als er an seine verstorbene Gemahlin dachte. Und heute vertraute er deren Sohn, ihr einziges Kind, ihren Liebling, einer anderen Frau an. Ob sie ihm im Jenseits dieses jemals verzeihen würde?
Bent reichte ihrem Gast den Becher. Geschmeidig ließ sie sich neben ihn auf das Bett gleiten. Men umfing ihre Hüften. Bent biß die Zähne zusammen und versuchte an etwas anderes zu denken als an diesen gutmütigen Mann, der nichts Böses im Sinn hatte. Nicht an seine warmen Hände, welche ihren Leib erkundeten und nicht an die sanften Küsse, die sie nur an Beks Küsse erinnerten. Ihr Körper erwiderte die Liebkosungen, aber ihr Herz nicht. Ihr Herz wurde in diesen Augenblicken kalt und dunkel. Ihr war, als schwand die letzte Gefühlsregung aus ihm.
Der Mann tat was er wollte, und die Frau hatte zu dulden! Welch ungleiche Verteilung des Schicksals! Wie lange schon duldete Bent! Wie viele Jahre hatte sie stillgehalten. Drei Männer aus einer Familie bestimmten in den letzten beiden Jahren ihr Leben. Und auch schon früher tat sie alles was andere von ihr verlangten! Sie stand zurück, damit andere es sich Wohlergehen ließen. Wo blieben ihre Wünsche? Wer nahm auf sie Rücksicht? Hatte sie nicht sogar auf Beks Zukunft Rücksicht genommen? Warum nur hatte sie seinem Drängen nicht nachgegeben? Nur aus falsch verstandenem Pflichtgefühl heraus hatte sie ihn abgewiesen. Wäre sie nicht so unerbittlich gewesen, müßte sie hier nicht diesen Dienst verrichten, hätte der Geliebte keine Andere genommen! Sie hätte diesen Mann, der für heute Nacht ihr Liebhaber war, zum Schwiegervater haben können, wenn sie nur etwas mehr an sich selbst gedacht hätte. In einem Herrenhaus hätte sie wohnen können und gleichsam als erste Handlung in ihrem neuen Heim hätte sie Amenophis auf die Straße gejagt!
Men beendete seinen Liebesdienst für die Göttin Bastet. Bents düstere Gedanken kehrten allmählich in die Wirklichkeit zurück. Wie von selbst schlich sich ein Lächeln in ihre Züge. Aber es schien, als hätte sich die liebevolle, sanftmütige Göttin Bastet während dieses Liebesaktes unmerklich in ihre grausame und todbringende Schwester verwandelt. Sachmet, Die Mächtige, die Löwengleiche: die Göttin des Krieges, der Schmerzen und der Krankheiten, schickte Bent dieses Lächeln.
Sie legte sich ein Leinentuch um die Schultern, entschuldigte sich für einen Moment bei Men und schlüpfte hinter den Wandschirm. Während sie sich über das Waschgeschirr beugte, dabei ihr Gesicht in dem blankpolierten Spiegel musterte, verschwand die alte, gutmütige Bent unwiderruflich und die Löwin zeigte ihre Krallen.
Men machte noch keine Anstalten zu gehen, daher aß und trank sie mit ihm. Die Gesellschaft dieses Mannes war schließlich nicht unangenehm. Men legte seinen Arm um sie. Die gläsernen Becher klirrten leise, als sie aneinanderstießen. Bent machte sich keinerlei Gedanken, womit sie ein Gespräch in Gang bringen könnte. Sie erinnerte sich an die vielen Schriftrollen, welche sie mit Bek durchgelesen hatte. An die Gedichte und die Geschichten von fremden Ländern. Inzwischen wußte sie, was Poesie war, daher fiel ihr der Plauderton nicht mehr schwer. Sie erzählte von Gärten, traumhaften Orten, welche die Sinne betäubten. Sie schilderte Men seinen eigenen, mittlerweile verlorengegangenen Garten mit so schönen Worten, daß Men ihn nicht wiedererkannte. Men seufzte beim Gedanken an seinen ehemaligen Garten. Schließlich sagte sie übergangslos:
„Samut war sanft, sie liebte die Blumen und in ihrem Geist existierte kein böser Gedanke.“
Men ließ sie los, sah sie erschreckt an. Bent versuchte nicht hinzusehen als sie weitersprach:
„Weniger die Heirat ihres Sohnes hätte sie nicht gebilligt, als die Zerstörung ihres Lieblings! Wie ein Kind war ihr der Garten!“
„Wer bist du?“ Men sprang bei diesen Worten auf.
