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schade, dass bod die preise erhöht hat

BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 15:35
auch ich musste letztens feststellen, dass bod ganz schön die preise angehoben hat was die kleinauflagenbestellung und den druck des buches angeht.

als ich letztens mein kinderbuch herausgebracht habe, haben sich nur zwei leute gemeldet, den leuten aus dem bekannten- und freundeskreis scheinen 15,95 viel zu viel zu sein für ein kinderbuch. ich muss dazu sagen, es gibt keine bilder, es ist ein reines vorlesebuch, aber das hatte ich auch schon angekündigt. aber selbst wenn es mit bildern gewesen wäre habe ich gemerkt, dass die leute einfach nicht bereit sind, mehr als 10 euro für ein buch auszugeben. die denken wahrscheinlich, ich kassiere von den knapp 16 euro das meiste, dabei muss ich schon 13 euro für den druck bezahlen.

wie geht es euch dabei?
 
  Ruth 
 
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 15:45
ist es denn ein gebundenes buch?
 
  LOFI 
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 15:47
nein, paperback, aber selbst da sind die kosten für den druck gestiegen.
es ärgert mich etwas, dass ich meine bücher nicht an den mann bringen kann, nur weil sie den preis für zu hoch halten, aber was soll ich machen?

ums geld geht es mir nicht, ich möchte einfach für die menschen schreiben, aber die erreiche ich nicht, wenn sie die bücher nicht kaufen, und verschenken kann ich sie nicht. das tut wohl keiner, oder?
 
  Ruth 
 
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 16:01
Ruth hat Folgendes geschrieben:
und verschenken kann ich sie nicht. das tut wohl keiner, oder?


das ist auch nicht zuzumuten. Du knabberst letztendlich an dem harten Keks, der allen hier serviert wird, wenn sie ein BOD Buch ab einer bestimmten Dicke oder mit vielen Bildern herausbringen. Das ist eben unser Los. 14 15 Euro sind schon eine Menge Geld für ein Taschenbuch.
Läßt sich aber so nicht ändern (von uns aus gesehen). Vielleicht würden die Preise sinken, wenn die Konurrenz größer wäre. Sad

VG

lorenz
 
  LOFI 
Gast 
 
 
   
   

Re: schade, dass bod die preise erhöht hat

BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 16:20
Ruth hat Folgendes geschrieben:
auch ich musste letztens feststellen, dass bod ganz schön die preise angehoben hat was die kleinauflagenbestellung und den druck des buches angeht.

als ich letztens mein kinderbuch herausgebracht habe, haben sich nur zwei leute gemeldet, den leuten aus dem bekannten- und freundeskreis scheinen 15,95 viel zu viel zu sein für ein kinderbuch. ich muss dazu sagen, es gibt keine bilder, es ist ein reines vorlesebuch, aber das hatte ich auch schon angekündigt. aber selbst wenn es mit bildern gewesen wäre habe ich gemerkt, dass die leute einfach nicht bereit sind, mehr als 10 euro für ein buch auszugeben. die denken wahrscheinlich, ich kassiere von den knapp 16 euro das meiste, dabei muss ich schon 13 euro für den druck bezahlen.

wie geht es euch dabei?


Darf man mal fragen, wie viele Seiten das Kinderbuch hat? blink
Ich bemühe mich immer, die Marge für mich so niedrig wie möglich zu halten.
 
  Dozen-Roses 
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 16:24
klar, das buch hat 200 seiten, aber ich habe eben den größten teil als kleinauflage bestellt, da muss ich ja die versandkosten noch mit einrechnen, aber das kommt für die leute immer noch billiger, als wenn sie über bod bestellen und 3 euro versand zahlen müssen, und ein bisschen marge sollte schon dabei rausspringen.
 
  Ruth 
 
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BeitragVerfasst am: 26.11.2008, 16:32
Ruth hat Folgendes geschrieben:
klar, das buch hat 200 seiten, aber ich habe eben den größten teil als kleinauflage bestellt, da muss ich ja die versandkosten noch mit einrechnen, aber das kommt für die leute immer noch billiger, als wenn sie über bod bestellen und 3 euro versand zahlen müssen, und ein bisschen marge sollte schon dabei rausspringen.



Ich habe gerade festgestellt, dass im Falle meines gerade veröffentlichten Buches "Tu Dich auf" - Kunterbunte Geschichten des Lebens, die Preise eher gesenkt wurden. Ich erhalte eine Netto Marge von 1,38 €uro. Würde ich heute veröffentlichen, bekäme ich eine Marge von netto 1,44 €uro.

Also, von Preiserhöhung kann keine Rede sein (finde ich). Eher umgekehrt.

Ein reines Vorlesebuch für KINDER mit 200 Seiten ist auch schon ein großer Happen und für meine Begriffe schwer verdaulich. Bei 200 Seiten und einem Preis von 15,95 bekommt man eine Marge von 3,21 €uro.

Mein Buch hat 180 Seiten und ich nehme "nur" 11,90 €uro dafür. angle
 
  Dozen-Roses 
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BeitragVerfasst am: 27.11.2008, 00:48
Hallo Ruth,

also ich verstehe das nicht, denn ich kann keine Preisänderungen erkennen. Gerade habe ich meine Buchdaten einmal in den Preiskalkulator eingegeben und es kommt bei allen Bücher genau das heraus, was in meinen Buchverträgen steht, egal wie alt die sind.

