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Schicksal II

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 23:42
Für alle meine Bücher hab ich Rezensionen ( s.meine HP). Für das letzte Buch wollte es einfach nicht klappen. Doch jetzt hat Gerhard Schwarz, seines Zeichens Schriftsteller, eine geschrieben, die bis jetzt einzige.

Zitat:
“Das Schicksal wollte es anders”

Nach der sehr unterhaltsamen, spannenden Lektüre des ersten Teils, weiß man, wie stark das Schicksal, oder sollte man sagen, die Fügung, in das Leben eines Menschen eingreifen kann, wie es ihn prüft, durchschüttelt und letztlich auch läutert. Hier trifft das ebenso banale wie wahre Sprichwort zu: „Leben ist das, was geschieht, während du etwas ganz anderes planst.“

Der Autor sagt, man hätte ihn gebeten, nach diesem ersten Teil eine Fortsetzung zu schreiben. In vielen Fällen sind erbetene Fortsetzungen qualitativ schlechter als das Original. In vielen, nicht in allen, wie dieser Fall auf positive Weise verdeutlicht.

Wäre diese Fortsetzung nicht geschrieben worden, die Geschichte bliebe unvollständig, obwohl sie in sich abgeschlossen ist.

Das Leben von Michael Schade und Heike, den Protagonisten des ersten Teils, wird hier vor völlig neue Herausforderungen gestellt, die wiederum über andere Wege als die, die sie vielleicht hätten gehen wollen, zum Ziel führen.

Geschickt werden hier Ereignisse aus Teil 1, die man eigentlich als abgeschlossen betrachtet hat, aufgegriffen und in eine neue Lebenssituation hineingestellt. Der aus der eigenen Kinderlosigkeit von Heike heraus geborene starke Wunsch nach einem Kind führt nun zwangsläufig in die vielfältigen Wirren einer Adoption hinein.

Papierkrieg, Anträge, Behörden, Gesetze, Familienrecht – auch grenzüberschreitend, - werden hier vom Autor gekonnt aufgeboten, um zu verdeutlichen, zu welcher Art von Spießrutenlauf eine Adoption werden kann. Er zeigt auf, dass ein gesunder Menschenverstand in sehr vielen Fällen in der Gesetzgebung und dem behördlichen Ermessensspielraum keinen Platz findet.

Sehr spannend entwickelt der Autor die Geschichte weiter. Das Thema Adoption wird hier vor dem Hintergrund einer abwechslungsreichen, überraschenden und auch spannenden Handlung dem Leser mit all seinen Haken, Ösen und Stolperfallen vor Augen geführt.

Der Hintergrund des Geschehens enthält sehr viel Autobiografisches vom Autor selbst. Inwiefern auch die Handlung auf Selbsterlebtem basiert, darüber kann es nur Spekulationen geben. Nur der Autor wird diese Frage beantworten können. Vielleicht erzählt er etwas darüber, wenn man ihn danach fragt. Ich selbst habe leider versäumt, ihn zu fragen. Aber das kann ich immer noch nachholen.

Erst nach der Lektüre des zweiten Teiles ist die Geschichte von Michael Schade und Heike wirklich komplett erzählt.

Man wird das Buch aus der Hand legen und sagen: Ich habe es bis zur letzten Seite genossen.

Wird es irgendwann einen Teil 3 geben? Nach dem Schluss der Geschichte ist das eher unwahrscheinlich, aber wer weiß...? Es kommt nur darauf an, die richtige Idee zu finden.

1

Gerhard Schwarz, Januar 2008
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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 10:08
Herz, was willst Du mehr? Bleibt für mich nur die Frage: Wo ist diese Rezension erschienen? Bin neugierig.... Laughing
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 10:41
Jener Autor weilte bei mir im Restaurant als Gast, kaufte drei Bücher und schrieb die Rezi, die ich auf meiner HP eingestellt habe.

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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 10:45
Ich vergaß: jener Autor hat mir eine Co-Autorenschaft angeboten, die ich aber wohl ablehnen werde.

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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 10:51
Du hast ja nette Gäste (nicht ironisch gemeint).
Die Rezension ist gut formuliert.

Auf eine Co-Autorenschaft könnte ich mich gar
nicht einlassen, bin nämlich ziemlich eigensinnig Laughing .

Herzlichen Gruß!
 
  hwg 
 
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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 11:24
Genau so geht es mir auch und hier kommt noch hinzu, dass jener Autor einen ganz anderen Stil hat als ich.

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BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 15:43
hwg, was meinst du als Fachmann, würde es Sinn machen, diese Rezi an eine Zeitung zu schicken?

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BeitragVerfasst am: 09.02.2008, 09:28
Denke schon, allerdings müsste das wohl der Rezensent bewerkstelligen.
 
  hwg 
 
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