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Schmetterlinge tanzen schön

BeitragVerfasst am: 22.05.2010, 19:37
Titel: Schmetterlinge tanzen schön
Autor: Blanka Britt

Verlag: Books on Demand GmbH
ISBN: 978-3-8370-8148-0
Seiten: 88
Preis: 6,- €

Der Autor über das Buch:

Wunderschöne Poesie, Lebensfreude pur und gleichzeitig ein Weg...

Gedichte und mehr verbunden mit einer Brücke aus persönlichen Worten, wie bei einer Lesung.

Einleitung:

Das Leben ist fantastisch, wenn man alles und jeden mit den Augen der Liebe anschaut. Die bunten Facetten des Lebens fügen sich zu einem unerschöpflichen Wunderwerk zusammen, vor dem ich mich nicht nur verneige, sondern das ich zärtlich in meine Arme nehme.

Viel Freude wünscht euch
Blanka


Klappentext:

Fröhliche Poesie und liebevolle Verse

Betrachte die Welt, wie ein Schmetterling die Wiese erlebt: fröhlich, bunt, grenzenlos und voller Liebe
Deine Blanka

Inhalt:

Wundern muss ich mich öfter. Meistens über mich selbst und diese merkwürdigen Dinge, die mir ständig geschehen. Dann frag ich mich manchmal: „ Passiert das jetzt wirklich?“ Und ich sag:


Kneif mich mal
Das Licht erstrahlt, es lacht ganz doll
und nimmt mich in den Arm
es lockt und küsst mich tausendmal
und streichelt mich ganz warm
es kribbelt tausend Ameisen
in mir schlägt´s Purzelbaum
alles ist so leicht und weit
ich frag mich jetzt: Ist es ein Traum?

Kneif mich mal, ob´s wirklich ist
aua, autsch- doch nicht so fest!

Die Welt erscheint mir so viel bunter
die Farben leuchten tief
alles tanzt, ob Mensch, ob Tier
sind das die Geister, die rief?
Ich gleite so ganz sanft durchs Leben
voll unbeschwerter, froher Lust
mir ist es so, als würd ich schweben
ich frag mich jetzt: Ist das bewusst?


-26-
Kneif mich mal, ob´s wirklich ist
aua, autsch- doch nicht so fest.

Um mich herum öffnen sich Sinne
ein netter, alter Herr schenkt mir
sein schönstes Lächeln, aber auch
Schmetterlinge aus Papier
ein Kind malt für mich bunte Herzen
ein Hund hüpft schnell auf meine Knie
du fütterst mich mit Schokolade
ich frag mich jetzt: wie kommt das, wie?

Kneif mich mal, ob´s wirklich ist
aua, autsch- doch nicht so fest.










-27-
Das schönste Gefühl, das ich jemals spürte, war, als ich erkannte, dass ich nicht dem Schicksel hilflos ausgesetzt bin, sondern frei wählen kann zwischen dieser Welt und jener Welt.

Diese äußere Welt, die eine Welt des Beurteilens ist und jene innere Welt, die eine Welt der vollkommenen Liebe ist.


Diese Welt – Jene Welt
In dieser Welt bedeutet Liebe Abhängigkeit
aneinander gekettet für die Ewigkeit
wenn Dinge sich ändern, stehen bleiben
klein machen, nicht weiter schreiten
sich opfern, aufgeben, leiden und klagen
schuldig machen und sich Frieden versagen
unterdrücken, drängen, ziehen und zerren
Vergebung und Verzeihung verwehren
haben wollen, kämpfen, verführen
manipulieren, sich selbst verlieren
Sünden begehen, alles bereuen
büßen und sich nie wieder freuen






-28-

In jener Welt bedeutet zu lieben
der Freude und der Freiheit zu dienen
jeden lassen zu können, wie er auch sei
von Fehlern und Vergangenheit frei
Änderungen als Wegweiser sehen
neugierig bleiben und weiter gehen
Vertrauen und Freude jedem schenken
nicht draußen suchen, von innen lenken
Impulse nutzen, weitere Menschen finden
in jener Welt und sich verbinden
ganz offen und frei weiter wandern
über die Brücke gehn, ins Herz des andern



Ich will nur noch lieben, nie wieder hassen
darum werde ich diese Welt hinter mir lassen
und geh leichten Fußes in die wirkliche Welt,
jene, die mir viel besser gefällt.