„Eine Hure, Herr!“
„Hast du ein Gesicht? Weißt du noch mehr? Weißt du, wo sie ist? Geht es ihr gut?“
„Mehr kann ich dir nicht sagen! Aber ich weiß, daß sie den Sohn ihres Bruders niemals in ihr Haus hätte nehmen dürfen. Er hat ihr die Seele geraubt!“
Men erbleichte. Samuts Seele war der Garten gewesen, das wußte er schon immer.
„Was verlangst du für dein Orakel? Ich gebe dir, was immer du begehrst!“
Bent stand nur einen Moment unschlüssig. Schließlich entschied sie sich. Jetzt zählte nur eines: gewinnen oder verlieren. Aber es mußte gewagt werden. Dann sagte sie:
„Gib dem Tempel der Bastet, was ihm gebührt. Dann bete für Samut und stelle die alte Ordnung wieder her. Nur so kannst du ihre Seele zurückgewinnen.“
„Meinen Tribut an den Tempel werde ich entrichten, aber ich fragte dich, was du forderst!“
„Wirst du den Garten wieder herrichten?“
„Ja, du hast mein Wort!“
„So sei es denn! Dann gib mir für meine Bemühungen den gleichen Preis, den du für die Braut deines Sohnes bezahlt hast!“
„Es sei dir gewährt!“ Men zögerte keinen Moment bei der Nennung dieses Preises. „Aber, bevor ich gehe möchte ich dich noch um eines bitten – auch wenn es ungehörig ist, schließlich genießt du den Schutz dieses Hauses – sage mir deinen Namen?“
„Bent“, sagte Bent.
„Und wessen Tochter?“
„Die Tochter der Löwin!“
So, jetzt hatte sie was sie wollte! War es recht? Doch führte sie Men nicht an der Nase herum? Sie hatte etwas gesagt, was Men als Orakel deutete. Dabei erzählte sie ihm nur, was er selbst schon in seinem Herzen gewußt hatte. Egal! Ab heute besaß sie einen Namen, einerlei wie sie ihn bekommen hatte. Sie würde ihn führen und die Götter wüßten dereinst, mit wem sie es zu tun hätten. Wenn sie sie zu sich riefen, wenn ihre Zeit hier zu Ende war, dann würden sie sagen: „Komm Hure, komm Bentsachmet.“... |
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Katharina Remy
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 | | Verfasst am: 28.07.2009, 14:44 |
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Seltsam, nicht eine Antwort auf meinen Post Trotzdem wollte ich euch meine Ergänzung zum Buch nicht vorenthalten - mehr Infos auch auf meiner HP
Die Personen und ihre Charaktere
Amenhotep:
Der Genießer und Lebemann der rücksichtslos seinen Genüssen föhnt, ohne sich einen Dreck darum zu scheren, was andere davon halten. Gewissenlos ist er aber nicht, er findet immer rechtzeitig die Bremse
Amenophis Hapu:
Ein Schwein, würde man sagen. Mobbing ist seine Lieblingsbeschäftigung. Damals wie heute wird es solche Menschen geben, die anderen niemals Ruhe gönnen. Denen nichts heilig ist, um voranzukommen, die rücksichtslos auf dem Gefühlen anderer herumtrampeln, sie demütigen und bloßstellen. In unserer heutigen Zeit nimmt Mobbing bereits so extreme Züge an, daß es schon als kriminell zu bezeichnen ist.
Anna:
Vollweib. Nach außen stark, selbstsicher, durchsetzungsfähig. Gleichzeitig auch verletzlich und ängstlich. Sie stellt sich aber ihrem Leben und versucht etwas zu ändern. Sie nimmt nichts als gegeben hin, setzt sich ein - für sich wie für andere.
