Schattenreich
Ein Wippen an der Zimmerwand,
von Ahornblättern, windgeschüttelt,
in der Morgensonne stroboskopisch,
hin und her bewegtes Schattenband.
Sein Geist jedoch, still und statisch,
war ohne Wiederkehr, Koffer standen
ungeöffnet, und ihr Unsinn machte
seinen Abschied leicht statt schwer.
Eben noch solch ausgefeilte Ängste, die
den Blick in schwarze Schächte warfen,
zerstoben sie an Lichtreflexen, die sein
Schwinden schattenreich umwarben.
Von der Iris absorbiert, ein Schimmer,
der Bedauern weder offenbarte, noch
schwang mehr als mattes Licht darin,
dieser Trugschluss schwand für immer.
(c) Peter Pitsch |
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_________________ Texte von Peter Pitsch - Lyrik, Romane, Kunst
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Peter-Pitsch |
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