-29-
Wer seinen Fuß schon mal kurz in jene Welt gestellt hat, der ist automatisch an eine Tür gekommen, die sich leicht öffnen lässt. Sie führt in jenen Raum.
Jener Raum
Es gibt eine Tür in uns selbst, die führt in einen Raum von unvorstellbarer Weite.

Haben wir diese Tür einmal gefunden, können wir den Raum nie mehr verlieren. Wir betreten jenen Raum sooft und solange wir möchten. Und eins ist sicher, wir werden öfter kommen und wir werden länger bleiben, weil dieser Raum pure Erfüllung birgt.

Auch du kennst diesen Raum. Doch nur Augenblicke, kurze Momente warst du hier. Durch Zufall. Unbewusst. Eine so kurze Zeit, dass du dir nicht merken konntest, wo diese Tür ist. In diesem Raum wohnt die Unendlichkeit alles Seins und beherbergt pure Liebe.

Wahre Liebe, nicht dieser Abklatsch, den du dafür hältst. Hier ist dein Platz und wartet darauf, dass du ihn einnimmst. Hier ist alles, was du willst und brauchst. Du willst in Wahrheit nur dies und sonst nichts. Aber solange du nicht bewusst in diesen Raum gehst, dich dort wahrhaft umschaust, solange kannst du nicht



-30-
die bedingungslose Liebe,
die übersprudelnde Freude,
das jubelnde Lachen,
den tiefen Frieden,
das ewige, wunderbare Leben,
die Pracht der Schönheit,
die Güte, die Treue, die Sicherheit,
die göttliche Kraft
und die herrliche Verschmelzung mit allem, was ist
erleben

Die Tür trägt den Namen: JETZT


Wenn du mich mal treffen willst, dann besuch mich doch in diesem Raum. Ich bin fast immer hier und freu mich, wenn du kommst.













-31-
Sag mal, wenn du diese Worte liest, was denkst du so? Dass ich mich ein bisschen anders verhalte, als andere? So ein klein wenig aus dem Rahmen falle? Ja, ja, ich weiß...



Ja, ja, ich weiß...



Deine hochgezog´nen Brauen
sagen mir fast im Vertrauen
dass ich mal wieder Worte find
die nicht wirklich üblich sind
sprech von diesem hellem Licht
ob mich wohl der Hafer sticht?
Umarme meist die ganze Welt
und frage nicht, ob es gefällt
voller Liebe, überschütte gern
hüpf´herum wie´n froher Stern.

Ja, ja, ich weiß ich hab `nen Knall
doch niemand wird sich daran stoßen
ich halt ihn wirklich nicht für´n großen.





-32-
Lese gern aus den Gedichten
davor lass ich keinen flüchten
rutsch ganz nah an jeden ran
küsse, streichle dann und wann
geh mit manchem Pferde stehlen
lass stumme Fische was erzählen
umarme große alte Bäume
lauf durch unsichtbare Räume
überrede auch zu wilden Sachen
hör nicht auf mit meinem Lachen.

Ja, ja, ich weiß ich hab `nen Knall
doch niemand wird sich daran stoßen
ich halt ihn wirklich nicht für´n großen.

Schau in jeden direkt rein
atme seinen hellen Schein
freu mich so wie´n kleines Kind
wenn ich neue Freunde find´
tanz mit Männern und mit Frauen
durch das Leben, hab Vertrauen
versinke tief in bunten Wogen
tragen mich zum Himmel oben
die Liebe ist ein Abenteuer
manchem ist es nicht geheuer.

Ja, ja, ich weiß ich hab `nen Knall
doch niemand wird sich daran stoßen
ich halt ihn wirklich nicht für´n großen.

-33-

Partnerschaft ist etwas wunderbares, ein Austausch von Liebe und Freude pur. Für manche ist es das nicht. Sie fühlen sich beengt, abhängig und kontrolliert. Für mich funktioniert Partnerschaft nur, wenn man den anderen so sein lassen kann, wie er ist und ihn nicht umformen will.

Du lässt mich sein...