Bek:
Ein braver Junge, der tut, was man ihm sagt. Er verläßt sich darauf, daß das was sein Vater ihm vorschreibt, richtig ist. Er gehorcht und sein Leben gerät völlig aus der Bahn
Bent:
Sie ist nicht nur meine Hauptperson - sondern auch gleich meine Lieblingsfigur. Bent ist geduldig, brav, gelehrig und wenig wehrhaft. Verletzlich wie ist, fügt sie sich in ihr Leben, ohne zu hadern. Sie nimmt alles gelassen hin, im unerschütterlichen Glauben, daß die Götter ihr diesen Platz in der Welt zugeordnet haben. Sie wird herumgeschubst, gequält, ausgenutzt und gedemütigt, behält trotz allem ihre liebenswerte, einfache Art. Nur wenige Menschen sehen ihre Qual und versuchen dem ein Ende zu machen. Selbst die Löwengöttin sieht in ihr nur ein geeignetes Werkzeug, um ihrer göttlichen Wut Ausdruck zu geben. Bent wehrt sich nicht gegen ihr Schicksal, geistig verwirrt, sperrt sie sich irgendwann gegen alle Einflüsse von Außen. Niemand kann ihr jetzt mehr helfen. Lediglich ein letzter Funke menschlicher Fürsorge läßt sie wieder am Leben teilhaben
Eje:
Der Kühle, Gelassene. Ihn wirft so schnell nichts aus der Bahn
Georg:
Der Macho. Chef, Weltenbummler, Großmaul, Workaholic. Frauen gehören an den Herd, Männer regier’n die Welt.
Hetep:
Bents Spiegelbild, wenn sie nichts aus ihrem Leben gemacht hätte: Dumm, faul, träge, sich auf andere verlassend. Sich ewig vom Tratsch und Sog der Großen mitziehen lassend.
Iaret:
Wie die gütige Mutter oder die Großmutter. Die weise Frau im Hintergrund. Diejenige die immer einen guten Rat hat, zu der man mit seinen Sorgen kommen kann. Niemand fragt nach ihrem Schicksal, sie ist immer da - in jeder Familie - wie eine Stütze in der tosenden Welt. Solche Frauen fehlen erst, wenn sie nicht mehr da sind.
Idris:
Die Freundin. Jeder kennt sie, meist ist die gute Freundin das genaue Gegenteil von uns selbst
Kurru:
Hat im Roman nur einen kurzen Part. Er lockert die düstere Stimmung auf.
Mutemwija:
Alleinerziehende Mutter. Mit allen Konsequenzen
Parser:
Der Gefährliche. ein Mann, dem man besser nicht in die Quere kommt. Düster, so todbringend wie eine scharfe Klinge ist er. Er hat sein Leben nach außen fest im Griff
Satet:
Die Resolute. Sie geht keiner Arbeit aus dem Weg, hat alles im Griff, auch wenn es nicht ihr gehört. Sie ist aber verantwortlich für die Menschen in ihrem Haushalt und liebt sie, wie ihre eigene Familie.
Teje:
Karrierefrau mit gesundem Menschenverstand. Kinder, Beruf und Mann bringt sie prima unter einen Hut (bzw. im alten Ägypten unter die Perücke) |
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 | | Verfasst am: 28.07.2009, 16:42 |
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Hallo Katharina!
Auf Buchvorstellungen wird nicht immer geantwortet. Es ist eben eine Vorstellung des Buches, die zur Kenntnis genommen wird.
Aber irgendwie ist deine Anmeldung tatsächlich einfach so durchgerutscht. Gut ist es immer, wenn man sich unter der Rubrik "Autorenportrait" kurz vorstellt. Da kommt dann Resonanz und man lernt sich kennen.
Trotzdem an dieser Stelle im Nachhinein
Grüße
gcroth |
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 | | Verfasst am: 28.07.2009, 21:09 |
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Hallo g.c.roth
danke für das nette welcome!
Tatsächlich bin ich schon ein Weilchen hier dabei - allerdings bin ich nicht so der grooooße Forenschreiber. Und daß mein Beitrag hier zur Kenntnis genommen wird, hab ich doch stark angenommen. Hatte heut meine HP um diese obigen Infos ergänzt und dachte, es paßt hier ja schließlich dazu.
Und..... *grübel* Ich glaub' irgendwo in den Tiefen dieses Forums geistert auch mein Autorenportrait herum  |
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 | | Verfasst am: 11.08.2009, 17:49 |
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Langsam trudeln die ersten begeisterten Rezensionen ein – hier ein Aussschnitt von Anja Semlings Rezension. Anja ist keine „unbekannte Größe“ in Sachen Alt-Ägypten, sondern überaus versiert in dieser Thematik. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten:
...Mit Mystik, Fiktion und realistischen Ereignissen ausgestattet, ist der Leser mit diesem runden Roman bestens versorgt. Die Autorin hatte vorbildlich recherchiert zur Historie des alten Ägypten. Spezielle Begriffe, werden mit Fußnoten erklärt. Und selbst für Laien ist die Geschichte um Bent und Anna im Kontext der altägyptischen Kultur, gut verständlich.