Gibt es etwa mehrere Preiskalkulatoren oder ist das bei Comfort und höher anders? Ich habe nur Classic-Bücher.

LG,
Julia

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BeitragVerfasst am: 27.11.2008, 02:10
Hallo Ruth,

mir geht es wie Julia und Rose. Ich kann deine Kalkulation nicht verstehen. Bei einem 200-seitigen Buch habe ich eine Marge von 92 cent bei einem Preis von 11,80 Euro errechnet. Wenn man 25 Bücher bestellt, dann kostet ein Buch den Autor 8,99 Euro incl. MWSt. Wenn man dann noch das Porto von 7,90 hinzurechnet, dann kostet dich ein Buch 9,31 Euro. Eine einzelne Buchsendung zu verschicken kostet -,85 cent Porto + ca. 25 cent für Verpackung (spezielle stabile Jiffy-Umschläge + Musterklammern). Somit ist man bei 10,41 Euro.

Und wenn die Leute über amazon bestellen (falls du eine ISBN-Nummer hast), zahlen sie keinen Cent für den Versand.

Ich habe auch festgestellt, dass in letzter Zeit eher einiges bei BoD billiger geworden ist, beispielsweise Farbseiten.

Übrigens: Falls du meinst, eine Marge von 92 cent sei wenig, dann darfst du nie einen Vertrag bei einem Verlag machen. Dort sind bei einem Taschenbuch 5 % vom Netto-Ladenverkaufspreis üblich. Wenn also ein Taschenbuch 7,90 Euro kostet, dann gibt es pro Buch knapp 37 cent.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 27.11.2008, 15:30
nein, das buch hat 200 seiten, ist aber in mehrere geschichten mit mehreren kleinen kapiteln eingeteilt. habe sie meiner tochter auch schon vorgelesen, sie war nicht zu lang.
 
  Ruth 
 
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nochmal durchgerechnet ...

BeitragVerfasst am: 02.03.2009, 11:13
hatte ganz vergessen, dass ich hier noch einen beitrag geschrieben hatte ...

also, ich hatte ja in den raum geworfen, dass bod die preise erhöht hat, konnte aber von dem ein oder anderen nicht nachvollzogen werden.

wenn ich für ein buch mit 144 seiten und 10 euro ladenpreis rechne (classic, paperback, standardformat usw.), dann hätte ich noch vor geraumer zeit für die kleinbuchbestellung pro exemplar (also bis 24 stück) 7,86 euro bezahlt. jetzt sind es schon 10,02 euro.

deshalb verstehe ich jetzt nicht, warum meine berechnung nicht nachvollzogen werden kann.

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BeitragVerfasst am: 02.03.2009, 11:33
Hallo
also ich zahle 9,30 € bei meinem Verlag und das Buch mit 213 Seiten kostet 15,50 € im Handel und das mit Preisbindung. Ich darf also nicht runtergehen. Mir wurde auch schon gesagt, dass das zu teuer sei. Ich kauf auch nicht grad mal so ein Buch für 15,- €. Ich habe es sogar in einem Gymnastikwartezimmer liegen mit Prospekt und so, die Leute sind begeistert, wenn sie beim warten drin lesen, aber noch kein einziges Buch wurde dort verkauft.

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Re: nochmal durchgerechnet ...

BeitragVerfasst am: 02.03.2009, 12:04
Ruth hat Folgendes geschrieben:
deshalb verstehe ich jetzt nicht, warum meine berechnung nicht nachvollzogen werden kann.

Meinerseits konnte sie deswegen nicht nachvollzogen werden, weil dieser Effekt bei mir nicht zutrifft.
Ich hatte aufgrund Deiner Nachricht bei allen meinen Büchern die in den jeweiligen Buchverträgen ausgewiesenen Preise mit denen verglichen, die bei gleichen Spezifikationen im aktuellen Preiskalkulator erscheinen = kein Unterschied!

Der von Dir genannte Unterschied ist sehr gravierend und es ist mir nicht klar, warum es nur Dich oder vereinzelte Kunden treffen sollte.
Hast Du nicht bei BoD reklamiert?
Wenn ich mich nicht irre, steht in den Buchverträgen etwas zu "Preiserhöhungen in vertretbarer Höhe" drin - z. B. dann, wenn sich der Papierpreis während der Vertragslaufzeit erheblich erhöhen sollte. Der von Dir genannte Betrag fällt grantiert nicht mehr unter "vertretbar"!

LG,
Julia

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BeitragVerfasst am: 02.03.2009, 12:55
Hallo Ruth,

die Zeit muss sehr geraum sein. Meinen Tanzroman habe ich am 4.9.07 in Auftrag gegeben. Er hat 132 Seiten und in einer Kleinauflage bis 24 Stück hätte ein Exemplar 9,18 Euro gekostet (Verkaufspreis 8,90 Euro). Der Preis ist heute noch identisch.

Wenn die Preise noch von der Zeit sind, als das billigste Paket einige hundert Euro kostete, statt der heutigen 39,- Euro beim "Classic", dann musst du mit "Comfort" vergleichen. Da zahlst du 399,- Euro, für die Kleinauflage bei 144 Seiten aber nur 7,85 Euro.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 02.03.2009, 13:18
Ist mir noch gar nicht aufgefallen das BoD Comfort bei größeren Mengen günstiger ist als BoD Classic. So ab ca. 2.000 Büchern bekommt man bei Selbstvermarktung BoD Comfort quasi umsonst. Wer also Mengen unter die Leute zu bringen plant ...

Gruß

Rabert

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