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Scans von schwarz/weiss Strichzeichnungen

BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 11:09
Bitte um Hilfe: Habe für ein BOD-Buchprojekt schwarz/weisse Strichzeichnungen gescannt: Farbig, *.jpg, 600 bpi. Leider sind die Zeichnungen im Word und PDF kaum zu erkennen, schlechte Qualität! Was habe ich verkehrt gemacht? Gruss Hans-Georg Glasemann
 
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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 14:11
Hallo,

du bist auf der sicheren Seite, wenn du die Strichzeichnungen in der Originalgröße belässt.
So war es bei den Illustrationen in meinem Buch jedenfalls.

Jacqueline

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Re: Scans von schwarz/weiss Strichzeichnungen

BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 14:46
Hallo,

glasemann hat Folgendes geschrieben:
Bitte um Hilfe: Habe für ein BOD-Buchprojekt schwarz/weisse Strichzeichnungen gescannt: Farbig, *.jpg, 600 bpi.


Warum denn farbig? Das sind Strichzeichnungen, also auch als solche scannen, wenn die Scansoftware es unterstützt. Sonst wenigstens in schwarz/weiß, wobei das Ergebnis dann keine Strichzeichnungen sind.

Zitat:
Leider sind die Zeichnungen im Word und PDF kaum zu erkennen, schlechte Qualität!


Sind sie denn in einem Bildbearbeitungsprogramm okay?

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 16:17
Brauchen Strichzeichnungen nicht ohnedies 1200 dpi?

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 16:23
Ich scanne sie entweder als Schwarzweiß-Foto oder als Grauzeichnung. Das macht hinterher weniger Mühe und bringt die Feinheiten schon mal heraus.

Nei der Nachbearbeitung verzichte ich völlig auf jegliche Farbeinsätze und arbeite höchstens noch am Kontrast oder Gammawert.

Mit Farbeinstellungen schwarzeweiß zu scannen ist auf jeden Fall nicht glücklich (machend).

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 16:59
mtg hat Folgendes geschrieben:
Brauchen Strichzeichnungen nicht ohnedies 1200 dpi?


ja, so steht es geschrieben. Ich habe die Zeichnungen bei Adobe bearbeitet, bis sie ganz deutlich waren (muss ich jetzt `mal so platt als Laie sagen).
Und das Ergebnis ist trotzdem gut geworden, obwohl ich die nötige Qualität 1200dpi nicht geschafft habe.

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 17:01
...ach Mensch, jetzt stand ich aber auf dem Schlauch! Wenn die Zeichnungen nach der PDF Umwandlung nicht gut sind, dann können sie ja auch beim Druck nicht besser werden.
Tschuldigung, ich klink`mich hier wegen Ahnungslosigkeit aus.

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 17:18
Hallo Jacqueline,

Jacqueline Ehmke hat Folgendes geschrieben:
mtg hat Folgendes geschrieben:
Brauchen Strichzeichnungen nicht ohnedies 1200 dpi?


ja, so steht es geschrieben. Ich habe die Zeichnungen bei Adobe bearbeitet, bis sie ganz deutlich waren (muss ich jetzt `mal so platt als Laie sagen).
Und das Ergebnis ist trotzdem gut geworden, obwohl ich die nötige Qualität 1200dpi nicht geschafft habe.


Du hast garantiert auch keine Strichzeichnungen, sondern Graustufenbilder verwendet. Dann brauchst du keine 1200 dpi, sondern nur 300 dpi.

Ob man die Bilder mit 300, 600 oder 1200 dpi scannt, ist dafür unerheblich. Es wirkt sich lediglich auf die Größe des Bildes und eventuell auf die Qualität aus. Wenn man mit 300 scannt, aber 1200 braucht, kann man es eben nur in einem Viertel der Originalgröße abbilden.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 11.08.2010, 17:21
Hallo CeKaDo,

CeKaDo hat Folgendes geschrieben:
Ich scanne sie entweder als Schwarzweiß-Foto oder als Grauzeichnung. Das macht hinterher weniger Mühe und bringt die Feinheiten schon mal heraus.


Dann waren entweder die Vorlagen keine Strichzeichnugen oder die Ergebnisse.

Zitat:
Nei der Nachbearbeitung verzichte ich völlig auf jegliche Farbeinsätze und arbeite höchstens noch am Kontrast oder Gammawert.


Interessant. Du meinst wirklich, die Physik widerlegen zu können? cheezy grin Noch behauptet sie nämlich, dass weiß weiß sei und schwarz schwarz. Maler kennen da zwar Zwischentöne, aber die Physik nicht.