Bin ich mal ungestüm und wild,
voll Temperament und lauter Stimme,
bleibt dein Blick liebevoll und mild,
du hältst mich sanft in deinem Sinne.

Und bin ich still und nachdenklich,
will mit mir selbst mal sein,
dann störst und ziehst und fragst du nicht,
und lässt mich trotzdem nicht allein.

Bin ich chaotisch und verrückt,
sprech Worte wie ein Wasserfall,
dann schreckst du nicht vor mir zurück,
begleitest mich, ob Berg, ob Tal.

Und stell ich diese Welt in Frage,
seh ganz woanders einen Sinn,
du lässt mich sein in jeder Lage,
und änderst nichts, wie ich auch bin.

-34-
Bevor man sich aber in eine Partnerschaft stürzt, macht man so seine Flirt-Erfahrungen. Besonders holperig war es bei mir, denn nach einer langjährigen Beziehung war ich völlig aus der Übung...

Mann-o-Mann

Hab dich grad nur angeseh´n
schon ist es um mich gescheh´n
deine Augen zwinkern, blitzen
du willst wohl mein Herz stibitzen
möcht in deinen Haaren wühlen
dich mal aus der Nähe fühlen
dein Mund, der kann Dornröschen wecken
wie wohl deine Lippen schmecken
du kommst rüber, sprichst mich an,
ich denke nur, Mann-o-Mann.

In mein Ohr flüsterst du Sachen
die ein Kribbeln jetzt entfachen
in mir tanzen Schmetterlinge
und noch tausend andere Dinge
deine Schultern und dein Rücken
nicht nur das ist ein Entzücken
dein herrlich schillernd Muskelspiel
wird mir jetzt etwas zuviel
ich denk, ich geh mal ganz spontan
bevor..., du weißt schon, Mann-o-Mann.


-35-
Obwohl ich anfänglich gerne Reißaus nahm, lernte ich doch so langsam die Männerwelt kennen. Es war schon eine spannende Sache. Kaum waren die sympathischen Schwingungen gesendet, fragte, erzählte, vertraute, lachte, sprudelte und freute ich mich drauf los.


Männerwelt


Sie nannte ihn „den meinen“
sie kannte nur den einen
und irgendwann, oh Schreck
war er plötzlich weg.
Wie ein kleines Mäuschen
kam sie aus ihrem Häuschen
hat sich an den Rand gestellt
blickte auf die Männerwelt.


Die andern warnten sie sehr nett:
„die Männer wollen dich nur fürs Bett“
sie nehmen nur, sind niemals treu
das sagen wir dir gleich dabei.
Erst war sie vorsichtig und scheu
doch plötzlich fühlte sie sich frei
voller Neugier und Vertrauen
fing sie richtig an zu schauen.


-36-
Sie fand, die Männer waren,
trotz lauernder Gefahren,
freundlich, lustig und so nett
offen, ehrlich und adrett.
Sie traf sie dort, sie traf sie da
sie fand die Männer wunderbar
ganz nebenbei kam aus der Maus
`ne wirklich tolle Frau heraus.


Die andern warnten sie ganz schlicht
„mit Männern gibt es Freundschaft nicht“
doch was sie schaffte ist kein Witz
Oskar ist ihr Freund, auch Fritz
auch Murat, Jan, der große Karl
sind Kameraden erster Wahl
bald fand sie wieder einen
den nannte sie „den meinen“.


„Oh weh“, hörte sie ihn etwas stöhnen
„an die Männer muss ich mich gewöhnen“
und willst du´s wissen, weißt du was?
Er gewöhnte sich ...nicht nur an das.




... weiter gehts im Buch Laughing

_________________
in freundlicher Verbundenheit, Licht und Liebe
Blanka
 
  Blanka 
 
Anmeldedatum 11.05.2010
Beiträge 5
Wohnort OWL
 
 
   
   

BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 04:08
Ich habe die Leseprobe mit wachsendem Interesse ueberflogen und dachte erst nur Süßholz, kam dann aber mit der Tür und einigen schlaueren Betrachtungen auf den Geschmack. Werde mal noch ein bisschen drin verweilen.

LG RS
 
  Robert Schulz 
 
Anmeldedatum 01.05.2010
Beiträge 39
Wohnort München
 
 
   
   
Schmetterlinge tanzen schön
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