Die Handlungen sind teils spannend und plausibel aufgebaut. Die Geschichte liest sich sehr flüssig und kurzweilig. Mit ihrer klaren und oft plastischen Schreibweise, gelingt es der Autorin den Leser zu fesseln. Und weil der Leser eigentlich nie weiß was als Nächstes geschieht, erhöht sich die Spannung von Seite zu Seite, insbesondere im letzten Drittel des Buches.
Sicherlich ist der Roman »Sachmet« für die weibliche Leserschaft interessanter. Nicht nur wegen der beiden Hauptfiguren Bent und Anna, sondern auch weil »Sachmet« emotional viel zu bieten hat. Ein Buch das nicht mit Lärm und Gewalt den Leser beeindruckt, sondern mit Tiefgründigkeit und Emotionen, mit Mystik und Authentizität. Auch ein gelungener Einblick in das Leben der verschiedenen sozialen Schichten im alten Ägypten.
Empfehlenswert! Ein Nachsinnen ist vorprogrammiert. Wohl der beste Roman aus der Trilogie von Katharina Remy.
(© Mein-Altaegypten.de, im August 2009, Anja Semling)
Die komplette Rezension könnt ihr auch unter:
http://www.mein-altaegypten.de/internet/Alt_Aegypten_2/amazon_buecher/Buchbesprechungen/sachmet.htmlnachlesen  |
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 | | Verfasst am: 11.08.2009, 19:18 |
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Hallo Katharina !
Gebe zu - deine Leseprobe war etwas lang.
Teil es vielleicht das Nächste mal etwas auf ...
Meide selbst auch meist lange Texte - muss ich zugeben.
Aber - ich finde ihn super !
Und das Thema absolut und erst Recht !
Das wird was ! Wünsch dir viel Glück und Erfolg.
Hast genau eines meiner Interessengebiete getroffen.
LG Aston  |
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Aston Skovgaard |
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 | | Verfasst am: 11.08.2009, 19:29 |
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Hallo Aston
Danke für das Lob
Ist immer schwierig, einen Textteil zur Leseprobe auszuwählen - entweder ist es komplett aus dem Kontext gerissen (und daher zu kurz) oder wie in diesem Fall etwas zuuuu lang. Aber es geht doch nix über ein üppiges Appetithäppchen
Freut mich, deinen Geschmack getroffen zu haben und hoffe auf mehr Leser mit solchen "Gelüsten".
Übrigens beschäftigt mich schon länger die Frage, ob hier im Forum noch mehr meiner "Art" herumlaufen - sprich: Autoren, die sich der Historie verschrieben haben. Falls es dazu schon einen Thread gibt, wär'ich für Hinweise dankbar. Bin z faul zum Suchen Wenn nicht, könnte man doch einen eröffnen - Zwecks Recherche - quasi ein großer Gedanken-Pool für Vergangenes |
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 | | Verfasst am: 11.08.2009, 19:38 |
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Hallo Katharina !
Der Gedanke klingt nicht schlecht.
Es gibt noch einige mit unserem Interessengebiet.
Aber es ist nicht Jedermanns Sache ...
Um Ägyptologie zu Verstehen, muss man eben schon sehr viel darüber
gelesen haben.
Erst dann sieht man die Welt mit etwas anderen Augen,hm ?
LG Aston  |
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Aston Skovgaard |
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 | | Verfasst am: 11.08.2009, 20:04 |
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Hallo Aston
Ich meinte ja nicht unbedingt Autoren, die sich der Ägyptologie verschrieben haben, sondern jene, die überhaupt historische Romane schreiben. Wenn ich hier - dank meiner knapp bemessenen Zeit - so übers Forum fliege, dann entdecke ich doch viel Zeitgenössisches oder Lyrik. Ich kann doch nicht die Einzige BoD-Autorin sein, die in der Vergangenheit wühlt? Hab jedenfalls bis heut' noch niemand getroffen.
Und was die "Ägyptologie" betrifft: Man muß sich ja nicht in die Materie reinknien, wenn man eine unterhaltsame Geschichte lesen will - gerade das wollte ich immer mit meinen Büchern beweisen. Diese lieben "alten Leutchen" hatten damals schon die gleichen Probleme wie heute - sie wurden nur anders verkauft
Ich seh die Welt oft mit anderen Augen - manchmal etwas zu blau und machmal etwas zu schwarz. Aber den güldenen Mittelweg dazwischen, den hab ich mir ausgesucht
Du liebe Güte - etwas philosphisch abgerutscht Gehört ja eigentlich nicht ins Thema "Buchvorstellung"
Also schnell Schluß
Bis dann |
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