Beste Grüße

Heinz

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BeitragVerfasst am: 12.08.2010, 10:45
Ich kann da nur mein laienhaftes Wissen preisgeben. Und den Effekt cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 12.08.2010, 12:26
Moin Leute,
hawepe hat Folgendes geschrieben:

Ob man die Bilder mit 300, 600 oder 1200 dpi scannt, ist dafür unerheblich. Es wirkt sich lediglich auf die Größe des Bildes und eventuell auf die Qualität aus. Wenn man mit 300 scannt, aber 1200 braucht, kann man es eben nur in einem Viertel der Originalgröße abbilden.

Heinz liegt da genau richtig. Die Auflösung in dpi bestimmt im Grunde genommen nicht die eigentliche Bildgröße, sie bestimmt die Auflösung.

Eine Auflösung von 300dpi sagt zum Beispiel, dass Deine Bilddatei 300 Pixel pro Inch (oder "Dots per Inch")enthält. Scanst Du die gleiche Vorlage mit beispielsweise 600dpi oder 1200dpi, dann hast Du -rein theoretisch- mehr Details bei gleicher Bildgröße in Deinen Scanergebnissen.

Ein im Original im guten, alten Analogformat 15Cm x 20Cm großes Bild hat ca. 1800 x 2400 Pixel bei 300 dpi.

Ein Bild bzw. das Scanergebnis eines solchen bleibt dabei immer gleich groß. Erst durch die Art der Weiterverarbeitung (z.B. Ausgabe auf einem Drucker) kann sich die Auflösung auf die Größe auswirken.

Angenommen, ich will ein Cover in A4 vollständig mit einem Scan als Hintergrundbild füllen. Mein Bild hat wieder die klassische Größe von 15x20, also ca. 1800 x 2400 Pixel bei 300dpi. Ziehe ich dieses Bild nun, beispielsweise in Scribus oder AI auf A4, also ca. 20Cm x 30Cm, dann wirkt es eventuell schon unsauber oder gar pixelig...

Gibt die Originalvorlage qualitativ einiges her, kann man diese z.B. in einer Auflösung von 600dpi scannen. Würde man auf einem Ausgabegerät mit 600dpi drucken, hätte man wieder die 15x20er Bildgröße, allerdings mit mehr Details. Druckt man dagegen mit 300dpi oder fügt den Scan in ein Projekt dieser Auflösung ein, kommt man theoretisch auf die doppelte Bildgröße bei 300dpi.

Der Scan würde nun also auch für unser eben erdachtes Umschlagfoto ausreichen.

"Toll", wird mancher nun denken, "da kann ich jetzt ja Opas altes 7x10Cm Foto auf Postergröße bringen oder auf einer Doppelseite in meinem Bildand präsentieren!" EBEN NICHT! Das mag mit älteren Fotos/Dias aus den 50er Jahren noch funktionieren, denn da hatte man entsprechend hochwertige und feinkörnigere Materialien als heute im digitalen "Kost nix"-Zeitalter.

Versucht man heute, den Scan eines 10x15-Abzuges aus der Drogerie zu vergrößern, wird man schnell das schlechte Fotopapier und die schlampige Ausarbeitung der Ausbelichtung erkennen: Es wirkt schmierig und das grobe Korn heutiger in Großlaboren verwendeter Papiere wird man auch erkennen. Sad

Es kommt also auf die (Qualität der) Vorlage an. Ich würde also immer darauf achten, dass die Abmessungen der Scanvorlage im Original denen des gewünschten Ausgabeformates entsprechen. Noch größer wäre evtl. besser.

Das gilt auch für Strichzeichnungen. Scannt man Strichvorlagen wirklich als solche, also 1-Bit-Tiefe, nur schwarz und weiß, werden die zu speichernden Dateien nicht dramatisch groß. Ich würde hier immer mit 1200dpi scannen. Vorteil: Ein A4 Scan bei 1200dpi wäre bei einer Druckauflösung von 300dpi 4mal größer als das Original.

Fügt man die gescannte und theoretisch zu große Datei nun in sein Projekt ein, schiebt man es beim Einpassen zusammen. Oder man skaliert es vorher in einem Bildeditor herunter. Durch das Herunterrechnen wirken Linien glatter, Ausreißer oder zackige Kurven werden eleminiert. Zumindest entsteht dieser (gewollte) Eindruck beim Betrachten bzw. im Druck.

Vielleicht hilft euch das ein wenig weiter. Der Beitrag liest sich vielleicht etwas amateurhaft, doch wollte ich auf unnötige Fachausdrücke und viel, viel umfangreichere Ausführungen verzichten.

LG,
Heiko

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BeitragVerfasst am: 12.08.2010, 15:32
Bei mir hat BoD für die Strichzeichnungen 600 dpi gefordert. Die habe ich auch angefertigt und dann auf die entsprechende Größe, die ich für das Buch benötigt habe, verkleinert. Das Ergebnis ist ganz gut geworden (für mein laienhaftes Verständnis). Sie sind scharf und nicht ausgefranzt, was bei einem Fun-Buch Versuch bei 300 dpi der Fall war.
Gruß Uschi

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